Samstag, 20.11.2010

Farmsen : Stapelfeld 7:2 (3:1) - oder auch: wenn der Schiri die VSG ins Abseits stellt ...

LeKick.net: Abseitsstellung - Bild mit Sprechblase Schiedsrichter verweigert bei dreien der ersten vier Farmsen-Tore den gebotenen Abseitspfiff.

Wieder bekommen wir trotz der enormen Verletzten- und Ausfallliste eine schlagkräftige Truppe auf den Platz – als da wären: der VSG-Glanzparaden-Obelix Roland „Antje“ Rohde, Karsten „Kaschi – der längste Brasilianer der Welt“ Gnirk, Holger „die VSG-Allzweckballarina“ Baldus, Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz, Timo „der Eskimo-Zehner“ (A)Laska, Jan „Kevin Keegan“ Fricke, Jürgen „Linksfußmagier“ Pflantz, „Opa“ Holger „Stan Libuda“ Kemming, VSG-Messi Dirk „Zauberfuß“ Hartmann, Jens „Kugeblitz-Ribery“ Arnecke, Göran „Göraldinho“ Keetz sowie Coach Carsten „Bommel“ Baumann, der frühzeitig den verletzungsbedingt ausscheidenden VSG-Messi Hartmann ersetzt.

Stapelfeld beginnt auf Augenhöhe, gerät jedoch durch klares Abseitstor ins Hintertreffen

Farmsen ist der erwartet homogen agierende, faire Gastgeber – alle Mannschaftsteile sind in Bewegung, der Ball zirkuliert, wenn´s sein muss auch mal hintenrum, um dann erneut aufzubauen und in der Offensive die Lücke zu suchen. Und so hat Farmsen von Beginn an mehr Ballbesitz. Stapelfeld jedoch steht eng gestaffelt, lässt nur wenig zu und sorgt über schnelles Offensivspiel durch die Mitte und über links immer wieder für Entlastung.

 

In der Folge muss Farmsen hinten sicher stehen und vorne mehr Risiko gehen – ein ums andere Mal rennen die Gastgeber dabei ins Abseits, doch der Schiedsrichter ist entweder nicht auf Ballhöhe oder scheint diese Regelwidrigkeit gar nicht zu kennen. Immerhin können die beiden ersten abseitsverdächtigen Torchancen noch entschärft werden, dann aber klingelt es zum 1:0 für den Gastgeber und die Stapelfelder Fußballgötter beginnen mit dem Schiedsrichter zu hadern – welch ein klar sichtbares Abseits!

Stapelfeld bleibt seiner Linie treu und gleicht aus: 1:1

Immerhin – trotz dieser klaren Fehlentscheidung – bleibt Stapelfeld seiner Linie treu. Eng gestaffelt werden die Offensivaktionen des Gastgebers erwartet und bei Ballbesitz schnell auf Offensive umgeschaltet. „Opa“ Holger „Stan Libuda“ Kemming über links im Doppelpassspiel mit Göraldinho, der schließlich die Laufrichtung ändert und mit einem öffnenden Diagonalpass in die Spitze den VSG-Scorerkönig Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke frei spielt, der seinerseits die Kugel herrlich mitnimmt und nur knapp am aufmerksamen Gastgeber-Keeper scheitert.

 

Doch die folgende Ecke bringt den Ausgleich. Kugelblitz-Ribery bringt die Kugel scharf in den 5m-Raum des Gastgebers, der Torwart eilt heraus, um die Kugel wegzufausten, doch der VSG-Eskimo-Zehner Timo (A)Laska steigt hoch, erwischt den Ball mit der frisch frisierten Polkappe, sodass die Faustabwehr des Torwarts nicht wirklich gelingt und dem VSG-Messi Dirk Hartmann direkt vor den einschussbereiten „Zauberfuß“ springt, der das Leder dann kurz und schmerzlos halbvolley unter die Latte nagelt. Dingdong! 1:1.

 

Kurze Zeit später muss „Zauberfuß“ den Platz verlassen (Oberschenkelzerre) – wie schon gegen Alstert./Langenhorn nicht ohne zuvor ein schönes Tor gemacht zu haben. Respekt! „Coach“ Carsten „Bommel“ Baumann springt glücklicherweise auch ohne Kniemanschette ein und macht ein starkes Spiel.

Zweites Abseitstor bringt Stapelfeld erneut ins Hintertreffen

Farmsen hat weiterhin mehr Ballbesitz. Doch erneut kann Farmsen nicht erfolgreich Zählbares produzieren – außer, na klar, aus klarer Abseitsposition, die, na klar, erneut vom Schiedsrichter nicht erkannt wird. Dingdong. 2:1 für Farmsen. Gibt´s doch gar nicht!

 

Während Stapelfeld noch mit dem Schiri und seinem Schicksal hadert, kommt Farmsen jetzt immer besser ins Rollen. Die Stapelfelder Entlastungsangriffe werden weniger, der Gastgeber-Druck steigt stetig an. Schließlich zeigt der Gastgeber seine ganze Klasse und lässt die Kugel herrlich durch die VSG-Nahtstellen zirkulieren und erzielt ein für sich wunderschön herausgespieltes Tor. 3:1. Halbzeit.

Drittes Abseitstor des Gastgebers besiegelt die Partie

Stapelfeld stellt taktisch ein wenig um, verstärkt die Manndeckung durch Timo „die personifizierte Polkappen-Coolness“ (A)Laska und die Zentrale mit dem in die Doppelsechs rückenden Jan „Kevin Keegan“ Fricke, während Holger „die VSG-Allzweckgazelle“ Baldus nun die rechte Außenbahn übernimmt. Und das lässt sich gut an – immer wieder kann die Doppelsechs Fricke-Pflantz die Flügel- und Offensivakteure Baldus, KemmingArnecke, Baumann, Keetz ins Spiel bringen. Farmsen gerät unter Druck. Doch leider – wie könnte es anders sein – Dingdong für den Gastgeber aus, ja sicher …, klarer Abseitsposition. 4:1 statt 1:1 ... unglaublich, unglaublich, unglaublich ... 

 

In der Folge ist Stapelfeld schlicht nicht clever genug, merkt nicht in allen Mannschaftsteilen, dass die Partie an sich jetzt eigentlich deutlich besser verläuft als in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit. Vorne gelingt es immer wieder, Farmsen unter Druck zu setzen. Doch ganze Mannschaftsteile beschäftigen sich lieber weiterhin mit dem Schiedsrichter, der in Folge des VSG-Gemeckers dann auch noch Abseits pfeift – gegen Stapelfeld, versteht sich …

 

Schließlich Jan „Kevin Keegan“ Fricke mit in der Offensive und im Gastgeber-Strafraum mit einer scharfen Flanke, die nur mittels Handspiels entschärft werden kann. Strafstoß für Stapelfeld, den der Schiedsrichter sogar gibt. Göran „Göraldinho“ Keetz läuft an und verwandelt. Nur noch 4:2.

 

Aber die Stapelfelder Fußballgötter nutzen diese Phase des Spiels nicht clever genug. Merken nicht in Gänze, dass hier durchaus noch was gehen könnte. Zwei-drei unnötige Ballverluste trotz Überzahlspiels in der Vorwärtsbewegung verhindern darüber hinaus, dass die Stapelfelder RatsherrN vielleicht sogar den Anschlusstreffer noch erzielen.

Stapelfeld meckert, Farmsen nutzt zunehmende VSG-Schwächen konsequent

Farmsen hingegen merkt, dass die Laufarbeit im VSG-Team insgesamt schwächer wird, und nutzt die sich dadurch ergebenden Räume. Stapelfeld kämpft, aber hadert weiterhin zu sehr mit Schiedsrichter, Farmsen hingegen kommt über seine rechte Seite ein ums andere Mal gefährlich in den Rücken der Abwehr und kann schließlich noch die Treffer 5, 6 und 7 markieren.

Fazit: das bessere Team gewinnt unverdient hoch

Keine Frage: Farmsen war das insgesamt bessere Team und gewinnt letztlich verdient. Die Entstehung der Gastgeberführung(en) hingegen ist für die Stapelfelder Fußballgötter äußerst ärgerlich. Drei der ersten vier Farmsen-Tore sind eigentlich abseits. Wer weiß, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn der Schiedsrichter in der Lage gewesen wäre, dies zu pfeifen. Vermutlich hätte Farmsen dennoch gewonnen, aber eben nur mit ein oder zwei Toren Vorsprung … und Fußball ist ja auch manchmal so, dass am Ende das eigentlich etwas schlechtere Team noch punktet … hehe.

 

Kurzum: Glückwunsch, Farmsen! Ihr könnt ja nichts dafür. Und: Kopf hoch, Männer! Das Ergebnis zeigt nicht das wahre Kräfteverhältnis an diesem Spieltag. Und – um auch das erwähnt zu haben: Natürlich wissen wir, dass wir ein wenig wie schlechte Verlierer dastehen, wenn wir den Schiri für das Ergebnis verantwortlich machen; zumal wir ja auch wissen, dass er es auch nur zum Spaß und in seiner Freizeit macht. Aber diese Schiri-Leistung war schlicht zum verzweifeln. Und das muss dann auch mal gesagt sein dürfen … Wollen wir also hoffen, dass wir künftig wieder häufiger von good old Schlichting gepfiffen werden (da verlieren wir dann zwar auch, aber es geht wenigstens mit rechten Dingen zu).

Auf geht’s in die Rückrunde: Unsere Zeit …

In diesem Sinne freuen wir uns also auf die Rückrunde, die schon am kommenden Freitag gegen Glashütte startet und in der wir dann hoffentlich wieder alle eng zusammenrücken und die eine oder andere Partie für uns entscheiden können – und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!

 

Mittwoch, 10.11.2010

+++ Heimsieg +++ Heimsieg +++ Heimsieg +++

Hilbring-Comic: Supermarkt-Kassiererin "Tach Herr Magath. Sammeln Sie Punkte?" - Magath: "Sehr witzig!"

Die Parole vor dem Heimspiel gegen die gut in der Tabelle dastehende Elf von Alstertal-Langenhorn war vor dem Hintergrund der vielen Verletzten und der partiell extrem unglücklichen Niederlagen in den zurückliegenden Wochen klar – Alexander Frei: „Wir brauchen keinen Psychiater. Wir brauchen einen Heimsieg!“

 

Und trotz all der unglaublichen Ausfälle (Karsten „Kaschi – der längste Brasilianer der Welt“ Gnirk, Detlef „Dedel – die Bank von Stapelfeld“ Müller, Jan „Kevin Keegan“ Fricke, Jens „Mister Immer & Überall“ Czoschke, Vicente „Speedy Goncalez“ Alvarez, Jens „der Unbezwingbare“ Rohde, Michael „Eljero Elia“ Gehrmann, Jürgen „Jüggel, der unnachahmliche Strafraum-Explorer“ Martin, Michael „die VSG-Knippsmaschine“ Klinck, Mirko „die VSG-Allzweckwaffe“ Alberts, Denker & Lenker „Coach“ Carsten „Bommel“ Baumann, Jörg „der personifizierte Muskel mit Herz“ Gärtner, Thomas „Sorry, der sollte in den Winkel“ Werbeck, Stefan „Kleintier-Minister“ Policke) steigen tatsächlich 13 Stapelfelder Fußballgötter ins Trikot – darunter auch die zunächst an der Seitenlinie postierten Uns Uwe „das Phantom“ Klemm und die VSG-Vereinslegende Horst „das Wunder von Bern – Methusalem und Seele des Teams“ Kell.

Starke Anfangsminuten mit VSG-Führungstreffer

Anpfiff und die Stapelfelder Fußballgötter legen los wie die Feuerwehr: VSG-Glanzparaden-Obelix Roland „Antje“ Rohde, Thomas „The Kaiser“ Hass, Holger „die Krake“ Baldus, Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz, Thomas „der Vereinsfrauenbeauftragte“ Kröger, Timo „die personifizierte Polkappen-Coolness“ (A)Laska, Jürgen „VSG-Linksfußmagier“ Pflantz, „Opa“ Holger „Stan Libuda“ Kemming, VSG-Messi Dirk „Zauberfuß“ Hartmann, der VSG-Scorerkönig Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke und Göran „Göraldinho“ Keetz dominieren das Spielgeschehen in den Anfangsminuten in beeindruckender Art und Weise und setzen Alstertal-Langenhorn mächtig unter Druck.

 

Eng gestaffelt läuft der Ball in den VSG-Reihen bis in die Füße der agilen Sturmreihe – Großchancen sind die logische Folge:

 

Einfaches Dreiecksspiel am linken Spielfeldrand etwa auf Höhe der Mittelinie – der Gegner macht Druck, will den Ball, der aber bleibt in VSG-Besitz … Kemming, Hartmann, Göraldinho … letzterer jetzt mit ein wenig Platz und am linken Flügel starten über 61% Direktbeteiligung an allen bisher erzielten VSG-Punktspieltoren der Saison durch, namentlich der den Ball fordernde Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke … Göraldinho schaut und steckt den Ball durch die Maschen der hochstehenden Abwehrkette des Gegners … Kugelblitz-Ribery nimmt die Kirsche mit, dringt von links in den gegnerischen Strafraum ein, zieht ab, aber der aufmerksame A-La-Keeper kann gerade noch parieren.

 

Zwei Minuten später ist es dann soweit: Kemming in den Fuß des am 16ner stehenden Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke, der den Ball one-touch in den Rücken der Abwehrreihe ablegt, direkt in den Lauf des VSG-Messi Dirk „Zauberfuß“ Hartmann, der aus dem spitzem Winkel Torwart und Abwehr ausguckt und das Runde in fast schon frecher Manier kurz und schmerzlos ins kurze Eck einnetzt. TOOOR!!! 1:0 für die Stapelfelder RatsherrN-Helden! Auftakt nach Maß.

VSG-Messi Hartmann muss den Platz verlassen und hinterlässt ein vollkommen verändertes Spielgeschehen

Bitter. Bitter. Aber wahr: der Oberschenkel des VSG-Messi und Führungstorschützen Dirk „Zauberfuß“ Hartmann macht zu und er muss raus. Uwe „das Phantom“ Klemm kommt, geht in die Spitze, während Göraldinho in die Zentrale zurückgeht. In der Folge sind wir eine zentrale Anspielstation weniger und in der Spitze nicht mehr so beweglich. Gleichzeitig zeigt der Gast nun, warum er in dieser Saison schon zahlreiche Punkte einfahren konnte, und übernimmt nun mehr und mehr das Spielgeschehen. Die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit gehören komplett den Gästen. Stapelfeld kann sich jetzt kaum noch befreien, bleibt ein ums andere Mal schon tief in der eigenen Hälfte hängen. Der mittlerweile verdiente Ausgleichstreffer zum 1:1 kurz vor der Pause ist die logische Folge.

Halbzeit 2: Stapelfeld mit schnellem Führungstreffer nach Standardsituation am linken Strafraumrand

Stapelfeld ist in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit wieder aktiver, gerät nicht gleich unter Druck und kann seinerseits wieder Offensivakzente setzen. Schon kurz nach der Halbzeit resultiert daraus eine aussichtsreiche Freistoß-Gelegenheit aus 17-18m Entfernung, links vom Strafraumeck. Eine jener Situationen, die für den Torwart so gefährlich sind, wenn der Ball hart diagonal vor und aufs Tor kommt. Denn dann ist es für den Torwart eine Art Lotterie: entweder kommt jemand ran und macht ihn rein (falls es nicht ein Abwehrrecke ist) oder er rutscht durch Freund und Feind hindurch ins Tor. Für den Torwart fast nicht zu parieren. Göraldinho übernimmt diesen Job, läuft an, schießt … vorm Tor ist das große Getummel … Kommt ein VSG-Gott an die Kugel und macht die Bude?… Auf einmal tut sich der Tunnel auf … Der Ball fliegt hindurch aufs lange Ecke zu … Der Gäste-Torwart steht mittig und ist zum Zugucken verdammt … der passt … am Ende des Tunnels taucht der personifizierte Torinstinkt und Tarnkappenknippser Uns Uwe „das VSG-Phantom“ Klemm auf, hält den Fuß ins Geschehen und bugsiert die Kugel mit dem Hauch einer Berührung seiner abgelaufenen Stollen ohne Richtungsänderung des Balles über die Linie zur erneuten VSG-Führung. TOOOR! TOOOR! 2:1 für die Stapelfelder Fußballgötter.

Gäste erzielen im direkten Gegenangriff den Ausgleich

Unglaublich, aber nicht mehr zu ändern. Alstertal-Langenhorn stößt an, spielt kurz zurück, dann auf den Flügel, nimmt dort Tempo auf, gelangt in den Rücken der Abwehr, flankt auf den zweiten Pfosten und markiert mit einem für sich genommen cleveren, schönen Kopfstoß den erneuten Ausgleich. 2:2. Leck mich am Schnitzel! Watt eine Sch…

Beide Teams wollen den Sieg: Alstertal-Langenhorn drückt, Stapelfeld kontert erfolgreich und geht durch Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke erneut in Führung

Jetzt geht es rauf und runter, wobei die Gäste mit zunehmender Spieldauer wieder deutlich überhand gewinnen und die sich nach Kräften wehrende Stapelfelder Defensive mächtig unter Druck setzen. Anders aber als in den Schlussminuten der ersten Halbzeit, kommen die Stapelfelder RatsherrN mit schnellem Konterspiel immer mal wieder gefährlich zurück ins Offensivspiel.

 

Die Gäste probieren es über rechts, doch dort doppeln „Opa“ Holger „Stan Libuda“ Kemming und Göran „Göraldinho“ Keetz den Ballführenden, in der Folge staubt Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz ab und ballert das Ding über die A-La-Abwehrrecken hinweg in des Gegners Hälfte. Befreiungsschlag oder Traumpass? Traumpass! Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke reagiert am schnellsten, startet durch, ist als erster am Ball, dringt in den Strafraum ein, läuft immer weiter aufs Tor zu … und … und ... und … TOOOR! TOOOR! TOOOR! … macht die Bude und erhöht mit dem Assist zur 1:0-Führung und diesem Treffer seine Direktbeteiligungsquote an allen VSG-Punktspieltoren der Saison auf sage und schreibe 62,5% (5 Assists, 5 Tore). Einfach klasse! Und auf der nicht vorhandenen Anzeigentafel erscheint: 3:2-Führung für die Stapelfelder Fußballgötter.

Abwehrschlacht … ein fast-Geniestreich … Abwehrschlacht ...

Noch eine gute Viertelstunde zu spielen und der Gast drückt und drückt und drückt, will den durchaus verdienten Ausgleich, vielleicht gar den Auswärtsdreier. Doch der VSG-Glanzparaden-Obelix Roland „Antje“ Rohde und die vom VSG-Kaiser Thomas „Hasso“ Hass geführte Abwehrreihe sowie das gesamte Mittelfeld stellen sich mit allem was geht dagegen. Unglaublich, was beispielsweise Timo „die personifizierte Polkappen-Coolness“ (A)Laska und Jürgen „Linksfußmagier“ Pflantz ackern oder was Libero Hass und die Manndecker Baldus und Schwarz im Zweifel auch in allerletzter Sekunde noch vereiteln.

 

Der frisch für unseren ich-stelle-mich-jederzeit-zur-Verfügung-Helden Thomas „der Verein“ Kröger eingewechselte Thomas „Sorry, hier kommst du nicht vorbei!“ Werbeck sorgt mit frischen Kräften für weitere Entlastung, während die in der Zwischenzeit für das VSG-Phantom Uwe Klemm eingewechselte VSG-Legende Horst „Kelly – Methusalem und Seele des Teams“ Kell, Jahrgang Wunder von Bern, fast für die frühzeitige Entscheidung markiert:

 

Erste Ballberührung an des Gegners Strafraum, doch Horst „Aufpassen, Jungspunde, so macht man das.“ Kell nimmt das Leder gar nicht erst an, sondern spitzelt es aus der Drehung wunderbar gefühlvoll direkt in Richtung Winkel des A-La-Gehäuses … der passt … wie geil ist das denn … nein, Zentimeter vorbei … Schaaade!

 

Keine Vorentscheidung also. Ganz im Gegenteil. Alstertal-Langenhorn lässt nicht locker, drückt und versucht alles, aber Stapelfeld hält wie ein Mann dagegen und schafft es tatsächlich, nach unendlich langen und anstrengenden Schlussminuten, diesen durchaus glücklichen, aber hart erkämpften und mit Effizienz vorm Tor gewonnen Heimsieg über die Zeit zu retten. HEIMSIEG! HEIMSIEG! HEIMSIEG!

 

Keine Frage: der faire Gast hätte mehr verdient gehabt, war mit Sicherheit nicht das schlechtere Team! Doch auch wir haben uns diesen Sieg verdient und dürfen uns nach vielen knapp verschenkten Punkten nun auch endlich mal über einen tollen Fight und drei Punkte freuen! Großartig, Männer!

 

Und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!

 

Sonntag, 07.11.2010

Das bessere Team verliert unglücklich: Sperber gewinnt gegen die Fußballgötter der VSG Stapelfeld mit 2:1 (1:0)

Foto: Baum inmitten eines Fußball-Grandplatzes - symbolisch für den SC Sperber (Habichtart, die auch in städtischen Grünanlagen brütet) und seinen Platz am Hamburger Stadtpark.

Und wieder ging es gegen Greifvögel. Dieses Mal allerdings nicht gegen den imposanten SC Condor, sondern ´nur´ gegen die Elf des SC Sperber, die zur Familie der Habichte zählt und auch in städtischen Grünanlagen brütet. VSG-Asterix Thomas "Tattoo" Schwarz weiß mit seinen Mondpässen die Linie runter ein Lied davon zu singen, wie die Bälle in den Stadtparkbäumen hängen bleiben ... na ja, wenn wir dort schon nicht gewinnen konnten, so haben wir denen wenigstens die Bäume kaputt geschossen (oder so ähnlich).

Götter-Elf erst Minuten vor dem Anpfiff komplett

Noch ´ne halbe Stunde vor Anpfiff sah es so aus, dass wir nur mit zehn Stapelfelder RatsherrN würden auflaufen können, doch welch ein Glück, dass "der Busfahrer" zum Zugucken kam und sogar ´ne Tasche im Auto hatte. Und so konnten wir doch noch mit kompletter Elf auflaufen und mit den zuvor bereits anwesenden (VSG-Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde, Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk, Holger "die Erkältung lauf ich raus" Baldus, Thomas "Tattoo-Asterix - der Bäumequäler" Schwarz, Timo "die personifizierte Polkappen-Coolness" (A)Laska, Jürgen "VSG-Linksfußmagier" Pflantz, "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, VSG-Messi Dirk "Zauberfuß" Hartmann, Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Göran "Göraldinho" Keetz) alle Positionen besetzen. An der Seitenlinie unterstützt von Kleintier-Minister Policke und Horst "das Wunder von Bern" Kell.

Halbzeit 1: Stapelfeld ist das bessere Team, nutzt aber seine Chancen nicht und gerät durch ein klares Abseitstor auch noch in Rückstand

Im Ergebnis eine schlagkräftige Truppe, die von Beginn an aus einer sicheren Defensive heraus mit schnellem, einfachem Passspiel das Spiel bestimmt und sich zahlreiche gute Gelegenheiten erarbeitet - Auszug aus der Anfangsviertelstunde:

 

Göraldinho treibt den Ball, spielt links raus auf "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, der das Leder wunderbar hart und flach in den Rücken der Abwehr spielt ... der Torwart kann den Ball nicht abfangen ... und am zweiten Pfosten lauert der VSG-Scorerkönig Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke ... eineinhalb Meter Torentfernung ... Fuß rein ... Yes, das ist es ... nein, haarscharf am Gehäuse vorbei ...

 

Nur Minuten später: Freistoß aus aussichtsreicher Position am linken Strafraumrand (VSG-Perspektive), Sperber will sich in aller Ruhe sortieren, die Mauer aufbauen, doch Kugelblitz-Ribery führt den Freistoß schnell aus und passt den Ball genau in den Lauf des in den Rücken der Abwehr stürmenden VSG-Messi Dirk "Zauberfuß" Hartmann, der die Kugel an- und mitnimmt und aus spitzem Winkel nur hauchdünn scheitert ...

 

Sperber hingegen kommt mit seiner homogenen Elf samt zweier Mittelfeldstrategen und einer starken Spitze nicht wirklich ins Spiel, läuft sich immer wieder fest, bleibt letztlich ungefährlich, doch - wie Fußball halt manchmal ist - der ansonsten gute Schiedsrichter erkennt nach Straumraumgewühl im VSG-16ner eine klare Abseitsposition nicht und, dingdong, geht der Gastgeber äußerst, äußerst glücklich auch noch in Führung. 1:0. Zwei-drei-Tore Vorsprung zur Pause für die VSG-Helden wäre leistungsgerechter gewesen.

Halbzeit 2: ausgeglichenere Partie mit jeweils einem Treffer auf jeder Seite

Stapelfeld bleibt das bessere Team, aber Sperber ist seinerseits deutlich agiler als in Halbzeit 1 und kann die eigene Spitze häufiger einsetzen als zuvor. Und tatsächlich - nach weiteren guten Gelegenheiten für die Stapelfelder Fußballgötter - gelingt der 2:0-Heimführungstreffer für den Gastgeber. Wahnsinn.

 

Stapelfeld geht in der Folge früher drauf, will das Spiel noch biegen. Göraldinho stört den Ballführenden Abwehrrecken, der einen Notpass spielen muss, den "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming nicht nur abfängt, sondern auch noch wunderbar und one-touch in die Tiefe spielt - genau in den Lauf des sofort durchstartenden Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, der sich diese Gelegenheit nicht nehmen lässt, den Ball treibt, in den Strafraum eindringt und das Runde extrem souverän im langen Eck verwandelt. Nur noch 2:1. Und Stapelfeld am Drücker ...

 

Doch es soll heute einfach nicht sein. Und so verliert das bessere Team. Schade. Dennoch, Männer, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der vielen Ausfälle eine wirklich gute Mannschaftsleistung und eine absolute Steigerung im Vergleich zur Heimniederlage gegen Epp./Gr. Borstel. Pech ja, aber kein Grund den Kopf hängen zu lassen.

 

Und so freuen wir uns auf die nächste Möglichkeit, Punkte zu sammeln. In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!

 

Freitag, 29.11.2010

1:5-Heimpleite gegen Epp./Gr. Borstel

Drei Affen - nichts hören, nichts sehen, nichts sagen; 1:5-Heimpleite gegen Eppendorf / Groß Borstel, 2. Senioren.

Gleich die ganze Wahrheit: dies war das mit Abstand schlechteste Spiel der Stapelfelder Senioren seit, ja, Jahren. Gründe dafür mag es viele geben: Verletzte, eingeschränkte Fitness durch englische Woche mit 3 Spielen in 7 Tagen, fehlende Positionsdisziplin, schwache Einzeltagesform, mangelnde Gegenwehr und oder und oder ... dennoch: diese Leistung war erschreckend! Bezeichnend, dass die Stapelfelder Fußballgötter denn auch nur mittels Göraldinho-Elfmeter zum Torerfolg kamen.

 

Da hilft es auch nicht weiter, dass der faire Gegner nicht mit der eigentlichen 2. Senioren anreist, sondern aufgrund von Personalmangel am Spieltag durch Spieler aus den übrigen Herrenteams verstärkt aufläuft und sich in allen Belangen deutlich besser präsentiert als in den letzten Spielen. Im Ergebnis gewinnt das bessere Team deutlich und verdient. Glückwunsch, Männer!

 

Einzig positive Erkenntnis: keine neuen Verletzten. In diesem Sinne geht´s weiter.

Und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!! 

Mittwoch, 27.10.2010

Stapelfelder Fußballgötter können Höhenflug der Liga-Raubvögel nicht stoppen und verlieren mit 0:7 (0:2) Toren gegen das faire Team vom SC Condor

Der größte flugfähige Vogel der Welt ist der Kondor, den wir - die 1. Fußball-Senioren der VSG Stapelfeld - hier als Symbol für den Tabellenüberflieger SC Condor in der S03 (2010/2011) setzen.

Mit einer zwar unglücklich punktlosen, dennoch aber starken Partie gegen Wandsetal im Rücken ging es nun also endlich gegen die vermeintlich stärkste Truppe der Liga - die 1. Fußball-Senioren des SC Condor.

Gegnerkunde: die Unglaublichen mit eingeschränktem Wenderadius

Film-Plakat: The Incredibles The Incredibles - oder auch der Urzeit-Condor-Vorläufer "Teratornis Incredibilis"

Die Geschichte der Greifvögel, die sich in zwei Arten von Neuweltgeiern unterscheidet, ist lang und reicht rund 60 Millionen Jahre zurück (erste Fossilienfunde). Der damalige Condor-Vorläufer, der Teratornis Incredibilis, hatte eine Flügelspannweite von fünf bis sechs Metern - da dürfte es auch für die schnellste Sturmspitze schwierig gewesen sein, in eins-zu-eins-Situationen vorbeizukommen.

 

Doch "Incredibilis" ist auch heute noch fast eins-zu-eins anwendbar - zumindest auf die Fußball-Seniorentruppe des SC Condor, die man quasi auch "die Unglaublichen" nennen könnte; doch leider waren die elf Spieler auf dem Platz echt und nicht lediglich computeranimiert ...

 

So, mehr respektvolles Geschleime gibt es jetzt aber auch nicht - zum Spiel:

VSG-Taktik leitet sich von den Eigenschaften des Kondors ab

Der Kondor ist der größte flugfähige Vogel auf unserem Globus (der hübsche blaue Ball, mit dem die Götter kicken) und lässt mit einer Flughöhe von bis zu 7.000 Metern jeden anderen Vogel auf Erden weit unter sich zurück - ein Hinweis auf die Lufthoheit bei Flanken oder gar die Abschlusstabelle?

 

Dank der riesigen Spannweite handelt es sich beim Kondor um einen ausgezeichneten Segler, der imstande ist auch durch geringe thermische Aufwinde zu gleiten. Allerdings sorgt die gewaltige Spannweite (heute bis zirka 320 cm) auch für einen ziemlich großen Wenderadius. Und bei Regenwetter bleibt der Kondor doch lieber gleich am Boden, das er dann seine Flugkünste nicht vollends entfalten kann.

 

Da war es dann natürlich klar, dass es am Mittwochabend leicht regnerisch war ... Zum anderen nahmen wir uns vor, die Räume eng zuzustellen und selber mit einfachem, schnellen Passspiel in den eigenen Reihen zu agieren - nur so konnten wir schließlich den eingeschränkten Wenderadius des Condors dahingehend nutzen, nicht seinen spielerischen Ausnahmefähigkeiten (in den Lüften) zum Opfer zu fallen.

Stapelfelder RatsherrN liefern starke erste Halbzeit

Keine Frage: trotz der seitens Condor (nochmals unseren Dank dafür!) zugestimmten Spielverlegung hat sich die Personalsituation der Stapelfelder Fußballgötter in der Zwischenzeit leider nicht verbessert - und so glich die Ausfallliste erneut dem Who-is-Who des Hamburger Amateurfußballs. Und doch gingen wir erneut mit einer schlagkräftigen und hochmotivierten Elf ins Spiel und konnten sogar wechseln - in diesen Tagen gilt schon dafür: Klasse, Männer!

 

Und tatsächlich - die Unglaublichen konnten die Stapelfelder Fußballgötter anfangs nicht derart beeindrucken und nach Belieben beherrschen, wie sie es sich vielleicht selber gewünscht und vorgenommen hatten. Immer wieder sind die Räume eng, und selbst wenn der Pass mal in die Tiefe kommt, sind der VSG-Kaiser Thomas "Hasso" Hass und die Manndecker Jörg "der Pferdeflüsterer" Gärtner sowie Mirko "die VSG-Allzweckwaffe" Alberts hellwach zur Stelle. Im Ergebnis probiert es der Tabellenführer in den Anfangsminuten immer wieder mit Schüssen aus der zweiten Reihe, doch damit ist der VSG-Titan und Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde nun wirklich nicht zu überwinden.

 

Das VSG-Zentrum samt Offensivabteilung - Jan "Kevin Keegan" Fricke, Timo "die personifizierte Polkappen-Coolness" (A)Laska, VSG-Messi Dirk "Zauberfuß" Hartmann, Jens "Mister Immer und Überall" Czoschke, "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Göran "Göraldinho" Keetz - beginnen darüber hinaus mehr und mehr damit, die Kugel geschickt in den eigenen Reihen laufen zu lassen und eigene Offensivakzente zu setzen. Natürlich, ja, Condor hat Übergewicht, aber Stapelfeld steht nicht einfach hinten drin, spielt phasenweise auf Augenhöhe und macht es den Raubvögeln somit alles andere als leicht, Beute zu fangen.

 

Dass es zur Pause dann dennoch 0:2 für die Greifvögel aus der Nachbarschaft steht, ist zum einen individueller Klasse (das 0:1 im Anschluss an eine abgewehrte Ecke, quasi ohne Torchance, mit einem herrlich verdeckten Spontan-Überraschungstreffer aus 17m, Latte rein) und zum anderen einem der wenigen groben Schnitzer der VSG in Halbzeit 1 zuzusprechen (Stapelfeld im Ballbesitz und in der Vorwärtsbewegung, sinnloser Ballverlust in der Zentrale - genau dort, wo es in solchen Situationen nicht passieren darf - und Condor zeigt seine Klasse, zack, zack, dingdong, 0:2).

Halbzeit 2: Stapelfeld kann den betriebenen Aufwand nicht durchhalten, Condor dominiert nach und nach mehr

Vom Keeper bis zur Sturmspitze - Condor ist auf allen Positionen stark besetzt, agiert durch und durch diszipliniert, hält das Tempo hoch und kann sich mit zunehmender Spieldauer über nachlässende VSG-Kräfte freuen ... weniger Schritte ... sich einschleichende leichte Fehler ... Eigentor ... partiell toll vorgetragene Raubvögelangriffe ... und so heißt es am Ende absolut verdient: Sieg für Condor in einem fairen Seniorenkick. Vielleicht zwei Tore zu hoch, aber wer zählt schon Gegentore.

 

Kurzum: Respekt & Glückwunsch, Condor! Im Rückspiel, ist ja klar, hauen wir Euch dann weg, hehe.

 

Und so geht es am Freitag gegen den Tabellenachbarn und das Kellerkind Epp./Gr. Borstel - wollen wir hoffen, dass wir dann wieder elf Mannen zusammenbekommen und vielleicht endlich mal wieder punkten können.

 

In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!

Samstag, 23.10.2010

Fußballkrimi deluxe: Wandsetal rettet drei Punkte gegen Stapelfelder RatsherrN-Helden über die Zeit

Bild: "Tatort: Stephanstraße 5, 22047; Wandsetal 1. Senioren versus Stapelfeld 1. Senioren 5:3 (2:1).

Die Aktenlage war eindeutig: das Punktspiel gegen die fairen Boys vom TSV Wandsetal wird, wie schon in den Jahren zuvor, erneut ein nur schwer zu lösender Fall für die Fußballkommissare der VSG Stapelfeld. Zu allem Überfluss gaben die im Vorfeld bekannten Indizien eher Rätsel auf ...

VSG-SoKo Wandsetal formiert sich in letzter Sekunde

Foto: Tatort-Kommissarin Maria Furtwängler Das Oberkommissariat Stapelfeld nutzt im Vorfeld der neuen Pflichtspiel-Episode alle zur Verfügung stehenden Kommunikationsmittel, um eine schlagkräftige Einsatz-Crew zusammenzustellen.

... denn erneut litt das Oberkommissariat Stapelfeld unter enormen Personalmangel. So konnten aufgrund verschiedener Umstände (Krankenstand, politische Verpflichtungen, Zeugenbefragungen, Gerichtstermine und Undercover-Ermittlungen im Dienste der Wirtschaft in Berlin und anderswo) zahlreiche bewährte Teammitglieder (mal eben eine komplette Elf plus Einwechselspieler, deren Auflistung wir uns an dieser Stelle ausnahmsweise sparen - sorry, Männer!) weder in die laufenden Ermittlungen einbezogen noch im Dienstplan berücksichtigt werden.

 

Doch wie schon in den zurückliegenden Pflichtspiel-Episoden der Tatort-Staffel 2010/2011 (SoKo Polonia: "Der Matchwinner mit der goldenen Stirn"; SoKo Uetersen: "Eine Hälfte zu wenig"; SoKo Meiendorf: "Verschenkte Chance"; SoKo Tonndorf: "Katze Kalles kleiner Rollhügel"; SoKo-Wandsbek-Jenfeld: "Flutlicht-Niederlage"; SoKo Glashütte: "Unentschieden" und SoKo Geesthacht: "Eine Runde weiter") beweist das Oberkommissariat Stapelfeld auch in dieser Episode wieder wahren Teamgeist, sodass zu Drehbeginn alle irgendwie verfügbaren RatsherrN-Helden am Set sind.

Die VSG-Sonderkommission Wandsetal

Foto: Tatort-Akteure: Pathologe Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) und Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) Stapelfelder Kommissariat beweist wahren Teamgeist und bekommt mit vereinten Kräften eine schlagkräftige Ermittlungself zusammen.

Namentlich sind dies: Polizeipfarrer und VSG-Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde, Polizeipräsident Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk, die Chefermittler Timo "die personifizierte Polkappen-Coolness" (A)Laska und Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz, GSG-9-Ausbilder Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke, Rechtsmediziner Jan "Kevin Keegan" Fricke, Hauptkommissar Dirk "Zauberfuß" Hartmann, Staatsanwalt Göran "Göraldinho" Keetz, Undercover-Agent "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, die Scharfschützen Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und der frisch getraute Ehemann Jürgen "Jüggel - der unnachahmliche Strafraum-Explorer" Martin (Jüggel, Dir und Martina alles nur erdenklich Gute!) sowie die zunächst-Seitenlinienkräfte Innenminister "Coach" Carsten "Bommel" Baumann, Spurensicherer Mirko "die VSG-Allzweckwaffe" Alberts, der trotz körperlicher Schmerzen antrat, um zu helfen, und nicht zuletzt Thomas "der Frauenbeauftragte" Kröger, der erneut unbezahlte Überstunden fürs Team machte.

 

Hinzu kamen die Komparsen Dedel, MichaElia, Little Rohde, Lady Alberts und Götternachwuchs - Klasse, dass Ihr da wart! -  rechtzeitig ans Set, sodass die Dreharbeiten zur neuen Tatort-Pflichtspiel-Episode beginnen konnten.

VSG-SoKo Wandsetal: "Die Aufholjagd"

Mit leicht veränderter Taktik (im Vergleich zu den vorherigen Episoden) gingen die VSG-Ermittler ans Werk und machten sich auf, die Wandsetal-Boys - einer der berüchtigsten Organisationen der Liga - zu überführen. Da auch die Wandsetal-Boys nicht mehr die allerjüngsten sind und ebenfalls auf ein-zwei Top-Kräfte verzichten mussten, entwickelte sich von Beginn an eine sportliche Auseinandersetzung auf Augenhöhe.

Taktik geht auf. Wandsetal-Boys tun sich schwer.

Foto: Polizeiabsperrung Stapelfelder Bollwerk steht sicher, spielt erfolgreich auf Abseits, lässt nichts zu.

Eng an der Mittellinie gestaffelt und mit einer vom Polizeipräsidenten Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk geführten, stark und kompromisslos agierenden Defensive, machte es die VSG-SoKo dem Gastgeber schon im Spielaufbau schwer, seine Ziele ungestört und erfolgreich verfolgen zu können. Zwar arbeiteten die unterschiedlichen Ermittlungsabteilungen im Aufbau und Offensivspiel in den ersten Minuten noch nicht ganz reibungsfrei zusammen, doch die Wandsetal-Boys taten sich schwer, blieben ein ums andere Mal im Bollwerk der Ermittler hängen oder rannten in die immer und immer wieder zuschnappende Abseitsfalle. In der Folge wurde Stapelfeld mutiger und mutiger, ließ die Ermittlungsakte jetzt mehr und mehr zügig und reibungslos zwischen den einzelnen Abteilungen kreisen.

Erste heiße Spur "Pitroipa" führt ins Leere

Gemeinschaftlich geschlossen wurden nun mehr und mehr Indizien gesammelt und vielversprechende Spuren zielorientiert verfolgt - partiell ging es rasent schnell, sodass die Sonderkommission in Halbzeit 1 die besseren Gelegenheiten für sich verbuchen konnte.

 

Die wohl Größte Verhaftungsoption schon in der Anfangsviertelstunde des Krimis. Unterlegt von ehrlicher, handgemachter Rockmusik öffnet Scharfschütze Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, der personifizierte diagonal-Traumpass, mit eben einem solchen Bällchen das Spiel und schickt Undercover-Agent "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming gänzlich frei auf die Reise zum Fahnungserfolg. Und der nimmt die Gelegenheit an, treibt das Leder in Richtung Wandsetal-Gehäuse ... macht alles richtig ... langes Eck ... Drums mit Doppelbase und Gitarrensolo ... wo verdammt bleibt der Haftbefehl ... hauchdünn vorbei ... die Wandsetal-Boys können gerade noch entkommen.

Wandsetal-Boys schlagen erbarmungslos zu. Stapelfeld gleich aus.

Kein Kavaliersdelikt - Wandsetal markiert ersten Treffer.

Der Gastgeber hingegen zeigt sich seinerseits nicht wirklich geschockt, nutzt die erste sich bietende Gelegenheit zum Eintrag ins Vorstrafenregister und trifft zum 1:0.

 

Doch Undercover-Agent "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming ist noch nicht enttarnt.

 

Scharfschütze Jürgen "Jüggel" Martin nimmt Tempo auf, stellt Kimme und Korn ein, spielt flach in Richtung Wandsetal-16ner auf den sich nun offensiv in den Fall einmischenden Staatsanwalt Göran "Göraldinho" Keetz, der per Hackentrick wieder ablegt - leider nicht so, dass der Scharfschütze Martin die Kugel direkt abfeuern kann; doch herrlich setzt er sich durch und steckt die ledrige Patrone quer in den Rücken der Gastgeber-Defensive, wo erneut und endlich mit dem nötigen Haftbefehl ausgestattet Undercover-Agent Kemming lauert - kompromisslos aus spitzem Winkel unter die Latte! Handschellenklicken. 1:1.

Scharfschütze Jürgen "Jüggel" Martin wartet mehrfach auf Schießbefehl

Jetzt geht es rauf und runter - zwei gleichwertige Teams. Die Cuts im Drehbuch häufen sich. Bandenchef in Nahaufnahme: "Das ist zu kompliziert. So kommen wir da nicht durch!" Scharfschützengewehr - das Ziel im Visier. Denn die einzige echte VSG-Spitze am heutigen Tag Jürgen "Jüggel - der unnachahmliche Strafraum-Explorer" Martin wird zwei-drei Mal herrlich schnell freigespielt, hat das Opfer bereits im Visier und kann es mangels Fortune doch nicht erlegen. "Erbitte Schießbefehl!" spricht er in sein Mikro, doch der bleibt letztlich aus, sodass er knapp am Ziel vorbei schießt. Und so entkommt Wandsetal mehrfach gerade noch der Stapelfelder Auswärtsführung.

Foto: Geknebelte Tatort-Kommissarin Schiedsrichter macht klar: "Ích will keine Unmutsäußerungen." und zeigt frühzeitig die gelbe Karte.

Wenn der Gastgeber tatsächlich mal Mittelfeld und Defensive der Stapelfelder Sonderkommission überwinden kann - entscheidet der sehr aufmerksame gute SchiedsRichter, der in kurzer Robe aufläuft, nahezu immer zurecht auf Abseits.

 

Ein-zwei strittige Situationen sind wohl dabei, aber der gute Spielleiter macht gleich klar: Meckern ist nicht. Gelbe Karte für Wandsetal bei entsprechender Unmutsäußerung. Unaufgeregt konzentrieren sich beide Teams fortan wieder aufs Fußballspielen - eine durch und durch faire Auseinandersetzung.

Wandsetal-Boys schlagen zweites Mal zu

Stapelfeld hat die besseren Gelegenheiten, doch wie Fußball manchmal ist, Wandsetal trifft. Ein einziges Mal sind alle vier zentralen Mittelfeldakteure der VSG-Sonderkommission gleichzeitig offensiv tätig, und das aussichtsreich, sodass die Eigenabsicherung ausnahmsweise und nicht zu unrecht mal außer Acht gelassen wird - ein letztlich verhängnisvoller Fehler. Denn die VSG-Ermittler verfolgen in dieser Aktion eine falsche Fährte, verlieren das Leder und der clever, schnell und erfahren gefahrene Konter der Wandsetal-Boys nutzt genau diese Lücke, dringt tief ins VSG-Kommissariat ein, Traumpass, und kann, zack, belastendes Beweismaterial entwenden. 2:1. Kurz darauf: Halbzeit.

VSG-Ermittlungen laufen nach der Pause zunächst komplett ins Leere. Die Schließung der Akte mangels belastbarer Beweise droht.

Foto: Umrisszeichnung einer Leiche auf dem Asphalt. Doppelschlag gegen die VSG-SoKo - ist der Fall schon verloren?

Direkt nach der Werbepause (die es ja im Tatort eigentlich nicht gibt) interpretieren die Chefermittler eine Reihe von Indizien verkehrt, sind einfach auf den entscheidenden Spuren nicht nah genung am Geschehen und bekommen die Quittung: schnell, schlicht, abgebrüht setzen die Wandsetal-Boys ihre Vorhaben um und schließen innerhalb weniger Minuten zwei weitere Überfälle erfolgreich ab. 3:1. 4:1.

 

Bittere für die VSG-Ermittler - Spurensicherung statt Beweisaufnahme und Verhaftung. War das schon die Vorentscheidung? Wird der Fall zu den Akten gelegt? Entkommen die Wandsetal-Boys unbestraft? 

Stapelfelder Kommissariat gibt nicht auf, ermittelt weiter

Was nun? Noch ausreichend Zeit, den Wandsetal-Boys das Handwerk zu legen! So die einhellige VSG-Ermittlerüberzeugung - angefangen beim Polizeipfarrer Roland "Antje" Rohde bis hin zum Innenminister Carsten "Bommel" Baumann, der in Halbzeit 2 ins Spielgeschehen eingreift und die VSG-Ermittler mit allen Rechtsmitteln austattet.

 

Pressing oder auch offene Ermittlungen unter Einbezug der Öffentlichkeit lautet die neue Strategie. Die Ermittlungsakte füllt sich wieder und kreist nun erneut gut im Ermittlungsteam. Stetig zunehmender Druck auf die berüchtigte Organisation des Gastgebers sind die logische Folge.

SchiedsRichter urteilt zwei Mal: Elfmeter ohne Bewährung

Foto: Hauptkommissar Andreas Keppler (Martin Wuttke) und Hauptkommissarin Eva Saalfeld (Simone Thomalla). Tatort-Helden laden durch

Hohe weite Flanke ins Hauptquartier der Wandsetal-Boys, Staatsanwalt Keetz steigt hoch und bringt das Leder per Kopf zurück in die Mitte, direkt in den Lauf des mit dem Rücken zum Tor stehenden VSG-Scharfschützen Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, der sofort entsichert und aus der Drehung feuert. Doch ein Wandsetal-Türsteher hat was dagegen und fährt das gestreckte Bein gefährlich aus. Foul. Ein Schrei. Ein Pfiff - Elfmeter für die VSG-Sonderkommission. Scharschütze Arnecke zum Glück unverletzt.

 

Geht hier noch was? Sind die Beweise ausreichend? Ja, entscheidet Staatsanwalt Göran "Göraldinho" Keetz und stellt den Haftbefehl gleich selber aus. Handschellenklicken. Nur noch 4:2.

 

Die VSG-Sonderermittler jetzt klar dominierend. Wandsetal kann sich nur noch in Konter flüchten, die allesamt abgewehrt und entschärft werden. Schließlich erneut scharfe VSG-Flanke von Rechtsmediziner Jan "Kevin Keegan" Fricke über rechts ins Hauptquartier der gesuchten Räuberbande ... Hand! ... Pfiff - erneut und erneut zurecht Elfmeter ohne Bewährung. Erneut prüft Staatsanwalt Göran "Göraldinho" Keetz die Sachlage, stellt den Haftbefehl aus und lässt die Handschellen klicken. Nur noch 4:3 und noch einige Minuten zu spielen ...

Razzia um Razzia bringt Wandsetal-Boys an den Rand der Organisationszerschlagung

Welch ein Drehbuch. Welch ein Krimi! Die VSG-Sonderkommission lässt partout nicht locker, verfolgt mit vereinten Kräften eine heiße Spur nach der anderen: Scharfschütze Martin ... nein ... Scharschütze Arnecke ... nein, nein, nein ... noch immer können sich die Wandsetal-Boys gerade noch vor ihrer Verhaftung und dem längst überfälligen Ausgleich drücken.

Hauptkommissar Hartmann auf heißer Fährte

Foto: Schäferhund "Hauptkommissar Rex" Hauptkommissar Dirk "Zauberfuß" Hart-mann ist wachsam wie Kommissar Rex und verfolgt konsequent Spur um Spur.

Noch treiben auch die Gastgeber sporadisch ihre Machenschaften, aber immer häufiger sind sie gezwungen hintenrum zu spielen. Doch Hauptkommissar Dirk "Zauberfuß" Hartmann ist aufmerksam, zählt eins und eins zusammen und sprintet in einen Risiko-Rückpass hinein, kommt vor dem herauseilenden Keeper an den Ball, holt die lost-toe-VSG-Messi-Fußspitze raus und spitzelt das Runde ins ... das ist er doch ... der hochverdiente Ausgleich ... nein ... nein ... haarscharf am Wandsetal-Gehäuse vorbei. Watt ein Pech!

 

Kurze Zeit später: Freistoß für die VSG-SoKo an der Grundlinie - kurze Ecke quasi. Staatsanwalt Keetz bringt den Ball hart und scharf direkt vors Tor ... Scharfschütze Arnecke ... Hauptkommissar "Schädel" Hartmann ... wieder nichts, wieder können die Wandsetal-Boys ihrer Verhaftung gerade noch entkommen.

 

Egal, weiter geht´s. Hooohe Flanke auf den zweiten Pfosten, Göraldinho ist da, fertig machen zum Kopfball ... aber der aufmerksame TSV-Keeper kann die Kugel gerade noch aus den Wolken pflücken ... erneute Razzia im Wandsetal-Strafraum, der Ball kommt, Hauptkommissar Hartmann mit herrlicher Direktabnahme ... JAAA!!! ... ??? ... nein, nein, nein ... Das gibt es doch gar nicht. Wie viel Dusel haben die Wandsetal-Boys eigentlich? Schade, Männer, schade.  

Strafraum-Gutachter entlasstet Wandsetal-Boys mit Elfmeterchance

Wandsetal mal wieder im Angriff und, zack, SchiedsRichter-Urteil: Hand-Elfmeter. Klar, muss man nicht geben - wenn man aber die beiden Elfmeter für Stapelfeld gibt (und das hat er ja), dann muss man auch diesen Elfer pfeifen. Ergo: kein Klagen seitens der VSG-Ermittler. Und der Wandsetal-Killer nutzt die Chance hemmungslos. 5:3. Siegtor. Abpfiff. Feierabend.

 

Und so geht ein hochspannendes, faires Spiel zuende - in dem wir mit Sicherheit nicht das schlechtere Team waren; hatten wir doch sowohl mehr als auch die besseren Gelegenheiten. Aber die effiziente Chancennutzung direkt nach der Pause durch die Wandsetal-Boys konnten wir hinten raus einfach nicht mehr gutmachen.

 

Dennoch: Respekt, Männer! Starke Leistung gegen einen starken Gegner. Das hat Spaß gemacht! Pech, aber kein Grund die Köpfe hängen zu lassen!

Glückwunsch, Wandsetal! Und danke für das faire Spiel!

Keine Frage: das war ein richtiger Fußballkrimi - daher hat sich die VSG-Feder den Spaß erlaubt, diesen Spielbericht in eine Art "Tatort"-Szenerie (Ermittler versus Verbrecher) zu kleiden. Ein Spaß - nicht mehr. Die durch und durch fairen Mannen vom TSV Wandsetal, mit denen wir uns seit Jahren gern sportlich messen, als Kriminelle oder sonst irgendwie fragwürdige Gestalten hinzustellen, ist definitiv nicht Absicht dieses Berichts. Ganz im Gegenteil!

 

Daher bitten wir seitens unserer Freunde von den Wandsetal-Senioren um entsprechende Nachsicht und betonen noch einmal ausdrücklich: Ihr seid eine tolle, faire Truppe, auf die wir immer wieder gerne treffen - auch dann, wenn wir meistens nichts mitnehmen, hehe! Nehmt uns die Anlage dieses Spielberichts also nicht sinnlos übel. Daaanke!

 

Und natürlich: Glückwunsch zum Sieg!

Englische Woche für Stapelfelder RatsherrN geht weiter

Foto: Deutschland - England; kein Tor für die Briten. Kein Tor. Kein Tor. Kein Tor.

Und so empfangen wir am kommenden Mittwoch die vermeintlich stärkste Truppe der Staffel S03: Condor. Freuen wir uns also drauf, vielleicht auch dann wieder für einen tollen Krimi und eine spannende sportliche Auseinandersetzung sorgen zu können.

 

 

In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!

 

Freitag, 15.10.2010

Stapelfeld holt ersten Heimsieg der Saison und gewinnt mit 3:2 Toren gegen faires Polonia-Team

Flutlicht, Regen, einstellige Celsiusgrade, partiell seifiger Grand - was auf den ersten Blick vielleicht nicht sonderlich einladend klingt, bereitet dennoch den atmosphärischen Boden für einige positive Aspekte. Zwar ist die Verletztenliste der Stapelfelder Ratsherren nach wie vor gewaltig gefüllt, berufliche Verpflichtungen und Herbstferien sorgen obendrein für weitere Ausfälle, doch am Ende - auch ohne Kapitän "Hasso" Thomas "The Kaiser" Hass, Detlef "Dedel, die Bank von Stapelfeld" Müller, Jens "der Unbezwingbare" Rohde, Michael "Eljero Elia" Gehrmann, Michi "die VSG-Knippsmaschine" Klingelingeling-Klinck, Timo "die personifizierte Polkappen-Coolness" (A)Laska, Holger "die VSG-Manndecker-Vogelscheuche" Baldus, Stefan "Kleintier-Minister" Policke, Mirko "VSG-Allzweckwaffe" Alberts, Thomas "der Athlet" Werbeck, Jürgen "Jüggel, der unnachahmliche Strafraum-Explorer" Martin, "Coach" Carsten "Denker & Lenker Bommel" Baumann und VSG-Methusalem Horst "Kelly - die Seele des Teams" Kell - steht eine wirklich starke Stapelfelder Elf auf dem Platz:

Die Stapelfelder Heimsieg-Götter

Zeichnung: Fußballgötter von Guido Schröter Listen- und Klassenbuchführer Dirk "Huub" Hartmann schwört die VSG-Götter-Elf aufs Spiel ein.

Die VSG-Spieltagsformation beginnt beim endlich wieder das VSG-Gehäuse hütende VSG-Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde und geht über die Defensiv-Kräfte Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk, Jörg "der Pferdeflüsterer" Gärtner, "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, die stärkste Doppelsechs der Liga Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez und Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke, dem lang ersehnten Neuzugang Jan "Kevin Keegan" Fricke, den wir als neues VSG-Küken herzlich im Team willkommen heißen, rechts und Linksfuß-magier Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz links im Mittelfeld, Göran "Göraldinho" Keetz hinter den Spitzen Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und VSG-Tarnkappenknippser Uwe "das Phantom" Klemm, der noch einmal seine Pflichtspielstiefel vom Haken nahm, um 20-25 Minuten mitzuwirken, bis hin zu den zunächst an der Seitenlinie wirkenden Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz und dem VSG-Chefpädagogen und Listenführer Dirk "Zauberfuß" Hartmann, der auch heute wieder das Klassenbuch führte.

Eng umkämpftes Match zweier fairer, gleichwertiger Teams

Foto: Miss Polonia 2008 (oder so)

Doch Polonia ist keineswegs gewillt, der oben benannten VSG-Formation Geschenke zu überreichen - ganz im Gegenteil: leider ohne Miss Polonia-Auswahl (und sei es nur an der Seitenlinie) anreisend, geht der Gast hoch-motiviert ins Spiel und will spürbar den Auswärtsdreier.

 

Eng gestaffelt und geschickt verschiebend gelingt es Polonia häufig schon frühzeitig das Pass- und Aufbauspiel der Stapelfelder Fußballgötter zu stören.

 

Offensiv allerdings bleibt auch der Gast zunächst eher stumpf und beißt sich die Zähne an der absolut souverän und konsequent agierenden VSG-Defensive aus.

 

Und so kennzeichnet sich die Partie in Halbzeit 1 weniger durch gefährliche Strafraumszenen als vielmehr durch engagierte Mittelfeld-Duelle und Standardsituationen. So kommt Stapelfeld nach Ecken zwei-drei Mal aussichtsreich zum Kopfball, ohne allerdings Zählbares bewirken zu können.

Traumpass zur phantomphantastischen 1:0-Führung

"Phantom"-Zeichnung mit Sprechblase: "Und vergesst nie! Eine Maschine kann niemals den Menschen ersetzen! Denn sie hat keine Gefühle!"

Dann aber findet Stapelfeld den Schlüssel zum Erfolg - lange schnelle Pässe gegen die eng gestaffelte Polonia-Defensive (hätten wir wirklich häufiger probieren sollen):

 

Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke lässt sich ins Mittelfeld fallen, bekommt den Ball kurz hinter den Mittelinie, schaut und schlägt einen 40m-diagonal-Traumpass in den Rücken der Polonia-Abwehr, der wie aus dem Nichts den VSG-Tarnkappen-knippser Uwe "das Phantom" Klemm findet, der seinerseits demonstriert, was Killerinstinkt und gefühlte 5.000-Stürmertore-Erfahrung bedeuten können; herrlich lässt er das Runde noch einmal aufspringen, guckt den herauseilenden Polonia-Keeper aus und hebt die Kugel eiskalt und gefühlvoll über selbigen hinweg ins Gäste-Gehäuse. Phantomphantastisches Traumtor! 1:0 Führung für die Stapelfelder Fußballgötter.

Ausgleich und die erneute VSG-(Halbzeit-)Führung

Doch Polonia lässt seinerseits nicht locker und findet ebenfalls den Weg durch die Stapelfelder Defensive: 1:1 Ausgleich.

 

Stapelfeld rückt jetzt etwas weiter vor, steht gut gestaffelt und nutzt, wann immer sie sich bietet, die Gelegenheit zum Pressing. Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke fängt den Ball kurz vor der Mittelinie in des Gegners Häfte ab, nimmt sofort Tempo auf, stößt in die Lücke, nutzt das VSG-Küken Jan "Kevin Keegan" Fricke, der das VSG-Spiel bereichert, als Doppelpassbande, dringt in den Polonia-16ner ein, schlägt einen herrlich einfachen Haken um den letzten Mann und schiebt das Leder eiskalt ins Tor. Herrlich gemacht. Dingdong! 2:1 Halbzeitführung für die Stapelfelder Fußballgötter.

Halbzeit 2: Polonia aus dem Spiel heraus besser, Stapelfeld kampfstark aber nur noch bei Standards gefährlich

Stapelfeld kämpft, ackert, kann fußballerisch aber nicht überzeugen - viele frühe Ballverluste sorgen für ein zwischenzeitliches spielerisches Übergewicht der fairen Gäste, die folgerichtig den Ausgleich erzielen. 2:2. Tatsächlich ist Polonia ein-zwei weitere Male nah dran, uns die Punkte zu klauen, doch die vom erneut stark spielenden Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk geführte VSG-Defensive kann diese Situationen - im Einklang mit der personifizierten Sicherheit, dem VSG-Rückhalt Roland "Antje" Rohde - gerade noch unbeschadet überstehen.

 

Doch nach und nach können sich die Stapelfelder Fußballgötter über Kampf und Wille wieder befreien und eigene Akzente setzen. Aus dem Spiel heraus allerdings bleiben diese eher Mangelware. Torgefahr geht nahezu nur noch von Standards aus. Ein gefährlicher Göraldinho-Freistoß, den der aufmerksame Gästekeeper allerdings gerade noch entschärfen kann, ist schließlich der Opener für die Stapelfelder Schlussoffensive, die in dieser Phase insbesondere auf der unermüdlichen und kompromisslosen Arbeit der Stapelfelder Doppelsechs Alvarez und Czoschke basiert. Doch der letzte Pass will nicht gelingen. Ecken von links wie rechts sind vorerst die einzige Ausbeute, doch auch darüber lassen sich Tore erzielen ...  

Schädel Dirk, der Horst Hrubesch oder auch Shannon Briggs unter den Messis, "Zauberfuß" Hartmann mit dem erlösenden 3:2 Siegtreffer

Foto: Briggs fängt sich eine harte Vitali-Klitschko-Rechte Dirk "Shannon Briggs - der Horst Hrubesch unter den Ballkünstlern" Hartmann hält den Schädel dort rein, wo es wehtut ...

... und wieder Eckball von rechts, wieder getreten von Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, der Ball kommt ... direkt in den 5m-Raum der Gäste ... alles steigt hoch ... alles fliegt vorbei und der VSG-Messi Dirk "Zauberfuß - der Schädel Briggs" Horst-Hrubesch-Hartmann steht dort, wo ein Matchwinner in solchen Augenblicken stehen muss, hält die Denkerstirn in die wie eine Vitali-Klitschko-Eisenfaust hereinfliegende Ecke hinein, trifft die Kugel in leicht gebückter Kackstuhlhaltung und drückt das Leder schnörkel- und kompromisslos aus 2-3m Torentfernung in die geschockten Polonia-Maschen. TOR! TOR! TOR! 3:2. Wenige Minuten später: AUS! AUS! AUS! Heimsieg!

Fazit oder auch: Eintrag ins Klassenbuch

Faires Spiel auf Augenhöhe, für das wir danken und das - souverän vom guten Schiedsrichter geleitet - Polonia letztlich doch etwas unglücklich verliert.  

 

Stapelfelder Fußballgötter erkämpfen sich mit viel Leidenschaft, aber wenig fußballerischer Klasse, den ersten Heimsieg der Saison und dürfen diesen aufgrund des nie nachlassenden Einsatzes aller Akteure und drei wirklich herrlicher Treffer auch zurecht feiern!

 

Und so gehen wir gestärkt in die Englische Woche mit den Top-Teams Wandsetal (Samstag, 23.10.2010) und Condor (Mittwoch, 27.10.2020) sowie dem Tabellenachbarn Epp./Gr. Borstel (Freitag, 29.10.2010) - mögen wir auch in diesen Spielen wieder eine schlagkräftige Elf zusammenbekommen und uns tapfer schlagen.

 

Und so singen wir das Lied vom Matchwinner:

 

Du musst da einfach steh´n.

Das kann nun mal nicht jeder.

Ihr habt es ja geseh´n:

Kopf rein, ran ans Leder!

 

Das Runde in die Maschen.

Das Runde rein ins Tor.

Du musst da einfach steh´n.

Ach, Zauberfuß, ja komm:

Mach´s noch einmal vor! 

 

In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!

 

Samstag, 02.10.2010

Pokalaus gegen starke Uetersen-Senioren-Elf

Nach starker erster Hälfte (1:1) verschläft Stapelfeld die Anfangsphase der zweiten Halbzeit komplett und liegt ruckzuck mit 1:4 hinten. In der Folge gelingt beim Gegner, der in seiner Staffel noch ungeschlagen ist, vieles, bei uns vieles nicht mehr. Und so geht Uetersen mit 7:1 Toren als Sieger vom Platz. Respekt & Glückwunsch! Zu hoch, aber verdient!

 

Neben einer wirklich starken VSG-Teamleistung in Halbzeit 1 noch zu erwähnen - das schöne Tor für die Stapelfelder Fußballgötter durch Jens "Mister Immer und Überall" Czoschke, der sich den Ball an der Mittellinie erkämpft, Tempo aufnimmt, Kugeblitz-Ribery als Doppelpassbande nutzt und mit Ball am Fuß in den Uetersen-Strafraum eindringt, um sich dort gegen zwei Mannen souverän durchzusetzen und das Runde elegant ins lange Eck zu schieben. Starke Aktion! 

 

Und so vertagen wir mit Rücksicht auf unsere Familien den Pokalsieg aufs nächste Jahr und freuen uns auf die fußballfreien Wochenenden der kommenden Pokalrunden, ähm, ja, oder so ähnlich ...

 

Und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!

 

Freitag, 24.09.2010

Meiendorf : Stapelfeld 5:3 (2:3)

Wie immer, wenn wir in Meiendorf spielen, fallen Tore und neuerdings offensichtlich genau 8 Stück - so gewannen wir dort in der zurückliegenden Saison mit 5:3 Toren, nicht zuletzt durch einen lupenreinen Michael "Eljero Elia" Gehrmann-Hattrick in den ersten 20 Minuten des Spiels.

 

Dieses Mal also wieder 8 Tore, wieder 5:3 - nur leider gegen uns. Und das gleichsam unnötig wie doch auch nicht gänzlich unverdient. Der Spielverlauf im Überblick:

Illustres Offensivspiel zweier fairer Teams

Stapelfeld muss erneut auf eine Vielzahl bewährter Kräfte verzichten - die Rohde Brothers, Kaschi, Dedel, Vicente, Timo, Stefan ..., um nur einige zu nennen. Doch alles, was irgendwie laufen kann und spielberichtigt ist, springt ein, sodass wir erneut eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bekommen und sogar Einwechselspieler an der Seitenlinie haben. Klasse!

 

Von Beginn an ist deutlich zu spüren, dass beide Teams wissen: dies sind die Spiele, die in dieser Staffel mit vier Top-Teams an der Spitze gewonnen werden müssen. Und so geht es vom Anpfiff weg munter rauf und runter. Meiendorf hat die erste vielversprechende Gelegenheit, doch Keeper Mirko Alberts und die von Thomas "The Kaiser" Hass geführte Defensive entschärft die Gefahr.

 

Stapelfeld hingegen spielt kompakt gestaffelt einfaches, schnelles Passpiel - und so läuft der Ball von Linksfußmagier Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz und Michael "Eljero Elia" Gehrmann auf der Doppelsechs, Jörg "der Pferdeflüsterer" Gärtner rechts und "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming links im Mittelfeld über Dirk "Zauberfuß" Hartmann hinter den Spitzen bis hin zu den Stürmern Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Göran "Göraldinho" Keetz in den eigenen Reihen. Zunehmende Torgefahr für das Meiendorfer Gehäuse sind die logische Folge - erste Groß- und Doppelchance: Opa Holger spielt Göraldinho am linken Flügel an, der sich eins-zu-eins an der Eckfahne durchsetzt, den Ball an der Grundlinie entlang in den 16ner treibt und auf Dirk "Zauberfuß" Hartmann ablegt, dessen Direktabnahme gerade noch abgewehrt werden kann. Doch der Ball ist noch heiß, Getummel und Gestocher im MSV-Strafraum, Kugelblitz legt auf MichaElia ab - und wieder gerade noch abgefangen.

Führung. Ausgleich. Führung. Ausgleich. Führung. Halbzeit.

Foto: Schlafender Bär Stapelfelder Elf schläft defensiv immer mal wieder sanft.

Gelbes Flutlicht. Regen. Schlechte Sicht. Partiell matschiger Grand. All das und die offensive Ausrichtung beider Teams sorgen dafür, dass beide Teams offensiv gefährlich und hinten anfällig sind. Und so klingelt es in Halbzeit 1 hüben wie drüben Schlag auf Schlag:

 

Die Stapelfelder Fußballgötter wieder mit schnellem einfachen Passspiel auf Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, der mit einem herrlichen Querpass in den Rücken der Abwehr Göran "Göraldinho" Keetz frei spielt, dessen Direktabnahme zunächst noch glänzend pariert werden kann, doch dessen Nachschuss das 0:1 für Stapelfeld markiert. Dingdong! Auswärtsführung!

 

Doch die Stapelfelder Ratsherren feiern den Treffer offensichtlich zu ausgiebig, sind nicht aufmerksam und bekommen, zack, postwendend den Ausgleich. 1:1.

 

Kein Grund zur Besorgnis - machen wir halt vorn wieder einen: dieses Mal Göraldinho auf Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, der das Runde wunderbar abgebrüht mit links ins Eckige schiebt. Dingdong. 1:2. Erneute Auswärtsführung!

 

Unglaublich, aber wahr: wieder dauert es keine 2 Minuten bis wir, zack, erneut den Ausgleich fangen. Bitter. 2:2.

 

Mund abwischen. Weiter. Denn dass es vorne geht, war bereits bewiesen. Und so lässt die VSG-Elf nicht locker: Göraldinho über links, Ablage auf Dirk "Zauberfuß" Hartmann, der den Ball kurz annimmt, um ihn dann halb ausrutschend souverän ins linke Eck zu schieben. Dingdong. 2:3. Dritte Auswärtsführung!

 

Endlich mal kein direkter Gegentreffer und so geht es mit der 2:3-Auswärtsführung in die verdiente Halbzeitpause.

VSG lässt Vorentscheidung aus und wird viel zu einfach ausgekontert

Halbzeit 2 ist schnell erzählt: Stapelfeld ist die ersten 7-8 Minuten klar besser und kommt durch Kugelblitz-Ribery zur Gelegenheit, alles klar zu machen; der macht alles richtig und hat einfach nur Pech, dass die Kugel haarscharf am MSV-Gehäuse vorbei fliegt.

 

Kurz darauf verlässt Dirk "Zauberfuß" Hartmann absprachegemäß und ob einer Erkältung konditionell geschwächst den Platz, Göraldinho wechselt hinter die Spitzen und die VSG-Legende Michael "die personifizierte Knippsmaschine" Klinck kommt endlich, endlich mal wieder als zweite Spitze ins Spiel. Doch Meiendorf stellt jetzt für Göraldinho einen Manndecker ab - in der Folge fehlen mit Hartmann (raus) und Keetz (weitestgehend dichtgestellt) zwei zentrale Anspielstationen und Ballverteiler im VSG-Spiel. Gehrmann, Czoschke und Pflantz laufen sich die Seele aus dem Leib, aber der Ball läuft im Ganzen nicht mehr von Mann zu Mann und die wieder einmal zu groß werdende Lücke zwischen Abwehr und Offensive ist von den Dreien wie Löwen kämpfenden schlicht nicht vollständig zu schließen. Und so kann Meiendorf mit Kick & Rush auf die gefährlichen Spitzen ein ums andere Mal erfolgreich kontern und treffen. Ausgleich. 4:3. 5:3. Bitter, aber wahr.

 

Im Ergebnis sind wir letztlich selber Schuld, den 3er nicht klargemacht zu haben, und gratulieren dem fairen Gegner zum Heimsieg: Glückwunsch, Männer!

 

Zusätzlich unerfreulich: der gut beginnende, sich nach und nach aber mehr und mehr selbst zu wichtig nehmender Schiedsrichter reagiert auf kleinere Unmutsäußerung beider Teams wenig souverän, stellt sogar einen MSV-Recken vom Platz und pfeift Stapelfeld zwei-drei Mal sinnlos mit "Abseits" zurück. Schade. Nicht, dass der Schiri eine Mitschuld am Spielverlauf hätte, aber wir (das meint beide Teams) spielen Senioren-Amateurfußball, das Spiel war absolut fair und freundschaftlich - da wäre ein bisschen mehr Gelassenheit und Souveränität an der Pfeife wünschenswert. Aber gut: jeder hat mal einen schlechten Tag. Abgehakt.

 

Und so freuen wir uns auf eine hoffentlich gelungene sportliche Revanche im Rückspiel. In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!

 

Freitag, 17.09.2010

Stapelfeld vs. Condor ist dank Mithilfe des Gegners verlegt auf Mittwoch, den 27.10.2010

Freitag, 10.09.2010

Wenn die Nachtschwester 3x klingelt und die VSG-Legende Karl-Heinz "Kalle - der wahre Rudi Kargus" Heydorn leckt, nein, weckt ...

Foto: nur mit Höschen bekleidete Frau im Spagat plus Spielergebnis: Lohe vs. VSG 2:2.

Keine Frage - dieser Spielbericht ist ein Spagat (siehe Ergebnisfoto) zwischen der schönsten Nebensache der Welt, Fußball!, und dem was wirklich wichtig ist - Gesundheit! Und so lassen wir ausnahmsweise mal eine Auflistung aller fehlenden VSG-Fußballgötter zu Beginn weg. Nur so viel: 3. Punktspiel, 3. Notelf.

Lohe beginnt stark und verpasst frühzeitige Entscheidung

Besser kann es eigentlich gar nicht sein: Tonndorf-Lohe, fairer, sympathischer Gastgeber, hilft seinerseits im Vorfeld aktiv mit, das Spiel auf den Freitag zu verlegen, Stapelfeld bekommt trotz Verletzungsseuche (und Urlaub) elf Mannen plus Einwechselspieler zusammen und die Leitung des Spiels liegt in den souveränen Händen des besten Amateurschiedsrichters Hamburgs - Michael Schlichting, der denn auch zeitgerecht anpfeift ...

 

Tonndorf spielt das Erwartete: lange, schnelle Pässe in die Spitze mit direktem Abschlussversuch und setzt die Stapelfelder Fußballgötter damit auch gleich mächtig unter Druck ... dingdong ... 1:0 ... RIESENgelegenheit zum 2:0 ... zwei-drei Glanzparaden von "Kalle" Karl-Heinz "VSG-Rudi-Kargus" Heydorn, der sich dabei leider verletzt und ausscheiden muss.

Wenn der Femurkopf mit dem kleinen Rollhügel ...

Foto: medizinische Abbild Oberschenkel & Co.

Später am Abend im Krankenhaus (die Schmerzen wurden einfach nicht weniger) dann die Diagnose: Oberschenkelhalsbruch. Scheiße!

 

Da helfen dann auch keine gutgemeinten Scherze mehr - das ist einfach bitter.

 

Und so geht unser Gruß zum wiederholten Male auch an dieser Stelle an unsere geliebte Tresenschlampe "Kalle" Heydorn - der personifizierte Themenabend:

 

Kalle, guuute Besserung, schnelle Genesung, damit Du uns schnellstmöglich wieder anschnauzen kannst - und, klar: Du hast einen gut bei uns!

 

Ach ja, hier noch schnell ein Foto von der Nachtschwester (in gewisser Weise auch Nacktschwester), die wir für Dich organisiert haben. Viel Spaß mit der Guten ... !!!

 

Foto: Nachtschwester in Leder.

Wir hoffen, Ihr habt schöne Stunden ...

 

Ähm, wo waren wir? Aaah ja, Fußball. Mmmh, wie jetzt den Bogen schlagen, damit wir der Chronistenpflicht gerecht werden?

 

Machen wir lieber erst einmal eine Pause. Später dann mehr zum Spiel. Bis dahin - mit der Bitte um etwas Geduld! Eure VSG-Feder ...

 

PS: Also, die kleine Nach/ktschwester rechts und die Begrifflichkeiten oben ("Oberschenkelschaft", Femurkopf", "kleiner Rollhügel" ...) - ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber da kann man schon mal ein klein, klein wenig - sagen wir: nervös werden, hehe.

 

Halt stopp! Jörg, nein, jetzt nicht in den Stall ... Stephan, lass das Meerschweinchen los ... !

 

Und weiter geht´s - oder auch: zurück zum Spiel!

Wie gesagt: Tonndorf ist anfangs die klar bessere Mannschaft, lässt aber die Großchance zur vielleicht schon vorentscheidenden 2:0-Führung ungenutzt ...

 

Nach Kalles Verletzung geht Holger "Kalle, würdest du bitte deine Torwarthose ausziehen" Baldus, der seine Sache spitze macht, zwischen die VSG-Pfosten und das gesamte Team besinnt sich auf seine Stärken. Jetzt rollt der Ball in und zwischen allen Mannschaftsteilen. Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk als Abwehrchef, Göraldinho auf der ungewohnten 6er-Position, Dirk "Zauberfuß" Hartmann in der Mittelfeldzentrale und Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke im Sturm sind dabei die jederzeit anspielbaren Eckpfeiler und Ballverteiler dieser besten Phase der VSG-Elf. Und alle machen mit und setzen bei deutlich nachlassendem Gastgeberdruck wertvolle Akzente im Spiel nach vorn wie nach hinten: Jürgen, Thomas, Jörg und, und, und ...

1. Kugelblitz-Einschlag im Loher Torgehäuse

Foto: Kugelblitz-Einschlag

Stapelfeld gewinnt jetzt mehr und mehr Spielanteile und setzt Tonndorf nunmehr zunehmend unter Druck: Kopfball Göraldinho, Zauberfuß aus der 2. Reihe. Schließlich geht es zu schnell für den Gastgeber: VSG-Linksfußmagier Jürgen "Herzchen-schwitzer" Pflantz spielt sich mit einem schönen Doppelpass herrlich auf dem linken Flügel frei, treibt den Ball bis zur Grundlinie und zaubert eine Traumflanke aus dem Schuh ... über den Loher Torwart und alle Abwehrrecken hinweg auf den zweiten Pfosten, hinter dem

Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke lauert, um mit einem herrlichen Vollspannvolleyhammer in das blitzableiterfreie Lohe-Gehäuse das mittlerweile verdiente 1:1 zu markieren. Tolles Tor, das dann auch das Halbzeitergebnis bedeutet.

6 Torwartfäuste für (k)ein Halleluja trotz eines 2. Kugelblitz-Einschlages

Bild: leicht verändertes "Vier Fäuste für ein Halleluja"-Filmplakat mit Terence Hill und Bud Spencer.

In Halbzeit 2 verliert Stapelfeld ein wenig die Linie und spielt jetzt weniger Kurzpassspiel, setzt aber immer wieder viel versprechende Konter, während Tonndorf das bewährte Langpassspiel pflegt, mehr Druck als Stapelfeld ausübt und dabei die eine oder andere aussichtsreiche Standardsituation am Stapelfelder Strafraum erkämpft. Im Grunde - vorne wie hinten - nur eine Frage der Zeit, wann es wieder klingelt ...

 

Tonndorf hat numerisch ein Chancenplus und mehr Ballbesitz, doch was wirklich aufs VSG-Gehäuse kommt, wird vom VSG-Spiel-Keeper-Nr. 3 (6 Torwartfäuste) Jörg "der Fohlenpanther und Bud Spencer unter den Torhütern" Gärtner souverän entschärft, der sich am Fuß verletzte und ob unseres Personmangels die Position mit Spontan-Keeper Holger "Gib mir einen langsamen Gegenspieler!" Baldus tauscht.

 

Schließlich fährt Stapelfeld wieder einen schnellen Konter, spielt den tödlichen Pass, wird nicht zurückgepfiffen und ... und ... UND ... Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke zum Zweiten! Dingdong! Stapelfeld führt auswärts und nur etwa fünf Minuten vor Spielende mit 2:1 Toren! Ein bisschen glücklich zwar, aber man soll ja nicht meckern ...

 

Doch Stapelfeld ist in den letzten Minuten nicht konsequent, bissig und wach genug, um den Auswärtsdreier über die Zeit zu bringen, und lässt nach einer Lohe-Ecke noch einen unbedrängten Schuss aus der zweiten Reihe zu, der seinen Weg ins VSG-Gehäuse findet. 2:2. Abpfiff. Punkteteilung in einem fairen Spiel, bei dem der Gastgeber einen Tick mehr investierte und daher nicht zu unrecht wenigstens noch den Ausgleich erzielt.

 

Und so bedanken wir uns bei Schiri und Gegner für das wenngleich nicht hochklassige, so doch spannende und vor allem faire Match unter Freunden! Und denkt dran: Für Eure Unterstützung bei der Spielverlegung wartet im Rückspiel ´ne Kiste Pils auf Euch in der VSG-Gästekabine.

 

Wir hingegen hoffen, dass Kalle recht schnell wieder auf die Beine kommt und unsere Verletztenseuche endlich endet und wir auch die kommenden Spiele wieder in voller Mannstärke werden bestreiten können.

 

In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!

 

Freitag, 03.09.2010

VSG Stapelfeld - Wandsbek-Jenfeld 0:5 (0:3)

Bild: Foto von Rudi Kargus, dem legendären HSV-Elfmeter-Killer. VSG-Wirt "Kalle" Karl-Heinz Heydorn beweist: Rudi Kargus lebt!

Keine Frage: auch die Voraussetzungen für das zweite Punktspiel der neuen Saison waren nicht gerade optimal.

 

So fehlten mit dem VSG-Titan und Glanz-paraden-Obelix Roland "Antje" Rohde (wohlverdienter Urlaub in Bayern - wo sonst als Titan), Jens "Idefix - der Unbezwingbare" Rohde (Krankenhaus Boberg - die besten Wünsche vom Team!) und Mirko "VSG-Allzweckwaffe" Alberts ("Rücken" - wie Horst Schlemmer sagen würde) gleich alle drei Torwartoptionen der Stapelfelder Ratsherren.

 

Hinzu kamen die verletzungsbedingten Ausfälle von Schlafbomber Dirk "Blacktoe-Zauberfuß" Hartmann, il kapitano Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass, Denker & Lenker Carsten "Coach Bommel" Baumann, Jens "Mister Immer & Überall" Czoschke, Jörg "der Pferdeflüsterer" Gärtner, den es beruflich nach Düsseldorf zur Messe verschlug, oder auch Opa Holger "Stan Libuda" Kemming, der ... oder so ähnlich ...

 

Dafür aber konnten wir erneut auf die Neueinkäufe Timo "die personifizierte Polkappen-Coolness" (A)Laska, der trotz Leistenprobleme antrat, und Holger "die Vielseitigkeitsballerina für Spezialaufgaben" Baldus sowie die im Spiel gegen Glashütte noch fehlenden bewährten Kräfte VSG-Herzstück Vicente "Speedy Goncalez - der beste Sechser der Liga" Alvarez, Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz und Michael "Eljero Elia" Gehrmann, der VSG-Torschützenkönig der zurückliegenden Saison, bauen und wieder im Team begrüßen.

 

Doch damit nicht genug: mit Thomas "der Verein" Kröger, der ein starkes und hochgradig diszipliniertes Spiel zeigte, dem seit nunmehr einem ganzen Jahr schwer, schwer in der Sturmspitze vermissten VSG-Knippser Michael "Scheiß Knie!" Klinck, der für den Fall der Fälle, dass wir nicht vollzählig werde sollten, seine Gesundheit fürs Team aufs Spiel setzen würde, und unsere allseits geliebte Tresenschlampe "Kalle - der VSG-Methusalem-Panther" Karl-Heinz "der letzte Träger der Rudi-Kargus-Gedächtnisfrisur" Heydorn, der noch einmal auf den Olymp der Stapelfelder Fußballgötter hinunterstieg, um unser Torwartproblem zu lösen, sprangen gleich drei weitere Vereins- und VSG-Helden ein und stellten sich mit allem was ging in den Dienst der Mannschaft. Ganz toll, Männer! Habt Dank! Es ist eine Freude und Ehre, mit derartigen Götterikonen Trikot und Kabine zu teilen!

Wandsbek-Jenfeld dominiert die ersten zehn Minuten und schlägt erbarmungslos gleich zwei Mal zu

Kurzum - frei nach dem Motto "Einer für alle. Alle für Kalle!" konnte es losgehen. Und das, eine weitere Freude des Tages, unter der Leitung des besten Schiedsrichters des Hamburger Amateurfußballs Michael "meine Frau sitzt im Auto und hat extra für dieses Spiel mein leuchtgelbes Trikot trocken geföhnt" Schlichting, das er durch eine rote Jacke verdecken musste, da beide Teams in schwarz-weiß aufliefen und die Stapelfelder Ratsherren daher mit leuchtgelben Leibchen spielten ... Sorry!

 

Alles gut also, könnte man denken, aber die Praxis war zunächst eine andere: Wandsbek-Jenfeld - mit mehr Spielern und Seitenlinien-Anhang angereist als Stapelfeld Vereinsmitglieder hat (okay, leicht übertrieben ...) - dominiert vom Anpfiff an das Spiel, lässt den Ball clever in den eigenen Reihen laufen, hat gefühlt 90% Ballbesitz und reißt immer wieder gefährliche Lücken in die tiefstehenden Stapelfelder Defensiv-Reihen. Und weil die Stapelfelder Fußballgötter offensichtlich in Geberlaune sind, überreichen wir den Gästen auch gleich zwei Geschenke ... und so heißt es schon nach circa 10 Minuten 0:2.

Stapelfeld ändert Taktik und findet zurück ins Spiel

Doch wer geglaubt hat, Stapelfeld würde sich nach diesem frühen Doppelschlag ergeben, sah sich getäuscht. Angepeitscht von Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke ändert die VSG-Elf die Taktik, rückt komplett auf und geht früh drauf. Ein enorm hoher Aufwand, doch tatsächlich: Wandsbek-Jenfeld lässt sich beeindrucken, verliert an Souveränität und sieht sich urplötzlich einem gleichwertigen Gegner gegenüber, der jetzt mehr Ballbesitz erkämpft und mehr und mehr zu Chancen kommt ... Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez nach herrlicher Einzelaktion ... Göran "Göraldinho" Keetz nach herrlichem Direktpass-Spiel von Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke ... muss man machen, datt Dingen, doch knapp am langen Eck vorbei ist eben auch daneben ... Michael "Eljero Elia" Gehrmann ... jetzt aber ... nein, leider nein ...

 

Im Ergebnis versäumt die Stapelfelder Offensive den wichtigen Anschlusstreffer und somit wird die in dieser Spielphase starke, starke Leistung des gesamten Teams in allen Mannschaftsteilen leider, leider nicht belohnt. Schlimmer noch: kurz vor dem Pausentee kontert der Gast eindrucksvoll clever und macht das 0:3.

Halbzeit 2: Stapelfeld kämpft heldenhaft, kann aber nichts mehr ausrichten

Stapelfeld muss umstellen und verliert aufgrund einer schmerzhaft großen Blase am Fuß mit Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez ein elementares Herzstück im Mittelfeld. Trotz der Tatsache, dass alle Stapelfelder Fußballgötter, von Keeper "Kalle - die Methusalem-Katze" Karl-Heinz "Rudi Kargus" Heydorn über Karsten "Kaschi - der längste Brasilianier der Welt" Gnirk, Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller, Linksfußmagier Jürgen "der McEnroe des Amateurfußballs" Pflantz, Timo "die personifizierte Polkappen-Coolness" (A)Laska, der schließlich doch aufgrund seiner Leistenprobleme ausgewechselt werden muss, Thomas "der Verein" Kröger, Holger "an mir kommst du nicht vorbei" Baldus bis hin zu MichaELIA, Kugelblitz-Ribery und Göraldinho kämpfen, ackern ..., gewinnt Wandsbek-Jenfeld nach und nach wieder überhand und kann zum Ende hin noch die Treffer 0:4 (klasse gemacht!) und 0:5 markieren. Im Ergebnis ein wenig zu hoch und dennoch absolut verdient.

Romantischer Schlussmoment: VSG-Knippser Michael Klinck läuft auf ...

Schließlich - nach einem Jahr Spielpause - betritt der VSG-Knippser Michael Klinck mit dickem Knie das Spielfeld und holt sich seine, ähm, Prämie ab. Im Ernst: es war toll, Dich für ein paar Augenblicke und immerhin eine ganze Ballberührung wieder im Team zu haben. Jetzt aber konzentrier dich lieber auf eine ruhige und langfristige Muskelaufbauarbeit, damit Du dann bald wieder die Buden für uns machen kannst!

Fazit: Glückwunsch, Wandsbek-Jenfeld!

Und so gilt unser Kompliment dem fairen Gegner: verdient gewonnen! Aber auch die Stapelfelder Fußballgötter brauchen sich nicht zu schämen - starker Gegner, starke kämpferische Leistung! Danke, Männer!

 

In der kommenden Woche gegen Tonndorf-Lohe dann hoffentlich wieder mit zählbaren Erfolgen! In diesem Sinne und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!

Sonntag, 29.08.2010

10 Stapelfelder Fußballgötter erkämpfen ein eher unglückliches, letztlich aber gerechtes 0:0 bei fairen Gastgebern aus Glashütte

Bild: Gläsernes Gewächshaus - von wegen: Glashütte - mit Endergebnis 0:0. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen ...

Was könnte schöner sein - endlich, endlich startet die neue Saison und zum Auftakt geht es gleich nach Glashütte; faires Team, gegen das wir in der zurückliegenden Spielzeit gleich 2x unnötig als Verlierer vom Platz gingen ...

Hochmotivierte Stapelfelder Fußballgötter und ein erstes Erschrecken ...

Schon beim Eintreffen wird deutlich, dass es heute personell eng werden wird. So fehlen mit Michael "Eljero Elia" Gehrmann, Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez, Jens "Mister Immer und Überall" Czoschke, Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk, Jens "das ist kein Speckgürtel, sondern mein ausgekugelter Arm - Idefix" Rohde, Opa Holger "Stan Libuda" Kemming, Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz und, und, und ... zahlreiche bewährte Kräfte. Urlaub. Verletzungen. Beruf ... da ist manchmal offensichtlich nichts zu machen.

 

Schließlich aber sind wir dann doch elf Stapelfelder Ratsherren und können - an der Seitenlinie tatkräftig unterstützt von Dedels besserer Hälfte, Götter-Nachwuchs und unserem leider verletzten Chefpädagogen-Coach Dirk "Blacktoe-Zauberfuß" Hartmann - mit einer vielversprechenden Startformation auflaufen:

 

Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde, Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass, Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller, Stefan "Kleintier-Minister" Policke, Jörg "Pferdeflüsterer" Gärtner, Linksfußmagier und Herzchenschwitzer Jürgen "der McEnroe des Fußballs" Pflantz, der sich über die Ärzte und alle Knorpel im Knie hinwegsetzende Denker & Lenker Carsten "Coach Bommel" Baumann, Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, Göran "Göraldinho" Keetz und den beiden Neuzugängen Holger "auf links?" Wie-heißt-du-eigentlich-mit-Nachnamen und die personifizierte Polkappen-Coolness Timo (A)Laska, denen - gemeinsam mit "Coach Bommel", der seinen starken Einsatz mit reichlich geschwollenem Knie bezahlte - ein dickes, fettes, großes Sonder- und Extralob für den gelungenen Einstand gilt!

Anpfiff, beidseitiges Abtasten und ein zweites Erschrecken ...

Das Spiel beginnt. Zwei Teams auf Augenhöhe, die jeweils zunächst einmal vorsichtig zu Werke gehen und schauen, wie es so passt. Nach circa 15 Minuten, als die Stapelfelder Fußballgötter sich gerade fanden, dann ein wahrlich unangenehmer Dämpfer: Stefan "Kleintier-Minister" Policke reist sich ohne gegnerische Einwirkung einen Großteil seines rechten Wadenmuskels und muss unter Schmerzen das Feld verlassen. Die besten Grüße und Wünsche vom ganzen Team!

Zwei Großchancen und kein Halleluja

Stapelfeld muss umstellen: Neuling Holger wird zum Manndecker, Linksfußmagier Jürgen Pflantz geht links ins Mittelfeld, Denker & Lenker Carsten "Bommel" Baumann verstärkt die Doppelsechs, Kugelblitz-Ribery und Göraldinho lassen sich wechselseitig fallen.

 

In der Folge fehlt es ein wenig an Zuordnung, auch sind noch einige unnötige Ballverluste festzustellen - insgesamt aber schlägt sich die zehnköpfige Stapelfelder Elf wacker, versucht sich diszipliniert in ruhigem Passspiel und sorgt mit dem immer und immer wieder die rechte Außenbahn komplett beackernden Jörg "der Pferdeflüsterer" Gärtner für Druck und Gefahr vor der Glashütte (also dem Gastgeber-Gehäuse).

 

Torchancen hüben wie drüben eher Mangelware. Glashütte läuft 1x gefährlich frei aufs Stapelfelder Gehäuse zu, aber der heute wieder überragende VSG-Glanzparaden Obelix Roland "Antje" Rohde pariert mit all seiner Coolness und seinen Wahnsinns-Pranken-Reflexen. Auf der anderen Seite sieht sich Glashütte schließlich einer VSG-Großchance gegenüber - herrlich läuft auf Höhe der Mittellinie der Ball in den Stapelfelder Reihen; quer, zurück, quer, zurück, quer, in die Zentrale, wo Göraldinho und Bommel mit einem gleichsam einfachen wie herrlichen One-Touch-Doppelpass die komplett aufgerückte Glashütte-Defensive ins Schwimmen bringen und mit einem abrupten Richtungswechsel in die Tiefe für die einzige echte VSG-Großchance in Halbzeit 1 sorgen ... Traumpass Bommel ... Göraldinho stößt in die Lücke und läuft über den halben Platz von zwei Abwehrspielern verfolgt allein auf die Glashütte zu ... das ist es doch ... nein, nein, nein ... knapp vorbei ist auch daneben ...

 

Und so geht es mit 0:0 Treffern in die für beide Teams wohlverdiente Halbzeitpause.

Stapelfelder Fußballgötter belohnen sich leider nicht mit 3 Punkten

Halbzeit 2 ist schnell erzählt. Glashütte bleibt seiner Linie treu und kommt zu ein-zwei guten Gelegenheiten, die durch die Stapelfelder Defensive entschärft werden können, während die Stapelfelder Fußballgötter - trotz Unterzahl - mehr und mehr durch zwei wesentliche Merkmale überzeugen.

 

1. Aufopferungsvolles Mit- und Füreinander in allen Mannschaftsteilen

2. Ruhiges sicheres Passspiel bei gleichzeitig hoher Laufbereitschaft

 

Das sieht zunehmend gut und besser aus und führt auch zu durchaus guten Gelegenheiten: Timo (A)Laska und Göraldinho aus der 2. Reihe an die Latte, Flanke und Kopfball-Chance, Jens Kugelblitz-Ribery Arnecke dringt nach herrlichem Hackentrick-Doppelpass von und mit Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller in den Gastgeber-Strafraum ein und verpasst das Netz nur um Zentimeter ...

 

Im Ergebnis bleibt es beim 0:0 - ein durchaus leistungsgerechtes Ergebnis zweier fairer Teams. Wenn es einen Sieger hätte geben sollen, dann wir ... aber letztlich konnten wir unsere minimalen Vorteile - insbesondere die besseren Gelegenheiten - nicht in Zählbares ummünzen.

 

Und so bleibt uns nicht als: Danke, Glashütte! Kompliment, Stapelfeld! Es hat Spaß gemacht!

 

Hoffen wir also, dass Stefan "das Frettchen" Policke seine Wade und Denker & Lenker Carsten "Bommel" Baumann sein Knie schnell wieder auskurieren können und, ja, dass wir am kommenden Freitag wieder auf eine Vielzahl der bewährten Stapelfelder Fußballgötter zurückgreifen können. Auf geht´s, Männer! Wandsbek-Jenfeld ist eine starke Truppe - wir brauchen jeden Mann!

 

In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE!

 

Samstag, 21. August 2010

Stapelfelder Fußballgötter gewinnen in Pokalrunde 1 mit 4:2 Toren gegen faire Seniorenkicker vom FSV Geesthacht

Cartoon von "Helmut" zum Thema Hirnnutzung

Will man gleich zu Saisonbeginn in die große weite Zitatekiste greifen, so bleibt einem unter anderem ein fast schon legendärer Eberhard Figgemeier:

"Was dieses phantastische Spiel an Werbung für den Fußball gebracht hat, ist nicht wieder gutzumachen."

Die Kurzform: zwei faire Teams freuen sich auf den ersten Pflichtspielanpfiff der Saison und denken sich: mal gucken, was geht? Geesthacht reist leider nur mit 10 Mannen an, sodass die Stapelfelder Fußballgötter quasi von Beginn an im Vorteil sind. Und tatsächlich ist auch dem letzten auf und neben dem Platz nach vier-fünf Minuten klar: die Stapelfelder Ratsherren sind nicht nur einer mehr, sondern auch das klar bessere Team! Nur leider nicht wirklich clever. 

 

Anstatt Ball und Gegner laufen zu lassen, das Spiel in die Breite zu ziehen, stetig den Nebenmann zu suchen und den Gegner immer und immer wieder als Kollektiv unter Druck zu setzen, will jeder einzelne zu viel und unbedingt vorne mitmischen - im Ergebnis machen wir es selber viel zu eng, verlieren unnötig häufig und phasenweise schnell den Ball und müssen tatsächlich fast noch um den eigentlich früh schon klar absehbaren Pokalsieg bangen. Doch - und auch das gehört dazu - so ist es eben, wenn sich alle freuen, dass es endlich wieder losgeht. Nicht wirklich dramatisch. Nur eben wenig clever. 

Der zählbare Spielverlauf im Reporter-Steno

Stapelfeld ist gerade in den Anfangsminuten klar besser, hält noch die Positionen und lässt Geesthacht keine Luft zum Atmen. Nur der letzte Pass fehlt noch - Geduld, Geduld, das wird schon noch. Endlich - als wir es uns eigentlich schon selber schwer machen - bricht Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke nach Vorarbeit von Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz mit einem trockenen, halbvolley genommenen Linksfußvollspannschuss in des Gegners maschen den Bann. 1:0 für die Stapelfelder Fußballgötter! Der Reigen kann beginnen ...

 

Denkste, denkste ... trotz weiterer Gelegenheit (beispielsweise durch einen schönen Versuch MichaELIAs aus der zweiten Reihe) trifft als nächstes erst einmal Geesthacht. 1:1 Ausgleich. Wahnsinn!

 

Doch Dirk "Blacktoe-Zauberfuß" Hartmann rückt das Ganze umgehend wieder ins rechte Licht. Schönes einfaches Kombinationsspiel über die rechte Seite, Jörg "der Pferdeflüsterer" Gärtner auf Zauberfuß, der in den Strafraum eindringt und kompromisslos ins kurze Eck einnetzt. 2:1 für die Stapelfelder Fußballgötter. Genau die richtige Reaktion zur rechten Zeit!

 

So einfach kann´s gehen: einfaches schnelles Kombinationsspiel und Eindringen in den gegnerischen Strafraum über die linke Seite, Doppelpass zwischen Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Göran "Göraldinho" Keetz, der mit einer einfachen Körpertäuschung den letzten Gegenspieler stehen lässt und anschließend unbedrängt das Runde ins Eckige schiebt. 3:1 Halbzeitführung für die Stapelfelder Ratsherren!

 

Nach der Pause trotz guten Willens ein letztlich unverändertes Bild: Stapelfeld bleibt zwar letztlich das bessere Team, macht es sich aber weiterhin selber schwer und lädt den respektabel kämpfenden und durchaus clever agierenden Gegner immer mal wieder zu Kontern ein. Doch Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller, der in Halbzeit 2 den leider verletzungsbedingt ausscheidenden VSG-Kapitän Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass in der Abwehrzentrale ersetzt, ist auch in größter Not zur Stelle. Schließlich setzt sich Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke über die rechte Seite durch, stößt bis zur Grundlinie vor, schaut, flankt und Michael "Eljero Elia" Gehrmann, der heute gemeinsam mit dem ungemein fleißigen Jürgen "Linksfußmagier" Pflantz die Doppelsechs stellte, belohnt sich mit einem gleichsam schönen wie schlichten und unhaltbaren Kopfballtreffer aus 1,5 m Torentfernung zur endgültigen Vorentscheidung. 4:1 für Stapelfelder Ratsherren!

 

Geesthacht ist mit einem Mann weniger zum Ende hin körperlich fast fitter als die Stapelfelder Seniorenelf und kommt nicht unverdient noch zum 4:2-Anschlusstreffer. Mit ein bisschen mehr Dusel wäre vielleicht gar noch mehr für die Gäste drin gewesen.  

Fazit: eine Runde weiter und noch reichlich Potenzial

Kurzum: Respekt, Geesthacht! Habt Ihr gut gemacht! Die Stapelfelder Fußballgötter aber hatten letztlich auch ihren Spaß und dürfen sich über einen eher mühseligen, letztlich aber nicht unverdienten Pokalerfolg zu Saisonbeginn freuen.

 

Dass die Punktrunde deutlich stärkere Gegner bieten wird, ist klar. Und so werden wir sowohl in punkto Cleverness, Disziplin, Mit- und Führeinander noch ein ganzes Stück oben drauf packen müssen. Aber wir wissen ja: das können wir! Mögen wir am Sonntag in Glashütte alle Mannen an Bord haben ...

 

In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!

2010 / 2011: Neue Saison. Neues Glück!

Passend zum Bundesliga-Start gehen auch wir dieses Wochenende in das erste Pflichtspiel der Saison 2010 / 2011: Pokal, 1. Runde. Ein guter Test für das erste Punktspiel. Doch bevor wir uns der neuen Saison widmen, schauen wir noch einmal auf die zurückliegende Saison zurück:

Die Abschlusstabelle 2009 / 2010

Abschlusstabelle: VSG Stapelfeld belegt einen tollen 5. Platz mit 24 Punkten. Abschlusstabelle 2009 / 2010. Alle Rechte: www.fussball.de.

VSG-Torschützenkönig 2009 / 2010

Bild: Michael Gehrmann VSG-Torschützenkönfig 2009 / 2010: Michael Gehrmann

In der Ruhe liegt die Kraft: Michael "Eljero Elia" Gehrmann macht in der Saison 2009 / 2010 insgesamt 8 Buden (2 Assists) und führt damit abschließend die interne Torschützen-liste vor Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke (5 Tore, 9 Assists) und Göran "Göraldinho" Keetz (5 Tore, 4 Assists) an. Glückwunsch, MichaELIA! Weiter so!

Der Star ist die Mannschaft

Doch wie immer gilt: wer die Buden macht, ist eigentlich egal. Daher kommen wir auf die wirklich wichtigen Dinge zu sprechen: 2009 / 2010 war insbesondere vor dem Hintergrund der vorherigen Saison eine wirkliche Freude - ein echtes Team auf und neben dem Platz! Ganz toll! Möge uns das auch in der neuen Saison gelingen und wir nach Möglichkeit immer eine stark besetzte Truppe zusammenbekommen!

 

Wer die zurückliegende Saison noch mal nachlesen möchte, kann dies weitestgehend vollständig hier tun: > Reporter-Archiv 2009 / 2010

 

In diesem Sinne: Uns allen sowie allen gegnerischen Teams eine tolle Saison 2010 / 2011! Und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!