VSG-Reporter-Ecke: Saison 2011/2012
Stapelfeld : Kurdistan 0:1 (0:0)
Samstag, 19.11.2011
Was in der Überschrift ein wenig nach Länderspiel klingt, hält leider nicht, was es verspricht - oder präziser: Stapelfeld kann sich nicht belohnen, lässt allein in der Anfangsviertelstunde drei-vier 100prozentige Gelegenheiten liegen und bleibt insgesamt in eigentlich allen Belangen (weit) hinter den Götter-Möglichkeiten zurück. Während der faire Gast vom FC Kurdistan Welat die Kugel gut in den eigenen Reihen laufen lässt, mehr Ballbesitz für sich verbuchen kann und dennoch immer nur bis zum VSG-Strafraum zwingend agiert, letztlich aber vollständig ungefährlich bleibt. Ein einziger clever zu Ende gespielter und erfolgreich abgeschlossener Konter in Halbzeit 2 genügt den Gästen schließlich zum glücklichen Auswärtsdreier.
Ein Spiel, das wir lieber schnell abhaken. Und so erfreuen wir uns - erneut dank unserer personifizierten VSG-Digicam Thomas "Tattoo Asterix - die Knippse" Schwarz - lieber an den zahlreich schönen Bildern vom Spiel.
Bleibt uns noch zu erwähnen, dass der Schiedsrichter das Spiel entspannt und souverän im Griff hatte. Und natürlich: Glückwunsch, Kurdistan! Habt Dank für den fairen Kick!
In diesem Sinne: Auf die Bilder, fertig los! Und natürlich - und jetzt alle:
VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!
Wandsbek-Jenfeld : Stapelfeld 6:2 (2:0)
Samstag, 12.11.2011
Noch am Morgen erhielt die VSG-Feder vom verletzten Stefan „Erwin Drogba Kostede“ Hess eine gut gemeinte SMS: „Moin, gut Holz heut gegen die Bayern …“ Und das traf es ganz gut. Wandsbek-Jenfeld stand in der Tabelle wie folgt da: 7 Spiele, 7 Siege, 28:3 Tore. Die Stapelfelder Fußballgötter hatten zuvor ebenfalls 7 Spiele, allerdings nur 2 Siege und 12:25 Tore.
Pädagogische Meisterleistung - immerhin durfte der arme Bayern-Junge noch mit aufs Bild. Bleibt die Frage, wo ist der Junge mit der Raute auf der Brust - im Keller weggesperrt, oder was?
Auf dem Papier also eine klare Ausgangssituation – nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass wir die letzte Partie gegen den Gastgeber mit 9:0 verloren hatten und dabei noch froh sein durften, nicht zweistellig untergegangen zu sein. Aber Fußball spielt man bekanntlich nicht auf Papier. Und so reisten die Stapelfelder Ratsherrn guten Mutes an. Nicht zuletzt wollten wir herausbekommen: wer ist das bessere Team – die Liga-Raubvögel vom SC Condor oder die Kunstrasenkönner von Wandsbek-Jenfeld?
Stapelfeld nahezu ohne komplette Abwehrgötter
Kalt, aber sonnig. Kunstrasen. Schiri vor Ort. Die Kabinen am Bekkamp noch genau wie vor 30 Jahren. 12 Stapelfelder Fußballgötter plus der leider verletzte Getränke-Mixer und Linksfußmagier Jürgen „der Herzchenschwitzer“ Pflantz und die VSG-Legende Horst „Kelly – Methusalem und Seele des Teams“ Kell, die uns mental (unter)stützten.
Beste Voraussetzungen also, könnte man meinen. Doch Göttercoach Dirk „Zauberfuß“ Hartmann – legendär seine Teamansprachen, zuletzt wieder im Trainingskick gegen Tonndorf-Lohe, während dessen er in der Halbzeitpause Gott um Gott lobte und dabei gleichzeitig ganz Lehrer war und gleich mal Fremdwortkunde betrieb: „Jeffrey, wie du die Situationen antizipierst, das heißt ´vorwegnehmen, erahnen´, ist großartig. Das ist moderner Fußball.“ – hatte wieder einmal die, sagen wir, dankenswerte Aufgabe, eine neue Taktik und Formation zu kreieren. Konnte er doch außer auf Detlef „Dedel – die Bank von Stapelfeld“ Müller auf keinen einzigen etatmäßigen Stapelfelder Abwehrrecken zurückgreifen. Und so spielten wir mit einer einzigen Spitze, Opa Holger „Stan Libuda“ Kemming als zweiten Manndecker und einem neuen VSG-Kaiser als Libero, namentlich: Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke, allein in der zurückliegenden Saison an etwa 50% aller VSG-Treffer direkt beteiligt. „Hab ich früher häufiger mal gespielt, können wir gerne machen“, lautete seine entspannte Zustimmung zum Hartmann-Plan.
Stapelfeld beginnt gut, doch macht es sich selbst kaputt
Wandsbek-Jenfeld ist der erwartet starke Gegner: gut gestaffelte Abwehr, alte erfahrene Hasen im Zentrum mit nahezu fehlerfreiem Passspiel, schnelle Flügel, gefährliche Spitzen. Doch das Tempo des Gastgebers als Ganzes ist nicht sonderlich hoch. Und so können die Stapelfelder Ratsherrn nicht nur erfolgreich verteidigen, sondern kommen – phasenweise ebenfalls ruhig und clever agierend mit eingestreuten Konterversuchen – durchaus zu eigenen Abschlüssen.
Darüber hinaus lassen die Kunstrasenkönner die eine oder andere Gelegenheit liegen, während das Selbstvertrauen der Stapelfelder Fußballgötter mit jeder weiteren Minute, die wir nicht zurückliegen steigt. Und so kommt die Maschinerie der Liga-Bayern nicht so richtig ins Laufen. Sollten die Außenseiter aus Stapelfeld hier heute etwa tatsächlich etwas reißen können? Die Abwehr – Arnecke, Müller, Kemming – steht. Die Doppelsechs – Hartmann, Fricke – agiert im Zusammenspiel mit der defensiv ausgerichteten Doppelzehn – Keetz, Martin – und den Flügekräften – Gehrmann, Säuberlich – sowohl diszipliniert defensiv als auch für echte Entlastung sorgend offensiv. Und Holger „die Götterspitze“ Baldus macht ganz vorn Weg um Weg um schon in vorderster Front mit der Verteidigung zu beginnen, und hofft auf die eine Gelegenheit …
Und so sieht es mit zunehmender Spieldauer eigentlich ganz gut aus! Oder?
Doch dann, wie so häufig in den zurückliegenden Spielen – aus dem Nichts wieder einer dieser absolut unnötig-tödlichen Kackfehlpässe … und der Gastgeber kann sein Glück kaum fassen und ist abgebrüht genug, diese Vorlage eiskalt zur 1:0-Führung auszunutzen. Zum Verzweifeln – keiner macht es absichtlich und irgendwie ist jeder mal dran. Aber (um im Elend mal zu reimen): Meine Fresse, was für Pässe!
Keine 4 Minuten später, verursachen wir noch einen klaren Strafstoß und müssen uns nicht nur über das 2:0 des Gastgebers ärgern, sondern auch noch beim weitsichtigen Schiedsrichter dafür bedanken, dass wir noch mit elf Mannen weiterspielen durften. Glück gehabt, hehe.
Dieter Hoeneß-Gedächtnis-Turban
Legendär: Dieter Hoeneß mit Wickelturban - hat nicht sogar noch die Bude gemacht?
Irgendwann in diesen Minuten (der Erinnerung nach kurz vor den beiden oben beschriebenen Gegentreffern) kommt es gleich noch dicker: Abschlag Stapelfeld, Kopfballduell an der Mittellinie. Holger „den leite ich weiter“ Baldus und ein „den köpfe ich zum Torwart zurück“-Jenfeld-Boy steigen beide fair hoch und, ZACK, dingdong, Hinterkopf und Stirn geben sich ein unsanftes und in der Folge für beide schmerzhaftes Küsschen.
Bei Holger fließt gar Blut am schmerzenden Hinterkopf, doch lässt er sich schnell dahingehend beruhigen, dass es zwar blutet, aber nichts allzu Schlimmes ist, und wird in der Folge – mit Gastgeber-Arztkoffer-Utensilien (Danke dafür, Wandsbek-Jenfeld!) – extrem schnell und professionell vom personifizierten Senioren-Pfleger Opa Holger „Holger, das Ohr hole ich Dir gleich wieder aus der Schlinge“ Kemming mit einem beeindruckenden Dieter Hoeness-Gedächtnis-Turban versorgt. Auch dem Kopfkuss-involvierten Gastgeber-Gott brummt der Schädel mächtig, aber es sieht so aus, als wäre es für beide ohne ernsthafte Verletzung ausgegangen. Prima! Die Gesundheit aller Beteiligten ist und bleibt das Wichtigste!
Im Ergebnis geht der tapfere Holger „Dieter Hoeness“ Baldus zur Sicherheit doch lieber raus und lässt sich von Linksfußmagier Jürgen samt besserer Hälfte und der VSG-Legende Kelly mental stärken, während die ein-Mann-Einwechselbank und VSG-Allzweckwaffe Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz, auch genannt „die Knippse“, hereinkommt und in die VSG-Spitze geht.
Halbzeitpause & Anschlusstreffer
Nach der Halbzeit lassen wir zunächst erneut nichts zu und können wieder den einen oder anderen Konter fahren. Schließlich schöner Angriff über die rechte Seite, Flachpass von Steffen „Thomas Müller“ Säuberlich in den Wandsbek-Jenfeld-Strafraum direkt auf Jürgen „Jüggel – der unnachahmliche Strafraum-Explorer“ Martin, der schießen könnte, Haken, Ball auf den rechten Fuß, Ausholbewegung, Haken – hinten werden die ersten Götter nervös: „Schieß doch!“ – Ball auf den linken Fuß und, zack, hart, flach ins lange Eck. Geiles TOOOR! Nur noch 2:1.
Asterix mit der Mega-Groß-Chance zum Ausgleich
Wandsbek-Jenfeld reagiert nun für ein paar Minuten etwas unclever, wirft sofort alles nach vorn, will den alten Abstand erzwingen und ist damit anfällig für weitere schnelle Götter-Konter. Stapelfeld kann das nutzen: zwei-drei Stationen, der Querpass auf den nicht im Abseits stehenden und allein auf den Ball und den herauseilenden Gastgeber-Keeper zu eilenden Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz, der alle Möglichkeiten hat … fertig machen zum Jubeln … den macht er … hundertprozentig … rechts, links, oben, unten … egal, den macht er … JAAA, geil, Ausgleich … doch dann … häää? … verknoten sich auf wundersame Art und Weise die zaubertrank-getränkten Gallierbeine (vermutlich wollte er schnell noch seine Digicam aus dem Stutzen ziehen und sein sagenhaftes Ausgleichstor filmen, damit wir es hier online stellen können … und, JAAA, ähm, nein, zack, ist die Kugel weg, die Chance vertan … weder Keeper Kurz noch Stürmer Schwarz am Ball, der einfach weitertrudelt ... und Asterix, der arme Kerl … Fußball kann so eine bescheidene Angelegenheit sein … Kopf hoch, Fußballgott, der nächste passt! Alles gut.
Stapelfeld schwinden die Kräfte & ´knallharter´ Kemming-Freistoß
In der Folge ist die ballsichere Spielweise mit schnellen Vorstößen über die Flügel der Kunstrasenkönner auf Dauer für uns offensichtlich zu anstrengend und so machen wir es dem Gastgeber ein ums andere Mal (zu) leicht: 3:1, 4:1, 5:1, 6:1 …
Schließlich gibt der Schiedsrichter noch einen Freistoß in leckerer Position direkt an der Strafraumgrenze für die Stapelfelder Ratsherrn. Göraldinho und Stan Libuda stehen bereit. Pfiff. Opa Holger „Stan Libuda“ Kemming, der personifizierte Freistoßhammer, läuft an, zieht ab, trifft die Kugel ´volle Pulle´ und das Runde hoppelt flach um die Mauer rum, genau in die Arme des offensichtlich schon arg eingefrorenen Gastgeber-Keeper Andreas „die Handschuhe schmeiß ich weg“ Kurz, der geradezu entsetzt über die Beleidigung für einen Torwart in die Knie geht und, und, und … unglaublich … die Kugel durchrutschen lässt. TOOOR! 6:2. Doch der alte Torwarthase nimmt´s gelassen … So soll es ja auch sein. Wir halten fest: je weiter hinten Stan Libuda spielt, desto mehr Tore macht er. Respekt!
Statistik beweist: Stapelfeld das bessere Team
Klare, letztlich verdiente, aber doch auch – jedenfalls in Teilen – unnötige Niederlage also. Oder? Nicht, wenn wir uns die Statistik anschauen. Wandsbek-Jenfeld erzielt nur 19,35% aller VSG-Gegentreffer, während Stapelfeld Wandsbek-Jenfeld 40% aller Gegentreffer einschenkt, hehe. Geht man von den Zahlen vor der Begegnung aus, erzielen wir sogar 66% aller Kunstrasenkönner-Gegentreffer und sind somit – ist ja klar – rein statistisch das bessere Team und somit der, ähm, mathematische Sieger, pruuust. Mehr Fehlpässe hatten wir auch. Warum die Punkte dann doch beim Gastgeber blieben? Keine Ahnung …
Fazit: Danke, Männer, für das faire Spiel. Hat Spaß gemacht!
Und so gratulieren wir dem fairen Gastgeber zum verdienten Sieg und sagen Danke für den angenehmen Kick – nicht zuletzt auch beim Schiedsrichter. Mögen alle gesund geblieben sein!
Bleibt noch die Frage: Wer ist das bessere Team – die schwarzgelben Liga-Raubvögel vom SC „Borussia Dortmund“ Condor oder die abgeklärten Kunstrasenkönner und Liga-Bayern von Wandsbek-Jenfeld? Schwer zu sagen. Hängt ja auch immer davon ab, welche Leute gerade am Start sind. Gegen Condor hatten wir nicht den Hauch einer Chance. Gegen Wandsbek-Jenfeld hätten wir mit etwas mehr Konzentration, Cleverness und einem Weihnachtssack voll Duselglück eventuell mal in die Nähe eines Punktes kommen können … wurden dann aber ebenfalls klar geschlagen. Tja, möge der bessere im direkten Duell gewinnen und die Staffelmeisterschaft für sich entscheiden!
Wir freuen uns hingegen auf das kommende Heimspiel gegen die Staffelneulinge von Kurdistan Welat. In diesem Sinne – und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE!!!
Rundum gelungener Trainingskick mit unseren Freunden von Tonndorf-Lohe
Am Mittwochabend, 09.11.2011, bekamen wir Besuch von Tonndorf-Lohe. Kurzfristig an- und abgesprochen wurde es ein schöner Fußballabend für beide Teams. Und wie zuletzt immer, als die Tonndorf-Elf noch gemeinsam mit uns in der S03 kickte, trennen sich die Teams mit einem gerechten 2:2-Remis.
Halbzeit 1: leichte Vorteile für Stapelfeld
Tonndorf kommt in Halbzeit 1 nicht wirklich ins Rollen, während Stapelfeld nahezu alle Zweikämpfe gewinnt, gut gestaffelt steht und die Kugel clever von Mann zu Mann laufen lässt. Doch aus dem Spiel heraus will zunächst noch nichts Zählbares herausspringen. Und so gehen die Stapelfelder Fußballgötter – eher ungewöhnlich für uns – nach einer Standardsituation zu diesem Zeitpunkt absolut verdient in Führung: Eckball Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke von rechts und Opa Holger „Stan Libuda“ Kemming, der sich einfach mal aus der Abwehrreihe löst und mit in den Lohe-Strafraum vorrückt, macht die Bude in guter alter Horst Hrubesch-Manier – Schädel am Elfmeterpunkt rein, Ball rein, TOOOR-Jubel, Stirn putzen. 1:0. Halbzeit.
Halbzeit 2: leichte Vorteile für Tonndorf
Die zweite Spielhälfte gehört dann insgesamt etwas mehr den Gästen, die jetzt immer wieder über Käpt´n Thomas Hübner mit schnellen langen Bällen agieren und somit das massive Stapelfelder Mittelfeld überbrücken können. Doch auch die Stapelfelder Ratsherrn bleiben gefährlich und verlegen sich jetzt eher aufs Konterspiel. Und so ist es ein munteres Hin- und Her, bei dem jedes Team mit etwas mehr Dusel das Spiel für sich hätte entscheiden können.
Letztlich trifft Tonndorf in Halbzeit 2 zwei Mal, während Stapelfeld mit einem schnellen Konter ebenfalls zum 2. Treffer kommt: Vicente „Speedy Goncalez“ Alvarez (endlich mal wieder im Team) treibt den Ball über links spielt hart und flach auf den am 16ner kreuzenden Göraldinho, der zwei Abwehrrecken auf sich zieht, aber die Kugel einfach mal brasilianisch durchlässt und somit den auf Höhe des 2. Pfosten miteilenden Holger „den-mach-ich-rein“ Baldus in Szene setzt, der die Kugel im Vollsprint an- und mitnimmt, um sie sodann eiskalt hart und flach ins lange Eck zu manövrieren. TOOOR!
Im Ergebnis darf der gute Schiedsrichter am Ende des fairen, munteren Spiels ein gerechtes 2:2-Unentschieden vermelden und die Teams zum wohl verdienten Bierchen in die Kabinen schicken.
Viel mehr geht unter der Woche nicht
Anschließend sitzt man noch entspannt beieinander und freut sich des Lebens. Ein rundum gelungener Fußballabend unter Freunden. Und so sagen wir: Danke, Tonndorf! Jederzeit gern wieder!
In diesem Sinne – und jetzt alle: VAU-ESSS-GEEE !!!
SC Condor erteilt VSG-Göttern eine entspannte Lehrstunde
Samstag, 29.10.2011
Keine Frage: der Liga-Raubvogel SC Condor gewinnt absolut verdient mit 4:0 Toren gegen die Fußballgötter der VSG Stapelfeld.
Mal lesen, was der Gastgeber zum Spiel schreibt ...
Sagen wir mal so: bevor wir hier lang und breit berichten, dass wir schlicht schwächer waren als die Gastgeber-Elf, schauen wir doch einfach mal, wie sich das Ganze aus Siegerperspektive liest (zu finden auf www.sccondor.de).
Dort heißt es in der Überschrift: Parallel macht es doppelt Spaß Und weiter: SC Condor - Stapelfeld 4:0 (3:0) Dann die Torschützen inklusive Vorlagengeber: Tore: 1:0 Brendel (Bub); 2:0 Bub; 3:0 Bub (Biermann); 4:0 Brendel (Rossky)
Abschließend - klar, die Geschichte war schnell erzählt - ein paar kurze Worte zum ungefährdeten Sieg, die wir uns ein wenig genauer anschauen: Parallel zur Liga durften wir gegen Stapelfeld antreten und konnten wie sie die Tabellenführung verteidigen. Ja, das war wirklich nett von uns. Und "verteidigen" trifft es ganz gut, hehe - wie viele Torschüsse hatten wir nochmal: einen?
Michael Biermann mit dem VSG-Zitat des Jahres
Nach dem ersten Spieltag war Stapelfeld noch Erster der Tabelle - das hat sich aber bis heute ein wenig geändert. Sensationell! Allein für diesen Satz hat es sich gelohnt, von Euch vorgeführt zur werden, also: gegen Euch gespielt zu haben. Vermutlich wird dieser Satz künftig zum absoluten Götter-Kult-Zitat. Komm, lasst uns den noch mal auf der Zunge zergehen lassen und schon mal einstudieren: "Nach dem ersten Spieltag war Stapelfeld noch Erster der Tabelle - das hat sich aber bis heute ein wenig geändert." - Michael Biermann (da ist schon der Nachname so grandios passend, dass wir ihn zum Stapelfelder Ehren-Ratsherrn ernennen sollten). Ach, einfach herrlich! Und so schlecht waren wir nun auch wieder nicht, wir hatten immerhin nicht eine einzige Ecke ...
Doch weiter im Siegertext: Die Spieler des Spiels sind schnell beschrieben - Bub und Brendel schossen jeweils zwei Tore und waren somit die Garanten des Sieges. Ja! Yes! Si! Die beiden waren wirklich, ähm, ja ganz gut. Mal davon abgesehen, dass "Die Garanten des Sieges" ein wenig nach einem Sat1-Mega-Action-Thriller-Film-Film klingt, während "Bub" und "Brendel" durchaus (rein vom Klang her) auch Gebrüder Grimm tauglich sind - in etwa: ... Bub aber befreite sich aus der haarigen Umklammerung und nahm Brendel an die Hand, um sie auf schnellstem Wege aus dem schwarzen Monsterwald hinaus auf die Lichtung der Träume zu führen, wo Gevatter Biermann bereits ein frisches Blondes für sie zapfte ... Oder so ähnlich.
Aber wir waren ja beim Fußball - so schließt der Spielbericht der Sieger: Am Ende hätte es auch ein wenig höher ausfallen können, aber Hardy hatte etwas dagegen ... Ja, stimmt. Und irgendwie auch ganz schön gemein von Hardy. Aber gut. Wir wollen an dieser Stelle nicht wirklich meckern.
Bleibt abschließend nur anzufügen: Glückwunsch, Condor! Und habt Dank für den fairen Kick in freundschaftlicher Atmosphäre!
Spielfrei und dann Wandsbek-Jenfeld
Und damit wir in der sich eng beieinander befindenen unteren Tabellenhälfte kurzfristig auch ja keine Punkte und Plätze gut machen können, haben wir jetzt erst einmal ein Wochenende spielfrei und dann die nächste Top-Elf unserer Staffel vor der Brust: Wandsbek-Jenfeld. Anschließend wird´s dann wieder etwas leichter (hoffentlich).
Und so hoffen wir, dass die kleine Spielpause ausreichend Zeit bietet, um wieder alle Mann an Bord zu bekommen. Den VSG-Kaiser, wenngleich nur als Zuschauer und unterstützt vom VSG-Phantom, mal wieder an der Seitenlinie begrüßen zu können, war ein genussvoller Anfang. Ergo: Von Antje über Stefan und, und, und bis hin zu Jeffrey - wir sind in Gedanken bei Euch!
In diesem Sinne - und jetzt alle (Achtung, ausnahmsweise schließen wir diesen Spielbericht mal anders; wer möcht, darf natürlich ein fröhliches VAAAUUU-ESSS-GEEE anhängen - ach, ich sehe diesen Satz schon auf grünen T-Shirts): Nach dem ersten Spieltag war Stapelfeld noch Erster der Tabelle - das hat sich aber bis heute ein wenig geändert. - Michael Biermann.
2 Hüter und 3 Tore für 1 Hartmannluja: Stapelfeld schlägt Meiendorf mit 3:0
Freitag, 21. Oktober 2011
Nach der spielfreien Herbstferienzeit war es endlich wieder soweit: Kicken. Heimspiel. Herrenkabine. Trikotkoffer. Aufstellung und mentale Einstimmung. Anpfiff. Ballzauber. Kampf. Disziplin. Teamgeist. Angriff. Abwehr. Traumpass und verpasste Torchance. Bein dazwischen und Glanzparade. Am Ende: 3 Tore, 3 Punkte, Sieg! Und, yes, ein dreifaches Hartmannluja am Heydornschen Tresen. Doch der Reihe nach:
Trotz zahlreicher Ausfälle ...
Vom langzeitverletzten Thomas „der Kaiser“ Hass über die beruflich verhinderten „Opa“ Holger „Stan Libuda“ Kemming und Timo „die personifizierte Coolness“ (A)Laska bis hin zu den verletzten Stefan „Erwin Drogba Kostede“ Hess und VSG-Glanzparaden-Obelix Roland „Antje“ Rohde – die zu beklagenden Ausfälle waren heftig.
... ein starkes Götterteam
Und doch rückte das Team ganz eng zusammen, scharte sich zahlreich um Chefcoach Hartmann, der im Ergebnis eine wirklich starke 11plus auf und neben den Platz schicken konnte.
Und die Stapelfelder Ratsherrn erwiesen sich als wirkliches Team, in dem jeder alles gab, seinen Part erfüllte und für einander einstand. Angefangen bei Libero Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk über Jeffrey "Julio Cesar" Düse, Steffen "Thomas Müller" Säuberlich, Linksfußmagier Jürgen "der Herzchenschwitzer" Pflantz, dem 2:0-Erlöser Jürgen "Jüggel, der unnachahmliche Strafraum-Explorer" Martin, Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz bis hin zum magischen Dreieck Göran "Göraldinho" Keetz, Michael "Eljero Elia" Gehrmann und Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke.
Ehre wem Ehre gebührt ...
Im Grunde also war und ist niemand besonders hervorzuheben, denn zum einen war es eine wahrlich geschlossene Teamleistung und zum anderen müssten wir hier unzähliges auflisten ... und doch - einfach als zusätzliche Freude zu den hier grob fahrlässig verschwiegenen Highlights aller anderen - gibt es ein paar Dinge, sagen wir, lobend zu erwähnen, die nicht selbstverständlich sind:
1. Holger "die VSG-Allzweckwaffe" Baldus
Mehr geht eigentlich nicht - trotz dessen, dass er sich eigentlich gar nicht sonderlich fühlte, stellte er sich auf Anfrage sofort und ohne zu zucken in den Dienst des Teams und in Halbzeit 1 ins Tor, um dort mit einer großartigen Leistung die Null zu halten und um anschließend (in Halbzeit 2) als Feldspieler Vollgas zu geben. Grandios. Hab Dank, Holger!
2. Der unbezwingbare Jens "Hannibal Lecter" Rohde
Immer da, immer (mit Pumpe) am Ball, immer konstruktiv und guter Dinge konnte das personifizierte Schweigen der VSG-Götter heute ausnahmsweise mal erst zur 2. Halbzeit an- und seinen leider verletzten Bruder "Antje" im Tor vertreten. Und wie schon Holger hielt er die Kiste souverän sauber. Vor dem Hintergrund, dass er in der zurückliegenden Saison noch eine sehr schmerzhafte und langwierige Schulterverletzung ertragen musste, ist es wirklich ein Kompliment wert, mit welcher Begeisterung er sich hier und da ins Getummel warf. Jens, großer Sport! Respekt.
3. Jan "Nuri Sahin" Fricke - mit ihm eine Klasse besser
Nicht jeder ist in der Lage, sich selber gut und gesund einzuschätzen. Ganz anders unser Jan, der seiner manchmal ironisch-lauten Klappe in jeder Hinsicht Taten folgen lässt und sich nach einer kleinen Seelenpause ohne großes Aufhebens zurückmeldet und mit einer herausragenden Moral und Leistung auf der Sechs nach vorne, nach hinten, nach links und rechts nicht nur kämpferische wie spielerische Akzente setzt, sondern maßgeblich dazu beiträgt, dass die Stapelfelder Fußballgötter als Team eine ganze Klasse besser agieren als zuletzt. Eine gute Type. Eine starke Leistung. Eine große Freude.
4. Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller
Was wir an Dedel haben, weiß jeder - in jeglicher Hinsicht: eine Bank! Und doch muss hier mal erwähnt werden, dass eine derartige Leistung gegen eine wirklich starke und ausgebuffte Meiendorf-Spitze nach der langen Verletzungszeit wirklich phänomal ist. Nichts hat man von dem ansonsten stetigen Gefahrenherd der Gäste gesehen. Am Ende fand Dedel gar noch Zeit und Kräfte, um ab und an mit nach vorne durchzustarten. Einfach klasse! Dass er dann nach dem Spiel noch ein Geburtstagspils ausgab, ist quasi typisch Dedel. Im Grunde aber hätten wir heute ihn einladen und feiern müssen.
5. Dirk "Zauberfuß" Hartmann
Coach, Stratege, Mutter, Hinterhertelefonierer, Meisterpädagoge, Regulativ sowie personifizierter Spiel- und Sprachwitz für alle Lebenslagen - all das und mehr verkörpert unser "Schädel". Trotz dessen, dass die letzten Spiele glatt in die Hose gingen und es keineswegs einfach ist, da noch Worte zu finden, dieser feinsinnige Fels in der Brandung verliert weder die Lust, noch lässt er uns hängen. Ein Vorbild und Ansporn erster Güte, dessen Anteil am Heimsieg wie am Großen und Ganzen gar nicht hoch genug einzuschätzen ist. Wäre dies ein Gospel-Song, so sängen wir hier jetzt (barfuß in der Kirche tanzend) ein dreifaches Hartmannluja ...
Ähm ja, klar - jetzt müssten hier noch zahlreiche weitere Lobeshymnen und männliche Liebeserklärungen folgen. An und für alle VSG-Götter - im Ganzen wie im Einzelnen. Habt Geduld. Es findet sich ... eines aber muss hier ebenfalls endlich mal wieder ganz laut und deutlich benannt werden: die Spielfeldrand- und Team-Präsenz der heiligen drei Könige Uwe "das Phantom" Klemm, Denker & Lenker Carsten "Bommel" Baumann und Horst "Kelly - Methusalem und Seele des Teams" Kell ist nicht zuletzt die 11-Freunde-warten-auf-dich-Saat, in deren Erde wir gedeihen! Verneigung, Boys!
Der Spielverlauf in Kürze
Stapelfeld ist von Beginn an das bessere Team und kommt bereits nach wenigen Minuten zu echten Großchancen, die allerdings liegen gelassen werden. Schließlich spielt Göran "Göraldinho" Keetz einen scharfen Pass in die Schnittstelle und den Lauf des eilends heranjagenden Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, der gekonnt in den Strafraum eindringt, schaut und ablegt ... Michael "Eljero Elia" Gehrmann - sagen wir - lässt durch und Steffen "Thomas Müller" Säuberlich nagelt die Kugel aus vollem Lauf schmerz- und humorlos trocken in die Gästemaschen. TOOOR! Stapelfeld führt hochverdient mit 1:0.
Meiendorf gibt sich keineswegs geschlagen. Doch Stapelfeld ist vom Torwart bis zur Spitze hellwach und diszipliniert und besser. Die Abwehr sicher. Das Mittelfeld zentral wie auf den Flügeln, nach vorn wie nach hinten besser. Die Spitzen stets brandgefährlich und partiell nur durch Abseitspfiffe des insgesamt guten Schiedsrichters zu stoppen. Doch was zur frühen Vorentscheidung fehlt, ist ein zweites Tor.
Das besorgt schließlich Jürgen "Jüggel - der unnachahmliche Strafraum-Explorer" Martin mit seinem zweiten Ballkontakt direkt nach seiner Einwechselung. Unnachahmlich nutzt er die Möglichkeit eines ruhenden Balls aus großer Entfernung, zieht ab und nagelt die Kugel genau in die einzige Pfütze auf dem ganzen Acker direkt vorm Torwart ... dingdong! TOOOR! Stapelfeld führt endlich, endlich 2:0. Da man ja weiß, wie Fußball manchmal ist, allein die Tatsache, erst spät reinzukommen und dann gleich den Erlöser zu machen, wäre eine weitere Liebeserklärung wert ...
Meiendorf lässt jetzt doch deutlich nach, während Stapelfeld sich weiterhin Großchancen erspielt und auch diese in großer Zahl liegen lässt. Schließlich aber klingelt es wieder: Michael "Eljero Elia" Gehrmann mit herrlichem Pass auf den unglaublich elegant, dynamisch und ballsicher in den Strafraum eindringenden Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, der das Runde schließlich doch noch ins Eckige befördern kann und seinen absolut verdienten Treffer erzielt. TOOOR!!! Stapelfeld führt und gewinnt mit 3:0 Toren!
Bleibt abschließend nur noch ...
... sich beim Schiri und den fairen Gästen aus Meiendorf für einen freundschaftlichen Kick am Freitagabend zu bedanken. Lasst die Köpfe nicht hängen. Nächstes Mal habt Ihr vielleicht wieder die Nase vorn ...
Und wir? Wir haben jetzt zunächst die Liga-Raubvögel vom SC Condor und die Boys von Wandsbek-Jenfeld vor der Brust, die beiden vermeintlich stärksten Teams der Liga. Drei Punkte je Spiel sind da eher unwahrscheinlich, aber ... ähm ... probieren dürfen wir es ja wohl, oder?
In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!
Stapelfelder Fußballgötter verlieren auswärts 2x hintereinander mit 6:1 Toren
Erst am Samstag, 17.09., gegen unsere Freunde vom TSV Wandsetal und die Woche drauf (Freitag, 23.09.) gegen faire Alstertal-Langenhorn-Recken (hatten wir nicht besprochen, dass wir wieder auf dem schönen grünen Teppich kicken?). Da bleibt in Summe nur: Glückwunsch, Wandsetal! Glückwunsch, ALa!
Fotos vom Spiel bei Wandsetal
Dank Thomas "Tattoo-Asterix, der Knippser" Schwarz und seinen fleißigen Helfern (Götter-Nachwuchs) können wir wieder ein paar Fotos präsentieren; allerdings nur von der Pleite bei Wandsetal.
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Stapelfeld geht in beiden Spielen in Führung, um anschließend unterzugehen ...
Keine Frage: beide Spiele zählen in Gänze mit zum Schlechtesten, was wir in den letzten Monaten gezeigt haben. Grob vereinfacht fehlt es eigentlich an allem. Individuell wie als Team. Warum? So recht weiß es niemand. Es ist halt so und muss abgestellt werden. Und das wird gelingen!
Zur Aufmunterung konzentrieren wir uns jeweils auf die Anfangsminuten der beiden Pleitespiele: Stapelfeld steht gut gestaffelt, agiert ruhig, laufbereit, positionsdiszipliniert miteinander und ist auf Augenhöhe mit den Gastgebern.
Gegen Wandsetal kommen wir von links, spielen den Ball etwa Mittelinienhöhe in die Zentrale auf Dirk "Zauberfuß" Hartmann, der mit einem herrlichen 40m-Seitenwechsel-Diagonal-Pass Holger "der Flankengott" Baldus die rechte Außenbahn runterschickt. Dieser wiederum erläuft den herrlichen Pass, legt ihn sich an der Grundlinie zurecht, schaut und flankt wunderbar über Freund und Fein hinweg auf den zweiten Pfosten, wo Michael "Eljero Elia" Gehrmann die Kugel per Kopf gegen die Laufrichtung des Keepers ins lange Eck einnetzt. TOOOR! Führung bei und gegen Wandsetal! Sollten wir hier tatsächlich mal punkten, vielleicht gar gewinnen? Mit einem Wort: nein! Denn was folgt ist die pure Seuche und eifriges Geschenke-Verteilen, was unsere Freunde in Blau-Gelb gern und ungeniert annehmen und ausnutzen. Und so soll es ja auch sein ...
Gegen Alstertal-Langenhorn kommt der Ball auf Mittellinienhöhe am rechten Flügel zur Dirk "Zauberfuß" Hartmann, auch Mister Assist-Assit genannt, der auf engstem Raum den Ball gegen drei Gastgeberrecken verteidigt und die Lücke in die Zentrale sieht und findet. Pass auf Göran "Göraldinho" Keetz, der die Kugel an- und mitnimmt, schaut und den in der Spitze diagonal durchstartenden Stefan "Erwin Drogba Kostede" Hess per Linksfußflachpass auf die Reise schickt. Und dieser eilt der Kugel hinterher, um sie schließlich mit allerletzter Kraftanstrengung und viel Gefühl am herauseilenden Keeper ins lange Eck zu bugsieren (wobei er sich leider zerrt). TOOOR! Auswärtsführung. Ist der Knoten endlich durchtrennt? Wird es diese Woche endlich besser als zuletzt? Leider erneut: nein. Auch der im Vergleich zum Vorjahr partiell stark verjüngten Gastgeberelf wird es in der Folge wieder viel zu leicht gemacht ... und so fahren wir die zweite 6:1-Auswärtspleite in Folge ein.
Und so ist es vermutlich durchaus hilfreich, dass wir nun ein paar Wochenenden spielfrei haben und uns in aller Ruhe fangen können.
In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE!!!
Stapelfelder Fußballgötter verlieren unnötig mit 0:3 gegen Polonia
Freitag, 09.09.2011
Mehr geht eigentlich nicht: Stapelfelder Fußballgötter feiern Vollzähligkeit und haben sage und schreibe achtzehn spielbereite Götter am Start. Chefpädagoge Dirk "Zauberfuß" Hartmann, Jens "der Unbezwingbare" Rohde und der leicht angeschlagene Linksfußmagier Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz ziehen sich freiwillig vom Spielberichtsbogen zurück und schenken ihr Vertrauen den verbleibenden 15 Stapelfelder Fußballgöttern.
Stapelfeld, klar überlegen, will zu viel ...
Und diese sind hochmotiviert und haben die Gäste von Beginn an unter Kontrolle. Ballbesitz in den ersten 20-25 Minuten gefühlt 75:25%. Aber während Polonia konzentriert und diszipliniert defensiv arbeitet, will Stapelfeld einfach zu viel. Der einfache Pass zum Nebenmann reicht nicht - jeder, der die Kugel hat, will damit zaubern, will es ganz allein gewinnen und allen zeigen ... im Ergebnis machen wir nichts aus unserer klaren anfänglichen Überlegenheit und scheitern an einer Vielzahl von übermotivierten Kleinigkeiten: zu kompliziert ... der letzte Pass kommt nicht an ... sich nach und nach einschleichende Positionsdisziplinlosigkeit ... und schließlich gar Gemecker in den eigenen Reihen. Welch ein Wahnsinn.
Polonia spürt, dass wir zwar überlegen, aber letztlich ungefährlich sind, und beginnt seinerseits erste zarte Offensivakzente zu setzen. Schließlich kann der Gast einen berechtigten Elfmeter erzwingen und geht etwa 10 Minuten vor der Pause glücklich in Führung. 0:1. Unglaublich.
Doch wie Fußball so ist - von nun an ist Polonia auf Augenhöhe. Und so können wir uns am Ende noch nicht einmal beschweren, zur Pause zurückzuliegen. Motiviert ja. Clever nein. So die Kurzformel für Halbzeit 1.
Halbzeit 2: Stapelfeld kämpft, tut und macht, findet aber einfach keine Lösung ...
Stapelfeld stellt ein wenig um und begrüßt nun Stefan "Drogba" Hess in seinem ersten Punktspiell für die Stapelfelder Fußballgötter in der Offensive. Ein Stoßstürmer, der trotz der Tatsache, dass die Stapelfelder Ratsherrn jetzt eher bolzen als Fußball spielen, dafür sorgt, dass wir von nun an wenigstens ab und an gefährlich sind.
Doch trotz allen Einsatzes scheitern wir weiterhin an einer Vielzahl von Kleinigkeiten - so gewinnen wir keinen einzigen Flachabstoß oder langen Pass des Gegners, spielen weiterhin zu kompliziert, verlieren mehr und mehr die Ordnung (von zwei Viererketten nur noch wenig zu erahnen, stattdessen agieren wir mit Links- und Rechtsaußen, und machen es uns in 16er-Nähe selber zu eng). Frustrierend: die Gäste sind kein Bisschen besser als wir, aber viel, viel cleverer und gehen schließlich unangenehm effizient mit 0:2 in Führung.
... und dann kam auch noch Pech hinzu ...
Alle wussten: da geht noch was, Polonia ist clever und diszipliniert, aber ja nun wirklich nicht besser - wir müssen nur mal den Knoten durchtrennen; und sei es durch ein absolutes Glückstor. Egal wie, Hauptsache dass ...
Schließlich Pass in die Spitze, der Ball springt auf und Drogba geht kompromisslos zum Kopfball hoch und legt das Runde herrlich auf den links miteilenden MichaElia auf, der das Leder gefühlvoll halbvolley über den herauseilenden Gäste-Keeper hebt ... UND UND UND ... auf der Linie kann ein aufmerksamer Poloniakicker retten ...
Doch statt Anschlusstreffer und noch ausreichend Zeit, das Ergebnis zu drehen, fangen wir kurze Zeit später, erneut durch einen simplen Konter, das 0:3 und müssen am Ende einsehen: hier haben wir uns heute selbst geschlagen! Da bleibt nur: Glückwunsch, Polonia!
Doch das Bier schmeckt auch nach Niederlagen ohne Ausreden. Und so gehen wir frohen Mutes in die kommende Partie gegen unsere Freunde von Wandsetal. In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!
PS: Bilder-Infos folgen noch. Geduld bitte. Danke!
Hitzeschlacht bei und gegen Farmsen geht mit 4:1 Toren verloren (2:0)
Samstag, 03.09.2011
Annähernd perfekte Bedingungen: Sonne, blauer Himmel, grüner Rasen … 30 Grad Celsius Hitze … einen Tick zu heiß … aber Grund zu meckern gab es natürlich nicht. ENDLICH SOMMER! Und wie man links bei Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz sieht, man kann sich auch warmGEHEN. Doch kommen wir zum Spiel …
Keine Frage: das Ergebnis ist leicht zu hoch ausgefallen und doch gewinnt der faire Gastgeber, der in Bestbesetzung antreten konnte, verdient gegen die Stapelfelder Fußballgötter. Glückwunsch!
Der Schlüssel zum Erfolg in dieser Hafenhitze war schlicht die läuferische Überlegenheit und ein grundsolides Passspiel. Stapelfeld muss aufgrund fehlender Kräfte taktisch umstellen und verliert immer mal wieder die Bindung zwischen den Mannschaftsteilen. Andererseits wird auch deutlich: wenn die Stapelfelder Ratsherrn die Kugel laufen lassen, den einfachen Pass spielen, sind sie sofort auf Augenhöhe und Farmsen gerät unter Druck. Und so lautet das vorweggenommene Fazit: im Rückspiel machen wir Euch fertig, hehe!
Trotz Niederlage gab es reichlich Grund zur Freude: das Pflichtspiel-Comeback dreier VSG-Helden
Im Normalfall sind alle Fotos per Mouseclick vergrößert anzuschauen.
Zählt man die verletzungsbedingte Ausfallzeit dieser drei VSG-Götter zusammen, kommt man zusammen fast auf 3 Jahre. Wahnsinn. Heute aber war es soweit: Jens „Hannibal Lecter – der Unbezwingbare“ Rohde, Detlef „Dedel – die Bank von Stapelfeld“ Müller und Michael „Eljero Elia“ Gehrmann, der zwar in der zurückliegenden Rückrunde zwischenzeitlich schon mal wieder auflief, bestritten nach jeweils etwa einjähriger Pause endlich, endlich wieder ein Punktspiel für die Stapelfelder Ratsherrn. YES! YES! YES! Was macht es da schon, Farmsen heute (noch) nicht geschlagen zu haben. Kurzum: Männer, welcome back!
Halbzeit 1: Farmsen mit dem Glück der Tüchtigen, Stapelfeld wird zurückgepfiffen
Stapelfeld beginnt mit dem Glanzparaden-Obelix Roland „Antje“ Rohde im Tor, der heute in ein-zwei Szenen wieder einmal sein Extrakönnen bewies, davor die taktisch umgestellte Dreierkette Karsten „Kaschi – der längste Brasilianer der Welt“ Gnirk als freier Mann und die Manndecker Jeffrey „der personifizierte Tag der Legenden“ Düse und Comebacker Detlef „Dedel – die Bank von Stapelfeld“ Müller, mit einer Leistung als hätte er nie aussetzen müssen, hinter der Mittelfeld-Viererkette (von rechts nach links) ebenfalls-Comebacker Michael „Eljero Elia“ Gehrmann (stark, engagiert, vielseitig – eine Freude!), Jan „die-was-kann-Piper“ Fricke, Göran „Göraldinho“ Keetz und Linksfußmagier Jürgen „der Herzchenschwitzer“ Pflantz, der trotz Blessur an Sehne und Knöchel alles gab, und in der Offensivabteilung der sich sehr mannschaftsdienlich stetig fallen lassende Spielertrainer und Götterchef Dirk „Zauberfuß“ Hartmann auf der 10 und die beiden Götter-Spitzen Jens „Kugelblitz-Ribery“ Arnecke und Jürgen „Jüggel – ich lege mir die Kugel im Zweifel auch selber auf“ Martin.
Farmsen hat von Beginn an mehr Ballbesitz und das Geschehen spielt sich weitestgehend in der Hälfte der Stapelfelder Ratsherrn ab. Letztlich aber lassen wir nichts Gefährliches zu oder die schnellen Farmsen-Spitzen ins Abseits flitzen (reimt sich sogar).
Doch als wir gerade beginnen, uns vereinzelt aus der Umklammerung zu befreien, passt gleich der erste echte, ernstzunehmende Abschluss der Gastgeber perfekt: genau ins Dreieck. Dingdong. Schöne Bude. Nichts zu halten.
Beim 2:0 für die fairen Gastgeber sind wir für einen Augenblick nicht wach und konsequent genug. Passiert.
Aber Stapelfeld kommt jetzt seinerseits besser ins Spiel und kann erste Offensivakzente setzen: Göraldinho mit links von der Strafraumgrenze (zu mittig), MichaElia mit vollen Risiko volley aus der zweiten Reihe (drüber) und dann ein herrlicher Spielzug: Fricke, Gehrmann, Hartmann, Gehrmann, Hartmann, der mit feinem Füßchen in die Nahtstelle auf den heranpreschenden Göraldinho, der nur noch einen Farmsen-Recken vor sich hat und die Kugel auf den mitgelaufenen und laut rufenden Jürgen „Gööö! Gööö! Gööö!“ Martin querspielt, der nun vollkommen frei allein aufs Tor zulaufen kann … und … Pfiff … Entsetzen … Unverständnis … Abseits … Fehlentscheidung … bitter, bitter, bitter … klar war Farmsen zu diesem Zeitpunkt insgesamt besser, aber wir waren gerade dran und man weiß ja, wie Fußball ist. Jetzt die Bude und das Spiel hätte vollkommen neu begonnen. Aber gut – auch für den Schiri war es nicht leicht in dieser Hafenhitze immer auf Ballhöhe zu sein und die strittigen Situationen immer richtig einzuschätzen. Kein Vorwurf, aber sehr schade.
Halbzeit 2: Farmsen bleibt läuferisch besser und doch ist Stapelfeld nicht chancenlos
Farmsen macht weiter wie bisher: läuferisch besser, ruhig und abgeklärt. Stapelfeld wechselt auf mehreren Positionen und verliert ein wenig die gerade gefundene Ordnung. Im Ergebnis sind wir auf beiden Flügeln verwundbar, was der Gastgeber clever nutzt und somit die VSG-Zentrale ständig zum Verschieben zwingt – gefühlt agiert Farmsen jetzt mit ein-zwei Spielern mehr auf dem Platz. Und doch ist es eine Freude, Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz, Holger „der Flügelflitzer“ Baldus und dito-endlich-Comebacker Jens „Hannibal Lecter – der Unbezwingbare“ Rohde, dessen Tochter mittlerweile zur VSG-Chef-Fotoreporterin aufgestiegen ist (ganz lieben Dank!), gegen Gegner und Hitze kämpfen und ackern zu sehen. Respekt!
Und so kann Farmsen irgendwann auf 3:0 erhöhen. Gleichzeitig aber ist Stapelfeld in der Lage mit 3-4 Mann gefährliche Konter zu fahren: ... Holger Baldus von rechts in den Strafraum, Schuss, gerade noch abgeblockt ... Jüggel in unnachahmlicher Manier hält die Kugel allein gegen die komplette Gastgeber-Viererkette, legt sich das Leder in fast 30m Torentfernung vors goldene Füßchen und zirkelt das Runde nahezu aus dem Stand mit 280 km/h auf den rechten oberen Winkel ... Traumtor? ... leider nein, hauchdünn zu genau gezielt (aber schaut Euch im Bild über diesem Text den Farmsen-Keeper an, wie er alles gibt, um die Kugel zu erlangen - Respekt!) ... Göraldinho spielt die Kugel durch die Maschen der Viererkette auf den diagonal in den 16ner flitzenden Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, der den schwer zu nehmenden Ball tatsächlich noch hart und gefährlich auf kurze Eck zieht ... aber der Gastgeberkeeper kann gerade noch zur Ecke klären ... schade.
Dann Jürgen „Jüggel – der unnachahmliche Strafraum-Explorer“ Martin mit herrlicher Brustannahme im gegnerischen Strafraum … kleiner Schupser … Jarolim-Gedächtnis-Diver … Elfmeter-Pfiff … ja, okay, kann man geben, muss man aber nicht (vielleicht war es auch eine Art Wiedergutmachung für die Abseitsentscheidung in Halbzeit 1). Doch wie dem auch sei (und zu meckern gibt es unsererseits ja nun wirklich nichts) – im Ergebnis lag die Kugel schließlich auf dem Punkt, Pfiff und Göran „Göraldinho“ Keetz verkürzt auf 3:1.
In den verbleibenden knapp 10 Minuten versucht Stapelfeld noch einmal alles, kann aber letztlich nicht mehr den Anschlusstreffer markieren und fängt Sekunden vor Schluss noch das 4:1.
Pils, Schwitztitten und schwere Beine
Im Ergebnis gewinnt Farmsen verdient und wir widmeten uns dem kühlen Nass aus der Bierkiste, um dann irgendwann mit schweren Beinen und lustig-ekligen Schweißflecken im Hemd den Heimweg anzutreten.
Bleibt nur: Glückwunsch, Farmsen! Und die Vorfreude auf den kommenden Freitag: Heimspiel gegen die Wandsetal-Bezwinger von und aus Polonia; dann hoffentlich wieder mit allen Göttern an Fußballbord.
In diesem Sinne – und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!
Stapelfeld : Glashütte 6:2 (2:0)
Endlich, endlich ging es wieder los: Saisonauftakt zuhause gegen Glashütte. Anpfiff, Freitag, 26.08.2011, 19:00 Uhr am Drehbarg zu Stapelfeld.
Und trotz der Ausfälle von Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk, unserem Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde, Michael "Eljero Elia" Gehrmann, Stefan "Drogba" Hess und dem Langzeitverletzten Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass waren die Stapelfelder Fußballgötter derart zahlreich vertreten, dass wir es uns sogar leisten konnten, die frisch genesenen Stapelfelder Ratsherrn Jens "der Unbezwingbare" Rohde und Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller noch zu schonen. Wahnsinn.
Ebenfalls als mentale Stütze an der Seitenlinie - und da kann dann ja schon fast gar nichts mehr schiefgehen: die lebende VSG-Legende, Methusalem & Seele des Teams Horst "Kelly" Kell.
Der rundum souveräne Schiedsrichter Matthias Haack bittet beide Teams zum Seniorentanz
Stapelfeld beginnt mit Mirko "die VSG-Allzweckwaffe" Alberts im Tor, der Viererkette Jörg "der personifizierte Muskel mit Herz" Gärtner, Timo "die personifizierte Polkappen-Coolness" (A)Laska, Jeffrey "Bernard Dietz" Düse und Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz, davor von rechts nach links Holger "ich fahre auch bei Gewitter mit Fahrrad" Baldus, Jan "Kevin Keegan" Fricke, Göran "Götze-Göraldinho" Keetz und "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, hinter den beiden Spitzen Jürgen "Jüggel - der unnachahmliche Strafraum-Explorer" Martin und dem letztjährigen VSG-Torschützenkönig uns Scorer-Gott Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke.
Zunächst noch an der Seitenlinie: Spielertrainer & VSG-Messi Dirk "Zauberfuß" Hartmann, Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz und Steffen "Thomas Müller" Säuberlich.
Halbzeit 1: Stapelfeld ist das klar bessere Team
Die Gäste aus Glashütte machen ihrerseits zu wenig, während Stapelfeld gut gestaffelt agiert, den Ball besser laufen lässt und sowohl über die Flügel für Gefahr im Strafraum sorgt als auch aus der 2. Reihe den Abschluss sucht. Schon nach wenigen Minuten scheint klar: nur eine Frage der Zeit, bis das erste Tor fällt.
"Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming nach Vorarbeit von Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke mit dem ersten Saisontreffer der Stapelfelder Ratsherrn
Und wieder geht es einen Tick zu schnell für die Gäste aus Glashütte: Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke arbeitet sich rechts in des Gegners Strafraum bis zur Grundlinie durch, schaut und spielt die Kugel scharf, flach quer auf den am langen Pfosten lauernden "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, der die Kugel eiskalt aus spitzem Winkel ins lange Eck einschiebt. TOOOR! Stapelfeld geht verdient mit 1:0 in Führung.
Stapelfeld über beide Flügel gefährlich
Göran "Götze-Göraldinho" Keetz mit der Pike zum 2:0
Coach Hartmann bringt Neuzugang Säuberlich für Holger Baldus, der hier leichtfüßig den Platz verlässt.
Coach Hartmann nutzt die frühe Führung für einen ersten Wechsel und bringt Neuzugang Steffen "Thomas Müller" Säuberlich, der sich leider nach nur wenigen starken Minuten leicht verletzt und den Platz wieder verlassen muss - zuvor aber leitet er mit seinem ersten Ballkontakt die 2:0-Führung für die Stapelfelder Fußballgötter ein:
Doppelpass mit Göran "Götze-Göraldinho" Keetz, der die Lücke vor sich zum Anlass nimmt, Tempo aufzunehmen und in Richtung 16ner durchzustarten, um schließlich schnörkelos und einfach mal mit der Pike aus 17-18m abzuziehen ... kann man halten ... muss man aber nicht ... TOOOR! Hochverdiente 2:0-Führung für die Stapelfelder Ratsherrn.
Halbzeit 2: Glashütte setzt alles auf eine Karte und bringt Stapelfeld tatsächlich noch einmal in Bedrängnis
Glashütte will es dann heute doch noch einmal ernsthaft wissen, macht jetzt deutlich mehr und versucht mit aller Macht die Spitzen lang zu schicken. Stapelfeld verliert gleichzeitig kurzfristig durch zunächst freiwillige und dann unfreiwillige Wechsel in Mittelfeld und Abwehr ein wenig die Ordnung. Und so kommen die Gäste tatsächlich zum Anschlusstreffer. Nur noch 2:1.
Jetzt geht es Schlag auf Schlag
10-15 Minuten agiert Glashütte jetzt auf Augenhöhe und ist durchaus gefährlich. Doch zunächst müssen die Gäste das 3:1 für die Stapelfelder Fußballgötter akzeptieren, die über links in des Gegners Hälfte eindringen, "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming auf den zentral postierten Göran "Götze-Göraldinho" Keetz, der sich denkt, warum nicht ein zweites Mal, Tempo aufnimmt und aus circa 25m Torentfernung abzieht ... der Ball setzt noch einmal unangenehm auf ... kann man halten ... muss man aber nicht ... TOOOR! Stapelfeld führt wieder mit 2 Toren Vorsprung!
Doch auch Glashütte drängt weiter und hat dann riesiges Glück im Strafraum: Stapelfeld hat die Situation eigentlich schon geklärt und fällt dann einem individuellen Missgeschick zum Opfer, wie es vermutlich nie wieder passieren wird, und zack, liegt die Kugel für einen kurzen Moment herrenlos im 5m-Raum ... Glashütte-Spitze reagiert am schnellsten ... Mirko, der in dieser Phase zum Siegesgaranten wird, kann nichts mehr ausrichten ... nur noch 3:2.
Doch Stapelfeld findet mehr und mehr wieder zurück zur Ordnung, VSG-Messi Dirk "Zauberfuß" Hartmann sorgt für ein ruhiges, cleveress Passpiel in allen Mannschaftsteilen und so setzen wir die Gäste jetzt wieder mehr und mehr unter Druck. Schließlich treibt Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz einen abgefangenen Befreiungsschlag in Richtung Gäste-Gehäuse und zieht torhungrig ab ... der Keeper mit einer glänzenden Reaktion ... doch der Ball ist nicht vollends entschärft ... Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke ist hellwach, gewinnt das kurze Laufduell und staubt in echter Stürmermanier zum 4:2 ab. TOOOR! Die Vorentscheidung ...
Stapelfeld - jetzt wieder klar überlegen - besiegelt den ersten Heimsieg der Saison mit zwei herrlichen weiteren Toren zum 6:2 Endstand
Göran "Götze-Göraldinho" Keetz hat heute reichlich Glück und sammelt mit 3 Toren und einem Assist fleißig Scorerpunkte.
Die verbleibenden 10 Minuten gehören wieder voll und ganz der VSG Stapelfeld. Jetzt läuft die Kugel in den eigenen Reihen und Glashütte wehrt unter größter Mühe Angriff um Angriff ab.
Schließlich Göran "Götze-Göraldinho" Keetz mit der Kugel in der Zentrale, während Jürgen "Jüggel - der unnachahmliche Strafraum-Explorer" Martin diagonal in den Rücken der Abwehr startet ... herrlicher 30m-Flachpass in die Tiefe ... kein Abseits ... der Torwart kommt raus ... doch Jüggel ist den entscheidenden Schritt schneller und spitzelt die Kugel technisch fein am heranfliegenden Keeper vorbei in die Maschen. TOOOR! Stapelfeld führt 5:2.
Kurz vor Abpfiff demonstrieren die Stapelfelder Fußballgötter ihre spielerischen Fähigkeiten: "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming geht die linke Außenbahn runter, tritt drauf, spielt zurück an den Strafraum, von dort geht die Kugel mit hohem Tempo parallel zur Torlinie direkt in die Zentrale auf Dirk "Zauberfuß" Hartmann, der die Möglichkeit zum Doppelpass wahrnimmt und das Leder herrlich one touch zurück zum in den 16ner eindringenden Göran "Götze-Göraldinho" Keetz abtropfen lässt ... Ballan- und mitnahme ... Schuss ... flach ... TOOOR! Der Schlusspunkt einer erfreulichen Partie der Stapelfelder Fußballgötter gegen eine heute eher schwächere Glashütte-Elf.
Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!
| Platz | Mannschaft | Sp. | g | u | v | Tore | Differenz | Punkte |
| 1. | Stapelfeld 1. | 1 | 1 | 0 | 0 | 6:2 | +4 | 3 |
| 2. | Alstert./Langh. 1. | 1 | 1 | 0 | 0 | 5:3 | +2 | 3 |
| 3. | Wandsetal 1. | 1 | 1 | 0 | 0 | 3:1 | +2 | 3 |
| 4. | Meiendorf 1. | 1 | 1 | 0 | 0 | 2:1 | +1 | 3 |
| 5. | Condor 1. | 0 | 0 | 0 | 0 | 0:0 | 0 | 0 |
| 5. | Wandsb.-Jen. 1. | 0 | 0 | 0 | 0 | 0:0 | 0 | 0 |
| 5. | Kurdistan Welat 1. | 0 | 0 | 0 | 0 | 0:0 | 0 | 0 |
| 8. | Sperber 1. | 1 | 0 | 0 | 1 | 1:2 | -1 | 0 |
| 9. | Polonia 1. | 1 | 0 | 0 | 1 | 3:5 | -2 | 0 |
| 10. | Farmsen 1. | 1 | 0 | 0 | 1 | 1:3 | -2 | 0 |
| 11. | Glashütte 3. | 1 | 0 | 0 | 1 | 2:6 | -4 | 0 |
Und so stehen wir nach den Freitagsspielen des ersten Liga-Spieltags mit 3 Punkten und 6:2 Toren an der Tabellenspitze. Vielleicht nur für Stunden, aber immerhin. Und so wird uns Farmsen am nächsten Wochenende vermutlich überschätzen und sehr ernst nehmen. Aber - wer weiß - vielleicht geht ja was ...
In diesem Sinne sagen wir allen Beteiligten unseren Dank für das faire Match und freuen uns auf die kommende Partie - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE !!!
Pokalaus und jede Menge gute Laune
Samstag, 20.08.2011
Absagen und kurzfristige Ausfälle sorgten dafür, dass die Stapelfelder Fußballgötter nur mit 12 Mannen ins erste (und letzte) Pokalspiel der Saison gehen konnten. Zu allem Überfluss kam auch der Schiedsrichter nicht, sodass wir selbigen auch noch stellen mussten (Halbzeit 1: Asterix; Halbzeit 2: Zauberfuß - habt Dank, Männer!).
Zwei astreine Abseitstore in Halbzeit 1 (Asterix, Zaubertrank gehört in den Magen, nicht auf die Augen, hehe) sorgten bereits frühzeitig für eine klare Gästeführung. Ein wenig schade, denn in den ersten zehn-zwölf Minuten waren die Stapelfelder Ratsherrn keineswegs schlechter und hätten durchaus in Führung gehen können.
Insgesamt aber war HT 16 gut gestaffelt, diszipliniert und vor allem mit zwei starken Spitzen ausgestattet das bessere Team. Und so geht das 0:6 - wenngleich ein wenig zu hoch - letztlich absolut in Ordnung. Glückwunsch, Männer!
Drogba mit erstem Pflichtspiel als VSG-Gott
Für Neuzugang Stefan "Drogba" Hess hieß das, gleich über die komplette Spielzeit gehen zu müssen. Respekt! Das perfekte Wetter, die gut gekühlten Kaltgetränke samt guter Laune im Anschluss und die Vorfreude auf die neue Saison rundeten den Pokaltag angenehm ab. Abgesehen vom dünnen Kader und dem Ergebnis kann es so weitergehen.
In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-ESSS-GEEE!!!
Stapelfelder Ratsherrn begrüßen zwei neue Fußballgötter im Testspiel gegen unsere Freunde aus Rahlstedt
Hamburgs bester Schiri Michael Schlichting verwöhnt beide Team mit gewohnt souveräner Spielleitung, Vollbart und in nagelneuer ORANJE Pracht. Jetzt fehlt beim nächsten Mal nur noch der Wohnwagen ...
Mittwoch, 17.08.2011
Mehr geht nicht: freundschaftlich-fairer Trainingskick gegen die guten alten Sackgesichter aus Rahlstedt, die cool ihre Chancen nutzen und knapp mit 2:3 gewinnen.
Männer, habt Dank! Es hat Spaß gemacht! Gern wieder & und alles Gute für die neue Saison!
Doch auch für den Stapelfelder Fußballolymp war es ein rundum erfolgreicher Tag; konnten wir doch mit Stefan und Steffen - HERZLICH WILLKOMMEN! - zwei neue Fußballgötter im Ratsherrn-Team begrüßen, mit denen wir noch viel, viel Spaß haben werden!
Ebenfalls noch zu festhalten: geniale Bude, Jüggel!
Und das alles unter der Leitung von Michael "Bud Spencer" Schlichting, der spontan zusagte, uns modisch mit holländischem Anstrich verwöhnte und wieder einmal alles souverän im Griff hatte. Respekt & Dank! Ach ja, und grüße an die Frau im Auto ...
Staffeleinteilung 2011/2012 steht
Auch in diesem Jahr spielen wir wieder in der S03, die sich von 12 auf 11 Teams verkleinert. Mit unseren Freunden aus Tonndorf-Lohe und von Eppendorf Groß-Borstel verlassen zwei alteingesessene Teams unsere Staffel. Neu im Boot der FC Kurdistan Welat. Willkommen!
Ansonsten bleibt alles beim Alten: Die Liga-Raubvögel vom SC Condor, die Kunstrasenkönner von Wandsbek-Jenfeld, die Farmsener Effizienz-Strategen, die Wundertüte Wandsetal, die Greenkeeper aus Alstertal-Langenhorn, Meiendorf, Sperber, Glashütte, Polonia und natürlich wir, die Stapelfelder Fußballgötter und Liga-Ratsherrn.
Da bleibt nur: Allen Teams tolle und faire Spiele! Wir freuen uns auf Euch!
Start | Reporter-Ecke | Spiele & Termine | Tabelle | Das Team | Kontakt
VSG Stapelfeld | 1. Senioren | Fußball | Herren
































