Reporter-Ecke: Rückrunde 2010/2011
Saison geht mit Heimniederlage gegen faire Farmsener zu Ende
Mittwoch, 18. Mai 2011
Farmsen liegt zur Pause schon 4:1 vorn
Stapelfeld kann in Halbzeit 1 nur selten auf Augenhöhe agieren und liegt nicht unverdient bereits zur Pause mit 3 Treffern hinten (1:4).
Immerhin überrascht Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz einen Farmsener Abwehrrecken, klaut ihm den Ball und verwandelt ihn anschließend sehenswert zum Anschlusstreffer. Respekt, Asterix! Coole Bude ...
Wenn Fußballgötter Pause haben
VSG-Chefcoach Dirk "Zauberfuß" Hartmann, der leider verletzt in Halbzeit 1 ausscheiden musste, bringt die Stapelfelder Ratsherrn mental noch mal auf Vordermann und leitet somit eine deutlich bessere zweite Halbzeit ein (0:0).
Ein bisschen Spaß muss sein
Keine Frage: diese Saison war schwer. Unglaubliches Verletzungspech begleitete uns von Saisonbeginn an und so ist es denn auch kein Wunder, dass wir unser Potenzial nur selten abrufen konnten.
Aber für Stapelfelder Ratsherrn ist das kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Und so gab es auch heute wieder zahlreiche Freudenmomente: Klar doch, vorne weg die Asterix-Bude, dann die Tatsache, dass mit Michael "Eljero Elia" Gehrmann einer der Langzeitverletzten ins Team zurückgekehrt ist oder auch das Gastspiel von Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez, dem fast schon legendären VSG-Mittelfeldgott, und natürlich, dass wir zum Saisonabschluss endlich mal wieder unter der Spielleitung von Hamburgs bestem Schiedsrichter, Michael "meine Frau wartet im Auto" Schlichting spielen durften.
Und so danken wir Farmsen für das faire Spiel und geben uns schnell noch einigen Foto-Impressionen vom Ausklang des letzten Saisonspiels hin ...
Und in der nächsten Saison mischen wir dann wieder in der oberen Tabellenhälfte mit! In diesem Sinne - und jetzt alle:
VAAAUUU-ESSS-GEEE!!!
A-u-s-w-ä-r-t-s-s-i-e-g ! ! !
Freitag, 13. Mai 2011
Hinweis: alle Fotos vom Spiel sind via Mouseclick separat vergrößerbar oder unter Bild der Woche als Bildergalerie zu finden (inklusive der Option einer Fullscreen-Dia-Show). Viel Spaß!
Stapelfelder Fußballgötter holen - trotz zahlreicher Ausfälle (VSG-Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde, Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass, Jörg "mir brennt der Arsch" Gärtner, Michael "Eljero Elia" Gehrmann und, und, und - verdient drei Punkte beim fairen und sympathischen Gastgeber Alstertal-Langenhorn.
Wenn bei dieser starken Teamleistung überhaupt etwas kritisch anzumerken wäre, dann höchstens, dass das Ergebnis mit 1:2 (0:1) vielleicht zu niedrig ausfiel.
Ansonsten aber gilt, dass sich dieser Freitag, der 13., als rundum gelungener Fußballabend für die Stapelfelder Ratsherrn erwies und Spielertrainer Dirk "Zauberfuß" Hartmann endgültig zum Erfolgscoach adelt. 7 aus 9 möglichen Punkten in den letzten drei Spielen - eine deutliche Sprache, bei der Christoph Daum und die Frankfurter Eintracht vermutlich nur noch mit Fußballdolmetscher folgen können.
Traumhafte Bilderbuch-Bedingungen
Herrliche Abendsonne, wonnige Mai-Temperaturen, ein perfekter Rasenplatz – herrlich saftiges Grün wie wir es sonst nur von frisch gekühlten Ratsherrn-Pilsener-Flaschen aus Kalles Kühlschrank kennen, ein absolut faires und sympathisches Gastgeber-Team, ein insgesamt souveräner Schiedsrichter, der die verbleibenden Spielminuten humorvoll in Flugzeug-Landungsintervallen angibt (schon erstaunlich, wie flach die ´Vögel´ im 2-Minuten-Takt über den Platz hinwegdüsen), gefühlte 80% Ballbesitz, ruhiges Passspiel aus einer sicheren Defensive heraus, taktisch die vielleicht beste erste Halbzeit ever (wobei die Gastgeber auch nur bedingt gegenhielten) zwei herrliche Göttergoals, heiße Duschen, Bier … Fußballherz, was willst du mehr?!
Tastatur-Applaus der VSG-Feder
Keine Frage: hätten wir keine Fotos vom Spiel, würde sich die VSG-Feder hier die Finger an der Tastatur wundjubeln - etwaige Berichtauszüge:
... wieder läuft der Ball herrlich durch die Reihen der Stapelfelder Ratsherrn ... Rechtsverteidiger Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk auf Innenverteidiger Timo "die personifizierte Polkappen-Coolness" (A)Laska, der weiter auf den Sechser Jan "Nuri Sahin" Fricke (Nr. 8) ... zurück zum Innenverteidiger Jeffrey "Bernard Dietz" Düse (Nr. 6), direkt auf den zweiten Sechser Göran "Göraldinho" Keetz (Nr. 10), der die Kugel gleich auf den Flügel zu Linksverteidiger Jürgen "der VSG-Herzchenschwitzer und Kronkorken-Punktesammler" Pflantz (Nr. 7) spielt ... und wieder zurück ...
... Jetzt geht es schnell … Dirk „Zauberfuß“ Hartmann … Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke … Holger „die Rasenballerina“ Baldus … Jürgen „Jüggel – der unnachahmliche Strafraum-Explorer“ Martin … und da – der frisch eingewechselte Jens „der Unbezwingbare“ Rohde mit einer gefährlich aufs Tor zu drehenden Linksfußflanke vom rechten Flügel … Latte! … jetzt der ebenfalls eingewechselte Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz kraftvoll aus der zweiten Reihe …
... Alstertal-Langenhorn ständig unter Druck … Stapelfeld ständig im Ballbesitz … eine Demonstration der taktischen Cleverness, des Mit- und Füreinander … wunderbar anzuschauende Ratsherrn-Stärke … drei-vier Tore Vorsprung wären verdient, aber auch so dürften die drei Punkte ungefährdet eingefahren werden können …
2:1 führt die VSG auswärts und der Gastgeber, der vielleicht sieben-acht Minuten nach Wiederanpfiff gefährlich agieren konnte und nach einer stark abseitsverdächtigen Situation den Ausgleich erzielte, läuft wieder hinterher … clever, clever, wie die Stapelfelder Ratsherrn den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren lassen …
... jetzt wieder Jürgen „der Linksfußmagier“ Pflantz, der mit einem herrlichen Solo am linken Flügel die Auswärtsführung einleitete, indem er zwei, drei ALa-Recken stehen ließ, den Ball in den Strafraum auf Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke passte, der das Runde auf Jürgen „Jüggel – der Unnachahmliche“ Martin weiterlenkte … und, zack, dingdong, tra-la-la-la-laaa, rein ins Eckige … TOOOR! …
Rückblick auf´s Gerd-Müller-74-Final-Gedächtnis-Siegtor durch Dirk "Zauberfuß" Hartmann
… jetzt sind es nur noch Minuten bis zum Abpfiff und von der Seitenlinie gibt es Szenenapplaus vom mittlerweile draußen stehenden Erfolgcoach und Siegtorschützen Dirk „Zauberfuß“ Hartmann, der von einem erfolgreichen Pressing der Stapelfelder Fußballgötter profitierte … Jüggel schließlich gewann den Ball … rein in den Sechzehner … Zauberfuß aus spitzen Winkel in Gerd-Müller-Manier … herrlich … Querpass auf den mitgeeilten Kugelblitz-Ribery oder etwa direkt in die Maschen … ja … TOR! TOR! TOR! …
Das war sie, die Fotoserie "Ratsherrn auf Rasen" oder auch "Götter auf Gras"
Bleibt abschließend nur noch den fairen Gastgebern für das freundschaftliche Spiel zu danken und uns zu wünschen, dass wir am kommenden Mittwoch im letzten Saisonspiel gegen den Tabellenzweiten Farmsen wieder einen vollen Spielberichtsbogen vorweisen können und - ganz vorne weg: dass Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass schnellstmöglich wieder bruchfrei in der Ellenbogengesellschaft der VSG-Stammplätze mitmischen kann.
In diesem Sinne - lasst den Tabellenzweiten kommen. Und jetzt alle:
VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!
Stapelfelder Ratsherrn stutzen Stadtpark-Habichten vom SC Sperber die Flügel und gewinnen 1:0 (0:0)
Freitag, 06. Mai 2011
Trotz der Ausfälle gleich dreier Innenverteidigungsgötter: Thomas „The Kaiser“ Hass (Ellenbogenbruch im Training – shit), Karsten „Kaschi – der längste Brasilianer der Welt“ Gnirk (Grippe) und Detlef „Dedel – die Bank von Stapelfeld“ Müller (langzeitverletztes Knie, ABER auf dem Wege der Besserung) können die Stapelfelder Ratsherrn endlich mal wieder aus den Vollen schöpfen.
VSG-Chefcoach Hartmann mit der Qual der Wahl
Und das nicht zuletzt, weil Michael „die Bandscheibe“ Gehrmann nach Monaten endlich, endlich wieder bewegungsfähig ist und nach erfolgreichem Trainingstest im Kader steht. Welcome back!
Chefcoach Dirk „Zauberfuß“ Hartmann vertraut erneut auf das 4-2-3-1-System und schickt die folgende VSG-Formation ins Match.
Tor: der VSG-Glanzparaden-Obelix Roland „Antje“ Rohde. Viererkette (von re. nach li.): Jörg „der personifizierte Muskel mit Herz“ Gärtner, Timo „die personifizierte Polkappen-Coolness“ (A)Laska, Jeffrey „Bernard Dietz“ Düse und der Linksfußmagier Jürgen „der Herzchenschwitzer“ Pflantz. Doppelsechs: Jan „Bobby Ewing“ Fricke und Göran „Göraldinho“ Keetz. Mittelfeld (von re. nach li.): Michael „Eljero Elia“ Gehrmann, der VSG-Topscorer Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke und Opa Holger „Stan Libuda“ Kemming. Sturmspitze: Jürgen „Jüggel – der unnachahmliche Strafraum-Explorer“ Martin.
Zunächst an der Seitenlinie: Holger „die Lattenknaller-Ballerina“ Baldus, Jens „der Unbezwingbare“ Rohde, Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz und Spielertrainer Dirk „der VSG-Messi“ Hartmann sowie die Team-Supporter Dedel, Bommel, Uwe, Kelly & Co.
Halbzeit 1: enges Match mit leichten Vorteilen für die Stapelfelder Fußballgötter
Wie immer gegen die fairen Habichte vom Stadtpark entwickelt sich ein enges Match. Sperber ist im zentralen Mittelfeld verjüngt und lauffreudig – Doppelsechs und Viererkette der Stapelfelder Ratsherrn aber sind wachsam, bereit die nötigen Schritte zu gehen, übergeben geschickt und lösen die Herausforderung nahezu durchgängig souverän. Im Ergebnis bleibt der faire Gast weitestgehend ungefährlich.
Stapelfeld hingegen spielt aus der sicheren Defensive heraus, hat mehr Ballbesitz und kommt rechts, links wie zentral gut bis zum gegnerischen Strafraum durch. Dort allerdings bleiben die Stapelfelder Fußballgötter bis auf wenige Ausnahmen letztlich ebenfalls eher stumpf. Flanken, der letzte tödliche Pass – immer bekommt die wachsame Gästedefensive gerade noch einen klärenden Kopf oder Fuß dazwischen. Auch aus der zweiten Reihe bleibt es ohne zählbaren Erfolg. Und so gehen beide Teams trotz genereller Vorteile für uns letztlich verdient mit 0:0 Toren in die Halbzeitpause.
Halbzeit 2: Stapelfeld macht Druck, Sperber hält den Kasten sauber
Es bleibt eng. Stapelfeld aber hat mehr Ballbesitz und wird jetzt auch gefährlicher – Auszug: mega-monster Lattenknaller aus 30m durch Jürgen „Jüggel – der unnachahmliche Strafraum-Explorer“ Martin, Dirk „Zauberfuß“ Hartmann mit Direktabnahme am zweiten Pfosten, durchgesteckter Ball auf Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke … doch auch defensiv muss Stapelfeld stets wachsam bleiben, denn Sperber versucht seinerseits ebenfalls weiterhin Offensivakzente zu setzen. Und so ist die Basis des Heimsiegs heute die starke, souveräne Defensive.
Na, das wird dann wohl beim 0:0 bleiben …
Zurecht wächst die Sicherheit, dass der Gast heute nicht mehr treffen wird. Vorn aber läuft uns nach und nach die Zeit weg. Können wir noch eine Schippe drauflegen und den mit zunehmender Spieldauer verdienter werdenden Siegtreffer noch erzielen?
Wir können! Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz wird von Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller, der das Seitenlinienzepter im Auftrage vom VSG-Messi Hartmann übernommen hat, für den starken und viel gelaufenen Jan "Kevin Keegan" Fricke eingewechselt und konzentriert sich defensiv auf die Schaltzentrale der Gäste-Habichte. Eine willkommene Entlastung für Göraldinho, der jetzt den nötigen Raum erhält, sich auch offensiv mehr mit einzuschalten ...
Mit edler hanseatischer Braukunst zum 1:0
Die Stapelfelder Ratsherrn geben alles, sind aufgrund der Wechseloptionen von Minute zu Minute körperlich stärker und schnüren den Gast mehr und mehr im Strafraum ein. Ecken. Flanken. Diagonalpässe und Schüsse aus der zweiten Reihe. Doch das Runde will einfach nicht ins Eckige. Dann die Erlösung:
Eng gestaffelt reihen sich beide Teams am Sperber-Sechzehner auf, die Flanke kommt, Sperber kann klären, köpft den Ball zentral nach vorn. Dort lauert Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz mit purer Dynamik, steigt hoch, nimmt schnell noch einen Zaubertrankhieb, geht ins Hohlkreuz und köpft die Kugel weit über die herausrückende Defensivformation der Gäste hinweg in den linken Strafraumbereich. Göran „Göraldinho“ Keetz reagiert am schnellsten, folgt der aufspringenden Kugel und kann sich dann technisch fein gegen den mitgeeilten Abwehrrecken durchsetzen, um anschließend aus spitzem Winkel schnörkellos zum späten, aber verdienten 1:0-Sieg ins lange Eck einzuschieben.
TOOOR! Fünf-sechs Minuten später: Abpfiff. Stapelfeld gewinnt und belohnt sich für eine erneute Leistungssteigerung. Danke an den Gast für das freundschaftlich-faire Spiel! Da bleibt erstmal nur eins: Kiste Ratsherrn. Jubel & Prost!
In diesem Sinne – und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!
Royales Remis bei Eppendorf / Groß-Borstel
Samstag, 30. April 2011
Zwischen den Medienereignissen royale Hochzeit im britischen Empire, dem vorzeitigen Meistertitel für Borussia Dortmund (siehe auch > Bild der Woche)und päpstlicher Seligsprechung in Rom kam es am Samstagmittag zum Kellerduell der Seniorenstaffel S03 zwischen Eppendorf / Groß-Borstel und der VSG Stapelfeld. Herrliches Wetter, sandig-staubiger Grand und zwei Teams, die beide die Gelegenheit zu 3 Punkten nutzen wollten.
VSG-Teamchef Dirk „die Queen“ Hartmann gab der taktischen Weiterentwicklung das Ja-Wort und ließ die Stapelfelder Royals im 4-2-3-1-System auflaufen. Doch hören wir einfach mal rein in die mediale Berichterstattung:
Und jetzt können wir endlich das Kleid sehen …
Schwarze Stutzen, schwarze Hose, schwarz-weißes Trikot – so liefen sie auf, die Stapelfelder Royals: im Tor der Duke of Edingburgh und Königinnengemahl Roland „Antje“ Rohde, links in der Viererkette Jürgen „Prinz Andrew“ Pflantz, zentral Thomas „The Kaiser“ Hass und Karsten „Prinz Charles, Fürst von Wales“ Knirk, rechts Jörg „Camillia – der Pitbull“ Gärtner, davor die Doppelsechs Sir Jan „Pippa“ Fricke und Göran „Lady Di´s letzter Reitlehrer" Keetz, rechts im Mittelfeld Holger „Prinz Henry of Wales“ Baldus, zentral der Herzog von Cambridge Jürgen „William, Prince of Wales“ Martin, links Holger „Kate Middleton“ Kemming und als einzige Spitze uns Uwe „Queen Mum´s letzter Stecher“ Klemm.
Prinz William gibt Kate das Ja-Wort und netzt zur Auswärtsführung ein
Es entwickelt sich ein munteres Spiel, in dem Stapelfeld hinten sicher steht und die Bälle geschickt über beide Flügel verteilt. Der Gastgeber probiert es häufig mit langen schnellen Bällen auf die ebenfalls flinken Spitzen. Stapelfeld ist in Halbzeit 1 das bessere Team, hat deutlich mehr Spielanteile, steht gut gestaffelt, findet immer wieder Anspielstationen, aber lässt leider Chance um Chance liegen. So nagelt Holger „Prinz Henry“ das Ding beispielsweise unterkühlt britisch mit gefühlten 400 Stundenkilometer an die Latte … und, und, und …
Schließlich aber wird es königlich auf der Prachtstraße: Jürgen „Prinz Andrew“ Pflantz spielt den Ball schnell auf die Braut des Tages Holger „Kate Middleton“ Kemming, die die Juwelen in ihrem herrlichen Gewand mitnimmt auf einen wunderbaren schnellen Flügellauf über die linke Seite, um den Ehering sodann Lady-like auf ihren künftigen Gatten Jürgen „Jüggel – der William unter den Königlichen“ Martin abzulegen, der sich wunderbar gegen alle übrigen Verehrerinnen durchsetzt, Kate das Ja-Wort zuflüstert und den Ring zur 1:0 Auswärtsführung über ihren Finger streift. Yes! Allein das nötige und mehr als verdiente 0:2 lassen die Stapelfelder Royals in Halbzeit eins liegen. Schade.
Papst spricht Abseitstor selig
In Halbzeit 2 ist Stapelfeld weniger gut strukturiert – die Laufbereitschaft lässt in allen Mannschaftsteilen nach, sodass die Lücken zwischen Defensive und Offensive immer größer werden und schwieriger zu überbrücken sind. Der Gastgeber nutzt einen Abseitskonter zum in dieser Phase nicht unverdienten Ausgleich.
Das sorgt natürlich für Unmut und schließlich auch dafür, dass die VSG-Royals die letzten Minuten nur noch zu zehnt agieren. Jetzt aber wieder stärker, bissiger, laufbereiter. Doch so sehr sich Papst Horst „Kelly der I.“ Kell auch an der Seitenlinie müht und die Royals mit Gebeten unterstützt, der VSG-Siegtreffer will nicht mehr fallen. Und so spricht er im Anschluss das Ergebnis selig und lässt sich von den vielen tausend Fans auf der Kabinentreppe beim lecker Pils feiern.
Mit unseren besten Wünschen für das junge Königspaar William „Jüggel“ und Kate „Holger“ und unserem Dankeschön an den Gastgeber für das faire Match geben wir zurück in die Redaktion.
In diesem Sinne – und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!
Grottenkick & schlanker Fuß
Freitag, 15.04.2011
Freitagabend-Heimspiel gegen unsere Freunde von Wandsetal mit anschließender Teambesprechung mit Fokus "nächste Saison" - so in etwa der Tagesplan der Stapelfelder Fußballgötter. Und beides hatte seine Höhepunkte ...
Stapelfeld : Wandsetal 1:6
... fußballerisch betrachtet dann aber eben leider doch mit deutlichen Vorteilen für die Gäste, die zurecht klar und unbedrängt gewinnen. Glückwunsch! Stapelfeld ist defensiv insbesondere in der Mittelfeldzentrale überfordert und scheitert im Spiel nach vorn bereits im Spielaufbau. Erschreckende Ballverluste, kein Kombinationsfußball, schwache Einzelleistungen ... - Stapelfeld kann im Grunde genommen zu keinem Zeitpunkt auf Augenhöhe agieren und bleibt individuell wie als Team weit hinter den eigenen Möglichkeiten zurück. Der deutlich stärkere Gegner nutzt dies hemmungslos aus und muss nicht einmal sonderlich viel für den klaren Auswärtssieg bei den Stapelfelder Ratsherrn tun.
Einzig clevere Aktion führt zum VSG-Treffer
Doch König Fußball bietet auch in schlecht laufenden Partien immer wieder Möglichkeiten, Zählbares zu erzielen. So denn auch heute. Wandsetal-Rückpass. Torwart nimmt die Kugel mit den Händen auf. Indirekter Freistoß an der rechten Strafraumkante. Und Jürgen "Jüggel - der unnachahmliche Straufraum-Explorer" Martin schaltet blitzschnell, wartet nicht darauf, dass die Gäste in aller Ruhe eine Mauer formieren können, sondern führt direkt aus. Querpass auf den ebenfalls gedankenschnell heranpreschenden VSG-Top-Scorer Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, der aus elf Metern eiskalt mit links einnetzt. Respekt, Männer! Das war große klasse!
Schlanker Götterfuß im Anschluss
Nach Spiel und Dusche stand dann die Mannschaftssitzung an - wer, wie, wo, was, wie und warum oder warum nicht von jetzt an und mit besonderem Augenmerk auf die Saison 2011/2012?
Und - BINGO! - hier zeigten die Stapelfelder Fußballgötter dann das, was uns in diesem Jahr auf dem Platz ab und an fehlt(e): Einigkeit, Teamgeist, Einsatz, Selbstvertrauen, Spielwitz, Spaß, Cleverness und Killerinstinkt. Ganz gleich, ob Jürgen ... Jörg ... Jüggel ... Antje ... Hasso ... Holger ... MichaElia ... Jan ... Kaschi ... und, und, und ... - im Ergebnis: PURE FREUDE! Es geht weiter!
Und das mit erhöhter Trainingsbeteiligung und dem ca. 20-Minuten-Übungsleiter Kugeblitz-Ribery sowie alles unter der Leitung von Headcoach Hartmann. Die VSG-Feder freut sich drauf!
In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!
Tragischer Tod überschattet Fußball-Wochenende
Sonnabend, 09.04.2011: Während des A-Jugend-Spiels zwischen der VSG Stapelfeld und dem SV Lieth stirbt der Gästespieler Jan-Hendrik Hammermann.
Die 1. Fußballsenioren und alle Mitglieder der VSG Stapelfeld trauern um den 18-jährigen! Unser Mitgefühl gilt der Familie, den Freunden, Bekannten und Anwesenden der Tragödie.
Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf einen Spielbericht unserer 2:1-Niederlage bei und gegen Polonia und bedanken uns beim Gastgeber für das faire Spiel.
1:5-Heimpleite gegen Meiendorf
Freitag, 1. April 2011
Nein, nein ... das war nicht unser Spiel. Dabei war die Vorfreude groß. Mit einem starken Spiel gegen den Liga-Raubvogel (SC Condor) im Rücken ging´s ins Heimspiel gegen Meiendorf. Eine Begegnung, die gerne mal 5:3 ausgeht - mal für Meiendorf (zuletzt), mal für uns (letzte Saison - remember: lupenreiner Hattrick von unserem (Langzeitverletzten) Michael "Eljero Elia" Gehrmann innerhalb von 20 Minuten).
Stapelfeld schläft, glänzt durch individuelle Fehler und macht es den Gästen allzu leicht
Aber leider verpennen wir die Anfangsviertelstunde komplett, machen das Feld viel zu groß, halten die Flügel nicht dicht, lassen uns im Mittelfeld überrumpeln und legen ungewöhnlich viele individuelle Fehler an den Tag. Meiendorf nutzt das eiskalt und führt schon nach 15-20 Minuten verdient mit 0:3 Toren. Und das ohne dabei eine starke Leistung zeigen zu müssen. Stapelfeld ist schlicht und einfach erschreckend schwach.
In der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit ist Stapelfeld besser sortiert und Meiendorf ist sofort nahezu ungefährlich. Nach vorne aber geht weiterhin eigentlich nichts. Gute Ansätze scheitern allzu häufig an unnötigen Ballverlusten oder dem viel beschworenen letzten Pass.
Halbzeit 2: Großchance zum Anschlusstreffer ... 0:4 ...
Jetzt geht es etwas besser - Stapelfeld besinnt sich auf die Eckpfeiler Positionsdisziplin und Passspiel. Immer noch haben wir einen rabenschwarzen Tag erwischt, aber Meiendorf ist eigentlich auch nicht besser ... In der Folge kommen wir nach und nach gefährlicher vor das Gästegehäuse. Nach einem tollen Spielzug (endlich mal) kommt der Ball zu Jürgen "Jüggel - der unnachahmliche Strafraum-Explorer" Martin, der eigentlich einzig gefährliche Stapelfelder Fußballgott an diesem Tag, der die Kugel herrlich mitnimmt, wunderbar abzieht ... und ... und ... LATTENKNALLER ... das gibt es doch gar nicht. Jetzt kommt auch noch Pech dazu. Und der Anschlusstreffer wäre in dieser Phase wirklich verdient und wichtig gewesen.
Stattdessen fangen wir innerhalb kürzester Zeit das 0:4. Das war es dann wohl. Jürgen "Jüggel" Martin erzielt dann schließlich nach einem Anspiel vorm 16ner durch Jürgen "Linksfußmagier" Pflantz und einer tollen Einzelaktion noch das 1:4 (wer sonst - muss man an diesem Tag attestieren), während die Gäste ebenfalls noch einmal treffen können. Endstand: 1:5.
Gibt so Tage - abhaken!!!
Bitter. Unnötig. Schwach. Konzentrieren wir uns also auf die erfreulichen Dinge; so sind mit Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass und Holger "Stan Libuda" Kemming gleich zwei Grippekranke wieder fit. Auch Holger "die VSG-Ballerina" Baldus hat seine Verletzung überstanden und ist wieder im Kader - genau wie Jens "Idefix - der Unbezwingbare" Rohde und good old "Coach" Carsten "Bommel" Baumann. Das war wirklich erfreulich. Und auch die reiche Präsenz an spielfähigen VSG-Göttern (sind wir überhaupt alle auf den Spielberichtsbogen gegangen?) war eine echte Freude - trotz der Neu-Ausfälle Dirk "Zauberfuß" Hartmann und Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke. Nicht zuletzt haben wir mit Jeffrey "Bernard Dietz" Düse eine weitere Alternative für den Libero-Posten.
Wollen wir hoffen, dass wir bei und gegen Polonia am Samstag, dem 09. April 2011, wieder reichlich Götter am Start haben und vielleicht mal wieder punkten werden, wobei sich Polonia zuhause angeblich gern mit Spielern aus anderen Herrenteams verstärken soll. Wir werden sehen.
In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE!
Condor : Stapelfeld 2:1
Sonntag, 27.03.2011
Die Prophezeiungen für das Spiel beim SC Condor, dem gnadenlosen Liga-Raubvogel, sahen düster aus. 13 Spiele, 13 Siege und 65:5 Tore hatte der Liga-Primus vorzuweisen, während die VSG Stapelfeld (bei einem Spiel mehr) gerade mal 10 Punkte einfahren konnte.
"Das gibt ´ne Klatsche!" oder "Das wird eher drei- als einstellig." lauteten denn auch die Vorhersagen und Befürchtungen.
Stapelfelder Fußballgötter ziehen die Schwänze ein und verstecken sich hinter echten Entschuldigungen ...
Und so war die Angst, bei dem vermeintlichen Debakel dabei sein zu müssen, bei einigen VSG-Göttern gleich so groß, dass mit Hochdruck nach echten Entschuldigungen gesucht wurde - und um ganz sicher zu gehen, nicht dabei sein zu müssen, wurde dabei nicht einmal geblufft! Billige Ausreden sind schließlich keine Sache für Stapelfelder Fußballgötter. Nein, die vorgebrachten Gründe waren stichhaltig, überzeugend und zumeist unerfreulich. Auszüge der VSG-Personalsorgen:
Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller lässt sich bereits vor Monaten operieren und meldet sich mit Knorpelschaden im Knie für den Rest der Saison ab. Kapitän Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass schluckt seit Wochen Antibiotikum. "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming legt sich ebenfalls schnell noch eine schwere Grippe zu (danke für das dennoch-Vorbeibringen der Trikots!). Michael "Eljero Elia" Gehrmann ´simuliert´ einen Bandscheibenvorfall und verzieht sich nach entsprechendem Eingriff zeitgerecht in die Reha aufs Land. Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz entdeckt im Hamburger Hafen ein Schiff, das noch nicht vollends gelöscht wurde, und meldet sich ´freiwillig´ zur Sonntagsschicht. Gitarrenvirtuose Dirk "Hemmschuh (ein Fricke ...), ähm, Zauberfuß" Hartmann und Stephan "Rockröhre im Ballettrock" Policke feiern Rockoper-Premiere in Mecklenburg-Vorpommern (Watt ein "DiLämma" - siehe auch > Bild(er) der Woche). Jens "Idefix - der Unbezwingbare" Rohde leidet am großen Onkel. Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke zerrt sich beim Betriebssport. "Coach" Carsten "Bommel" Baumann bucht zeitgerecht eine Geschäftsreise nach Mexiko. Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klinck verletzt sich ebenfalls bereits vor Wochen beim Aushelfen in der 2. Herren. Thomas "der Frauenversteher" Kröger setzt schnell noch Pflichtspiele für alle VSG-Damenteams an. Mirko Alberts ... Horst "Kelly - Methusalm und Seele des Teams" Kell ... und so weiter ... und so weiter ... ein komplettes Team samt Einwechseloptionen ...
Nur einer der Flüchtlinge hat nicht einmal PHANTOM-Schmerzen, sagt dennoch ab, um dann vollkommen fit (und ohne Sportklamotten im Auto) den verbleibenden VSG-Helden von der Seitenlinie zuzuschauen ...
Elf - und zwar genau elf - echte Stapelfelder Kerle ziehen in die Abwehrschlacht
Und so blieben am Ende elf Stapelfelder RatsherrN übrig, die dem Liga-Raubvogel SC Condor ins Nest spucken wollten und sich allesamt in eine kompakte Defensiv-Formation einreihten:
Im Tor: der VSG-Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde.
Abwehr: Libero Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk sowie die Manndecker Timo "die personifizierte Polkappen-Coolness" (A)Laska und Thomas "ich habe gehört, wir sind zu wenig" Werbeck.
Mittelfeld: Jörg "der personifizierte Muskel mit Herz" Gärtner, dem wir an dieser Stelle noch einmal ein wunschreiches HAPPY BIRTHDAY zujubeln, Jeffrey "Bernard Dietz - ich spiele auch mit lediertem Hackenphilosoph (Achilles)" Düse, Jan "Kevin Keegan - lasst uns Spaß haben" Fricke, Linksfußmagier Jürgen "ich mache die linke Seite allein dicht" Pflantz, Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Göran "Göraldinho" Keetz.
Sturm: Jürgen "Jüggel - der unnachahmliche Strafraum-Explorer" Martin.
Die 1. Halbzeit beim rundum fairen Tabellenführer
Viel mehr geht eigentlich nicht: Sonntag, Sonne, Rasen, ein entspannter Schiedsrichter, ein durchweg fairer Gastgeber und der Vorsatz, sich nicht allzu heftig abschlachten zu lassen.
Sensationelle Taktik-Vorgabe beim vorherigen Umziehen von Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke: "Wir schießen einfach jeden Ball sofort ins Seitenaus. Da haben die nach fünf Minuten keinen Bock mehr!" Yes, da lacht das Fußballherz.
Schließlich, nachdem auch Linksfußmagier Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz ins heilige Trikot gestiegen war ("Ich dachte, wir treffen uns um elf Uhr.") ging es mit ein paar Minuten Verzögerung los: Stapelfeld stößt an, spielt hinten rum, verliert den Ball erkämpft ihn wieder und vergisst gleich mal die defensive Ausrichtung - schneller Angriff über die linke Seite, zwei-drei Stationen, Kugelblitz-Ribery am linken Flügel, flankt quer in den Rücken der Condor-Abwehr, direkt auf den heranpreschenden und das Runde per knallharter Direktabnahme abfeuernde Jörg "der Pferdeflüsterer - ich komme nur, wenn ich rechts im Mittelfeld spiele" Gärtner ... schöner, schneller Spielzug ... herrlicher Querpass ... geniale Direktabnahme ... hauchdünn am rechten Winkel vorbei ... Wow, watt ein Auftakt. DAS wäre es doch gewesen ...
Nach kurzem Augenreiben auf beiden Seiten der erste brandgefährliche Hammer der Gastgeber von der Strafraumgrenze auf das VSG-Gehäuse, doch während die Liga-Raubvögel schon die Flügel zum Jubeln in die Lüfte strecken, nimmt der VSG-Glanzparaden-Obelix Roland "Antje - schön weicher Platz heute" Rohde noch einen letzten Schluck Zaubertrank und taucht in fantastischer Manier ab, um die Kugel sensationell zu entschärfen und unter sich zu begraben. Da staunte selbst der Gegner und verzichtete fortan auf unnötige Schussversuche aus der zweiten Reihe ...
Stapelfeld hat spürbar (zu viel) Respekt vorm Spitzenreiter, verliert die Bälle unnötig früh und ist somit ständig unter Druck. In der Folge erzielen die Liga-Raubvögel relativ einfach erst die 1:0 und dann die 2:0-Führung.
Doch auf dem Weg dorthin ist entscheidendes passiert: Stapelfeld verliert die Nervosität und findet die Zuordnung. Jörg und Jürgen halten die Flügel dicht, Kaschi und Antje entschärfen alles, was gefährlich nah kommt, Timo und Thomas W. stellen die Spitzen dicht, die Doppelsechs Jan und Jeffrey und die Doppelzentrale Kugelblitz-Ribery und Göraldinho, die sich immer wieder tief fallen lassen, halten nicht nur gemeinsam die Mitte dicht, sondern sind alle vier auch stetig anspielbar, sodass Stapelfeld mehr und mehr an Sicherheit gewinnt, während die Angriffsbemühungen des Gastgebers zunehmend häufiger entschärft werden können.
Im Ergebnis müssen in Halbzeit 1 nur noch zwei-drei wirklich gefährliche Situationen überstanden werden. Gleichzeitig (trotz circa 70%igem Ballbesitz für Condor) ergeben sich Konter- und Abschlussgelegenheiten für die Stapelfelder Fußballgötter. So zieht beispielsweise Göraldinho aus 17-18m einfach mal ab (knapp drüber).
Schließlich die Großchance zum Anschlusstreffer: Stapelfeld erkämpft den Ball ... Jan ... Jeffrey ... Kugelblitz ... Göraldinho, der Jürgen "Jüggel - der unnachahmliche Strafraum-Explorer" Martin mit einem schnellen Steilpass in den Rücken der Condor-Defensive auf die Reise schickt ... direkt in den Fuß ... herrlich mitgenommen ... Jüggel allein in Richtung Condor-Gehäuse ... in den 16ner ... noch 14 Meter bis zum Tor ... noch 11 Meter bis zum Tor ... noch 7 Meter ... der Torwart bleibt stehen ... noch 5 Meter ... Jüggel guckt den Torwart aus ... noch 4 Meter ... Schuss ... Schüsschen ... Kullerpille ... Parade ... schade! Platzfehler. Halbzeit.
Halbzeit 2: die fast-Sensation mit der Taktik "kleine Nadelstiche setzen" (das hatte fast schon Sex)
Condor bleibt die spielbestimmende Mannschaft und hat deutlich mehr Ballbesitz. Aber Stapelfeld steht nach wie vor gut sortiert und lässt fast nichts wirklich mehr Gefährliches zu - ein, zwei wütende Vorstöße der Condor-Leistungsträger können mit vereinten Kräften gerade noch entschäft werden. Ansonsten spielt Condor ein wenig wie die Bayern dieses Jahr. Viel Ballbesitz, aber am 16ner ist häufig Schluss. Und wenn es doch mal zum Abschluss kommt ist entweder noch jemand dazwischen oder die Kugel verfehlt ihr Ziel - im Ergebnis (nicht zuletzt, weil der Rasenplatz mit Laufbahn und ohne Fangnetze hinter den Toren ausgestattet ist) muss auch Antje heute reichlich Strecke machen ... um nicht allzu sehr außer Atem zu geraten, lässt er sich natürlich ein wenig Zeit ...
Kurzum: das Spiel plätschert jetzt ein wenig (einseitig) vor sich hin, wobei die Liga-Raubvögel offensichtlich ihrerseits keinen allzu großen Hunger mehr verspüren und die oben skizzierten wütenden Angriffe mehr und mehr einstellen. Stapelfeld hingegen macht der Kick mehr und mehr Laune - auch nach vorn: Jeffrey "Warum tu ich mir das immer wieder an?" Düse, der zum Ende hin kaum noch laufen kann (Achilles) und dennoch heldenhaft durchhält, schickt den (stark abseitsverdächtig) startenden Göran "Göraldinho" Keetz am linken Flügel auf die Reise, der treibt die Kugel, dringt in den Strafraum ein, schaut, zieht mit links ab ... langes Eck ... Zentimeter ...
Condor verdaut die Situation und scheint zu denken: da passiert nichts mehr, runterspielen und gut. Aber Stapelfeld gibt noch einmal alles und erzielt den Anschlusstreffer. Jüggel wird im gegnerischen 16ner angespielt, schirmt den Ball mit dem Rücken zum Tor ab, dreht sich, hält die Kugel, legt nach links an die 5m-Raum-Ecke auf Göraldinho ab, der umkurvt seinen Gegenspieler in Richtung Grundlinie, legt ab ... Kugelblitz-Ribery verpasst knapp ... doch hinterm langen Pfosten lauert Jörg "ich geb einen aus" Gärtner, der die Kugel erneut für auflegt und jetzt ist der VSG-Scorerkönig Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke da und schiebt die Beute ins Nest des Liga-Raubvogels. Nur noch 2:1.
Nur noch wenige Minuten zu spielen und doch noch ein-zwei Großchancen zum Ausgleich für die Stapelfelder Fußballgötter: Getummel vorm Condor-Nest, der Ball kann abgewehrt werden und gelangt zu Jörg, der die Rufe "Zweiter Pfosten!" vernimmt und direkt die entsprechende Flanke ansetzt ... verunglückt ... der Ball fliegt aufs Tor zu ... wird länger und länger ... der Condor-Keeper streckt sich ... Latte ... und Lattenabpraller ... Göraldinho ist links vom Tor als erster am Ball, hat jetzt zwei Möglichkeiten: Ablage auf Jeffrey oder Querpass auf dem vorm Tor lauernden Kugelblitz-Ribery ... Querpass ... Kugelblitz ... Condor bekommt gerade noch einen Flügel dazwischen ... Abpfiff.
Glückwunsch & Danke, Condor!
Sicher, ja, wir wären die ersten gewesen, die einen Punkt gegen den Liga-Primus geholt hätten. Und ja, es wäre tatsächlich möglich gewesen. Alles in allem aber war der Gastgeber doch das eindeutig bessere Team und gewinnt somit auch zurecht. Und so rufen wir den Liga-Raubvögeln zu: Danke, für das faire Spiel & Glückwunsch zum Sieg!
Für uns gilt, was Karsten "Kaschi - die Macht im Abwehrzentrum" Gnirk am Montagmorgen mit der schlichten Betreffzeile "Condor" an alle mailte:
"Das hat Spaß gemacht! beinahe hätten wir den Condor-Leuten einen Punkt geklaut. Es war mir eine Ehre, einer der Elf gewesen zu sein."
Dem kann sich die VSG-Feder hier nur anschließen - in diesem Sinne geht´s am Freitag zuhause gegen Meiendorf mit hoffentlich allen gegen Condor verhinderten Stapelfelder Fußballgöttern weiter (und jetzt alle): VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!
Stapelfeld : Tonndorf 2:2
Freitag, 18.03.2011
Trotz der saisontypischen Personalprobleme (Verletzungen, Erkältungen, Beruf, Urlaub) schaffen es die Stapelfelder Fußballgötter auch heute wieder, eine schlagkräfte Elf plus zunächst-Seitenlinien-Kräfte zu mobilisieren, und geht hochmotiviert ins Heimspiel gegen unsere Freunde von Tonndorf-Lohe.
Als da wären: VSG-Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde, Libero Karsten "der längste Brasilianer der Welt" Gnirk, die Manndecker Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz und Jeffrey "Bernard Dietz" Düse, die Mittelfeld-Akteure Dirk "Zauberfuß" Hartmann, Jens "Mister Immer & Überall" Czoschke, Jan "Kevin Keegan" Fricke, Linksfußmagier Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz und "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, die Spitzen Jürgen "Jüggel - der unnach-ahmliche Strafraum-Explorer" Martin und Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke sowie die zunächst Seitenlinien-Boys Jörg "personifizierter Muskel mit Herz" Gärtner, uns Uwe "das Phantom" Klemm und der endlich wieder genesene Stephan "die VSG-Rockröhre" Policke.
Traditionell eng umkämpftes Spiel
Und wie immer gegen Tonndorf ist es ein enges, umkämpftes Match. Insgesamt ist Tonndorf vielleicht einen Tick besser, muss sich aber mit einen Remis begnügen. Einer der Gründe dafür: die erfahrene Kaltschnäuzigkeit von uns Uwe "das Phantom" Klemm - Stapelfelder Fußballlegende mit eingebauter Torgarantie bei gleichzeitigem Bewegungsradius einer Straßen-laterne.
Die Entwicklung des Zählbaren
Stapelfeld greift an, Jens Czoschke setzt Kugelblitz-Ribery in Szene, der mit einem genialen Zuspiel auf den VSG-Tarnkappenbomber Uwe "das Phantom" Klemm ... dingdong ... 1:0 für die Stapelfelder Ratsherrn!
Stark abseitsverdächtiger Ausgleich für Lohe und Auswärtsführung für den Gast. 1:2.
Schließlich spielt Jüggel den mittlerweile über rechts agierenden Pferdeflüsterer Jörg der-Täter-ist-immer-der-Gärtner herrlich frei, der einen Zuckerstückchenpass aus der Vorderhand zaubert - direkt auf den erneut eiskalt zuschlagenen uns Uwe "das Phantom" Klemm. 2:2.
Der große Raubvogel der Liga wartet schon ...
Und so können wir uns über eine bescheidene Mini-Serie freuen: 3 Spiele in Folge zuhause ungeschlagen. Doch der SC Condor, unangefochtener Spitzenreiter der Liga, wartet schon. Und das ohne unsere Rocktheater-Helden ... bleibt zu offen, dass einjeder der übrigen VSG-Götter den Mumm findet, sich dieser Herausforderung zu stellen.
In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!
Wandsbek-Jenfeld demontiert VSG-Elf
Samstag, 12.03.2011
Stark geschwächt (Kranheit, Langzeit-verletzte, Beruf, Urlaub) gingen die Stapelfelder Fußballgötter ins Spiel und auch vom Platz.
Wandsbek-Jenfeld ist in allen Belangen überlegen und gewinnt verdient deutlich mit 9:0 Toren. Da bleibt nur: Glückwunsch und Mund abwischen. Es kommen auch wieder bessere Tage!
In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!
Stapelfeld : Glashütte 2:2 (0:1)
Freitag, 04. März 2011
Trotz erneut zahlreicher Ausfälle (davon als Seitenlinien-Supporters anwesend: Kaiser Hasso, MichaElia, Kelly) gehen die Stapelfelder Fußballgötter mit sage und schreibe 15(!) Mann auf dem Spielberichtsbogen ins erste Nachhol- und Rückrundenspiel des Jahres gegen die Jungs aus Glashütte.
Jeffrey, willkommen im Team!
Besonders erfreulich: der gelungene Einstand von Jeffrey „Bernard Dietz“ Düse, dem vielleicht ein wenig die Pumpe rasselte, aber nicht die Düse ging, und der sowohl zu Beginn auf der Sechser-Position als auch später im rechten Mittelfeld eine rundum überzeugende und clevere Spielweise an den Tag legte. Zusätzlich ist der Mann auch noch sympathisch. Da kann man nur sagen: Glückwunsch, Götter & Willkommen im Team, Jeffrey! Wir trinken Ratsherrn Pilsener … Doch zurück zum Spielverlauf:
Starker Beginn der Stapelfelder Fußballgötter
Trotz monatelanger Spiel- und Trainingspause (jedenfalls für den weitaus größten Teil der Elf) findet die VSG gut ins Spiel und dominiert die Anfangsviertelstunde nach Belieben. Der Gast ist beständig unter Druck und findet offensiv überhaupt nicht statt. Lediglich ein nicht gegebener Elfmeter nach klarem Foul am VSG-Linksfußmagier Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz, der trotz starker Erkältung antritt und eine Halbzeit durchhält, und fehlende Präzision beim letzten Pass verhindern eine zu diesem Zeitpunkt mehr als verdiente Führung auf heimischem Platz.
Gästeführung stellt Spielverlauf auf den Kopf
Doch wie das Leben manchmal so spielt - mit einem einzigen Angriff erzielen die Gäste aus Glashütte Zählbares und gehen aus dem Nichts in Führung. Verdeckter Flachschuss von der Strafraumgrenze, den der VSG-Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde erst sehr spät sieht und trotz grandioser Flugeinlage nur noch berühren, nicht aber mehr abwehren kann.
Stapelfelder Ratsherrn tun sich schwer
Zwar haben wir nach wie vor mehr Spielanteile, aber die fehlenden Trainingseinheiten machen sich nun doch in punkto Passsicherheit und Kondition bemerkbar. Unnötige Ballverluste sind die logische Folge. Im Ergebnis sind wir zunächst nur noch nach Standards wirklich gefährlich: Kopfballchance für den mit aufgerückten Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk nach Freistoßflanke, schöner Freistoßheber von Dirk "Zauberfuß" Hartmann über die Glashütte-Mauer - gerade noch vom aufmerksamen Gästekeeper entschärft oder auch indirekter Freistoß von Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke - drüber ...
Aus dem Spiel heraus aber bleiben wir ein ums andere Mal hängen und machen den Gegner stärker als er ist. Und so geht es tatsächlich mit 0:1 in die Halbzeitpause.
Stapelfeld drückt. Glashütte kontert.
Stapelfeld agiert nun etwas cleverer, lässt den Ball besser laufen, kommt links wie rechts über die Flügel - der letzte Pass aber bleibt nach wie vor und manchmal wirklich nur um Haaresbreite hängen.
Glashütte steht mit 9 Mann hinten drin und beschränkt sich aufs Langpasskontern. Und das durchaus erfolgreich, denn die Stapelfelder Elf produziert weiterhin unnötige Ballverluste. Doch glücklicherweise können die Gäste auch eine 100%ige Gelegenheit nicht zur möglichen Vorentscheidung nutzen.
Endlich, endlich: der Ausgleich!
Insgesamt aber wird Stapelfeld – stetig durch die unermüdlich auf der Doppelsechs agierenden Jan „Kevin Keegan“ Fricke und Jens „Mr. Immer & Überall“ Czoschke angetrieben – immer besser, besinnt sich mehr und mehr auf das einfache Passspiel und erspielt sich nach und nach Chance um Chance (Zauberfuß mit Außenriss haarscharf am langen Pfosten vorbei, Göraldinho diagonal in den Strafraum auf Kugelblitz … haarscharf vorbei … Flanken, Ecken …). Doch zunächst kann Glashütte die Führung halten.
Schließlich aber - nach einem klassischen Strafraumgewühl - gelangt der Ball zu Göran "Göraldinho" Keetz, der die Kugel mitnimmt, auf den kurzen Pfosten zuhält, ausholt und mit einem einfachen Trick die Abwehrrecken des Gegners ins Leere schickt, um die Kugel anschließend parallel zum Tor auf den vollkommen frei stehenden VSG-Torgaranten Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke zu passen, der das Runde dann eiskalt ins Eckige schiebt. Endlich, endlich: 1:1.
Stapelfelder Fußballgötter schlafen bitterlich ...
Unglaublich, aber wahr: Stapelfeld jubelt und denkt vermutlich, jetzt hauen wir die weg, aber im direkten Gegenzug geht Glashütte erneut in Führung. Und das mit zweieinhalb Mann, die nach dem Anstoß einfach nach vorne spielen, bis zum Götter-Strafraum vordringen, von links über gefühlt vierhundert Stapelfelder Abwehrsspieler hinweg auf den 2. Pfosten flanken, wo der Ball vollkommen frei stehend angenommen und verwandelt werden kann. Wahnsinn! 1:2.
Stapelfeld bewahrt Köpfchen und gleicht erneut aus
Doch Stapelfeld wehrt sich gegen die drohende Niederlage, macht weiter Druck, ist jetzt wieder die klar bessere Mannschaft, drängt auf den Ausgleich. Und tatsächlich fällt dieser auch:
Eckball von rechts, Mondball-Abwehr an die Torauslinie, Göraldinho reagiert am schnellsten und spielt den Ball mittels Direktpass wieder raus auf Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke, der den Ball butterweich erneut flankt, genau auf den Elfmeterpunkt und das Haupt von Dirk „Zauberfuß – der Schädel“ Hartmann, der bereits sein 2. Kopfballtor in der laufenden Saison markiert und das Runde mit einer schulmäßigen Standkopfballbewegung knallhart in die Maschen köpft. 2:2.
Spielende & Genesungswunsch
In den verbleibenden Minuten drängt Stapelfeld auf den Siegtreffer, doch der will nicht mehr gelingen. Kurz vor Schluss verletzt sich der Glashütte-Keeper bei einer VSG-Ecke von links blutig am Kopf, sodass beim Schlusspfiff des insgesamt guten Schiedsrichters allen klar ist: Gesundheit ist wichtiger als Punkte.
Und so danken wir für das faire Spiel und wünschen dem Glashütte-Keeper eine schnelle und schmerzfreie Verheilung der Platzwunde!
Fazit: am Ende verlassen zwei Teams den Platz, die einerseits sowohl froh sein dürfen, nicht verloren zu haben, und es andererseits kaum fassen können, nicht gewonnen zu haben. Da wird ein Remis dann wohl alles in allem das korrekte Ergebnis gewesen sein.
Für die Stapelfelder Fußballgötter gilt: endlich rollt die Kugel wieder! Und dass bei null Training nicht alles klappen kann, die körperliche Verfassung zu wünschen übrig lässt, Kondition und Konzentration daher nicht bei 100% Prozent sein können – mehr als normal. Zum Glück war die Stimmung im Anschluss dann schon wieder deutlich besser als phasenweise auf dem Platz. Und unsere Bank am Tresen hatte dann auch die entsprechenden Kaltgetränke zu bieten … kurzum: alles gut!
In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!
VSG-Reporter-Archiv
Für alle, die noch einmal nachlesen wollen, was ´gestern´ war, geht´s hier zum Reporter-Archiv der Stapelfelder Fußballgötter:
Die Spielberichte der vorherigen Punktrunden haben wir leider deleted ...
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