VSG-Reporter-Archiv der Saison 2009 / 2010

Bis auf das letzte Saisonspiel (1:2 gegen die fairen Jungs von Sperber - Torschütze für die Stapelfelder Fußballgötter: der unglaubliche Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez, der so unglaublich wichtig für unser Team und Spiel ist und dem es daher alle Mannen von Herzen gönnen) findet Ihr auf dieser Seite die Spielberichte einer insgesamt tollen und erfreulichen Saison der Stapelfelder Fußballgötter. Nur für den Fall, dass Ihr noch mal stöbern wollt ...

Mittwoch, 12. Mai 2010

Glücklicher 3:1 Heimsieg gegen sympathisches Gästeteam von Epp. / Gr. Borstel

Trotz erneuter Ausfälle wie Tonndorf-Torschütze Jürgen „Linksfußmagier“ Pflantz, VSG-Messi Dirk „Zauberfuß“ Hartmann, Karsten „Kaschi, der längste Brasilianer der Welt“ Gnirk und, und, und … steht auf wie neben dem Platz eine personell wirklich starke Stapelfelder ´Elf´ für das vorletzte Saisonspiel zur Verfügung. So stehen beispielsweise Thomas „The one and only Kaiser“ Hass, „Opa“ Holger „Stan Libuda“ Kemming und – yes! – der in Halbzeit 2 ins Spiel kommende Denker & Lenker „Coach“ Carsten „Bommel“ Baumann wieder zur Verfügung, sodass wir heute tatsächlich mehr Fußballgötter als Spielberichtsplätze und Trikots am Start hatten. Klasse!

Blitzstart der Stapelfelder Fußballgötter

Und „klasse!“ geht es auch los: diszipliniert arbeitend, den Nebenmann schnell und unkompliziert ins Spiel bringend ist Stapelfeld vom Anpfiff weg klar überlegen und erspielt sich fast im Sekundentakt aussichtsreiche Situationen … allerdings nur die ersten fünf Spielminuten, in denen Eppendorf / Groß Borstel keinerlei Schnitte sieht und bereits das 1:0 für die Stapelfelder Ratsherren durch einen schönen Linkschuss von der rechten Strafraumgrenze durch Jens „der Matchwinner“ Rohde hinnehmen muss.

Hochmut kommt vor dem Fall

Perfekter Auftakt also. „Die hauen wir heute zweistellig weg“, scheint es arrogant in den Götterköpfen zu schwirren … von wegen! Alles stürmt, kaum einer hält seine Position, jeder verlässt sich defensiv auf die anderen und denkt offensiv allen Anschein nach nur an einen Eintrag in die Torschützenliste … keinerlei Zuordnung … immer zu weit weg … keine positive Kommunikation … vorne alles viel zu eng, die Aktionen unnötig kompliziert …

 

Und die Gäste? Die merken und nutzen das äußerst clever: immer und immer wieder kommen sie auf einmal mit einfachsten Mitteln über ihre vollkommen freie rechte Mittelfeldbahn, flanken gefährlich und verpassen (un)glücklicherweise Großchance um Großchance … Innenpfosten raus … Glanzparaden-Obelix Roland „Antje“ Rohde ist da …, um dann schließlich doch den Ausgleich zu erzielen. 1:1. Direkt im Anschluss wieder zwei gute Gelegenheiten für die Gäste. „Jetzt zeig ich denen da vorne mal, wie man Tore schießt“, denkt sich ein aufmerksamer Abwehrrecke und köpft eine herrlich scharfe Hereingabe von VSG-Vicente „Speedy Goncalez“ Alvarez schulmäßig ins kurze Eck – nur leider: Eigentor! Watt ein Pech.

 

Und so steht es zur Pause äußerst, äußerst glücklich 2:1 für die Stapelfelder Fußballgötter!

Rot für den VSG-Glanzparaden-Obelix

Stapelfeld geht nach ruhiger Kabinenpredigt wieder motiviert auf den Platz und macht es ein wenig besser als vor der Pause. Doch gerade als es so ausschaut, als würde die VSG-Elf wieder die nötige Ernsthaftigkeit, Disziplin und Einfachheit an den Tag legen und etablieren können, kontert der Gast geschickt mit einem steilen Pass und versucht das Runde über unseren herauseilenden 3-Punkte-Garanten Roland „Antje“ Rohde hinweg ins Stapelfelder Gehäuse zu heben. Doch „Antje“ ist hellwach und fängt die Kugel in letzter Sekunde ab – leider ein Stück weit außerhalb des Strafraums. Keine Frage, keinerlei Diskussionen: Rot. Roland vollkommen einsichtig und völlig entspannt: „Jens, mach dich fertig!“ – der ´kleine´ Rohde-Bruder, der gerade ein wenig auf der Bank verschnaufen darf und somit vom Goalgetter (1:0) zum Goalkeeper wird. Stapelfeld nur noch mit 10 Mann. Und noch reichlich Spielzeit … mit Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke verlassen mal eben wertvolle 50% Direktbeteiligung an allen VSG-Treffern der Saison den Platz.

Die VSG-Matchwinner: Rohde, Baumann & Hass

„Rohde, Baumann & Hass“ – klingt ´n bisschen wie ´ne illegale Tropenholz Im- & Export-Firma … - nur mal so am Rande; doch zurück zum SpielJ

 

Das Gute daran: jetzt ist Stapelfeld wieder ein Team, in dem sich jeder in den Dienst des Ganzen stellt. Gemeinsam wird nun in allen Mannschaftsteilen wieder mit- und füreinander gekämpft. Spielerisch bleibt es eher Magerkost, aber die Einstellung stimmt jetzt wieder. Dedel, Jörg, Vicente & Co. ackern, stören, gewinnen die Kugel und treiben sie nach vorn, wo der enorm fleißige Spielmacher MichaELIA und die verbliebene Spitze im ständigen Positionswechsel bemüht sind, stets anspielbar zu sein und für Entlastung, vielleicht gar Gefahr zu sorgen. Mit der lebenden VSG-Legende Coach Carsten „Bommel – Denker & Lenker“ Baumann, der seinem Knorpelknie nach Monaten noch einmal 20 Minuten Echteinsatz abfordert, kommt wieder ein bisschen mehr Struktur ins Spiel. Souverän übernimmt er die rechte VSG-Seite und setzt unter anderem mit zwei-drei herrlichen Flanken, die der Gast gerade noch mit der allerletzten Haar- oder Fußspitze vor dem jeweils einschussbereiten Göraldinho entschärfen kann, wichtige Akzente.

 

Doch der faire Gast will jetzt natürlich mit aller Macht mehr, kann die Überzahlsituation ab und an geschickt nutzen und bleibt brandgefährlich – doch wenn alle VSG-Feldspieler schon geschlagen sind, gilt wie immer: Wenn du denkst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Rohde her! In diesem Falle, nein, in diesen Fällen: der Glanzparaden-Idefix Jens „der Unbezwingbare – Goalgetter & Goalkeeper“ ich-halt-die-drei-Punkte-fest-Rohde! Respekt! So macht man seinem Bruder, diesem katholischen K-Freitags-Kreuzträger, dessen Weltklasse-Leistung wir noch am Sonntag die 3-Punkte in Tonndorf verdanken, wirklich alle Ehre und stellt Bundestrainer Löw vor die nächste WM-Torwartfrage: Rohde oder Rohde?

 

Und mittenrein in diese hochspannende Spielphase – bingo & genau zum richtigen Zeitpunkt: der nicht wirklich verdiente, aber wunderschöne 3:1-Siegtreffer für die Stapelfelder Fußballgötter. Und weil aus dem Spiel heraus heute nicht wirklich viel klappen wollte, ist ja klar, fällt der Treffer nach einer Standardsituation. Nach Eckball von rechts, herrlich von Carsten „Bommel“ Baumann getreten, ist die Gästeabwehr nicht wirklich eng am Mann und muss im Ergebnis mit ansehen und bestaunen, wie Thomas „Hasso – the one and only Kaiser“ Hass mit goldgekrönter Tänzerhüfte von der Strafraumgrenze mit fünf-sechs herrlich leichtfüßigen Salsaschritten in Richtung 5m-Raum zum Solo ansetzt, um sich schließlich (Achtung Hasso – jetzt kommt´s:) in unnachahmlicher Manier in den 3. Rang hochzuschrauben(!) und das Runde mit einem schulmäßigen Swing-Walzer-Tango-locker-aus-der-Bogenspannung-Kopfball ins Eckige zu führen … und jetzt alle: „Cha-Cha-Cha!

 

Fast aus dem Nichts: 3:1 für Stapelfeld. So schön, so einfach, so furchtbar (aus Gästesicht) kann Fußball sein …

Fazit: Sorry, Eppendorf, Ihr hättet wirklich mehr verdient gehabt!

… und vielen Dank für das faire Match!

 

Aber auch wenn wir vielleicht nicht wirklich stolz auf diesen Heimdreier sein können, freuen dürfen wir uns drüber! Und das tun wir auch, hehe! Denn ganz unabhängig davon, ob wir besser hätten spielen können oder nicht, war es wieder eine große Freude, ein paar Stunden im Kreise der Stapelfelder Fußballgötter zu verbringen!

 

In diesem Sinne: einen tollen Vatertag! Und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE!!!

Muttertag, Sonntag, 09. Mai 2010

Stapelfelder Fußballgötter erkämpfen 2:1-Auswärtssieg in einem engen Match bei fairer Tonndorf-Lohe-Elf

Haldiwaldi – was ein Spiel! Torchancen hüben wie drüben. Leidenschaftlich-fairer Kampf. Hochspannung von der ersten bis zur letzten Sekunde. Auf wie neben dem Platz nichts für schwache Nerven! Doch der Reihe nach:

 

10:15 Uhr: Sorgenfalten – werden wir überhaupt 11 Mann?

 

Die ersten drei, vier Stapelfelder Fußballgötter treffen ein und versammeln sich um den noch immer verletzten VSG-Kapitän Thomas „Hasso – The one and only Kaiser“ Hass, der neben den Trikots keine allzu guten Nachrichten im Gepäck hat: der VSG-Messi und Chefpädagoge Dirk „Zauberfuß“ Hartmann liegt flach, Mirko „VSG-Allzweckwaffe“ Alberts kann noch nicht wieder … genau wie Michael „die VSG-Knippsmaschine“ KlinckKarsten „Kaschi – der längste Brasilianer der Welt“ Gnirk … Fragezeichen hinter Stefan „Kleintier-Minister“ Policke … kommt der Pferdeflüsterer … Au backe, werden wir etwa (wie schon im letzten Jahr) bei Tonndorf wieder nicht genug? Telefonate … der personifizierte Mr. BigPoint „Opa“ Holger „Stan Libuda“ Kemming, der ebenfalls noch aussetzen muss, bricht Renovierungsarbeiten ab, damit seine tatkräftige Unterstützung Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz kommen kann … Coach Carsten „Bommel“ Baumann, der gute alte Denker & Lenker, hat Geburtstag und wird daher auch nicht einspringen können +++ HAPPY BIRTHDAY, BOOOOMMÄÄÄLLL!!! +++ … in der Zwischenzeit treffen nach und weitere VSG-Helden des Tages ein …

 

10:45 Uhr: Die Stapelfelder Muttertagself

 

Von wegen Sorgenfalten – trotz der oben skizzierten Ausfälle schlüpfen sage und schreibe 13 Stapelfelder Fußballgötter in die grünen Müller Milch-Trikots. Was eine Freude! Und was ein Team:

 

Die zunächst-Einwechselkräfte: das VSG-Hitparaden-Duo Thomas & Thomas – also Thomas „Sorry, der sollte in den Winkel“ Werbeck und die Muttertags-Tapetenbahn Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz, die im Laufe des Spiels beide ran mussten und sich mit starken Leistungen nicht nur nahtlos integrierten, sondern wesentliche Stützen des Erfolgs wurden. Darüber hinaus an der Seitenlinie – die VSG-Supporters: Hasso, Holger sowie Uns Uwe „das Phantom“ Klemm, Horst „Kelly – Methusalem & Seele des Teams“ Kell, Dedels bessere Hälfte und insgesamt 3x Götternachwuchs aus den Stammbäumen Rohde und Keetz.

 

Die Anfangself im Kurzüberblick: Im Tor der 3-Punkte-Garant und VSG-Glanzparaden-Obelix Roland „Antje“ Rohde, der auch ohne extra Schluck Zaubertrank anstelle von Neuer, Wiese & Co mit zur WM gehört. Die Abwehr: der neu-Libero und Abwehrchef Detlef „Dedel – die Bank von Stapelfeld“ Müller, der die ungewohnte Position wie ein alter Hase souverän und hellwach besetzte und gemeinsam mit seinen Startformationsmanndeckern Jörg „der VSG-Pferdeflüsterer & personifizierter Muskel mit Herz“ Gärtner und dem frühmorgendlichen Computer-Destroyer Jens „der Unbezwingbare“ Rohde eine wahrlich schwere Aufgabe meisterlich löste. Im Mittelfeld, dem Motor des heutigen Erfolgs, rechts der wieselflinke Marc „Teekannen-Pitroipa“ Pranga, im Zentrum die beste Doppelsechs der Liga – bestehend aus dem unglaublichen Vicente „Speedy Goncalez“ Alvarez und dem einzigartigen Jens „Mister Immer & Überall“ Czoschke, die nicht nur defensive Spezialaufgaben herausragend lösten, sondern auch immer und immer wieder Offensivakzente setzten, und unserem unvergleichlichen Sympathieträger Jürgen „Linksfußmagier“ Pflantz, der seine spielerischen Budenzauberfähigkeiten nur unterbricht, um diszipliniert und mannschaftsdienlich kompromisslos nach hinten zu arbeiten. Und in der Offensive das magische Dreieck: Mister Hattrick Michael „Eljero Elia“ Gehrmann hinter den Spitzen Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke und Göran „Göraldinho“ Keetz.  

11:00 Uhr: Anpfiff und Anfangsminuten

 

Tonndorf-Lohe agiert aus einem personell stark besetzten Mittelfeld vornehmlich nach englischer Manier mit einstudiert langen, schnellen Pässen in die Nahtstellen und setzt die VSG-Elf von Beginn an dahingehend unter Druck, entsprechend hellwach sein zu müssen. Gleichzeitig agiert Stapelfeld in allen Mannschaftsteilen enorm laufstark und mit hohem Tempo in der Vorwärtsbewegung, was zwar einerseits durchaus Ballverluste mit sich bringt, andererseits auch Tonndorf von Beginn an gefährlich unter Druck setzt und in der Defensive bindet, zumal die Stapelfelder Fußballgötter bei Gelegenheit direkt den Abschluss suchen. Und so hätten schon in der Anfangsviertelstunde hüben wie drüben gut und gerne jeweils zwei Treffer fallen können. Hinten sind Dedel und seine Mannen sowie unser Glanzparaden-Obelix enorm aufmerksam, sodass die wirklich brenzligen Situationen aktiv entschärft werden können und seitens des Gastgebers ungenutzt bleiben. Vorn fehlt es im Abschluss noch einen Tick an Präzision: Göraldinho per Kopf nach Kugelblitz-Ribery-Ecke, Linksfußmagier Jürgen per direkt-Abnahme mit rechts(!) an der Strafraumgrenze knapp drüber, traumhaft öffnender Pass auf Kugelblitz-Ribery kann gerade noch von Tonndorfer Fußspitze abgefangen werden, Vicente aus der zweiten Reihe, Göraldinho nach langem hohen Pass halbvolley-direkt mit links knapp drüber …

 

Nach zehn-fünfzehn Minuten bekommt Stapelfeld die Steilpass schlagenden Mittelfeldzentralen Tonndorfs immer besser in den Griff – insbesondere ein Verdienst des diszipliniert und engagiert arbeitenden VSG-Mittelfelds, das keinen Zentimeter Boden preis gibt, während Detlef „Dedel – die Bank von Stapelfeld“ Müller seine hellwachen Manndecker sehr gut organisiert, sodass es hinten deutlich weniger gefährlich wird, während es in der Konter-Vorwärtsbewegung allerdings noch zu viele schnelle Ballverluste gibt. Fußballerisch in dieser Phase kein wirklicher Leckerbissen, aber hüben wie drüben geht es mitunter ganz, ganz schnell und so ist jederzeit höchste Aufmerksamkeit geboten oder die Gelegenheit zur Führung möglich …

 

Linksfußmagier Jürgen Pflantz mit der Auswärtsführung

 

… und wieder kommt Stapelfeld per Konter blitzartig in des Gegners Hälfte. Und der Ball läuft, wird trotz hohen Tempos endlich wieder sicher geführt und rechtzeitig zum Nebenmann gespielt: Czoschke, Vicente, MichaELIA, Pranga. Die VSG-Spitzen reißen Löcher in die schwarzgelbe Abwehrreihe. Die zentralen Mittelfeldkräfte stoßen nach, sind anspielbereit. Schließlich öffnet Marc „Teekannen-Pitroipa“ Pranga mit einem herrlichen Diagonalpass von der rechten Seite die enger werdende Situation und erreicht den pfeilschnell heranschießenden VSG-Linksfußmagier Jürgen Pflantz, der den Ball mitnehmend in den Lohe-16ner eindringt, das Runde kurz auftippen lässt, um es dann halbvolley im langen Eck zu versenken! Tooor! 0:1.

 

Schneller Ausgleich des Gastgebers

 

Nur wenige Minuten später: Nach einer Lohe-Ecke mit anschließendem Strafraumgewühl sieht es zunächst so aus, als hätte Stapelfeld vielleicht schon klären können – der Ball kann aus der direkten Gefahrenzone vorm Tor an die rechte Strafraumgrenze (VSG-Torwartperspektive) bugsiert werden, wird von dort allerdings direkt hart und flach wieder vors Tor geknallt … einer von diesen Bällen, der auch einfach an Freund und Feind vorbeisausen und auf der anderen Seite ins Seitenaus gehen kann … doch der gute Reflex eines Schwarzgelben im Stapelfelder 5m-Raum, Fuß raus – fertig, lässt das Leder im Stapelfelder Gehäuse Platz finden. 1:1. Nichts los – so ein Tor kann wirklich passieren.

 

Und so gehen zwei unterschiedlich spielende, aber gleichermaßen gefährliche wie geforderte Teams mit einem leistungsgerechten 1:1 in die wohl verdiente Halbzeitpause.

Halbzeit 2: Stapelfeld schockt Gastgeber mit schnellem Führungstreffer

 

Die Stapelfelder Fußballgötter sind sich in der Kabine einig – alles soweit okay. Hinten, keine Frage, kann es jederzeit gefährlich werden, vorn ist jederzeit was drin. Motto: weiter so! Aufmerksam. Miteinander. Füreinander. Alles weitere ergibt sich …

 

… und das schneller als gedacht. Tonndorf hat Anstoß und die Stapelfelder Spitzen gehen direkt drauf … irgendwie ist der Ball jetzt auf einmal ´ne flaue Pille, muss getauscht werden … jetzt ist er wieder im Spiel, ersetzt durch eine harte Betonkugel, und Stapelfeld einfach einen Tick wacher und schneller als der Gastgeber … zack, ist der Ball unser und schon geht es ab … Michael „Eljero Elia“ Gehrmann kann sich schließlich 1:1 schön durchsetzen und dringt von rechts in den Loher Strafraum ein, läuft auf den kurzen Pfosten zu und hat nun die Qual der Wahl: Rückpass auf den Elfmeterpunkt zum heranstürzenden VSG-Kugelblitz-Ribery, kurz und trocken selber reinmachen oder klassischer Querpass auf den zweiten Pfosten zum dort lauernden Göraldinho … Was macht der personifizierte VSG-Hattrick? Die Tonndorfer Abwehrrecken versuchen alles dicht zu stellen … Querpass … herrlich! … doch höchst aufmerksam kann ein Schwarzgelber gerade noch dazwischengrätschen und den Ball abfangen … allerdings nicht klären … Gewühl im 5m-Raum, bei dem Ball in die Höhe gerät … Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke hellwach im Kopfballduell, das er gewinnt, ohne richtig Druck auf die Pille bekommen zu können … auf engstem Raume eiert die Kugel mit reichlich Drall durch den 5m-Raum in Richtung langes Eck … Geht der rein?Oder an den Pfosten?Vielleicht gar knapp vorbei?Nein, der wird wohl passen … eine herrliche Zehntelsekunde aufgerissener Augen und höchster Spannung … der auf der Linie postierte Abwehrspieler schaltet schnell, stürzt heran, will klären, doch Göran „Göraldinho“ Keetz ist den entscheidenden Schritt schneller und köpft den aufspringenden Eierball in anspruchsloser Abstaubermanier in die Maschen. Tooor! 1:2. Stapelfeld führt wieder!

 

Chancen hüben wie drüben – Hochspannung pur

 

Was jetzt folgte, war wahrlich nichts für schwache Nerven – eine ganze halbe Stunde fairer, aber enorm spannender Fußballfight zweier siegeswilliger Teams mit zahlreichen vergebenen Gelegenheiten und in Ansätzen strittigen Situationen – geforderter Elfer hier, geforderter Elfer dort, Abseits oder nicht Abseits … klar, beide Teams gaben alles und kommentierten nun auch alles. Was ein Glück, dass mit Schiedsrichter Michael Schlichting genau der richtige Mann für derartige Schlachten die Pfeife führte. Souverän, Ruhe ausstrahlend, unbestechlich trug er seinen Teil dazu bei, dass dieses Spiel nur im besten sportlichen Sinne ein echter Fight zweier fairer Teams wurde und blieb. Respekt! Aber würden wir unter seiner Leitung endlich, endlich auch mal gewinnen können?

 

Tonndorf erhöht jetzt den ohnehin hohen Druck noch mehr, wirft nach und nach alles nach vorn, ist brandgefährlich, will den Ausgleich, vielleicht gar mehr. Stapelfeld hält gegen, verteidigt mit Mann und Maus, um bei Ballbesitz sofort auf Konterfußball umzuschalten und sich seinerseits beste Gelegenheiten zum dritten, vielleicht vorentscheidenden Treffer zu erkämpfen.

 

Offensive lässt Gelegenheiten liegen. Defensive & Antje gewinnen das Spiel!

 

Und was für Gelegenheiten – Auszug: Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke spielt Göraldinho herrlich frei, der aus zwölf-dreizehn Metern das richtige will … aber die Kackkugel verspringt im letzten Augenblick, sodass die Kugel, statt hart und flach im langen Eck einzuschlagen, halbhoch mittig vom Gastgeber-Keeper entschärft werden kann. Göraldinho schickt den VSG-Torschützenkönig Michael „Eljero Elia“ Gehrmann auf die Reise, der dringt in den Strafraum ein … und … wird durch einen stark schiebenden Tonndorfer Abwehrrecken am Einschuss gehindert. Letztlich – da liegt der Schiri richtig – vielleicht grenzwertig, aber kein Elfer. Und wieder Göraldinho, erneut herrlich an der Strafraumgrenze freigespielt, dieses Mal mit links … knapp drüber (einen von beiden muss man machen, aber wenn man in der Halbzeit Kelly nur mit einer Hand berührt, macht man eben auch nur einen … Kelly, beim nächsten Spiel bitte beide Hände!) … und, und, und …

 

Im Ergebnis muss es die Defensive retten – und die macht das großartig! Einfach klasse, wie da gekämpft und gestört wird: Dedel, Jörg, Jens, Jens, Vicente, Thomas & Thomas … und nicht zuletzt, auch wenn dieses Spiel aufgrund der durchweg starken Team- & Einzelleistung nicht dazu geeignet ist, einzelne Spieler hervorzuheben – so muss es benannt werden: der einfach weltklasse haltende VSG-Glanzparaden-Obelix Roland „Antje“ Rohde! Spruch des Tages vom ´kleinen´ Rohde-Bruder, nach unglaublicher Glanztat des großen Rohde im kurzen Eck: „Mein Bruder hätte den festgehalten!“

 

Und dann, keine Frage, müssen wir uns am Ende durchaus auch bei der Glücksgöttin Fortuna bedanken. Wer vorne seine Chancen nicht macht, wird hinten bestraft – das traf heute zum Glück nicht zu. So trifft Tonndorf allein in den letzten fünf Minuten 2x die Latte und fordert seinerseits Elfmeter (ebenfalls geschoben) – auch hier, wie oben, liegt der Schiri am Ende richtig: grenzwertig ja, aber kein Elfer (oder der andere hätte auch gegeben werden müssen).

 

Stapelfelder Fußballgötter: Auswärts eine Macht!

 

Im Ergebnis gewinnen wir erstmals unter Schlichtings Spielleitung und holen nicht unverdient, aber durchaus glücklich drei Punkte an der Tonndorfer Hauptstraße. Und so bedanken wir uns bei allen Beteiligten für ein wirklich enges, ungemein spannendes und absolut Faires Match! Das hat richtig Spaß gemacht!

 

So ganz nebenbei fahren wir mit diesem Sieg die Auswärtspunkte 14, 15 und 16 ein (76% aller bisher erzielten VSG-Saisonpunkte) – Auswärts eine Macht! Doch glücklicherweise haben wir ja noch zwei Heimspiele, sodass wir mit gleicher Leidenschaft und etwas Glück unsere Heimbilanz noch aufpolieren können. Hoffen wir also, dass die Verletzten und Kranken durchweg genesen und die 13köpfige Elf von heute …

 

In diesem Sinne: Männer, am Mittwoch, 12. Mai 2010, 19:00 Uhr, ist Anpfiff gegen Epp. / Gr. Borstel. Wir brauchen jeden Mann! Und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE!!!

 

Samstag, 01. Mai 2010

Stapelfeld : Wandsetal 1:1

Uli Stein-Zeichnung: "Der Schiedsrichter ist unter aller Sau!" - Schwein protestiert: "Na, ich darf doch mal sehr bitten!"

Keine Frage: es ist immer wieder was Besonderes, wenn der Serienstaffelmeister TSV Wandsetal zu Gast ist. Nach Jahren der uneingeschränkten Vorherrschaft in der Hamburger Seniorenstaffel S03 scheint es nun erstmals nicht zur Meisterschaft zu reichen. Und der Grund dafür liegt auf der Hand: Wandsetal kann nicht die gewohnt starke Elf mit hervorragenden Einzelspielern und starker Spielkultur als Team aufbieten. So auch gegen uns, die Stapelfelder Fußballgötter.

 

Vorteile für Stapelfeld, Tor für Wandsetal

 

Und so entwickelt sich ein ansehnliches Fußballspiel auf Augenhöhe, in dem die Stapelfelder Fußballgötter insgesamt mehr Spielanteile haben, aber in Halbzeit 1 ein einziges Mal nicht aufpassen und gleich bestraft werden. 0:1 zur Pause.  

 

Herrlich verunglückte Flanke zum VSG-Ausgleich

 

Doch Stapelfeld lässt nicht locker und dominiert mehr und mehr - schließlich gibt es Zählbares von der rechten Eckfahne: Thomas "der Verein" Kröger schickt Michael "Eljero Elia" Gehrmann zur Grundlinie, der schaut, sieht die VSG-Spitzen Kugelblitz-Ribery und Göraldinho in der Mitte lauern, holt zur butterweichen Flanke aus und denkt sich während der Bewegung >Nö, den mach´ ich lieber selber ...< und so lässt er das Runde gewohnt elegant und treffsicher ganz leicht über den Schlappen rutschen und versenkt es unhaltbar, Innenpfosten rein hoch oben im langen Eck zu seinem nunmehr 6. Rückrundentreffer ... Dingdong! ... 1:1.

 

Stapelfeld nutzt Gelegenheiten nicht und muss sich mit Remis zufrieden geben

 

Trotz dieses eher glücklichen Treffers muss die VSG-Elf am Ende des Tages ein kleines, kleines Bisschen zugeben, drei Punkte liegen gelassen zu haben. Wandsetals stärkste Kraft wird in Halbzeit 2 vom unglaublichen Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez kaltgestellt, während Linksfußmagier Jürgen Pflantz nun seine ganzen spielerischen Fähigkeiten ausspielen und die VSG-Elf maßgeblich mit vorantreiben kann. Enorm hohe Laufbereitschaft in allen Mannschaftsteilen sorgen für stetig wachsenden Druck auf das Wandsetal-Tor ... der VSG-Linksfußmagier über links ... sieht die Lücke, passt herrlich in den Lauf von VSG-Messi Dirk "Zauberfuß" Hartmann, der spielt noch schnell zwei-drei Wandsetaler Abwehrrecken schwindelig, um dann leider nur und haarscharf am kurzen Pfosten vorbei das Außennetz zu treffen ... weiter Abschlag vom VSG-Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde ... Göraldinho kann den Ball gegen seinen Gegenspieler und den herauseilenden Keeper behaupten, steht allerdings mit dem Rücken zum leeren Tor ... sieht den miteilenden Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, der das Leder umgehend erhält und im Vollsprint die Kugel aus 25m ... aus 20m ... aus 15m mit dem linken Fuß ins leere Tor ... nein, mannschaftsdienlich will er noch einmal ablegen und der Ball bleibt leider an der äußersten Fußspitze des Gegenspielers hängen ...

 

Dennoch: alles in allem eine starke Mannschaftsleistung und das trotz der Tatsache, dass mit Thomas "Hasso - The one and only Kaiser" Hass, Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk, dem personifizierten BigPoint "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, Jens "Mister Immer & Überall" Czoschke ... und, und, und zahlreiche Kräfte fehlten, während die früh schon zumachende Wade von Marc "Pausentee-Pitroipa" Pranga frühes Wechseln nötig machte ... - kurzum: die Voraussetzungen waren nicht ideal. Und doch stand hier wieder eine echte Mannschaft auf dem Platz! Allerbest, Männer!

 

Auf geht´s, Männer! Nur drei Spiele noch ...

 

Und so hoffen wir auf zahlreiches Erscheinen aller halbwegs fitten VSG-Götter am Muttertag bei unseren Freunden von Tonndorf-Lohe ... in diesem Sinne (und jetzt alle): VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!

 

 

Freitag, 16. April 2010

Spitzenreiter Farmsen schlägt Stapelfelder Fußballgötter knapp, aber verdient mit 2:1 Auswärtstoren

Farmsen zeigt, warum die Elf zurecht an der Tabellenspitze steht: gut strukturiert unterbricht der faire Gast die Stapelfelder Aufbaubemühungen früh, kontrolliert den Ball und hat - wenngleich keine individuellen Überflieger - eine in der Breite enorm homogene Spielerqualität zu bieten. Im Ergebnis hat Farmsen gefühlte 85% Ballbesitz, dominiert das Spiel optisch klar und muss doch alles geben, um die drei Punkte am Götter-Drehbarg einfahren und mitnehmen zu dürfen, denn die Stapelfelder Defensivarbeit lässt nahezu keine wirklich gefährlichen Situationen für das eigene Tor zu.

 

Farmsen kontrolliert, Stapelfeld trifft zur Halbzeitführung

 

Farmsen ist optisch überlegen, aber nur bis zum VSG-16ner. Dort macht die souveräne Stapelfelder Defensive, die heute aus nahezu der ganzen Elf besteht, konsequent kurzen Prozess und lässt nichts zu. In der Vorwärtsbewegung tut sich Stapelfeld schwer - stetig gedoppelt geht der Ball häufig schon nach kurzer Zeit verloren und den Spitzen fehlt es an Futter. Aber drei-vier Mal gelingt das schnelle, einfache Passspiel über vier, fünf Stationen eben doch und Stapelfeld kann andeuten, warum es gegen Meiendorf 5x klingelte. Schließlich eine tolle Doppelpass-Offensivaktion über den linken Flügel von VSG-Linksfußmagier Jürgen Pflantz und Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, der abschließend den Ball an die Strafraumgrenze flankt, wo Göran "Göraldinho" Keetz in aussichtsreicher Position lauert ... in letzter Zehntelsekunde sieht er den kreuzenden Michael "Eljero Elia" Gehrmann im Augenwinkel und lässt den Ball zur Überraschung aller Farmsener Defensivkräfte durch ... eine Gelegenheit, die sich der personifizierte VSG-Hattrick nicht nehmen lässt: schnell, cool, kompromisslos hart, flach ins lange Eck markiert Michael, der VSG-Torschützenkönig, Gehrmann die 1:0 Halbzeitführung für die Stapelfelder Fußballgötter. Keineswegs so überraschend, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, denn Farmsen hat zwar deutlich, deutlich mehr Ballbesitz bleibt in der Spitze letztlich aber harmlos.

 

Farmsen dreht das Spiel und hat das nötige Quäntchen Glück

 

In der Halbzeitpause die bittere Nachricht und Gewissheit, dass der erneut starke VSG-Libero & Abwehrchef Karsten "der längste Brasilianer der Welt" Gnirk ´Rücken hat´ und ausgewechselt werden muss. Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke springt hellwach ein. Im Ergebnis aber muss auch im Mittelfeld umgestellt werden, sodass kaum merklich ein kleines, kleines Bisschen zu Zuordnung verloren geht. Und so gelingt es Farmsen in Halbzeit 2 ein wenig besser, die deutlichen Vorteile in punkto Ballbesitz nun auch in Torgefahr umzumünzen. Ausgleich und der gleichsam späte wie glückliche Führungstreffer für den Spitzenreiter sind die zählbaren Folgen.

 

Stapelfeld weiß, dass nur noch wenige Minuten zu spielen sind, und gibt noch einmal alles - frei nach dem Motto: egal, wenn wir jetzt noch einen kriegen, wir wollen den Ausgleich! Und so fordern die Spitzen immer und immer wieder den Ball. Und Farmsen lässt sich beeindrucken, setzt auf Konter. Doch Stapelfeld rennt mit elf Mannen an ... Sekunden vor Schluss schließlich dringt der VSG-Messi Dirk "Zauberfuß" Hartmann nach herrlichem Dribbling links in den Farmsener Strafraum ein ... schaut ... schießt ... wunderbarer Schlenzer ... DAS IST ER DOCH! ... nein, Farmsens Keeper bekommt gerade noch die äußerste Naht seines Handschuhs ans Leder und kann selbiges so gerade und eben noch an die Latte lenken ... Göraldinho im Nachfassen ... ABER JETZT! ... auf der Linie geklärt ... watt ein Dusel für Farmsen.

 

Sekunden später erfolgt der Abpfiff durch Schiedsrichter Michael Schlichting, unter dessen Leitung wir zwar erneut verlieren, dem wir aber an dieser Stelle wiederholt unser Kompliment aussprechen wollen! Starke Leistung plus Souveränität, Humor und ein Händchen für emotionale Situationen - Respekt! So macht es einfach Spaß! 

 

Glückwunsch, Farmsen!

 

Und so danken wir für das faire Spiel und gratulieren dem sympathischen Gast und Spitzenreiter zum knappen, aber letztlich verdienten Sieg!

 

Freitag, 09. April 2010

Dreifaches Gehrmannluja für Stapelfelder Fußballgötter beim 5:3-Auswärtssieg in Meiendorf

Foto: Fußballgott Detlef Müller gegen starke Meiendorfer Sturmspitze. Starkes Duell: Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller gegen starke Meiendorfer Sturmspitze.

Ungeachtet der Tatsachen, dass Meiendorf in der Tabelle deutlich vor uns rangiert und in dieser Saison noch keine Niederlage hatte hinnehmen müssen, reisten die Stapelfelder Fußballgötter guter Dinge an und freuten sich auf das Spiel.

 

Dass es allerdings eine derartige Freude und Show werden würde, damit war wahrlich nicht zu rechnen. aus gegebenem Anlass beginnen wir unseren Bericht ausnahmsweise mal mit ein wenig Wissenskunde:

Etymologie: „Hattrick“ – normal und lupenrein

Foto: Hut-Jongleur in Anlehnung an "Hattrick", engl. hat-trick

Unter einem normalen Hattrick versteht man international, und zwar insbesondere beim Fußball und im Eishockey, das Erzielen von drei Toren durch einen einzigen Spieler in einem Spiel. Je nach Sprachraum und Sportart ist für einen Hattrick das Erzielen von drei Toren innerhalb einer Spielzeiteinheit (z.B. Halbzeit, Drittel) zwingend.

 

Unter dem lupenreinen Hattrick (in Deutschland auch „normaler“ Hattrick) versteht man eine Serie von drei Treffern eines Spielers innerhalb einer Spielzeiteinheit, ohne dass zwischen seinem ersten und seinem dritten Treffer irgendein anderer Spieler ein Tor erzielt hat. Hardcore-Hattrick-Definierer verlangen gar, dass der Schütze die Tore sowohl mit dem linken als auch mit dem rechten Fuß sowie mit dem Kopf erzielen muss. Die Reihenfolge dabei sei egal. Doch mit diesen Maximalanforderungen wollen wir uns hier gar nicht näher aufhalten.

 

Grundsätzlich gibt es laut Statistik nur alle 300 Fußballspiele einen (lupenreinen) Hattrick. Den Weltrekord für den schnellsten Hattrick hält der Schwede Magnus Arvidsson, der 1995 nur eine Zeitspanne von 89 Sekunden für die drei Tore benötigte.

 

Der Begriff „Hattrick“ hat seinen Ursprung übrigens im Cricket-Sport. 1858 gelang es einem gewissen H. H. Stephenson als erstem heute bekannten Werfer, drei aufeinander folgende Würfe in drei Wickets (was immer das auch sein mag – fragt unseren Kleintier-Minister …) umzuwandeln. Als Auszeichnung dafür wurde ihm ein Hut (engl. „hat“) überreicht.

 

Doch genug der wikipedia-ähnlichen Vorrede. Geben wir zurück ins VSG-Studio und von dort aus direkt zu unserem Live-Reporter Heribert Faselband.

Foto: Augenblick kurz bevor der VSG-Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde die gegnerische Ecke vom Himmel pflückt. Eckball für Meiendorf, doch der VSG-Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde holt sich die Kugel.

Radio VSG: 1. Live-Schaltung in der Sendung „LeKick am Freitagabend“

Studio-Moderator Waldemar Hartplatz: „Heribert, Du alte Strafraumassel, in wenigen Minuten ist Anpfiff beim Spitzenspiel des Tages Meiendorf gegen die Stapelfelder Fußballgötter. Was gibt es vorab zu berichten?“

 

Live-Reporter Heribert Faselband: „Einiges, mein lieber Mikro-Mixa! Ich bin sehr gespannt, was uns heute hier erwartet. Meiendorf dürfte offensiv wie defensiv erwartet stark agieren. Aber auch die Stapelfelder Elf erscheint mir heute hochmotiviert, hier was zu reißen. Allein die Startformation, die ich soeben erhalte, lässt einiges hoffen: Im Tor der Glanzparaden-Obelix Roland >Antje< Rohde, Libero heute wieder Karsten >Kaschi, der längste Brasiliander der Welt< Gnirk, die beiden Manndecker Detlef >die personifizierte Bank von Stapelfeld< Müller und Thomas >Tattoo-Asterix< Schwarz. Davor ein starkes 5er-Mittelfeld mit Marc „Teekannen-Pitroipa“ Pranga rechts, Opa Holger >Stan Libuda< Kemming links, der Doppelsechs Jürgen >VSG-Linksfußmagier< Pflantz und der endlich wieder auflaufende Vicente >Speedy Goncalez< Alvarez hinter dem heutigen 10er mit der Nr. 9 Michael >Eljero Elia< Gehrmann. Und ganz vorn der VSG-Torschützenkönig Jens >Kugelblitz-Ribery< Arnecke neben dem heutigen Kapitän Göran >Göraldinho< Keetz. An der Seitenlinie – und das ist die vielleicht stärkste Einwechselbank der Saison: der VSG-Messi Dirk >Zauberfuß< Hartmann, der heute wieder die Teamleitung inne hat, und Mr. Immer & Überall Jens Czoschke. Unterstützt wird das Team durch Coach Carsten >Bommel< Baumann, Thomas >Hasso – der Kaiser< Hass, Horst >Kelly – Methusalem und Seele des Teams< Kell, die leider noch immer verletzte VSG-Knippsmaschine Michael Klinck sowie der stapelfelder Allzweckwaffe Mirko Alberts samt Begleitung. Kurzum, Waldemar, ich denke wir dürfen uns auf ein spannendes Spiel gefasst machen. Und damit zurück zu dir und deinem unterirdischen Musikgeschmack.“

Foto: Vorbereitungen in des Gegners Strafraum zur Ecke von rechts für die 1. Senioren der VSG Stapelfeld Vorbereitungen zur Ecke - von rechts eine Sache für "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming.
Foto: Eckball für die 1. Senioren der VSG-Stapelfeld Die Ecke ist im Anflug und wieder wird es gefährlich für den Gastgeber.

Radio VSG: 2. Live-Schaltung oder auch: 1 Hattrick = 1 MichaELIA

Foto: Mr. 1:0, 2:0, 3:0 für die VSG Stapelfeld Michael "Eljero Elia" Gehrmann Zum Träumen schön: Mister lupenrein-Hattrick Michael "Eljero Elia" Gehrmann genießt den Augenblick.

Studio-Moderator Waldemar Hartplatz: „Heribert, wie ich höre …“

 

Live-Reporter Heribert Faselband: „Lass mich endlich auf Sendung! Dieses Spiel ist der absolute Hammer! Meiendorf hatte bereits einen satten Lattenknaller …“

 

Studio-Moderator Waldemar Hartplatz: „Das mag sein, aber ich möchte doch gern in aller Ruhe meine Anmoderation …“

 

Live-Reporter Heribert Faselband: „Schnauze, Mikro-Mumie! Also: trotz Lattenknaller und einer guten Gelegenheit für Meiendorf, die der VSG-Glanzparaden-Obelix sensationell abwehrte, überrennt der Gast aus Stapelfeld die heimische Elf geradezu und führt bereits mit 3:0 Toren! Allesamt erzielt durch die Nr. 9 Michael „Eljero Elia“ Gehrmann. Und was für zauberhafte Tore. Barcelona lässt grüßen. Die Stapelfelder Fußballgötter zelebrieren hier in den ersten 20 Minuten Offensivfußball vom Allerfeinsten. Da läuft die Kugel rasend schnell über fünf-sechs Stationen. Pass- und Flügelspiel de luxe. Und vorm Tor wird clever abgelegt. 3x mal bereits auf Michael >Mister Hattrick< Gehrmann, der erst mit links und dann zweimal mit rechts das Runde ins Meiendorfer Netz verwandelt. Unglaublich. Ein starkes, ein tolles Spiel von beiden Teams mit einer überragenden Stapelfelder Anfangsoffensive und daher einer durchaus verdienten 3:0 Auswärtsführung. So, jetzt kannst du wieder deine Scheißplatten auf… nein, halt! Vorteil und Tor oder Elfmeter für Stapelfeld? Was entscheidet der souveräne Schiedsrichter? Elfmeter. Elfmeter für die VSG Stapelfeld! Und das vollkommen zurecht. Jens >Kugelblitz-Ribery< Arnecke dringt einschussbereit in den Strafraum ein und wird eindeutig von den Beinen geholt. Korrekte Entscheidung des Schiedsrichters, wobei Göraldinho im Anschluss an dieses Foul den Ball bereits im Gehäuse des Gastgebers versenkt hat und man möglicherweise auch einfach auf Vorteil und Tor hätte entscheiden können. Aber Elfmeter ist vollkommen korrekt …“

 

Studio-Moderator Waldemar Hartplatz: „Miiichiiii Gehrmann!“

 

Live-Reporter Heribert Faselband: „Ja, Waldemar, ja! Auch die VSG-Fankurve fordert jetzt lautstark Michael „Eljero Elia“ Gehrmann auf, die Gelegenheit zum lupenreinen Vier-auf-einen-Streich-Torreigen wahrzunehmen. Nennt man das dann – in Anlehnung an den Vierradantrieb >Quattro< von AUDI – eigentlich einen Quattrick? Egal. Wichtig ist. rein das Ding! Aber der dreifach-Torschütze scheint abzuwinken. Kapitän Göraldinho spricht mit ihm: >Komm Michi, hol dir die vierte Bude.< … Mann, das wäre was. Zuletzt traf die langzeitverletzte VSG-Knippsmaschine Klinck im November 2008 vier Mal in einem Spiel gegen Glashütte, Endstand 8:0 für Stapelfeld. Damals allerdings ohne lupenreinen Hattrick. Aber nein, und auch das ist wahre Größe: MichaELIA verzichtet, sagt: „Mach lieber du.“ Und so legt sich Göran >Göraldinho< Keetz das Leder auf den Punkt, der neben Linksfußmagier Jürgen Pflantz, der das 2. Tor vorbereitete, bereits für die MichaELIA-Treffer 1 und 3 auflegte. Der Ball ist frei … und … drin! Unglaublich, aber wahr: Stapelfeld schockt die Heim-Elf mit einer sagenhaften Anfangsoffensive und führt nach nur 20 Minuten mit 4:0 Toren beim Tabellenzweiten Meiendorfer SV. Aber, Waldemar, ich bin mir nicht sicher, ob es das hier schon gewesen ist. Meiendorf hat in dieser Saison noch nicht verloren. Die werden nicht aufgeben. Da bin ich sehr gespannt, wie das hier weitergeht. Und damit zurück zu dir, Waldemar.“

 

Studio-Moderator Waldemar Hartplatz: „Danke, Heribert. Und wir machen passend weiter mit DILÄMMA, der Rock-Theater-Entdeckung dieser Tage, bei der nicht zuletzt die VSG Fußballgötter Dirk >Zauberfuß< Hartmann, Stephan >Kleintierminister< Policke und des Kaisers Tochter mitwirken – allen Fans kann ich nur empfehlen, die Website http://www.dilaemma.de/ anzuwählen …“

Foto: Meiendorf durch die Mitte, doch VSG-Libero Kaschi und seine Mannen haben alles im Griff. Meiendorf durch die Mitte, doch unter der Leitung von Libero Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk kann die VSG-Defensive auch diesen Angriff entschärfen.
Foto: Kaschi bringt den ruhenden Ball nach vorn. Ruhender Ball für die Stapelfelder Fußballgötter im eigenen 16ner.

Radio VSG: 3. Live-Schaltung in der Sendung „LeKick am Freitagabend“

Studio-Moderator Waldemar Hartplatz: „Ja, meine Damen und Herren, wir schalten erneut zum Spitzenspiel des Abends. Heribert, wie sieht es aus am Deepenhorn?“

 

Live-Reporter Heribert Faselband: „Also, Waldemar, ich kann es nicht anders sagen: ich bin begeistert! Erstens hast du mit DILÄMMA endlich mal richtig gute Mucke aufgelegt und zweitens geht hier ein wahrer Fußballleckerbissen gerade in die Pause. 0:1, 0:2, 0:3, 0:4, 1:4, 2:4 lautet die aktuelle Torbilanz dieser Begegnung. Meiendorf wird in der Anfangsviertelstunde durch einen lupenreinen MichaELIA-Hattrick regelrecht an die Wand gespielt, bleibt aber selber stets aktiv und gefährlich und kann auch nach dem 0:4 noch auf 2:4 verkürzen. Und es hätten hüben wie drüben durchaus weitere Treffer fallen können. Meiendorf trifft zwei Mal die Latte. Stapelfeld hat ebenfalls noch zwei-drei sehr gute Gelegenheiten. Beispielsweise durch Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke, der wunderbar auf die Reise geschickt wird und nur knapp verfehlt. Kurzum: ein wirklich tolles Spiel mit zwei bedingungslos angreifenden Teams. Insgesamt ist die VSG-Elf einen Tick geschlossener. Offensiv schnell, kreativ und effizient, insgesamt sehr laufstark und hinten gegen die starken Meiendorf-Spitzen, die schlicht nicht hundertprozentig auszuschalten sind, fast immer eng am Mann. Und so geht die Pausenführung für die Gäste aus Stapelfeld absolut in Ordnung. Freuen wir uns auf eine hoffentlich ebenso attraktive zweite Halbzeit zweier starker und fair agierender Teams. Bis dahin zurück ins Studio.“

Foto: Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke allein auf den Torwart zu, doch leider verpasst er knapp. Traumhaft geschickt erarbeitet sich Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke eine weitere hochkarätige Torchance für die VSG Stapelfeld, doch das Leder verpasst das Gehäuse leider knapp.

Radio VSG: 4. Live-Schaltung oder auch: Meiendorf verkürzt auf 3:4

Studio-Moderator Waldemar Hartplatz: „Heribert, kaum 2 Minuten sind in Halbzeit 2 gespielt und schon hat es wieder geklingelt. Wer hat getroffen?“

 

Live-Reporter: Heribert Faselband: „Meiendorf, Waldemar. Der Gastgeber kommt voll motiviert aus der Pause und trifft gleich im ersten Angriffsversuch. Ich sagte doch, die geben nicht auf. Nur noch 3:4. Und so wird es tatsächlich noch ein echter Krimi hier. Wahnsinn! Was für ein Spiel, Waldemar. Zurück zu dir.“

Radio VSG: 5. Live-Schaltung oder auch: Die Vorentscheidung

Foto: "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming VSG-Torschütze zum 3:5-Endstand und Auswärtssieg "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming

Studio-Moderator Waldemar Hartplatz: „Wahnsinn, schon wieder ein Tor in Meiendorf. Das bereits achte in diesem Spiel. Heribert, klär uns auf!“

 

Live-Reporter: Heribert Faselband: „Das nenne ich eine Antwort. Tor für Stapelfeld! Und wieder ein wahrlich ansehnliches. Göraldinho nimmt über rechts Tempo auf, passt in die Zentrale auf den bärenstarken Vicente >Speedy Goncale< Alvarez, der spielt das Leder wunderbar in den Lauf des am linken Flügel heranstürmenden Opa Holger >Stan Libuda< Kemming, der die Kugel vom linken Strafraumrand unglaublich souverän direkt ins lange Eck zur 3:5-Auswärtsführung verwandelt. Einfach klasse! Und, Waldemar, dies ist zwar ein Spiel, in dem alles möglich scheint, aber so wie die Meiendorfer gerade die Köpfe hängen lassen, war das vielleicht der entscheidende BigPoint des Abends. Wir werden sehen. Vorerst zurück zur dir.“

 

Studio-Moderator Waldemar Hartplatz: „Ja, und wieder bestätigt sich die gute alte Weisheit: die Jungen setzen wichtige Akzente, während die Alten die Entscheidung herbeiführen. Bereits in der zurückliegenden Woche wirkte VSG-Opa Holger >Stan Libuda< Kemming wesentlich am 3:2-Siegtreffer der Stapelfelder Fußballgötter gegen DSC Hanseat mit und wird somit zum aktuellen Mister BigPoint, während Michael „Eljero Elia“ Gehrmann nunmehr die VSG-Torschützenliste vor Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke anführt. Musik …“

Foto: Vicente Alvarez stört die Meiendorfer Angriffsbemühungen. Und wieder stört der unglaubliche Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez die Angriffsbemühungen des fairen Gastgebers Meiendorf.

Radio VSG: 6. Live-Schaltung oder auch: Auswärtssieg!

Studio-Moderator Waldemar Hartplatz: „Abpfiff in Meiendorf. Heribert, hat Stapelfeld die Auswärtsführung halten und Meiendorf die erste Saisonniederlage zufügen können?“

 

Live-Reporter: Heribert Faselband: „Ja, Waldemar. Stapelfeld gewinnt in einem wirklich tollen Fußballspiel mit zwei sehr fairen und engagierten Teams knapp und doch verdient mit 5:3 Toren. Ausschlaggebend waren letztlich die wundervoll herausgespielten frühen Führungstore, das abgeklärte Zurückschlagen durch den VSG-Stan-Libuda als Meiendorf den Anschlusstreffer erzielen konnte und alles zusammen die unglaublich geschlossene Mannschaftsleistung nicht zuletzt in der Defensivarbeit. Keeper Rohde, Libero Gnirk, Manndecker MüllerAlvarezCzoschkePrangaPflantz … und auch wenn man Meiendorf wirklich ein Kompliment aussprechen muss, niemals locker gelassen zu haben, so blieb Stapelfeld doch über die gesamte Spielzeit hinweg gefährlich und hätte nach Traumpässen von VSG-Messi Dirk >Zauberfuß< Hartmann und anderen durch die beiden VSG-Spitzen durchaus noch das eine oder andere Tor machen können. Herrlich anzuschauen ist, wie sich beide Teams jetzt direkt nach dem Abpfiff zu einem ungewöhnlich attraktiven Fußballspiel gratulieren. Diesem können wir uns nur anschließen und beiden Teams für ein tolles Spiel danken!“     

Foto: VSG-Spitzen Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Göran "Göraldinho" Keetz (Ball) nehmen erneut Tempo auf. Die starke Stapelfelder Doppelspitze Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke (li.) und Göran "Göraldinho" Keetz (Ball) nimmt wiederholt Tempo auf und setzt die Gastgeber-Defensive erneut unter Druck.

Danke für einen tollen Abend und tolle Fotos!

Bleibt uns abschließend nur noch, uns beim guten Schiedsrichter und nicht zuletzt bei WOehms für die auf www.fussball.de eingestellten Fotos vom Spiel zu bedanken! Ganz toll! Eine wahre Freude!

 

Ach ja – und ganz nebenbei beweist der edle Foto-Spender und Meiendorf-Trainer auch noch, dass man dieses Spiel auch kurz und knackig, aber genauso treffend in Worte fassen kann. So lautet sein Spielbericht: „Nach 20 Minuten stand es bereits 4:0 für Stapelfeld. Meiendorf wurde buchstäblich überlaufen. Trotzdem kam der MSV noch vor der Pause auf 2:4 heran, zwei Lattentreffer verhinderten den Ausgleich. Nach der Pause ein schnelles Tor zum 3:4, doch Stapelfeld antwortet umgehend mit dem 5. Treffer zum Endstand von 3:5. Eine tolle Leistung, Glückwunsch!“

 

Großartig! Respekt & Dank! 

 

In diesem Sinne – und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!

 

Ostermontag, 05. April 2010

Stapelfelder Fußballgötter gewinnen 3:2 gegen Hanseat und holen im 6. Anlauf endlich den ersten Heimsieg der Saison

Foto: Osterhase und Osterhase mit Sprechblasen

1:1 gegen Ariana (mittlerweile zurückgezogen) und 0:0 gegen Meiendorf - so die bisher einzigen Heimpunkte der Stapelfelder Fußballgötter. Doch im 6. Anlauf klappte es dann endlich: Heimsieg!

 

Auch für Ostereier gilt: alle guten Dinge sind drei!

 

Beide Teams schienen sich gedacht zu haben: Wenn schon Ostermontag, dann auch kräftig Eier in des Gegners Nest verstecken. Im Ergebnis entwickelte sich ein munteres Spiel, das die VSG-Elf letztlich stets dominierte und das sich doch dadurch kennzeichnete, dass lange Zeit nicht klar war, wer als Sieger vom Platz gehen würde.

 

Stapelfeld hat von Beginn an gefühlte 75% Ballbesitz. Allein der letzte Pass bleibt ein ums andere Mal in des Gegners Ostersträuchen hängen. Schließlich sorgt ein unnötiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung für die erste Hanseat-Torchance und die überraschende Gästeführung. 0:1.

 

Doch Stapelfeld blieb ruhig. Ein Blick in die Glaskugel hatte bereits vor dem Spiel prophezeit: unser Linksfußmagier Jürgen Pflantz macht heute ein Kopfballtor. Und so kam es dann auch. Eckball von rechts mit anschließender Flanke von "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming genau auf die sympathische hohe Stirn des VSG-Linksfußmagiers und, zack, Dingdong! 1:1.

 

Wir sind wieder da und erspielen uns nun mehr und mehr Gelegenheiten. Doch Hanseat nutzt nach langem Diagonalpass die zweite Gelegenheit des Spiels zum 2. Treffer, während die VSG mit dem zweiten Kopfballtor des Tages ebenfalls trifft: butterweiche Flanke von Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, der aktuell mit 5 eigenen Toren und 6 Assists an knapp 58% aller VSG-Saisontreffer direkt beteiligt ist, auf unsere Allzweckwaffe Mirko Alberts, der das runde mit einem schulmäßig-dynamischen Kopfstoß in die Maschen jubelt.

 

Pausentee für Götter-Elf 

 

Halbzeit. 2:2. Und die Erkenntnis: alles wird gut. Unser Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rhode ist wie immer eine Bank. Die von Libero Karsten "Kaschi, der längste Brasilianer der Welt" Gnirk geführte Abwehr mit Allzweckswaffe Mirko Alberts und Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz ist eigentlich stabil, rückt clever nach und ist hintenrum stets anspielbar. Die 3-Mann-Mittelfeldzentrale Michael "Eljero Elia" Gehrmann, Linksfußmagier Jürgen Pflantz und Göran "Göraldinho" Keetz hinter den Spitzen greift gut ineinander, ist laufstark, hält und verteilt die Bälle. Allein die rechte Seite, auf der Marc "Pitroipa" Pranga lauert, könnte häufiger eingesetzt werden, während der linke Flügel mit einem glänzend aufgelegten "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming den Gegner immer wieder in Bedrängnis bringt. Die Spitzen Dirk "Zauberfuß" Hartmann und Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke benötigen noch mehr Futter ... der Rest ist eine Frage von Zeit und Wille. Um die gute Grundstruktur beizubehalten wechseln wir zunächst nur vorn: Zauberfuß geht raus und Jörg "der VSG-Pferdeflüsterer" Gärtner kommt, lässt sich immer wieder steil schicken und sorgt für neuen Schwung.

 

Stapelfeld dominiert das Spiel mit zunehmender Spieldauer nun mehr und mehr. Hier und da wird noch zu kompliziert agiert, alles in allem aber stimmt die Richtung. Doch nach wie vor bekommt Hanseat, offensiv fast nicht mehr aktiv, immer und immer wieder gerade noch eine Gräte dazwischen und verhindert die längst fällige VSG-Führung.

 

Guter Schiri gibt regulären VSG-Treffer nicht

 

Dann endlich ist er da, der ersehnte Führungstreffer - nur leider entscheidet der eigentlich gute und das Spiel souverän leitende Schiedsrichter fälschlicherweise auf Abseits: Dirk "Zauberfuß" Hartmann, mittlerweile für unseren Linksfußmagier wieder im Spiel tänzelt sich in Maria-Riesch-Manier durch die eng und unrhythmisch am Strafraum gesteckten Hanseat-Stangen hindurch und passt den Ball aus dem Fußgelenk diagonal in den 16ner. Göraldinho, der halblinks am Strafraum auf eben diesen Zauberfuß-Pass lauert und ganz bewusst darauf achtet, nicht ins Abseits zu geraten, reagiert am schnellsten, stürmt heran und schiebt das Runde ins kurze Eck. Aber, leider, wie gesagt ... der Schiri sah es anders.   

 

Matchwinner "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming erzwingt den Siegtreffer

 

Die Zeit läuft ... so ganz allmählich wächst an der Seitenlinie die Befürchtung, dass hier heute das Siegtor ausbleiben könnte. Doch die VSG-Elf lässt nicht locker, will die 3 Punkte. Letztlich aber muss der Gegner mithelfen: Eckball von rechts - eine Sache für unseren Linksfuß "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming. Anlauf ... verunglückt ... statt hoch und weit kommt die Kugel flach und kurz ... Göraldinho versucht noch an den Ball zu gelangen, verpasst jedoch letztlich deutlich ... und wenn du denkst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Eigentor her ... allein der entsprechende Hanseat-Verteidiger will auf Nr. Sicher gehen, fährt das Bein aus und lenkt das Leder unhaltbar ins lange eigene Eck. Watt ein Pech! Watt eine Freude für die Stapelfelder Fußballgötter. Und so erzwingt der heute bärenstarke VSG-Opa den wahrlich glücklichen und doch auch hochverdienten Führungs- und Siegtreffer für die Stapelfelder Fußballgötter.

 

Abpfiff. Erleichterung. Osterbier. Und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE!!!

 

 

27. März 2010

1:5-Pleite im ersten Heimspiel des Jahres 2010

Foto: Tanzabzeichen Gold

Keine Frage: Das war nicht unser Tag. Drei-vier Monate fehlendes Training und somit mangelnde Fitness sorgten in nahezu allen wichtigen Spielsituationen dafür, dass die fairen Jungs von Alstertal / Langenhorn den entscheidenden Schritt schneller waren und letztlich verdient 3 Punkte mit nach Hause nehmen durften. 

 

Klar, das Ergebnis war zu hoch. Und dennoch bleibt uns nicht anderes übrig, als uns beim guten Schiri zu bedanken und unseren Gästen zum verdienten Auswärtssieg zu gratulieren: Glückwunsch! In der nächsten Saison sieht es dann wieder anders aus ...

 

Tanzgold für den Kaiser ...

 

... lenken wir also den Blick auf die positiven Spieltagsmerkmale, denn da gab es durchaus einige! Beginnen wir beim Spiel und der Tageself selbst:

 

0:4 zur Halbzeit und dennoch kein Gemecker im Team. Super, Männer! Dass wir heute kleine Brötchen backen mussten, war jedem in der Pause klar, und so macht das 1:1 der zweiten Hälfte wenigstens ein bisschen Mut für die kommenden Spiele - nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass mit Michael "Elia" Gehrmann, Jens "der Unbezwingbare" Rohde (beide zur Unterstützung an der Seitenlinie), Coach "Bommel" BaumannHorst "Kelly - Methusalem und Seele des Teams" Kell, Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez, Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke, Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klink ... noch zahlreiche wichtige Kräfte fehlten.

 

Mit unserem Glanzparaden Obelix Roland "Antje" Rohde und unserem "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming aber sind endlich zwei Langzeitverletzte ins Team zurückgekehrt, die uns in jeder Hinsicht gut tun! Welcome back, Männer! 

 

Auch der VSG-Anschluss- und Ehrentreffer zum 1:4 kurz nach Wiederanpfiff war für sich genommen durchaus gute alte VSG-Fußballkunst: Ballgewinn in der eigenen Hälfte, Anspiel in die Zentrale, 30-35-Meter-Steilpass von Göran "Göraldinho" Keetz und ein clever und abgebrüht am herauseilenden Torwart vorbei einschiebender Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke ... Dingdong! Geht doch!

 

Und last but not least freuen wir uns, unserem heutigen Aushilfsstürmer Thomas "Hasso - The Kaiser" il capitano Hass zu seinem am Vormittag graziös erkämpften GOLD-Tanzabzeichen zu gratulieren: Spitze, Glückwunsch! Möge es uns als Team helfen, schon bald wieder vom Trottelfox auf Götter-Lambada umschalten zu können.

 

Kurzum: Das war heute nicht wirklich berauschend und doch ist es eine Freude, dass es nach der elendig schneereichen Winterpause endlich, endlich wieder los geht! Und dass wir noch reichlich Spaß haben und punkten werden, versteht sich ja von selbst.

 

In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE!

 

19. Februar 2010

Und wieder: großer Spaß auf der Bowling-Bahn

Foto: Kaschi zeigt Bauch im Discolight Der bisherige VSG-Rekordhalter sorgt für erotische Augenblicke

Witterungsbedingter Spielausfall sorgt für eine frühzeitige Bowling-Neuauflage der Stapelfelder Fußballgötter - ruhige Kugel 2010 / die Zweite. Wieder dabei: der bisherige VSG-Bowling-Rekordhalter (179 Punkte) Karsten "Kaschi - der, der die Pins tanzen lässt" Gnirk, Horst "Kelly - der Killershot-Magier" Kell und neu-Rekordhalter (191 Punkte) Göran "Bowling-Spare-Rib" Keetz. Erstmals mit an der Bahn: Dirk "Zauberfuß - die personifizierte Drehstoßtechnik" Hartmann, Mister 9-Pins-fallen-immer-im-ersten-Wurf Thomas "Hasso - The Bowling-Kaiser" Hass und last but not least Coach Carsten "Bommel - das Maß aller Dinge" Baumann, der nach gefühlten 500 Jahren Bowlingpause gleich mit einer 172-Punkte-Vorlage startete und insgesamt stets über 150 Punkte blieb. Respekt!

 

Im Ergebnis ein erneut kurzweiliger Abend im Götterkreise, der eine wahre Freude war und am Ende sogar noch 12 Euro-Kohle-Einsammelüberschuss für die Mannschaftskasse (Kaschi, bringe ich bei Gelegenheit mit) im Säckle hatte. Für alle, die nicht dabei sein konnten, folgt abschließend eine Demonstration hoher Bowlingkunst

VSG-Coach Carsten "Bommel" Baumann demonstriert, was Götterbowling ist

08. Januar 2010

Großer Spaß mit bunten Kugeln

Bild: Strike beim Bowling

Unter dem Motto "Ruhige Kugel zum Jahresauftakt" versammelten sich am Freitag sieben Stapelfelder Fußballgötter - Horst "Multitalent Kelly" Kell, der zuvor noch schnell auf einem Mono-Wasserki den Rundenrekord auf der Carrera-Bahn nebenan brach, Mister 179-Punkte-Disco-Light-Mega-Bowler Karsten "Kaschi - ich habe mich voll auf meine Mitte konzentriert" Gnirk, der im Zweifel die Pins beim Strike auch einfach ein paar Zentimeter tanzen und stehen ließ, Stefan "zwischen Pudel und Strike ich schnell noch ein Frettchen besteig"-Kleintier- & Gute-Laune-Minister Policke, der zweite Halbzeit-Bowler Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, dem es nur ein klein wenig an Konstanz fehlte, um uns alle vorzuführen, Krawallo- und Schwuchtel-Kugelpflüsterer Jörg "ich parke an der Aral-Tankstelle" Gärtner, das-mach-ich-doch-mit-links-Striker MichaELIA Gehrmann und fast-immer-genau-wie-Kelly-Bowler Göraldinho - auf der Gilde-Bowling-Bahn zu Wandsbek und ließen es in vielerlei Hinsicht extrem entspannt angehen. Lecker Kaltgetränke, große Würfe, beste Stimmung ... kurzum: eine wirklich erfreuliches Zusammenkommen, das es über kurz oder lang zu wiederholen gilt.

 

Glashütte vs. Stapelfeld 3:2 (1:2)

Lustig, lustig, tra-la-la-laaa ...

Foto: Schokoladen-Weihnachtsmann vor VSG-Website. Weihnachtsmann von unser Trikot-Fee vor der VSG-Website

Mit mehr oder minder geputzten Buffern ging´s am Nikolaussonntag nach Glashütte. Erstes Rückspiel der Saison und eine offene Rechnung, die wir begleichen wollten - hatten wir das Hinspiel zuhause doch tatsächlich mit 0:1 Toren verloren, anstatt es dem Spielverlauf entsprechend mit 6:0 Toren zu gewinnen.

 

Auftakt nach Schokoladenmaß

 

Nachdem es bereits beim Umziehen eine liebevolle Schokoladen-Aufmerksamkeit unserer Trikot-Fee gab, zeigten sich die Stapelfelder Fußballgötter auch auf dem Platz zunächst von ihrer Schokoladenseite.

 

Trotz Nikolaus hatten wir mit Römerschreck Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz (wie der Tabak) sogar eine personelle Alternative an der Seitenlinie - unterstützt durch die Langzeitverletzten Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klinck und "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, drei Götter-Kindern und Dedels "Aerobic-Tante" (bitte nicht übel nehmen!).

Fußballgötter

Auf dem leicht angeschlagenen grünen Rasen präsentierten sich die Stapelfelder Fußballgötter zunächst in dieser Formation: "VSG-Glanzparaden-Obelix" Roland "Antje" Rohde (Tor), "Der Kaiser" Thomas "Hasso - il kapitano" Hass (Libero), Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller (Manndecker), Kassenwart Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk (Manndecker), Marc "Pitroipa" Pranga (Mittelfeld rechts), die personifizierte gute Laune Jens, der Unbezwingbare, Rohde (Mittelfeld zentral), Dirk "Zauberfuß, Chefpädagoge und Gitarrenvirtuose" Hartmann (Mittelfeld zentral), Linksfußmagier Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz (Mittelfeld links), Michael "Eljero Elia" Gehrmann - hinter den Spitzen: Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Göran "Göraldinho" Keetz.

Tor! Tor! Tor!

Zauberfuß-Flanke & Göraldinho-Kopfball

 

Stapelfeld setzt die Gastgeber-Elf sofort unter Druck - eng gestaffelt gehen wir früh drauf und erkämpfen den Ball ein ums andere Mal bereits in des Gegners Hälfte. So ist das Spiel dann auch noch keine 3-4 Minuten alt, als die Stapelfelder Fußballgötter über die rechte Seite mit Marc "Pitroipa" Pranga Tempo aufnehmen und mit einfachem Doppelpassspiel in den Rücken der Abwehr gelangen. Dirk "Zauberfuß" Hartmann schaut, ruft, flankt ... butterweich und doch scharf ... präzise ... genau auf Haput von Göran "Göraldinho" Keetz, der einen Schritt schneller als sein Gegenspieler das Runde aus etwa 7-8 m Torentfernung ins lange Eck köpft. Tooor! 0:1 für Stapelfeld.

 

Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde leitet mit gallischem Zaubertrank-Abschlag das frühe und zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 2:0 für die Stapelfelder Fußballgötter ein

 

Etwa 10. Spielminute: Eckball für Glashütte, der direkt in den Fängen des VSG-Toni-Teufelskerl-Turek-Rohde landet - und dann geht es richtig schnell. Weiter, nein, noch längerer Zaubertrank-Abschlag und Laufduell zweier VSG-Gallier gegen drei Glashütte-Defensiv-Römer. Weit in des Gegners Hälfte schlägt der Rohde-Abschlag auf. Göraldinho jagt dem Leder hinterher, zieht die Aufmerksamkeit aller Glashüttianer auf sich, die sich um ihn scharen. Selbst der Keeper verlässt bereits sein Tor. Doch das VSG-Kopfballungeheuer sieht im linken Augenwinkel noch einen grünen VSG-Schatten, wartet nicht bis der Rohde-Abschlag ein zweites Mal aufspringt, steigt hoch und köpft das Runde zur Überraschung aller Glashütte-Römer links rüber. Dort lauert im Vollsprint Michael "Eljero Elia" Gehrmann, lässt die Kugel noch einmal auftippen, um sie dann gefühlvoll, direkt und halbvolley herrlich über den Torwart zu heben und in der Glashütte zu versenken. Tooor! 2:0 Auswärtsführung!

 

Ja, ist denn heut´ schon Weihnachten?

 

Nein, leider nur Nikolaus - ein zartes Xmas-Anschmecken sozusagen; die eigentlichen Geschenke des Tages sollten erst noch kommen. Vor der Pause noch der Anschlusstreffer per Kopf ("Mein erstes Kopfballtor seit 32 Jahren." - da muss man Sportsmann sein und aufrichtig gratulieren). Und nach der Pause tatsächlich Ausgleich und schließlich gar Führungs- und Siegtreffer für die Gastgeber. In Nikolaus-Gutmenschen-Art überreicht von der Stapelfelder Elf - frei nach dem Motto: Ihr habt es alle gesehen, wir hätten Euch abschließen können. Aber, hey komm, ist doch Nikolaus. Nehmt hin die Punkte ... 

 

In Gänze geht diese erneute Niederlage gegen Glashütte sogar fast schon wieder in Ordnung. Glashütte spielt einfach und clever über eine starke rechte Seite und mit langen Bällen, während es in der VSG-Elf nach der frühen Führung schon an den Grundvoraussetzungen mangelt: Laufbereitschaft ... grauenhafte Abspielfehler ... Der Aufwand, den Ball zu gewinnen wird immer höher, während von strukturiertem Pass- und Aufbauspiel, kreativen Ideen und Entlastung doch eher nichts als wenig zu sehen ist. Unglaublich, dass wir dieses Spiel noch abschenken.

 

Erst bei Rückstand geht wieder ein Ruck durchs Team

 

Kaum liegen die Stapelfelder Fußballgötter zurück, drehen sie / wir wieder auf - kann ja wohl nicht sein, dass wir verlieren! Und, zack, dreht sich das Spiel erneut. VSG-Käpt´n Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass und Dirk "Zauberfuß" Hartmann übernehmen jetzt die Mittelfeldzentrale und versuchen wieder Struktur und Tempo ins Spiel zu bringen. Auch Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller schaltet sich jetzt mehr und mehr ins Offensivspiel ein. Und so gehören die letzten Minuten wieder der VSG-Elf. Und es wird tatsächlich noch ein-zwei Mal richtig gefährlich vor der Glashütte-Bude, doch letztlich zu spät und erfolglos ... Kurzum: Glückwunsch, an den fairen Gastgeber!

 

Vorweihnachtlich-sentimentaler VSG-Kaiser-Kreis

 

Foto: Thomas Hass VSG-Fußballgötter-Kapitan Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass

Doch von Resignation oder schlechter Stimmung - keine Spur! Ganz im Gegenteil. Nach gemeinsamer Dusche versammeln sich die Stapelfelder Ratsherren gemütlich in der Nikolaus-Kälte um ein Kistchen Gerstensaft und genießen eine rundum gelungene Jahresabschlussansprache von il kapitano Thomas "The Kaiser" Hass, die er nutzt, um sich im Namen aller bei Denker & Lenker Carsten "Bommel" Baumann (heute leider nicht anwesend) für die Coaching-Dienste, bei Marc "Pitroipa" Pranga für den stetigen Kalt- & Heißgetränke-Service, bei Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk (der sich heute ein heißes Duell mit der Glashütte-Spitze lieferte und selbige im Grunde kaltstellte) für die Kassenwart-Dienste, bei Dirk "Zauberfuß" Hartmann für die Allround-Dienste (Coaching & Co), bei den Neuzugängen Jens "der Unbezwingbare" Rohde, Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Michael "Eljero Elia" Gehrmann für die sportliche und menschliche Teamverstärkung, bei unseren Langzeitverletzten Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klinck, "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming sowie Horst "Kelly - Methusalem und Seele des Teams" Kell für den stetigen Seitenlinien-Support, die VSG-Website ... kurzum: beim gesamten Team und seinen Stützen zu bedanken. Das war so schön und treffend, dass wir fast Pipi in den Augen hatten! Nicht nur dafür, aber auch dafür: Danke, Hasso!

 

Und so freuen wir uns auf 2010 - in diesem Sinne (und jetzt alle):

VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!

Stapelfelder Fußballgötter verlieren unglücklich mit 3:2 bei Sperber. Oder auch: Zuerst hatten wir (kein) Glück. Und dann kam auch noch Pech dazu.

Foto: Enttäuschte Fußballgötter lassen die Köpfe hängen.

Um gleich mal einen Zitate-Klassiker von Jürgen "Kobra" Wegmann ins Spiel zu bringen. Oder um es mit Eike Immel zu sagen: "Im Großen und Ganzen war es ein Spiel, das, wenn es anders läuft, auch anders hätte ausgehen können." Doch der Zitate-Reihe nach:

 

Das war nicht ganz unrisikovoll. (K.-H. Rummenigge)

 

Ohne Dirk "Zauberfuß" Hartmann, Stephan "Rockröhre & Kleintier-Minister" Policke, Jörg "Der VSG-Pferdeflüsterer" Gärtner, unsere Doppelsechs Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez und Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke, die Sturmalternativen Horst "Kelly - Methusalem und Seele des Teams" Kell und Uwe "das Phantom" Klemm sowie die langzeitverletzten Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klinck und "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming ging´s am Sonntagmorgen in Richtung Stadtpark zum fairen Gastgeber und Tabellen-nachbarn Sperber. Auch ohne neun ("Bommel" mitgezählt - gar ohne zehn) ein klassisches 6-Punkte-Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollten.

 

Die ersten 90 Minuten sind die schwersten. (Bobby Robson)

 

Keine leichte Aufgabe also für Coach Carsten "Bommel" Baumann überhaupt eine Grundaufstellung zu finden. Doch mit unserem Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde im Tor, Libero & Käpt´n Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass, den Manndeckern Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller und Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk, der heutigen Doppelsechs Thomas "Der Ball ist rund." Werbeck und die personifizierte Gute-Laune-Quelle Jens "der Unbezwingbare" Rohde, den Außenbahnkräften Marc, der leichtfüssigste 40-Tonner der Liga, Pranga (rechts) und Linksfußmagier Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz (links) sowie Michael "Eljero Elia" Gehrmann, heute für Göran "Göraldinho" Keetz hinter den Spitzen, der gemeinsam mit Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke im Sturm spielte, stand schlussendlich eine schlagkräftige Ratsherren-Elf auf dem Platz, die der Überzeugung folgte, dass der Spitzenreiter jederzeit den Tabellenführer schlagen kann, vom Feeling her also ein gutes Gefühl hatte und keineswegs gewillt war, den Sand in den Kopf zu stecken. (frei nach Vogts, Möller, Matthäus)

 

Des sin Gefühle, wo man schwer beschreibe kann. (Jürgen Klinsmann)

 

Wenngleich tief, so doch wunderbar kompakt stehend zeigten die Stapelfelder Fußballgötter eine starke Anfangsviertelstunde. Die Sperber-Spitzen waren bei unseren Manndeckern gut aufgehoben. Die von Coach "Bommel" angeordnete Dichtstellung der gegnerischen Schaltzentralen wurde von unser Doppelsechs konsequent umgesetzt. Die VSG-Spitzen holten sich die Bälle in der eigenen Hälfte ab, sorgten für Entlastung und erspielten sich mit einfachem Tempo-Passpiel und dem stets nachrückenden MichaELIA, der die partiell mit vorpreschenden Flügelkräfte Marc und Jürgen immer wieder geschickt einsetzte, zahlreiche aussichtsreiche Situationen. Stapelfeld war die spielbestimmende Elf. Der zwingende Abschluss und somit Zählbares allerdings blieb vorerst Mangelware. Doch die Kompaktheit der Stapelfelder Ratsherren unterbrach ein ums andere Mal die Angriffsbemühungen des Gastgebers, während das einfache, schnelle Miteinander die gegnerische Defensive beständig unter Druck setzte. Schließlich half der Gegner in dieser dauerhaften Bedrängnis aktiv mit und köpfte eine scharf getretene Marc-Pranga-Flanke, der zuvor erneut schön von MichaELIA freigespielt wurde, humorlos ins eigene Netz. Besser hätten es die dahinter lauernden VSG-Spitzen auch nicht machen können. Eigentor. Danke & Bingo! 0:1 für das schwarz-weiße Ballett (sind einfach unserer schönsten Trikots).

 

Das habe ich ihm auch verbal gesagt. (Mario Basler)

 

Nur wenige Minuten später pfeift der Schiri einen Handelfmeter gegen uns, bei dem sich alle 22 Spieler einig sind: >Hand? Ja. Aber kein Elfmeter!< Beide Arme eng am Körper anliegend wird Thomas W. das Runde in einer eher ungefährlichen Situation aus 1,25m-Entfernung an die Hand geschossen. Hätte er - falls das auf die Entfernung überhaupt möglich ist - aktiv versucht, den Ball mit den Händen abzulenken, sprich: die Arme ausgefahren, wäre das Leder vollkommen unspektakulär von seiner Hüfte abgeprallt. Kurzum: Fehlentscheidung, was wir dem Schiri dann auch gleich verbal gesagt haben, hehe. Aber es half alles nichts. "Antje", unser Göttergalier zwischen den Pfosten, nahm zwar noch einen Extraschluck Zaubertrank, doch der Strafstoß des sperberschen Römers war nicht zu parieren. Verdammt glücklicher Ausgleich für den Gastgeber. 1:1.

 

Wir haben ein Abstimmungsproblem - das müssen wir automatisieren. (B. Vogts)

 

Klar, der Strafstoß war lächerlich. Dennoch: eigentlich war nichts passiert. Hätten wir einfach weitergemacht wie bisher, wäre es hinten weiterhin eher ungefährlich geblieben und vorne über kurz oder lang der eine oder andere Treffer gefallen. Nicht so in der Praxis. Zum einen lamentieren wir noch minutenlang mit dem Schiedsrichter, zum anderen sorgen zwingend nötige Einwechselungen für zwischenzeitliche Zuordnungsprobleme (Steffen Freund: "Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: >Komm, zieh deine Sachen aus, jetzt geht´s los!<"), während sich zeitgleich leichte Disziplinlosigkeiten einschlichen - klar zugeordnete Gegenspieler wurden nicht mehr in letzter Konsequenz verfolgt und zugestellt, sondern übergeben. Auch stehen wir jetzt nicht mehr so kompakt wie zu Beginn. In der Folge wird der Aufwand, Bälle zu gewinnen, stetig größer und die Lücke zwischen vorn und hinten wieder einmal schwer überbrückbar groß. Es fehlt an Anspielstationen. Gleichzeitig wird der Wirkungsraum der zuvor kaltgestellten Schaltzentralen des Gegners immer größer, sodass wir vor der Pause mehr und mehr unter Druck geraten und schließlich den eigentlich überflüssigen, in dieser Phase aber nicht unverdienten 2:1-Führungstreffer des Gastgebers fangen. Halbzeit.

 

Das Spielfeld war zu lang für Doppelpässe. (Bertie Vogts)

 

Das wird auch zu Beginn der 2. Halbzeit nicht besser - erneut stehen wir nicht kompakt. Während die Offensive jetzt weiter vorrückt, früh draufzugehen versucht und dem Rückstand mit aller Macht umbiegen will, bleibt die Defensive nach Ballgewinn allzu häufig an der eigenen Strafraumgrenze stehen. Im Ergebnis brennt zwar hinten zunächst nichts an, im Mittelfeld und Angriff aber agieren wir - wie in dieser Saison schon in so vielen Spielphasen - in stetiger Unterzahl und können somit nur wenig bis gar nicht für echte Entlastung sorgen. Der einfache Ball zum Nebenmann ist fast nicht möglich. Torgefahr geht in dieser Phase von der VSG-Elf so gut wie keine aus. Wie auch? Das ist, als wenn man einer 3-köpfigen Offensive zuruft: "Drei gegen sieben. Überzahl. Spielt sie aus!"

 

Das Chancenplus war ausgeglichen. (Lothar Matthäus)

 

Kurzum: wir sind uns nicht einig - früh drauf und nachrücken oder fallen lassen und tief stehen. In jedem Falle stehen wir nicht kompakt und machen es dem Gegner unnötig leicht, Bälle zu gewinnen und nahezu unbedrängt die VSG-Lücke zwischen Abwehr und Angriff zu überbrücken. Irgendwann findet der Gegner druch eine gewonnen eins-zu-eins-Situation dann doch die Lücke, prescht bis zur Grundlinie vor und spielt den Ball flach, hart im Rücken der VSG-Elf herrlich quer - am zweiten Pfosten lauert ein weiterer Sperber-Römer und schiebt unbedrängt zur 3:1-Führung gegen uns ein.

 

Verloren. Macht nichts. Nächstes Spiel gewinnen. (Branko Zebec zu seinen HSV-Spielern, als es 0:2 steht - aber erst zur Halbzeit!)

 

Jetzt scheint es in allen Köpfen angekommen zu sein - wir liegen zurück. Und wieder beweist die VSG-Elf Charakter, bäumt sich auf, kämpft, ackert, ja, rückt wieder auf und nach. Dedel und Hasso rücken zusätzlich immer häufiger mit ins Mittelfeld und die Offensive nach. Endlich haben MichaELIA, Jürgen und der jetzt rechts spielende Thomas "Asterix" Schwarz wieder Unterstützung auf den langen Wegen in die Offensive. Die beiden VSG-Spitzen lassen sich abwechselnd fallen, um erste Anspielstation zu sein und anschließend den direkten Weg in die Spitze anzutreten. Wir stehen wieder kompakt, bieten einander Anspielstationen. Und obgleich nicht alles rund läuft und wir hier und da einfach nicht clever und konzentriert genug miteinander spielen, verschiebt sich das Spielverhältnis wieder mehr und mehr zu unseren Gunsten. Wir sind wieder da! Endlich.

 

Die schönsten Tor sind diejenigen, bei denen der Ball schön flach oben rein geht. (Mehmet Scholl)

 

Und so gehöhrt die Schlussviertelstunde wieder uns. Stapelfeld drückt und drückt und sucht den Abschluss. Kugelblitz-RiberyHasso, Göraldinho, MichaELIA, Dedel. Nach einer der nun durchaus zahlreichen VSG-Ecken kann der Gegner nach Göraldinho-Kopfball gerade noch auf der Torlinie retten. Linksfußmagier Jürgen im Nachfassen - wieder eine Gräte dazwischen. Doch die VSG-Angriffspower lässt keinesweg nach. Michael "Eljero Elia" Gehrmann dringt wiederholt in den gegnerischen Strafraum ein, zieht ab, hart, flach ... - Pfosten. Das gibt´s doch gar nicht! Es ist wie vernagelt. Jetzt tankt sich Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke elegant in den Strafraum durch und wird zweifelsfrei regelwidrig zu Fall und um die Einschussgelegenheit gebracht (Olaf Thon: "Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert."). Elfmeter, den Göraldinho sicher verwandelt. Nur noch 3:2. Doch letztlich zu spät. Der übers ganze Spiel betrachtet hochverdiente Ausgleich will nicht mehr fallen.

 

Die Eintracht ist vom Pech begünstigt. (Karl-Heinz Körbel)

 

Keine Frage: eine bittere Niederlage! Erst der Elfmeter gegen uns. Dann gegnerische Rettungsaktionen auf der Torlinie, Torhüter-Paraden, Pfosten - unglaublich, aber wahr: wir fahren ohne Punkte heim.

 

Doch bleiben wir zunächst bei den erfreulichen Dingen: Trotz oben benannt fehlenden VSG-Kräfte und trotz des unberechtigten Elfers hätte wir mindestens ein Remis verdient gehabt! Klasse, wie hier ungewohnte Positionen und Rollen angenommen wurden. Respekt, Männer! Auch hatten wir dennoch 3 Einwechselkräfte zur Verfügung - inklusive Mirko, der sich angeschlagen als 3. potenzieller Einwechselspieler anbot. Ganz toll! Dass neben Coach Bommel die Seitenlinie wieder mit VSG-Supporters angefüllt war - von Opa Holger über den Rohde-Nachwuchs bis hin zu Dedels Freundin, ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Vielen Dank dafür! Darüber hinaus gibt uns die starke Leistung von MichaELIA auf der Göraldinho-Position neue taktische Optionen - so können wir alternativ und je nach Personalsituation von der Doppelsechs-Strategie abweichen, die Sechserposition nur einfach besetzen und mit Göraldinho und MichaELIA eine etwas tiefer stehende Doppelzehn spielen. Wenn wir dann eines Tages die VSG-Knippsmaschine Michael Klinck wieder neben unseren Kugelblitz-Ribery in den Sturm schicken können und Dirk "Zauberfuß" Hartmann beispielsweise rechts im Mittelfeld aufläuft ... Halleluja! Franz Beckenbauer: "Deutschland wird auf Jahre unschlagbar sein." Doch um es mit Jens Jeremies (auch hart, wenn man das Wort "mies" schon im Namen trägt) sagen würde: "Das ist Schnee von morgen."

 

Ich habe nie an unserer Chancenlosigkeit gezweifelt. (Richard Golz)

 

Weitaus weniger erfreulich, wenn nicht gar die eigentliche Niederlage des Spiels, war im Nachgang das Gezeter untereinander. Kaum gehen mal drei Spiele in Folge verloren, beginnen wir uns untereinander anzumachen? Das kann es doch wohl nicht sein, Männer! Klar, wir schießen verhältnismäßig wenig Tore - dafür aber allein die Offensive verantwortlich zu machen, ist um ehrlich zu sein, dann doch eine eher von keiner Kenntnis getrübte Sichtweise. Genauso zutreffend ist die Aussage, dass wir hinten zu wenig Gegentreffer fangen. Am Ende eines Spiels müssen wir eigentlich nur eins mehr geschossen haben als der Gegner. Und das Geheimnis zum Erfolg liegt bei uns schlicht in der Frage, stehen wir kompakt oder lassen wir uns auseinanderreißen. Wenn wir zurückliegen, kann das nur heißen: nachrücken, nachrücken, nachrücken. Und wenn wir uns schon anmachen - dann doch bitte im Mario Basler-Stil: "Lauf mal, du bewegst dich ja wie ich." Bezüglich unserer Torquote hier noch eine Hinweis an den Mannschaftsrat - mit der Bitte eine entsprechende Lösung zu installieren, hehe: "Gute Stürmer können nur Tore schießen, wenn Sie am Abend vor dem Spiel guten Sex hatten. Dafür war ich das beste Beispiel." - Brasiliens ehemaliger Stürmerstar Romario. Bin sehr gespannt, wie die VSG-Lösung in dieser Frage, sagen wir, aussieht und heißt ... (wobei, wie sie heißt, interessiert mich eigentlich gar nicht).

 

Wir haben genügend Potenz für die Bundesliga. (Steffen Baumgart)

 

Was ich sagen will? Es macht riesig Spaß in dieser Truppe zu spielen! Lasst uns das nicht kaputt machen. Denn unabhängig von den Ergebnissen ist das doch das letztlich Wichtige (schnief, jetzt wird es aber doch fast ein bisschen zu sentimental, oder?). Und dass wir in dieser Liga jeden schlagen können, wenn wir als Team agieren, haben wir bereits mehrfach bewiesen.

 

Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Niederlage oder Unentschieden. (Franz Beckenbauer)

 

Lange Rede, kurzer Sinn: die allzu lange Winterpause steht vor der Tür. Lasst uns also das Jahresabschlussspiel bei und gegen Glashütte genießen und gemeinsam erfolgreich bestreiten! Und sollte das aus irgendwelchen Gründen nicht klappen, gilt Rolf Rüssmann: "Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt."

 

In diesem Sinne: VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!! 

 

PS: "Ach, solche Sachen soll man nicht unnötig hochsterilisieren." (Bruno Labbadia)

 

 

Enttäuschende Heim-Niederlage gegen Tonndorf-Lohe

Es gibt Tage, an denen einfach nichts geht. Und Freitag, der 20. November 2009, war so ein Tag, an dem für die Stapelfelder Fußballgötter nichts ging. Umso bitterer, da Tonndorf-Lohe keineswegs der erwartet schwere Gegner war, sondern - ohne dem Gegner zu nahe treten zu wollen - fußballerisch ebenfalls nicht über zwei schlicht, zwei kraus nicht hinaus kam, aber auch nicht hinauskommen musste, um mit eher schwacher, höchstens durchschnittlicher Leistung bei uns mit 2:0 Toren zu gewinnen. Da hilft auch kein Gejammer auf VSG-Seite, dass wir gute Einschussgelegenheiten liegen ließen, die Tore des Gegners aktiv unterstützten, die eine oder andere Stammkraft entweder erst zur 2. Halbzeit kommen konnte oder in selbiger verletzt ausscheiden musste ... und, und, und ... es wurde getan, geackert, jeder gab sein Bestes. Aber es war einfach nicht unser Tag! 

 

Fazit: Glückwunsch, Tonndorf-Lohe! Und: Mundabwischen, Männer! So ein Tag kommt so schnell nicht wieder. Nehmen wir es gelassen und schauen uns hier noch einmal die Pressekonferenz nach dem Spiel mit Coach Carsten "Giovanni Trapattoni" Baumann an:  

Bleibt die Frage: Wer war der VSG-Strunz des Tages? Die richtige Lösung schreibt Ihr bitte auf eine Postkarte und sendet sie unfrankiert an die FC Bayern München AG, Postfach 90 04 51, D-81504 München. Stichwort: „Der Geist ist stärker als der Körper.“ - Lebensmotto von Louis van Gaal (wer immer das auch sein mag).

 

Und jetzt alle: VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!! 

Wandsetal : Stapelfeld 3:1

VSG unterliegt beim Serien-Staffelmeister Wandsetal

Samstag, 15.11.2009, 15:00 Uhr: Anpfiff, sofortige Spielunterbrechung durch den guten Schiedsrichter, Schweigeminute in Gedenken an Robert Enke und seine Angehörigen, spontaner Applaus auf und neben dem Platz - emotionaler und würdiger Auftakt zu einem sehr fairen und hochwertigen Fußballspiel.

 

Starke Defensive. Wenige Offensiv-Aktionen.

 

Die Geschichte des Spiels: Wandsetal - die in Mittelfeld und Sturm personell wohl am stärksten besetzte Mannschaft unserer Liga, mit Einzelspielern, die in der Lage sind, ein Spiel allein zu entscheiden - ist der erwartet starke Gegner und fordert höchste Aufmerksamkeit der Stapelfelder Defensive. Und die ist hellwach! Klasse, was Thomas "Hasso - the Kaiser" Hass, die Manndecker Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller, Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk sowie Vicente "Speedy Goncalez - der beste 6er der Liga" Alvarez, Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke, Stephan "Rockröhre und Kleintier-Minister" Policke sowie Linkfußmagier Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz insbesondere in Halbzeit 1 leisten. Die gegnerischen Einzelspieler sind weitestgehend kaltgestellt. Und trotz der Tatsache, dass Wandsetal insgesamt mehr vom Spiel hat und den Ball gut laufen lässt, wird es aus dem Spiel heraus nicht wirklich gefährlich für das VSG-Gehäuse.

 

In der Offensive hingegen fehlen die defensiv gebundenen Unterstützungkräfte Alvarez, Czoschke, Müller, Policke und Pflantz, sodass die Stapelfelder Fußballgötter im Spiel nach vorne nahezu durchgängig in Unterzahl aggieren. Im Ergebnis können wir unser berühmt-berüchtigtes Passspiel nicht aufziehen und kommen in Halbzeit 1 nur vereinzelt und nach gelungenen Einzelaktionen von Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, Göran "Göraldinho" Keetz und Dirk "Zauberfuß" Hartmann in aussichtsreiche Positionen und zum im Ergebnis leider nicht zählbaren Abschluss.

 

Doch dass wir hier keinen Sturmlauf würden entfachen können, war vorher klar. Dennoch: die disziplinierte Spielweise der VSG entschärft die Wandsetal-Offensive ein ums andere Mal. Und dass wir immer für ein Tor gut sind ...

 

Standards bringen uns um den Lohn und ins Hintertreffen

 

Aus dem Spiel heraus können wir die Attacken des Gegners entschärfen. Und so sind es heute ausgerechnet zwei Standards, die uns ins Hintertreffen bringen. Eigentlich eher ungewöhnlich für uns. Doch Minuten vor der Pause sind wir bei einer scharf getretenen Wandsetal-Ecke nicht eng genug am Mann und der Gastgeber köpft unbedrängt zur psychologisch ungünstigen 1:0-Halbzeitführung ein. Ärgerlich!

 

Nur kurz nach der Pause stellen wir uns bei einem Freistoß ebenfalls wenig clever an und Wandsetal kann unspektakulär zur 2:0-Führung einschieben. Zwei in dieser Form unnötige Gegentreffer innerhalb von 10 Spielminuten. Bitter. Bitter.

 

Doch wir geben nicht auf. Warum auch? Wissen wir doch, dass wir ein starkes Team sind und - wenn wir nur wollen - immer was geht! Und so wird gekämpft, geackert und sich verhältnismäßig gut von diesem Doppelschlag erholt.

 

Anschlusstreffer nach tollem Spielzug über 4 Stationen

 

Mehr noch - wir zeigen, was geht, wenn wir Fußball spielen: Wieder erobern wir den Ball. Kaiser Hasso hat ihn an der rechten eigenen Strafraumgrenze, führt ihn einige Meter, sucht nach einer Anspielstation und findet sie nach passgenauem Diagonalpass in den Mittelkreis in Göraldinho. Ballannahme. Tempoaufnahme. 30m-Flachpass in die Tiefe und den gegnerischen Strafraum auf den lautstark den Ball fordernden und vom rechten Spielfeldrand heranstürmenden VSG-Kugelblitz-Ribery. Herrliche One-Touch-Flachpassflanke an den gegnerischen 5m-Raum, wo Dirk "Zauberfuß" Hartmann den Ball mit purer Abgeklärtheit und Virtuosen-Coolness annimmt, vier gegnerische Abwehrrecken und den Wandsetal-Keeper grätschen, fliegen, pantern lässt, um anschließend mit der ganzen Gelassenheit eines Sonderschulpädagogen das Runde ins Eckige einzunetzen. Tooor! Nur noch 2:1.

 

Wir sind wieder da! Geht noch was?

 

Jetzt geht es rauf und runter. Die VSG-Elf mobilisiert die letzten Kräfte. Wandsetal aber lässt sich nicht einschnüren und hält gegen. Das insgesamt hohe Spieltempo lässt auch in der Schlussviertelstunde um nichts nach. Insgesamt schaffen wir es allerdings auch jetzt nicht, stetig und geschlossen auf- und nachzurücken, sodass wir in der Offensive durchgängig in Unterzahl aggieren und uns die Möglichkeit nehmen, über den einfachen Pass zum Nebenmann für Ruhe, dauerhafte Entlastung und stetigen Druck zu sorgen. Keine Frage: dies ist auch der geschlossenen, starken Mannschaftsleistung des Gegners und dem insgesamt hohen Spieltempo zu schulden. Dennoch wir machen es damit den Wandsetal-Boys im Ergebnis zu leicht, den Ball zu erobern und sofort wieder im Angriff zu sein. Beispielhaft dafür ist das 3. Tor des Gastgebers: Erneut erkämpfen wir den Ball und dringen in Unterzahl in die gegnerische Hälfte ein, treten drauf, doch es kommt niemand nach. Im Ergebnis geht der Ball verloren und Wandsetal kann den Ball ohne jegliche Gegenwehr durch das 40m-Loch in der VSG-Staffelung bis zum VSG-Strafraum führen, wo 7 Stapelfelder Fußballgötter vor unserem Glanparaden Obelix Roland "Antje" Rohde wie aufgereiht auf den Angriff des Gegners warten. Dort folgt dann eine ansehnliche Tempo-Kombination Wandsetals und ein durchaus schöner Treffer zum 3:1-Endstand.

 

Doch damit wir uns nicht falsch verstehen: Trotz Niederlage können wir erhobenen Hauptes vom Platz gehen und dürfen uns eine insgesamt starke Leistung gegen einen wirklich guten Gegner attestieren, der aller Voraussicht nach am Ende der Saison erneut die Staffelmeisterschaft für sich in Anspruch wird nehmen können, und dem wir an dieser Stelle zum Sieg gratulieren sowie für das faire Spiel danken!

 

Fazit: Wir sind gewappnet!

 

Und so können wir guter Dinge in das Heimspiel am kommenden Freitag gegen Tonndorf-Lohe gehen. Erneut ein Hammerduell in dieser ausgeglichenen Liga. Wollen wir also hoffen, dass alle gesund, munter und vor Ort sein werden. Denn, Männer, es ist Zeit für den ersten Heimdreier ...

 

In diesem Sinne (und jetzt alle): VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!  

 

 

Verdientes 2:2 beim Tabellenführer

Stapelfelder Fußballgötter stoppen Farmsener Siegesserie

Stefan "Rockröhre und Kleintier-Minister" Policke als optischer Platzhalter für das heiße Spitzenspiel-Tänzchen zwischen zwei fairen Teams.

Sonntag. Erster November zwo-null-neun. Neun Uhr morgens. Drei Grad Celsius. Auswärtspunktspiel gegen den bis dato 6-Siege-aus-6-Spielen-Tabellenführer Farmsen, der mit einem optimistischen "Zieht euch warm an!" auf der breiten Brust den Platz betrat und den Stapelfelder Ratsherren ans Leder wollte. Doch diese waren keineswegs gewillt, sich zur fußballerischen Schlachtbank führen zu lassen, hielten von Beginn an diszipliniert, kämpferisch und spielerisch dagegen, ja, lieferten dem fairen Gastgeber über die komplette Spielzeit ein heißes Tänzchen auf Augenhöhe.

 

Volle Mannstärke (in jeder Hinsicht) und zwei "Aerobic-Tanten"

 

In diesem Spiel Einzelleistungen hervorzuheben macht nur wenig bis gar keinen Sinn - ganz gleich, ob es sich dabei um die tadellose Kaiservertretung auf der Libero-Position durch unseren niedlichen Muttertag-1965-Bilderrätsel-Knaben und Baum Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk, die sagenhafte in-den-Dienst-der-Mannschaft-Leistung unserer Doppelsechs Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez und Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke, die gemeinsam die Farmsener Schaltzentralen neutralisierten und immer wieder Offensiv-Impulse setzten, oder auch die nahtlose Integration der Einwechselspieler (nicht leicht bei der Kälte sofort auf Betriebstemperatur zu sein) Dirk "Zauberfuß" Hartmann, der sich selbst an die Seitenlinie beorderte, Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz und natürlich Jens "der Unbezwingbare" Rohde in das diszipliniert geführte VSG-Spiel sowie natürlich die beiden Treffer unseres Ex-Farmseners Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke oder, oder ... vom Torwart bis zur zweiten Spitze ... oder, oder ... handelt.

 

Denn in diesem Spiel galt auf und neben dem Platz ganz klar die gute alte Berti Vogts-Weisheit: Der Star ist die Mannschaft! Ach, watt war das schön - abgesehen vom verhinderten Käpt´n Thomas "Hasso - the one and only Kaiser" Hass war an diesem kalten Sonntagmorgen alles angetreten, was zum Stapelfelder Götterhimmel zählt: Denker & Lenker "Coach" Karsten "Bommel" Baumann, Methusalem und Seele des Teams Horst "Kelly" Kell, "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klingelingeling-Klinck, Tarnkappen-Bomber Uwe "das Phantom" Klemm, Thomas, die Ballettöse auf Speed, Werbeck und nicht zuletzt die beiden anwesenden "Aerobic-Tanten" (Sehr schön, Bommel!) aus dem VSG-Göttinnen-Paradies. Da kann die VSG-Feder an dieser Stelle nur demütig stammeln: Männer, in diesem Team auflaufen zu dürfen - das gibt einem wirklich einen feucht-fröhlichen "LeKick". Respekt & Dank!

 

Ein würdiges Spitzenspiel unserer Liga

 

Keine Frage: dieses Spiel war Werbung für den Senioren-Fußball! Geführt von zwei starken, fairen, diszipliniert und kultiviert Fußball SPIELENDEN Teams entwickelt sich von Beginn an ein ansehnlicher Kick auf Augenhöhe, in dem der Tabellenführer etwas glücklich mit einer 1:0-Führung in die Pause geht. Doch Chef-Pädagoge Dirk "Zauberfuß" Hartmann ordnet vor dem Spiel nicht nur die richtige Aufstellung und Taktik an, sondern findet auch die richtigen Motivationspausenworte. Coach Bommel legt noch einen drauf und so gehen die Stapelfelder Fußballgötter angefangen bei Roland "Antje", der VSG-Glanzparaden-Obelix", Rohde über Stefan "Rockröhre und Kleintier-Minister" Policke, Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller bis hin zu Jörg "Pferdeflüsterer & Ben Hur der rechten Außenlinie" Gärtner bis in die Haarspitzen konzentriert und leidenschaftlich in die zweite Spielhälfte.

 

Und die bietet den verdienten Ausgleich: Stapelfeld macht Druck geht früh auf die ballführenden Abwehrspieler ... Linksfußmagier Jürgen ich-spiel-solange-es-der-angeschlagene-Muskel-zulässt "Herzchenschwitzer" Pflantz ist hellwach, gewinnt den Ball, nimmt Tempo auf, legt herrlich ab und "Farmsen-Verräter" Jens ich-bin-ein-Stapelfelder-Fußballgott "Kugelblitz-Ribery" Arnecke schenkt seinen Ex-Kollegen das erste von zwei Abschiedsgeschenken an diesem Sonntag ein. Endlich: 1:1.

 

Doch die Freude währt nicht lang - denn was folgt ist ein zumindest zweifelhafter Elfmeter für Farmsen, im Ergebnis: 2:1 und erneute Führung für den Spitzenreiter.

 

Im Anschluss folgen fünf-sechs Minuten, in denen Farmsen die Überhand zu gewinnen scheint. Doch auch diese Schock- und Unverständnisphase übersteht die Stapelfelder Elf, kämpft sich zurück ins Spiel und drückt und drückt auf den Ausgleich. Und dann - tatsächlich: Konter der Ratsherren. Göran "Göraldinho" Keetz treibt den Ball über den halben Platz, spielt rechts auf den das gesamte Spielfeld kreuzenden Michael "Eljero Elia" Gehrmann ... vielversprechender Angriff, doch Farmsen scheint klären zu können ... aber nicht mit Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke, der im Rücken des Konters lauert, den Ball zurückgewinnt und wunderbar in die Spitze spielt, wo sich VSG-Fußballgott Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke gegen zwei Farmsener Abwehrrecken durchsetzt, um anschließend Abschiedsgeschenk Nr. 2 in die Maschen zu schieben. YES! Der verdiente Ausgleich. 2:2.

 

Kurz darauf: Abpfiff. Shake hands. Pils für alle. Bleibt nur, beiden Teams zu einem tollen Fußballspiel zu gratulieren! Und - klar (mehr aber wollen wir an dieser Stelle dazu gar nicht verlieren): dem in der Anlage eigentlich guten Schiedsrichter künftig mehr Zurücknahme und Gelassenheit ans Herz zu legen.

 

Männer, das war in jeder Hinsicht großer Teamsport! Weiter so! Und jetzt alle: VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!! 

 

Stapelfelder Fußballgötter erkämpfen 0:0 gegen Meiendorf

Ferienmittwoch, 21.10.2009, Anpfiff 19:00 Uhr.

 

Machen wir es kurz: die Meiendorfer Elf präsentiert sich als laufstarker und siegeswilliger Gast und kann die Stapelfelder Elf doch nicht in die Knie zwingen. 

 

Nimmt man nur die fehlenden Mittelfeldkräfte, so ist die Leistung der Stapelfelder Ratsherren gar nicht hoch genug einzuschätzen - ohne "Opa" Holger, Linksfußmagier Jürgen, Vicente "Speedy Goncalez", Wühlmaus Czoschke und Göraldinho fightet die VSG-Elf bis zur letzten Minute und wird mit einem Punkt belohnt! Klasse, Männer!

 

Sogar Denker & Lenker "Coach" Carsten "Bommel" Baumann ließ das Knie Knie sein und stellte sich noch in den Dienst des Teams. Im Ergebnis stehen wir damit kurzfristig auf Platz 2 unserer Staffel - auch wenn wir wissen, dass schon die unterschiedliche Anzahl an gespielten Spielen die Tabelle derzeit durchaus verzerrt, bleibt es doch eine schöne Momentaufnahme.

 

Fazit: Dank an die Meiendorfer, dass Ihr der Spielverlegung zugestimmt habt! Und natürlich: Bravo, Männer! Wieder ohne Gegentreffer und seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen!

 

In diesem Sinne (und jetzt alle): VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!

VSG Stapelfeld, 1. Senioren: Auswärts eine Macht!

Bild: VSG Stapelfeld liegt nach fünf Spieltagen an der Spitze der Staffel-Auswärtstabelle. Die aktuelle Auswärtstabelle der Staffel S03;Copyright: www.fussball.de.

VSG gewinnt bei Alstert. / Langh. mit 2:0 Toren

 

Freitag, 02.10.2009, Anpfiff 19:00 Uhr - ein Spiel, zwei vollkommen unterschiedliche Halbzeiten. Beginnen wir dieses Mal mit dem Fazit: Was sich bereits seit Wochen abzeichnet, manifestiert sich am Vorabend zum Jahrestag der Deutschen Einheit: Wir, die Stapelfelder Senioren-Fußballgötter, sind wieder ein Team! Nicht zuletzt aufgrund des positiven Wirkens unserer rundum erfreulichen Neuzugänge!

 

Und so war es kein Zufall, dass wir dieses Auswärtsspiel mit 3 Auswechselspielern plus die verletzten Linksfußmagier Jürgen, "Opa" Holger und, klar, Methusalem Kelly an der Seitenlinie bestritten. Respekt, Männer. Ganz toll!

 

Doch der letztlich verdiente 2:0-Auswärtssieg war kein Spaziergang. Halbzeit 1 läuft mehr oder minder vollends an uns vorbei. Hinten zu tief, Lücken im Mittelfeld, im Spiel nach vorn zu viele sinnlose Ballverluste und ein Gegner, der zwar nie wirklich gefährlich wird, aber den Ball durchaus geschickt in seinen Reihen laufen lässt.

 

Geschlossene Teamleistung in Halbzeit 2 erzwingt Stapelfelder Sieg

 

Doch wir wissen, dass wir es besser können. Stellen noch einmal entsprechend um: Kaschi in die Manndeckung, offensive Doppelsechs mit Jens C. und Vicente, Stefan links ins Mittelfeld, Göraldinho hinter die Spitzen - Parole: kompakt stehen, nachrücken, Druck aufbauen.

 

Und schon die ersten Sekunden nach dem Anpfiff machen deutlich, wohin die Reise in Halbzeit 2 geht: Anstoß Alstert. / Lanh., Kugelblitz-Ribery, Zauberfuß und Göraldino gehen drauf, das gesamte Mittelfeld (Stefan links, Jens C., Vicente, MichaELIA rechts) folgt und, zack, keine 8 Sekunden später: Einwurf für die VSG tief in der Hälfte des Gegners.

 

Alstert. / Langh. kann keinen Spielfluss mehr entwickeln, gerät mehr und mehr unter Druck und auch wenn echte Hochkaräter noch fehlen - es ist spürbar nur noch eine Frage der Zeit, wann wir treffen (falls wir treffen).

 

Standard-Situation bringt verdiente VSG-Führung

 

Was aus dem Spiel heraus noch nicht klappen will, bringt schließlich eine der eher wenigen Standard-Situationen: Freistoß an der rechten Strafraumgrenze für die Stapelfelder Fußballgötter. Getummel im 16ner. Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" zieht zwei Abwehrspieler auf sich, Dirk "Zauberfuß" Hartmann bringt eine butterweiche Banane ins Zentrum und Göran "Göraldinho" Keetz kommt in Dedels Schatten vollkommen frei zum Kopfball - ein Kindergeburtstagsgeschenk, dass er sich nicht nehmen lässt und schulmäßig in die Maschen nickt: 1:0 für die VSG auf fremdem Platz.

 

Nur wenig später die Entscheidung - dieses Mal aus dem Spiel heraus: erneut erkämpft die VSG früh den Ball und lässt selbigen nun auch endlich herrlich laufen. Detlef "die Bank von Stapelfeld" Müller auf Göraldinho, der in die Tiefe auf Jens "Kugelblitz-Ribery" "Arnecke, von dort aus direkt ins Zentrum hinter die Abwehr und wieder Dedel, der den Ball bereits problemlos einschieben könnte, doch - sagen wir: selbstlos - das Runde durchlässt, auf Eljero MichaELIA Gehrmann, der das Leder flach, hart in die lange Ecke platziert. 2:0 für die Stapelfelder Ratsherren!

 

Und so genügt uns letztlich eine engagiert geführte Halbzeit zum insgesamt verdienten Auswärtsdreier. Kompakt. Geschlossen. Lauf- und Zweikampfstark. Kurzum: ein erfreulicher Mannschaftserfolg, bei dem jeder - drinnen wie draußen - seinen Teil zum Erfolg beiträgt. Doch nicht nur des Erfolgs wegen ist die VSG wieder ein richtiges Team, nein, denn - ganz unabhängig von Toren und Punkten - macht es wieder so richtig Spaß. Und zwar auf wie neben dem Platz.

 

In diesem Sinne: Weiter so, Männer! Und jetzt alle: VAAAUUU-EEESSS-GEEE!!!

 

VSG-Helden holen mit Erst- und Zweistimme drei Punkte im Auswärtswahllokal Brödermannsweg

Foto: Das VSG-Schattenkabinett vorm Wahllokal Brödermannsweg 31 nach 2:0-Auswärtssieg beim fairen politischen Gegner Epp. / Gr. Borstel. Das VSG-Schattenkabinett: Yes, we can!

Stapelfelder Fußballgötter gewinnen mit 2:0 bei Epp. / Gr. Borstel

 

Bundestagswahlsonntag, 27.09.2009, Anpfiff: 11:00 Uhr.

 

Keine Frage - kurz vor Anpfiff sahen die Wahlprognosen noch eher düster aus: ohne Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass, Bundespräsident Carsten "Coach Bommel" Baumann, Innen-minister Karsten "Kaschi" Gnirk, Kleintier-Staatssekretär Stefan "ich bin sooo gerne Manndecker" Policke, Linksaußenminister Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz, Malle-Minister Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez, die Familienministerin Jürgen "ich habe meinen zweiten Frühling" Martin, Getränke-Minister und deutsch-polnischer Freund-schaftssprecher Marc "ich habe jetzt genug geschmollt und komme Mittwoch hoffentlich wieder zum Training" Pranga, die personifizierte und langzeitverletzte Riester-Rente "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, den VSG-Tarnkappen-Geheimdienstchef Uwe "das Phantom" Klemm und dem zwar anwesenden, aber leider doch schwer am Knie verletzten Torschuss-General Michael "die Knippsmaschine" Klinck ging´s zum direkten Tabellenachbarn Eppendorf / Groß Borstel.

 

Nach kurzer Beratung aber stand das Schattenkabinett der VSG:

  • Tor (endlich wieder dabei): Roland "Antje", der VSG-Glanparaden-Obelix, Rhode
  • Libero: Mirko "an-mir-kommst-du-nicht-vorbei" Alberts
  • Manndecker 1: Jens "der Unbezwingbare" Rhode
  • Manndecker 2: Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller
  • Auf der 6er-Position: Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke
  • Mittelfeld links: Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz (wie der Tabak)
  • Mittelfeld rechts: Jörg "Pferdeflüsterer" der-Täter-ist-immer-der Gärtner
  • Doppelzentrale: Michael "Beckham" Gehrmann und Göran "Gö Roberto" oder auch "Göraldinho" Keetz
  • Doppelspitze: Dirk "Zauberfuß" Hartmann und Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke.

Verstärkt durch die jeweils zum Einsatz kommenden zunächst-Einwechselspieler Thomas "körperlich kann mir keiner was" Werbeck und das VSG-"Vater unser" Horst "Kelly", Methusalem & Seele des Teams, Kell.

 

Vom Schattenkabinett zum Regierungsteam

 

Und was diese 13 Stapelfelder Fußballgötter, unterstützt durch die Partei-Basis Michi Klinck und Dedels "Frau" an der Seitenlinie, an diesem Wahlsonntag auf den roten Rasen (Grand) brachten, war wirklich jede Erst- und Zweitstimme wert.

 

Zum einen wurde 70 Minuten gerannt, geackert, geschlossen für einander eingestanden. Zum anderen wurde Fußball gespielt - schnell, einfach, miteinander und partiell herrlich anzuschauen. Das machte einfach Spaß, Männer!

 

Und die VSG fährt zurecht und nach hoher VSG-Wahlbeteiligung in der gegnerischen Hälfte mit einer Vielzahl von Gelegenheiten die zwei ausschlaggebenden Direktmandate ein:

  • Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke in die Spitze auf Michael "Beckham" Gehrmann, der die runde und ledrige Wahlurne zwar nicht vollends trifft und doch abgeklärt in die Maschen der heimischen Opposition verwandelt. 0:1.
  • Und wieder läuft der Ball herrlich in den VSG-Reihen, nicht zuletzt weil Jens und Dedel im Wechsel nachrücken und für die Mittelfeldzentrale zusätzliche Anspielstation sind. Schließlich legt erneut Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke auf den aus der Tiefe kommenden Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller ab, der den runden Wahlkugelschreiber annimmt, um anschließend mit aller politischer Leidenschaft aus gut 25m sein Wahlkreuzchen im Gehäuse der Opposition zu machen. Bingo! 0:2. Wir sind auf Kurs.

Nimmt man alles zusammen, also auch die Offensiv-Argumente des Gegners, wäre ein 4:1 zur Halbzeit ebenfalls okay gewesen. 2x Latte für die VSG und ein nicht gegebener Elfmeter (bei der Aktion verletzte sich Beckham an der Wade, sodass er die Position mit Zauberfuß tauschen musste) sowie ein echter Hochkaräter für die ´Jungs´ von Eppendorf / Groß Borstel. Hier sei ausdrücklich angemerkt (weil wir die Elfer-Situation erwähnen), dass der seitens der Heimmannschaft gestellte Schiedsrichter eine insgesamt starke, faire Leistung zeigte, für die wir an dieser Stelle respektvoll danken!

 

In Halbzeit 2 ist das Spiel ausgeglichen und beide Teams erarbeiten sich in etwa gleichwertig Chancen für zählbare Direktmandate. Während wir vorne in letzter Konsequenz zu unkonzentriert sind, haben wir hinten mit unserem Glanzparaden-Obelix den Garanten für diesen in Summe verdienten Auswärtswahlerfolg. Antjes Zusammenfassung seiner tadellosen Leistung: "Eigentlich wollte ich mich ja nicht hinschmeißen, aber ich sollte ja zu null spielen ..."

 

Die letzten 10-15 Minuten wird es dann fast noch romantisch: Horst "Kelly" Kell betritt für Beckham den Platz und zeigt allen anwesenden Jungspunden noch einmal, wie es wirklich geht.

 

Fazit: Starke, geschlossene Teamleistung. Drei in Gänze verdiente Punkte. Partiell toller Fußball. Gute Stimmung. Kurzum - wir hatten mächtig Spaß und stellen, jedenfalls kurzfristig, die nunmehr drittstärkste Kraft im Senioren-Fußball-Parlament der offensichtlich sehr ausgeglichenen Staffel S03.

 

Hoffen wir, dass wir in Bälde wieder alle Mann fit an Bord haben werden. In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-EEESSS-GEEE! 

 

Gerechte Punkteteilung zwischen zwei gleichwertigen Teams

Foto: VSG Stapelfeld und Ariana SV halten sich die Waage.

Freitag, 19.09.2009, Anpfiff: 19:00 Uhr: Die Stapelfelder Fußballgötter empfangen den aktuellen Tabellenführer Ariana SV.

 

Ansehnlicher Senioren-Kick mit gerechter Punkteteilung

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Stapelfeld gehören die ersten 20 Minuten, Ariana die zweiten 20 Minuten, die letzten 30 Minuten geht es rauf und runter (und es fallen die beiden Tore des Spiels: 0:1, 1:1).

 

Insgesamt kann die VSG-Elf ein leichtes Chancen-Plus für sich verbuchen, und doch ist es ein eher chancenarmes, aber fußballerisch ansehnliches Kräftemessen. Und so dürfen beide Teams mit dem Remis zufrieden sein.

 

Stapelfeld beginnt stark, geht früh drauf, steht als Team kompakt und lässt Ariana nicht ins Spiel kommen. Hochkarätige Torchancen jedoch eher Mangelware - einzig Dirk "Zauberfuß" Hartmann lässt es aus etwa 17-18m per Vollspann fast krachen, doch leider Zentimeter am Ariana-Gehäuse vorbei.

 

Vor der Pause (leider musste VSG-Linksfußmagier Jürgen "the one and only Herzchenschwitzer" Pflantz wegen erneuter Zerrung den Platz verlassen) kann sich der Tabellenführer von der Grunewaldstraße mehr und mehr befreien, lässt Ball und VSG-Spieler mit geschicktem Kurzpasspiel im Mittelfeld ein ums andere Mal laufen, ohne dabei jedoch ernsthaft für Gefahr sorgen zu können.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöht Ariana für vier-fünf Minuten den Druck, doch die Stapelfelder Ratsherren halten erfolgreich gegen und nutzen das Mehr an Platz für einige wunderschön vorgetragene Angriffe und Großchancen - Auszug:

  1. Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke mit einem herrlichen Diagonalpass auf Michael "Beckham" Gehrmann, der den heute leider verletzten Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klinck in der Spitze vertrat, das entscheide Laufduell gewinnt und das Leder halbvolley direkt nimmt ... hauchdünn drüber. Wirklich schade!
  2. Schöner Spielzug, schöne Hereingabe, Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke direkt, unhaltbar ... doch das Runde wird vom eigenen Drall gegen den Pfosten abgelenkt. Wahnsinn!
  3. Tempo-Fussball und Direktspiel der VSG-Fußballgötter. Flachpass-Zauber über mehrere Stationen. Schließlich wieder zu Göran "Göraldinho" Keetz, der das Leder am 16ner vollspann direkt nimmt ... doch leider kann der Ariana-Keeper noch einen Fingernagel an die Kugel bekommen und selbige gegen die Unterkante der Latte lenken ... wieder nichts! 

 

Ariana hält gegen und trifft zum 0:1. Wie lange noch? Ausreichend. Und die Stapelfelder Fußballgötter geben alles, wollen den mehr als verdienten Ausgleich. Jetzt geht es buchstäblich rauf und runter. Stapelfeld erhöht das Risiko und wird belohnt: 

 

Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass schaltet sich mehr und mehr ins Offensivspiel ein, kommt schließlich über die rechte Seite und bringt den Ball knallhart vor´s Ariana-Tor. Dort lauert Dirk "Zauberfuß" Hartmann, nimmt den Ball gelassen an, um ihn anschließend - fast unspektakulär - schlicht und einfach ins linke Eck zu schieben. TOOR! Ausgleich. Und kurz danach: Abpfiff.

 

Der gute Schiri lobt das gehobene Spielniveau beider Teams und Coach Carsten "Bommel" Baumann ist erstmals zufrieden - nicht etwa, weil wir wirklich geglänzt hätten, sondern weil wir immer wieder versuchten, die taktischen Vorgaben umzusetzen und vor allem nach dem Gegentreffer nicht nachließen und zurecht den Ausgleich erkämpften, ja erzwangen.

 

Bleibt zu hoffen, dass Michi und Jürgen schnell wieder fit werden und Vicente "Speedy Goncalez - der beste 6er der Liga" Alvarez auch bei den kommenden Spielen wieder mit von der Partie sein kann. Einfach klasse, was er und Jens "die Wühlmaus" Czoschke heute defensiv leisteten.

 

Und jetzt alle: VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!

 

DSC Hanseat : VSG Stapelfeld 1:3 (1:1)

Erster Dreier im zweiten Punktspiel für die Fußballgötter der VSG Stapelfeld, die bei DSC Hanseat mit 3:1 Toren gewinnen.

Samstag, 12.09.2009: Durchschnittlich deutlich jünger und mit den insgesamt besseren fußballerischen Fähigkeiten ausgestattet machen es sich die Stapelfelder Fußballgötter auch in diesem Spiel letztlich nur selber schwer, das Spiel zu dominieren und frühzeitig zu entscheiden. Immerhin: die physischen Vorteile sind am Ende ausreichend, um den ersten Saison-Dreier mit 3:1 Toren bei den fairen DSC-Hanseaten zu erzwingen.

 

Erneut lässt die VSG-Elf es über die gesamte Spieldauer an spielerischer Konstanz, partiell auch an struktureller Disziplin und, klar, an zählbarer Abschlussstärke fehlen. Ersteres blitzt immer mal wieder kurz auf und sorgt für entsprechende Gefahr, versickert aber allzu häufig in einer gewissen Vielzahl unnötiger Ballverluste. Letzteres rächt sich heute glücklicherweise im Ergebnis nicht. Dennoch: wir hätten bereits zur Pause mit drei-vier Toren führen müssen.

 

Der zählbare Spielverlauf im Kurzüberblick

Stapelfeld ist trotz eigener Fehler von Beginn an das klar bessere Team und erarbeitet sich - wie schon gegen Glashütte - Chance um Chance. Im Abschluss aber fehlt die letzte Konzentration und auch ein Stück weit Fortune. Dann endlich: Dirk "Zauberfuß" Hartmann spielt den Ball diagonal über die gut gestaffelte Abwehrformation der DSC-Hanseaten, Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klinck schaltet schnell, erläuft im Rücken der Abwehr den Ball und legt selbigen von der Grundlinie herrlich an die 5m-Raumgrenze ab, wo Jens "der VSG-Kugelblitz-Ribery" Arnecke entschlossen das Leder in die Maschen drischt. Endlich. Yes! 1:0 für die Stapelfelder Ratsherren. Der Knoten ist geplatzt ... doch leider gibt es kurze Zeit nicht etwa die 2:0-Führung, sondern den Ausgleichstreffer für die Heimmannschaft. Ein Tor, das wir an dieser Stelle einfach mal mit den Stichworten "kollektives Schläfchen" und "Anfängerfehler" abhaken. Ist passiert. Kommt so sicherlich nicht wieder vor. Fertig. Aus. Halbzeit. Luftholen. Weiter geht´s: Auch in der zweiten Spielhälfte machen wir es uns eigentlich nur selber schwer; jetzt aber auch ab und an in der Defensive, sodass wir zwischenzeitlich sogar froh sein mussten, nicht in Rückstand zu geraten. Insgesamt und insbesondere mit zunehmender Spieldauer zahlen sich die körperlichen Vorteile dann doch mehr und mehr aus. Und immer dann, wenn der Ball mal über mehr als nur ein-zwei Stationen richtig läuft und Fußball gespielt wird, herrscht auch gleich größte Gefahr im DSC-Strafraum. Die Tore zwei und drei für die Stapelfelder Fußballgötter sind die logische Folge - in beiden Fällen spielen wir mal über fünf-sechs Stationen konsequent den Nebenmann an, nehmen dabei Tempo auf und bringen den Angriff dann auch wirklich zum Abschluss. Czoschke, Dedel, Göraninho, der Pferdeflüsterer ... und wieder zurück. Michael "Beckham" Gehrmann ist bei beiden Toren die finale Schnittstelle in die Spitze und legt jeweils herrlich auf - erst unserem Kugelblitz-Ribery und dann der VSG-Knippsmaschine. 1:2. 1:3. Bingo! Und irgendwann: Abpfiff.

 

Coach Bommel, dem die Ratlosigkeit auch nach Spielende noch in die Stirn geschrieben stand, fasste kopfschüttelnd zusammen: "Normalerweise müssen wir hier mit fünf-sechs Dingern gewinnen."

 

Fazit: Drei mühselig erzwungene Punkte gegen einen fairen Gegner, der in guter "alte-Hasen-"-Manier gegenhält. Insgesamt zwar verdient gewonnen und doch, ja, auch ein kleines, kleines Bisschen Schwein gehabt. Eben ein wichtiger Schweine-Dreier ...

 

Freitag empfangen wir dann den aktuellen Tabellenführer Ariana. Motto: Spaß haben, Fußball spielen, gewinnen!

 

Und jetzt alle: VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!

 

 

Stapelfelder Fußballgötter treffen die (Glas-)Hütte nicht und verlieren zuhause mit 0:1 Toren. Unglaublich!

Freitag, 04. September 2009. Es ist angerichtet. Endlich geht es wieder los. Punktejagd für die VSG-Ratsherren in der Seniorenstaffel S03. Zum Auftakt empfangen wir die 3. Senioren aus Glashütte, die wir in der zurückliegenden Saison mit 8:0 Toren nach Hause schickten ... und auch dieses Mal hätte es ähnlich hoch ausgehen können. Doch hätte, wenn und aber ...

 

Die Kurzform: 18:3 Chancen. 0:1 Tore. Ein Wahnsinn. Bitter! Die längere Version liest sich in etwa wie folgt:

 

Coach Bommel und die Qual der Wahl

 

Die Lust auf die neue Saison ist offensichtlich riesig. Für den am Knie gehandicapten Trainingsweltmeister und Fußballphilosophen "Coach" Carsten "Bommel" Baumann fast ein Problem. Denn trotz der Tatsache, dass "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, uns Uwe "das Phantom" Klemm, Vicente "Speedy Goncales" Alvarez, Jörg der-Täter-ist-immer-der Gärtner, Roland "Glanzparaden-Obelix" und Bruder Jens "der Unbezwingbare" Rohde, Horst "Kelly - Methusalem und Seele des Teams" Kell und Bommel selbst, die beide freiwillig zurücksteckten ... und ... und ... heute nicht dabei sein konnten, waren insgesamt 14 hochmotivierte, starke Stapelfelder Fußballgötter am Start und unter einen Hut zu bringen.

 

Taktisch klug, in der Ansprache ruhig und klar schickte Coach Bommel die jeweilige Elf vor beiden Halbzeiten gut eingestellt ins, ähm (ist ja nur Fußball, hehe, also:) aufs Feld.

 

Halbzeit 1: Wenn das Runde nicht ins Eckige ...

 

Trotz der Tatsachen, dass anfangs noch ein wenig die Zuordnung fehlt, kleine Stockfehler in allen Mannschaftsteilen ungewohnt häufig auftreten und der Ball nicht wie beabsichtigt in den eigenen Reihen störungsfrei zirkuliert, ist die VSG-Elf das durchgängig bessere Team und erarbeitet sich Chance um Chance. Auszug: Michael, die VSG-Knippsmaschine, Klinck nach langem Pass mit einem Heber aus der Drehung ... Jens, der VSG-Kugelblitz-Ribery, Arnecke zieht links in den gegnerischen Strafraum ein und ab ... Michael "Michi Beckham" Gehrmann kommt über rechts in den 16ner und versucht es flach und platziert aufs lange Eck ... Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller schaltet sich in die Offensive ein, schöner Heber ... Dirk "Zauberfuß" Hartmann aus der zweiten Reihe ... ebenso Göran "Göraninho" Keetz ... und wieder Michael, die VSG-Tormaschine, Klinck ... doch das Runde will einfach nicht ins Eckige. Nicht zuletzt auch deshalb nicht, weil der Glashütte-Keeper sein Gehäuse klasse sauber hält.

 

Hinten gibt es in Halbzeit 1 nicht viel zu berichten. Nachdem Karsten "Kaschi", der Baum, Gnirg auf der klassischen 6er-Position den stärksten Glashüttianer übernimmt und in seinem Einfluss stark einschränkt, lassen Thomas "Hasso - the Kaiser" Hass, Stefan "Rockröhre und Kleintier-Minister" Policke und Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller nahezu nichts anbrennen. Ein kleines einziges Mal wird es nach gelungener Einzelaktion des Gegners ein wenig eng. Ende. Aus.

 

Kurzum: die Stapelfelder Fußballgötter sind zwar noch lange nicht bei 100% - weder im Miteinander noch im Abschluss. Und doch geht es gefühlt mit 7:1, faktisch aber leider nur mit 0:0 in die Pause. Ärgerlich. Auf dem Weg in die Kabine ruft jemand von der Vereinshausterrasse: "Hoffentlich rächen sich die vergebenen Chancen nicht ..."

 

Halbzeit 2: Wenn uralte Fußball-Weisheiten stetige Aktualität beweisen

 

Erneut erinnert Coach Carsten "Bommel" Baumann in der Halbzeitpause daran, wie wichtig es für unser Spiel ist, die Flügel zu halten und zu nutzen. Was in Halbzeit 1 mit Michael "Michi Beckham" Gehrmann auf der rechten Seite schon gut klappte (und in Halbzeit 2 von Jens, die Wühlmaus, Czoschke, fortgesetzt werden soll), ist nun auch verstärkt über die linke Seite und Jürgen "Linksfußmagier" Pflantz, der sich in Halbzeit 1 defensiv sehr in den Dienst der Mannschaft stellte, beabsichtigt. Mehr Anspielstationen und gleichzeitig mehr Raum für die zentralen Spielmacher Zauberfuß und Göraninho plus das Eindringen in den Rücker der Abwehr über die Flügel sind die Ziele.

 

Linksfußmagier Jürgen muss leider schon nach wenigen Minuten in Halbzeit 2 verletzt ausscheiden, während rechts die Position nicht konsequent gehalten wird. Im Ergebnis bleiben die Flügel nahezu ungesetzt. Das gewünschte Spiel - erst in die Breite, dann in die Tiefe - kann so nicht aufgezogen werden. Es fehlt an Anspielstationen. Bleibt nur der schwierige Weg durch die massiv zugestellte Mitte.

 

Doch die Stapelfelder Ratsherren bleiben trotzdessen das druckvollere Team und erarbeiten sich erneut aussichtsreiche Gelegenheiten. Nur das Runde will nach wie vor nicht ins Eckige.

 

Und dann kommt, was das Fußballphrasenschwein als "zwingend" bezeichnen würde: aus dem Nichts taucht Glashütte vor unserem Tor auf, zwei-drei Stapelfelder Abwehrhelden haben den Ball eigentlich längst unter Kontrolle, sind sich aber a.) nicht einig und b.) nicht konsequent ... ein leichtes für den Torschützen des Tages, den Ball zu erobern und schlicht flach, links ins Tor einzuschieben ...

 

Sturm auf die vernagelte Glashütte ...

 

Jetzt erst recht, Männer!, lautet die Parole. Und tatsächlich: die Stapelfelder Elf gibt nicht auf, will den Ausgleich, will den Sieg! In guter alter Olli-Kahn-Manier "Weiter. Immer weiter!" wird erneut Chance um Chance erzwungen ("erspielt" wäre heute nicht der richtige Begriff). Erneuter Auszug: Thomas "Asterix" Schwarz (endlich einmal geht es über die Flügel) dringt auf der linken Außenbahn zur Grundlinie durch, flankt herrlich auf den zweiten Pfosten, dort steht frei und einköpfbereit Michael, die VSG-Knippsmaschine, Klinck UND - vorbei ... Göran "Göraninho" Keetz nimmt eine Kopfball-Abwehr der Glashütter Defensive mit der Brust an, lässt den Ball aufdittschen und zieht vollspann aus 25m ab ... DAS IST ER DOCH ... doch irgendwie und mit den letzten ausgefranzten Nähten seiner Handschuhspitzen lenkt der starke Glashütte-Keeper das Ding gerade noch an die Unterkante der Latte ... gibt´s doch gar nicht ... der Ball ist noch heiß: Dirk Zauberfuß Hartmann ist gedankenschnell und einschussbereit zur Stelle ... JETZT ABER ... doch leider: wieder nichts ... Göraninho spielt den Ball diagonal in den Rücken der Abwehr, genau in den Lauf der VSG-Knippsmaschine, Ballannahme, Abschluss ... verstolpert ... doch in seinem Schatten taucht der VSG-Kugelblitz-Ribery auf, scharfer Schuss, flach aufs lange Eck ... DAS IST ES DOCH JETZT ABER WIRKLICH ... Zentimeterchen vorbei ... Libero Thomas "il kapitano" Hass hält es nicht mehr hinten, rein den Strafraum und gegnerischen 5m-Raum, der Ball, und "Hasso" fährt die einschussbereite kaiserliche Fußspitze aus ... wieder und wieder in allerletzter Sekunde kann der Keeper klären ...

 

Abpfiff. Ende. Aus. Glashütte nimmt die Punkte mit nach Haus.

 

Da verstummt auch diese Feder sprachlos. Und so bleibt uns nur, der fairen Glashütte-Elf zu gratulieren, und dieses Spiel einfach abzuhaken und nach vorn zu schauen.

 

In diesem Sinne (und jetzt alle): VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!

 

Unnötiges Pokal-Aus für die Fußballgötter der VSG

Sonntag, 30. August 2009. Das erste Pflichtspiel der laufenden Saison. Pokal. Auswärts bei SC GW / VFL Pinneberg. Anpfiff 10:30 Uhr. Und zunächst sah es wirklich danach aus, als sollte sich die weite Anreise auch im Ergebnis lohnen ...

 

Klare spielerische Dominanz der VSG in Halbzeit 1

 

Nach vier-fünf Abtastminuten beginnt die Stapelfelder Elf ihr Flachpass-Spiel aufzuziehen und ist das insgesamt klar bessere Team. Und das obgleich nicht einmal alle mit an Bord sein konnten.

 

Starker Torwart. Konsequente Abwehrarbeit. Funktionierendes Mittelfeld und eine starke Offensive machen unsere spielerische und durchaus torgefährliche Überlegenheit aus. Während der leicht angeschlagene Marc, der leichtfüssigste 40-Tonner der Liga, Pranga und Jens, die Wühlmaus, Czoschke wichtige Defensiv-Aufgaben im Mittelfeld übernehmen, ist Göran "Göraninho" Keetz erste Anspielstation und Schnittstelle zur Offensive. Dort wirbeln Dirk "Zauberfuß" Hartmann, Neuzugang Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Michael "Tombola-König und VSG-Knippsmaschine" Klinck die gegnerischen Abwehrrecken mächtig durcheinander. Immer wieder geht es schnell, flach, miteinander. Die verdienten Führungstreffer verdeutlichen dies:

 

1:0 für die Fußballgötter der VSG Stapelfeld: Göraninho über die linke Seite im Doppelpass-Spiel mit Kugelblitz-Ribery, der sich an der Grundlinie schließlich wunderbar in einer eins-zu-eins-Situation durchsetzt, auf den zweiten Pfosten flankt, wo die VSG-Knippsmaschine per Kopf das Runde ins Eckige befördert.

 

2:0 für die Stapelfelder Ratsherren: Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Dirk "Zauberfuß" Hartmann tanzen in herrlichem Zusammenspiel die Pinneberger Abwehrformation über die rechte Seite aus, dringen in den gegnerischen Strafraum ein, wo es schließlich Dirk "Zauberfuß" Hartmann überlassen ist, abgeklärt die Bude zu machen.

 

Hinten gibt der Schiri einen Strafstoß für Pinneberg. Undramatische Szene, aber ein Kontakt war letztlich wohl da. Kann man, muss man aber nicht geben. Wie dem auch sei: Anschlusstreffer, Halbzeitstand: 1:2. Absolut gerechtfertigte Führung für die Stapelfelder Fußballgötter und keinerlei Anlass sich Sorgen zu machen. Das Spiel gehört uns!

 

Halbzeit 2: VSG gibt Spiel und Sieg aus der Hand

 

Beide Teams sind sich in der Halbzeitpause offensichtlich einig über die klare Dominanz und spielerische Überlegenheit der Stapelfelder Fußballgötter. Pinneberg reagiert, verstärkt das Mittelfeld und spielt jetzt konsequente Manndeckung. Soweit kein Problem, abgesehen davon, dass Pinneberg nun ein ums andere Mal durchaus böse foult - bei gleichzeitiger Nichtwahrnehmung durch den Schiedsrichter.

 

Im Nachhinein muss man sagen, dass leider auch die VSG umstellt und somit die spielstarke Offensivraute Göraninho, Zauberfuß, Kugeblitz-Ribery und Knippsmaschine auflöst - Jens A. rückt ins linke Mittelfeld, wo er nicht wirklich zum Tragen kommt, Jens C. geht raus, VSG Tarnkappenknippser Uwe "das Phantom" Klemm kommt als zweite Spitze. In letzter Konsequenz verlieren wir dadurch die spielerische Linie und geraten mehr und mehr unter Druck.

 

Anfangs ist der Gegner beim Abschluss noch angenehm ungefährlich. Die VSG hingegen steht mehr und mehr hinten drin, kann nur vereinzelt kontern und für Entlastung sorgen. Die Zuordnung ist verloren. Anspielstationen fehlen. Vom Spiefluss und Spielwitz der ersten Halbzeit ist so gut wie nichts mehr da. Die Lücke zwischen Abwehr und Sturm ist wieder einmal riesig, entsprechend unnötig frühe Ballverluste machen es uns in der Folge selber schwer.

 

Schließlich wird Pinneberg dann auch im Abschluss gefährlicher und erzielt trotz einer wirklich starken Leistung unseres kleiner-Bruder-Ersatzkeepers Jens "der Unbezwingbare" Rohde Ausgleich und Führung. Bitter! Zumal Uwe "das Phantom" Klemm und den-muss-man-machen-Göraninho (nach herrlichem Pass in die Tiefe von Zauberfuß Hartmann) zwei hundertprozentige Einschussgelegenheiten und die Vorentscheidung aus- und liegen lassen.

 

Fazit: Starke 1. Halbzeit und ein dreifaches Halleluja auf Jens & Jens

 

Klar, wir müssen nach wie vor lernen, dass das gesamte Team über die gesamte Spieldauer mehr in Bewegung ist - so muss ab und an die Offensive stärker defensiv helfen, vor allem aber die Abwehr immer und immer wieder mit auf- und nachrücken, damit die Abstände kleiner und die Anspielstationen für den Ballführenden stets vielseitig sind.

 

Unabhängig davon aber gilt - und das ist wirklich positiv: Wir haben mit Jens "der Unbezwingbare" kleiner-Bruder-Rohde einen erstklassigen Ersatzkeeper für jene Fälle, da unser Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde nicht dabei sein kann, und mit Jens, der Kugelblitz-Ribery, Arnecke eine echte, unsere Spielweise elementar verstärkende Offensivkraft gewonnen! Respekt & Glückwunsch uns allen!

 

Wenn jetzt am Freitag (1. Punktspiel der Saison) alle Mann am Start sein sollten, dürften wir insbesondere links und rechts im Mittelfeld noch laufstärker und flexibler sein, sodass sich Glashütte ganz warm anziehen sollte ... und wer weiß, vielleicht trifft Michi Klinck "die Glashütte" ja erneut 4x. Wir werden sehen.

 

In diesem Sinne: VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!

Auf geht´s, Männer!

Die Stapelfelder Stadtmusikanten: Esel Thomas, Hund Holger, Katze Jörg und Hahn Kaschi. So sieht pure Vorfreude auf die neue Saison aus.

Endlich, endlich geht es wieder los. Die Saison 2009 / 2010 steht vor der Tür und bietet uns alle Möglichkeiten, die zurückliegende Saison vergessen zu machen - spielen wir doch in der exakt gleichen Staffel! Das verspricht spannende, faire Spiele. Und etwas mehr als in der zurückliegenden Saison sollte hoffentlich drin sein. In jedem Falle aber lasst uns einfach mächtig Spaß haben!

 

Unter Spielplan & Ergebnisse findet Ihr unsere Spielansetzungen.

 

Los geht´s bereits (oder endlich) am 30. August 2009, um 10:30 Uhr, mit der ersten Pokalrunde bei und gegen SG SC / VFL Pinneberg. Auf dem Papier und vor dem Hintergrund, dass die Pinneberg-Boys in der zurückliegenden Saison mit 15 Punkten den 9. Platz in der Staffel S04 erreichten, eine machbare Aufgabe. In jedem Falle aber eine gute Möglichkeit, endlich wieder einmal zusammen zu kicken und zu schauen, wo wir aktuell so stehen.

 

In der Woche drauf startet dann auch die Punktrunde. Zum Auftakt empfangen wir die Glashütte-Jungs auf heimischem Platz. Freitag, 04.09.2009, Anpfiff 19:00 Uhr.

 

Kurzum: es ist angerichtet. Uns und allen Teams tolle, faire Spiele!

In diesem Sinne: V-S-G !!!

 

Ein letzter Kurzrückblick auf die Saison 2008 / 2009

Copyright: www.fussball.de

Um es kurz zu machen: eine mehr oder minder komplett verkorkste Saison liegt nun also ´endlich´ hinter uns. Unverwüstlich wie wir sind, machen wir natürlich weiter und nehmen einen neuen Anlauf in der Senioren-Saison 2009 / 2010.

 

In diesem Sinne (und jetzt alle): V-S-G !!!

Ein letzter Kurzrückblick auf die Saison 2007 / 2008

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Eigentlich wollten wir ja die Staffelmeisterschaft - im Ergebnis aber müssen wir die Liga-Vorherrschaft der Wandsetal-Boys neidlos anerkennen (Glückwunsch! Respekt!) und dürfen uns über eine insgesamt gelungene Saison und den verdienten Vizemeister-Titel freuen.

 

Wenn alles gut läuft (weniger Verletzungsgeplagte) und wir vor allem in punkto Trainingsbeteiligung eine deutliche Verbesserung erreichen könnten, dann - da bin ich sicher! - spielen wir auch in 2008 / 2009 wieder eine gewichtige Rolle im oberen Drittel.

 

Kurzum: Rafft Euch auf, Männer! Lasst uns vor allem Spaß haben und unsere berühmt-berüchtigten Doppelpässe spielen!

 

Der von Hasso so ersehnte Titel kommt dann ganz von allein ...