19. Februar 2010

Und wieder: großer Spaß auf der Bowling-Bahn

Foto: Kaschi zeigt Bauch im Discolight Der bisherige VSG-Rekordhalter sorgt für erotische Augenblicke

Witterungsbedingter Spielausfall sorgt für eine frühzeitige Bowling-Neuauflage der Stapelfelder Fußballgötter - ruhige Kugel 2010 / die Zweite. Wieder dabei: der bisherige VSG-Bowling-Rekordhalter (179 Punkte) Karsten "Kaschi - der, der die Pins tanzen lässt" Gnirk, Horst "Kelly - der Killershot-Magier" Kell und neu-Rekordhalter (191 Punkte) Göran "Bowling-Spare-Rib" Keetz. Erstmals mit an der Bahn: Dirk "Zauberfuß - die personifizierte Drehstoßtechnik" Hartmann, Mister 9-Pins-fallen-immer-im-ersten-Wurf Thomas "Hasso - The Bowling-Kaiser" Hass und last but not least Coach Carsten "Bommel - das Maß aller Dinge" Baumann, der nach gefühlten 500 Jahren Bowlingpause gleich mit einer 172-Punkte-Vorlage startete und insgesamt stets über 150 Punkte blieb. Respekt!

 

Im Ergebnis ein erneut kurzweiliger Abend im Götterkreise, der eine wahre Freude war und am Ende sogar noch 12 Euro-Kohle-Einsammelüberschuss für die Mannschaftskasse (Kaschi, bringe ich bei Gelegenheit mit) im Säckle hatte. Für alle, die nicht dabei sein konnten, folgt abschließend eine Demonstration hoher Bowlingkunst

VSG-Coach Carsten "Bommel" Baumann demonstriert, was Götterbowling ist

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08. Januar 2010

Großer Spaß mit bunten Kugeln

Bild: Strike beim Bowling

Unter dem Motto "Ruhige Kugel zum Jahresauftakt" versammelten sich am Freitag sieben Stapelfelder Fußballgötter - Horst "Multitalent Kelly" Kell, der zuvor noch schnell auf einem Mono-Wasserki den Rundenrekord auf der Carrera-Bahn nebenan brach, Mister 179-Punkte-Disco-Light-Mega-Bowler Karsten "Kaschi - ich habe mich voll auf meine Mitte konzentriert" Gnirk, der im Zweifel die Pins beim Strike auch einfach ein paar Zentimeter tanzen und stehen ließ, Stefan "zwischen Pudel und Strike ich schnell noch ein Frettchen besteig"-Kleintier- & Gute-Laune-Minister Policke, der zweite Halbzeit-Bowler Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, dem es nur ein klein wenig an Konstanz fehlte, um uns alle vorzuführen, Krawallo- und Schwuchtel-Kugelpflüsterer Jörg "ich parke an der Aral-Tankstelle" Gärtner, das-mach-ich-doch-mit-links-Striker MichaELIA Gehrmann und fast-immer-genau-wie-Kelly-Bowler Göraldinho - auf der Gilde-Bowling-Bahn zu Wandsbek und ließen es in vielerlei Hinsicht extrem entspannt angehen. Lecker Kaltgetränke, große Würfe, beste Stimmung ... kurzum: eine wirklich erfreuliches Zusammenkommen, das es über kurz oder lang zu wiederholen gilt.

 

Glashütte vs. Stapelfeld 3:2 (1:2)

Lustig, lustig, tra-la-la-laaa ...

Foto: Schokoladen-Weihnachtsmann vor VSG-Website. Weihnachtsmann von unser Trikot-Fee vor der VSG-Website

Mit mehr oder minder geputzten Buffern ging´s am Nikolaussonntag nach Glashütte. Erstes Rückspiel der Saison und eine offene Rechnung, die wir begleichen wollten - hatten wir das Hinspiel zuhause doch tatsächlich mit 0:1 Toren verloren, anstatt es dem Spielverlauf entsprechend mit 6:0 Toren zu gewinnen.

 

Auftakt nach Schokoladenmaß

 

Nachdem es bereits beim Umziehen eine liebevolle Schokoladen-Aufmerksamkeit unserer Trikot-Fee gab, zeigten sich die Stapelfelder Fußballgötter auch auf dem Platz zunächst von ihrer Schokoladenseite.

 

Trotz Nikolaus hatten wir mit Römerschreck Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz (wie der Tabak) sogar eine personelle Alternative an der Seitenlinie - unterstützt durch die Langzeitverletzten Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klinck und "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, drei Götter-Kindern und Dedels "Aerobic-Tante" (bitte nicht übel nehmen!).

Fußballgötter

Auf dem leicht angeschlagenen grünen Rasen präsentierten sich die Stapelfelder Fußballgötter zunächst in dieser Formation: "VSG-Glanzparaden-Obelix" Roland "Antje" Rohde (Tor), "Der Kaiser" Thomas "Hasso - il kapitano" Hass (Libero), Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller (Manndecker), Kassenwart Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk (Manndecker), Marc "Pitroipa" Pranga (Mittelfeld rechts), die personifizierte gute Laune Jens, der Unbezwingbare, Rohde (Mittelfeld zentral), Dirk "Zauberfuß, Chefpädagoge und Gitarrenvirtuose" Hartmann (Mittelfeld zentral), Linksfußmagier Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz (Mittelfeld links), Michael "Eljero Elia" Gehrmann - hinter den Spitzen: Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Göran "Göraldinho" Keetz.

Tor! Tor! Tor!

Zauberfuß-Flanke & Göraldinho-Kopfball

 

Stapelfeld setzt die Gastgeber-Elf sofort unter Druck - eng gestaffelt gehen wir früh drauf und erkämpfen den Ball ein ums andere Mal bereits in des Gegners Hälfte. So ist das Spiel dann auch noch keine 3-4 Minuten alt, als die Stapelfelder Fußballgötter über die rechte Seite mit Marc "Pitroipa" Pranga Tempo aufnehmen und mit einfachem Doppelpassspiel in den Rücken der Abwehr gelangen. Dirk "Zauberfuß" Hartmann schaut, ruft, flankt ... butterweich und doch scharf ... präzise ... genau auf Haput von Göran "Göraldinho" Keetz, der einen Schritt schneller als sein Gegenspieler das Runde aus etwa 7-8 m Torentfernung ins lange Eck köpft. Tooor! 0:1 für Stapelfeld.

 

Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde leitet mit gallischem Zaubertrank-Abschlag das frühe und zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 2:0 für die Stapelfelder Fußballgötter ein

 

Etwa 10. Spielminute: Eckball für Glashütte, der direkt in den Fängen des VSG-Toni-Teufelskerl-Turek-Rohde landet - und dann geht es richtig schnell. Weiter, nein, noch längerer Zaubertrank-Abschlag und Laufduell zweier VSG-Gallier gegen drei Glashütte-Defensiv-Römer. Weit in des Gegners Hälfte schlägt der Rohde-Abschlag auf. Göraldinho jagt dem Leder hinterher, zieht die Aufmerksamkeit aller Glashüttianer auf sich, die sich um ihn scharen. Selbst der Keeper verlässt bereits sein Tor. Doch das VSG-Kopfballungeheuer sieht im linken Augenwinkel noch einen grünen VSG-Schatten, wartet nicht bis der Rohde-Abschlag ein zweites Mal aufspringt, steigt hoch und köpft das Runde zur Überraschung aller Glashütte-Römer links rüber. Dort lauert im Vollsprint Michael "Eljero Elia" Gehrmann, lässt die Kugel noch einmal auftippen, um sie dann gefühlvoll, direkt und halbvolley herrlich über den Torwart zu heben und in der Glashütte zu versenken. Tooor! 2:0 Auswärtsführung!

 

Ja, ist denn heut´ schon Weihnachten?

 

Nein, leider nur Nikolaus - ein zartes Xmas-Anschmecken sozusagen; die eigentlichen Geschenke des Tages sollten erst noch kommen. Vor der Pause noch der Anschlusstreffer per Kopf ("Mein erstes Kopfballtor seit 32 Jahren." - da muss man Sportsmann sein und aufrichtig gratulieren). Und nach der Pause tatsächlich Ausgleich und schließlich gar Führungs- und Siegtreffer für die Gastgeber. In Nikolaus-Gutmenschen-Art überreicht von der Stapelfelder Elf - frei nach dem Motto: Ihr habt es alle gesehen, wir hätten Euch abschließen können. Aber, hey komm, ist doch Nikolaus. Nehmt hin die Punkte ... 

 

In Gänze geht diese erneute Niederlage gegen Glashütte sogar fast schon wieder in Ordnung. Glashütte spielt einfach und clever über eine starke rechte Seite und mit langen Bällen, während es in der VSG-Elf nach der frühen Führung schon an den Grundvoraussetzungen mangelt: Laufbereitschaft ... grauenhafte Abspielfehler ... Der Aufwand, den Ball zu gewinnen wird immer höher, während von strukturiertem Pass- und Aufbauspiel, kreativen Ideen und Entlastung doch eher nichts als wenig zu sehen ist. Unglaublich, dass wir dieses Spiel noch abschenken.

 

Erst bei Rückstand geht wieder ein Ruck durchs Team

 

Kaum liegen die Stapelfelder Fußballgötter zurück, drehen sie / wir wieder auf - kann ja wohl nicht sein, dass wir verlieren! Und, zack, dreht sich das Spiel erneut. VSG-Käpt´n Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass und Dirk "Zauberfuß" Hartmann übernehmen jetzt die Mittelfeldzentrale und versuchen wieder Struktur und Tempo ins Spiel zu bringen. Auch Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller schaltet sich jetzt mehr und mehr ins Offensivspiel ein. Und so gehören die letzten Minuten wieder der VSG-Elf. Und es wird tatsächlich noch ein-zwei Mal richtig gefährlich vor der Glashütte-Bude, doch letztlich zu spät und erfolglos ... Kurzum: Glückwunsch, an den fairen Gastgeber!

 

Vorweihnachtlich-sentimentaler VSG-Kaiser-Kreis

 

Foto: Thomas Hass VSG-Fußballgötter-Kapitan Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass

Doch von Resignation oder schlechter Stimmung - keine Spur! Ganz im Gegenteil. Nach gemeinsamer Dusche versammeln sich die Stapelfelder Ratsherren gemütlich in der Nikolaus-Kälte um ein Kistchen Gerstensaft und genießen eine rundum gelungene Jahresabschlussansprache von il kapitano Thomas "The Kaiser" Hass, die er nutzt, um sich im Namen aller bei Denker & Lenker Carsten "Bommel" Baumann (heute leider nicht anwesend) für die Coaching-Dienste, bei Marc "Pitroipa" Pranga für den stetigen Kalt- & Heißgetränke-Service, bei Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk (der sich heute ein heißes Duell mit der Glashütte-Spitze lieferte und selbige im Grunde kaltstellte) für die Kassenwart-Dienste, bei Dirk "Zauberfuß" Hartmann für die Allround-Dienste (Coaching & Co), bei den Neuzugängen Jens "der Unbezwingbare" Rohde, Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Michael "Eljero Elia" Gehrmann für die sportliche und menschliche Teamverstärkung, bei unseren Langzeitverletzten Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klinck, "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming sowie Horst "Kelly - Methusalem und Seele des Teams" Kell für den stetigen Seitenlinien-Support, die VSG-Website ... kurzum: beim gesamten Team und seinen Stützen zu bedanken. Das war so schön und treffend, dass wir fast Pipi in den Augen hatten! Nicht nur dafür, aber auch dafür: Danke, Hasso!

 

Und so freuen wir uns auf 2010 - in diesem Sinne (und jetzt alle):

VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!

Stapelfelder Fußballgötter verlieren unglücklich mit 3:2 bei Sperber. Oder auch: Zuerst hatten wir (kein) Glück. Und dann kam auch noch Pech dazu.

Foto: Enttäuschte Fußballgötter lassen die Köpfe hängen.

Um gleich mal einen Zitate-Klassiker von Jürgen "Kobra" Wegmann ins Spiel zu bringen. Oder um es mit Eike Immel zu sagen: "Im Großen und Ganzen war es ein Spiel, das, wenn es anders läuft, auch anders hätte ausgehen können." Doch der Zitate-Reihe nach:

 

Das war nicht ganz unrisikovoll. (K.-H. Rummenigge)

 

Ohne Dirk "Zauberfuß" Hartmann, Stephan "Rockröhre & Kleintier-Minister" Policke, Jörg "Der VSG-Pferdeflüsterer" Gärtner, unsere Doppelsechs Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez und Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke, die Sturmalternativen Horst "Kelly - Methusalem und Seele des Teams" Kell und Uwe "das Phantom" Klemm sowie die langzeitverletzten Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klinck und "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming ging´s am Sonntagmorgen in Richtung Stadtpark zum fairen Gastgeber und Tabellen-nachbarn Sperber. Auch ohne neun ("Bommel" mitgezählt - gar ohne zehn) ein klassisches 6-Punkte-Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollten.

 

Die ersten 90 Minuten sind die schwersten. (Bobby Robson)

 

Keine leichte Aufgabe also für Coach Carsten "Bommel" Baumann überhaupt eine Grundaufstellung zu finden. Doch mit unserem Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde im Tor, Libero & Käpt´n Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass, den Manndeckern Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller und Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk, der heutigen Doppelsechs Thomas "Der Ball ist rund." Werbeck und die personifizierte Gute-Laune-Quelle Jens "der Unbezwingbare" Rohde, den Außenbahnkräften Marc, der leichtfüssigste 40-Tonner der Liga, Pranga (rechts) und Linksfußmagier Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz (links) sowie Michael "Eljero Elia" Gehrmann, heute für Göran "Göraldinho" Keetz hinter den Spitzen, der gemeinsam mit Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke im Sturm spielte, stand schlussendlich eine schlagkräftige Ratsherren-Elf auf dem Platz, die der Überzeugung folgte, dass der Spitzenreiter jederzeit den Tabellenführer schlagen kann, vom Feeling her also ein gutes Gefühl hatte und keineswegs gewillt war, den Sand in den Kopf zu stecken. (frei nach Vogts, Möller, Matthäus)

 

Des sin Gefühle, wo man schwer beschreibe kann. (Jürgen Klinsmann)

 

Wenngleich tief, so doch wunderbar kompakt stehend zeigten die Stapelfelder Fußballgötter eine starke Anfangsviertelstunde. Die Sperber-Spitzen waren bei unseren Manndeckern gut aufgehoben. Die von Coach "Bommel" angeordnete Dichtstellung der gegnerischen Schaltzentralen wurde von unser Doppelsechs konsequent umgesetzt. Die VSG-Spitzen holten sich die Bälle in der eigenen Hälfte ab, sorgten für Entlastung und erspielten sich mit einfachem Tempo-Passpiel und dem stets nachrückenden MichaELIA, der die partiell mit vorpreschenden Flügelkräfte Marc und Jürgen immer wieder geschickt einsetzte, zahlreiche aussichtsreiche Situationen. Stapelfeld war die spielbestimmende Elf. Der zwingende Abschluss und somit Zählbares allerdings blieb vorerst Mangelware. Doch die Kompaktheit der Stapelfelder Ratsherren unterbrach ein ums andere Mal die Angriffsbemühungen des Gastgebers, während das einfache, schnelle Miteinander die gegnerische Defensive beständig unter Druck setzte. Schließlich half der Gegner in dieser dauerhaften Bedrängnis aktiv mit und köpfte eine scharf getretene Marc-Pranga-Flanke, der zuvor erneut schön von MichaELIA freigespielt wurde, humorlos ins eigene Netz. Besser hätten es die dahinter lauernden VSG-Spitzen auch nicht machen können. Eigentor. Danke & Bingo! 0:1 für das schwarz-weiße Ballett (sind einfach unserer schönsten Trikots).

 

Das habe ich ihm auch verbal gesagt. (Mario Basler)

 

Nur wenige Minuten später pfeift der Schiri einen Handelfmeter gegen uns, bei dem sich alle 22 Spieler einig sind: >Hand? Ja. Aber kein Elfmeter!< Beide Arme eng am Körper anliegend wird Thomas W. das Runde in einer eher ungefährlichen Situation aus 1,25m-Entfernung an die Hand geschossen. Hätte er - falls das auf die Entfernung überhaupt möglich ist - aktiv versucht, den Ball mit den Händen abzulenken, sprich: die Arme ausgefahren, wäre das Leder vollkommen unspektakulär von seiner Hüfte abgeprallt. Kurzum: Fehlentscheidung, was wir dem Schiri dann auch gleich verbal gesagt haben, hehe. Aber es half alles nichts. "Antje", unser Göttergalier zwischen den Pfosten, nahm zwar noch einen Extraschluck Zaubertrank, doch der Strafstoß des sperberschen Römers war nicht zu parieren. Verdammt glücklicher Ausgleich für den Gastgeber. 1:1.

 

Wir haben ein Abstimmungsproblem - das müssen wir automatisieren. (B. Vogts)

 

Klar, der Strafstoß war lächerlich. Dennoch: eigentlich war nichts passiert. Hätten wir einfach weitergemacht wie bisher, wäre es hinten weiterhin eher ungefährlich geblieben und vorne über kurz oder lang der eine oder andere Treffer gefallen. Nicht so in der Praxis. Zum einen lamentieren wir noch minutenlang mit dem Schiedsrichter, zum anderen sorgen zwingend nötige Einwechselungen für zwischenzeitliche Zuordnungsprobleme (Steffen Freund: "Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: >Komm, zieh deine Sachen aus, jetzt geht´s los!<"), während sich zeitgleich leichte Disziplinlosigkeiten einschlichen - klar zugeordnete Gegenspieler wurden nicht mehr in letzter Konsequenz verfolgt und zugestellt, sondern übergeben. Auch stehen wir jetzt nicht mehr so kompakt wie zu Beginn. In der Folge wird der Aufwand, Bälle zu gewinnen, stetig größer und die Lücke zwischen vorn und hinten wieder einmal schwer überbrückbar groß. Es fehlt an Anspielstationen. Gleichzeitig wird der Wirkungsraum der zuvor kaltgestellten Schaltzentralen des Gegners immer größer, sodass wir vor der Pause mehr und mehr unter Druck geraten und schließlich den eigentlich überflüssigen, in dieser Phase aber nicht unverdienten 2:1-Führungstreffer des Gastgebers fangen. Halbzeit.

 

Das Spielfeld war zu lang für Doppelpässe. (Bertie Vogts)

 

Das wird auch zu Beginn der 2. Halbzeit nicht besser - erneut stehen wir nicht kompakt. Während die Offensive jetzt weiter vorrückt, früh draufzugehen versucht und dem Rückstand mit aller Macht umbiegen will, bleibt die Defensive nach Ballgewinn allzu häufig an der eigenen Strafraumgrenze stehen. Im Ergebnis brennt zwar hinten zunächst nichts an, im Mittelfeld und Angriff aber agieren wir - wie in dieser Saison schon in so vielen Spielphasen - in stetiger Unterzahl und können somit nur wenig bis gar nicht für echte Entlastung sorgen. Der einfache Ball zum Nebenmann ist fast nicht möglich. Torgefahr geht in dieser Phase von der VSG-Elf so gut wie keine aus. Wie auch? Das ist, als wenn man einer 3-köpfigen Offensive zuruft: "Drei gegen sieben. Überzahl. Spielt sie aus!"

 

Das Chancenplus war ausgeglichen. (Lothar Matthäus)

 

Kurzum: wir sind uns nicht einig - früh drauf und nachrücken oder fallen lassen und tief stehen. In jedem Falle stehen wir nicht kompakt und machen es dem Gegner unnötig leicht, Bälle zu gewinnen und nahezu unbedrängt die VSG-Lücke zwischen Abwehr und Angriff zu überbrücken. Irgendwann findet der Gegner druch eine gewonnen eins-zu-eins-Situation dann doch die Lücke, prescht bis zur Grundlinie vor und spielt den Ball flach, hart im Rücken der VSG-Elf herrlich quer - am zweiten Pfosten lauert ein weiterer Sperber-Römer und schiebt unbedrängt zur 3:1-Führung gegen uns ein.

 

Verloren. Macht nichts. Nächstes Spiel gewinnen. (Branko Zebec zu seinen HSV-Spielern, als es 0:2 steht - aber erst zur Halbzeit!)

 

Jetzt scheint es in allen Köpfen angekommen zu sein - wir liegen zurück. Und wieder beweist die VSG-Elf Charakter, bäumt sich auf, kämpft, ackert, ja, rückt wieder auf und nach. Dedel und Hasso rücken zusätzlich immer häufiger mit ins Mittelfeld und die Offensive nach. Endlich haben MichaELIA, Jürgen und der jetzt rechts spielende Thomas "Asterix" Schwarz wieder Unterstützung auf den langen Wegen in die Offensive. Die beiden VSG-Spitzen lassen sich abwechselnd fallen, um erste Anspielstation zu sein und anschließend den direkten Weg in die Spitze anzutreten. Wir stehen wieder kompakt, bieten einander Anspielstationen. Und obgleich nicht alles rund läuft und wir hier und da einfach nicht clever und konzentriert genug miteinander spielen, verschiebt sich das Spielverhältnis wieder mehr und mehr zu unseren Gunsten. Wir sind wieder da! Endlich.

 

Die schönsten Tor sind diejenigen, bei denen der Ball schön flach oben rein geht. (Mehmet Scholl)

 

Und so gehöhrt die Schlussviertelstunde wieder uns. Stapelfeld drückt und drückt und sucht den Abschluss. Kugelblitz-RiberyHasso, Göraldinho, MichaELIA, Dedel. Nach einer der nun durchaus zahlreichen VSG-Ecken kann der Gegner nach Göraldinho-Kopfball gerade noch auf der Torlinie retten. Linksfußmagier Jürgen im Nachfassen - wieder eine Gräte dazwischen. Doch die VSG-Angriffspower lässt keinesweg nach. Michael "Eljero Elia" Gehrmann dringt wiederholt in den gegnerischen Strafraum ein, zieht ab, hart, flach ... - Pfosten. Das gibt´s doch gar nicht! Es ist wie vernagelt. Jetzt tankt sich Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke elegant in den Strafraum durch und wird zweifelsfrei regelwidrig zu Fall und um die Einschussgelegenheit gebracht (Olaf Thon: "Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert."). Elfmeter, den Göraldinho sicher verwandelt. Nur noch 3:2. Doch letztlich zu spät. Der übers ganze Spiel betrachtet hochverdiente Ausgleich will nicht mehr fallen.

 

Die Eintracht ist vom Pech begünstigt. (Karl-Heinz Körbel)

 

Keine Frage: eine bittere Niederlage! Erst der Elfmeter gegen uns. Dann gegnerische Rettungsaktionen auf der Torlinie, Torhüter-Paraden, Pfosten - unglaublich, aber wahr: wir fahren ohne Punkte heim.

 

Doch bleiben wir zunächst bei den erfreulichen Dingen: Trotz oben benannt fehlenden VSG-Kräfte und trotz des unberechtigten Elfers hätte wir mindestens ein Remis verdient gehabt! Klasse, wie hier ungewohnte Positionen und Rollen angenommen wurden. Respekt, Männer! Auch hatten wir dennoch 3 Einwechselkräfte zur Verfügung - inklusive Mirko, der sich angeschlagen als 3. potenzieller Einwechselspieler anbot. Ganz toll! Dass neben Coach Bommel die Seitenlinie wieder mit VSG-Supporters angefüllt war - von Opa Holger über den Rohde-Nachwuchs bis hin zu Dedels Freundin, ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Vielen Dank dafür! Darüber hinaus gibt uns die starke Leistung von MichaELIA auf der Göraldinho-Position neue taktische Optionen - so können wir alternativ und je nach Personalsituation von der Doppelsechs-Strategie abweichen, die Sechserposition nur einfach besetzen und mit Göraldinho und MichaELIA eine etwas tiefer stehende Doppelzehn spielen. Wenn wir dann eines Tages die VSG-Knippsmaschine Michael Klinck wieder neben unseren Kugelblitz-Ribery in den Sturm schicken können und Dirk "Zauberfuß" Hartmann beispielsweise rechts im Mittelfeld aufläuft ... Halleluja! Franz Beckenbauer: "Deutschland wird auf Jahre unschlagbar sein." Doch um es mit Jens Jeremies (auch hart, wenn man das Wort "mies" schon im Namen trägt) sagen würde: "Das ist Schnee von morgen."

 

Ich habe nie an unserer Chancenlosigkeit gezweifelt. (Richard Golz)

 

Weitaus weniger erfreulich, wenn nicht gar die eigentliche Niederlage des Spiels, war im Nachgang das Gezeter untereinander. Kaum gehen mal drei Spiele in Folge verloren, beginnen wir uns untereinander anzumachen? Das kann es doch wohl nicht sein, Männer! Klar, wir schießen verhältnismäßig wenig Tore - dafür aber allein die Offensive verantwortlich zu machen, ist um ehrlich zu sein, dann doch eine eher von keiner Kenntnis getrübte Sichtweise. Genauso zutreffend ist die Aussage, dass wir hinten zu wenig Gegentreffer fangen. Am Ende eines Spiels müssen wir eigentlich nur eins mehr geschossen haben als der Gegner. Und das Geheimnis zum Erfolg liegt bei uns schlicht in der Frage, stehen wir kompakt oder lassen wir uns auseinanderreißen. Wenn wir zurückliegen, kann das nur heißen: nachrücken, nachrücken, nachrücken. Und wenn wir uns schon anmachen - dann doch bitte im Mario Basler-Stil: "Lauf mal, du bewegst dich ja wie ich." Bezüglich unserer Torquote hier noch eine Hinweis an den Mannschaftsrat - mit der Bitte eine entsprechende Lösung zu installieren, hehe: "Gute Stürmer können nur Tore schießen, wenn Sie am Abend vor dem Spiel guten Sex hatten. Dafür war ich das beste Beispiel." - Brasiliens ehemaliger Stürmerstar Romario. Bin sehr gespannt, wie die VSG-Lösung in dieser Frage, sagen wir, aussieht und heißt ... (wobei, wie sie heißt, interessiert mich eigentlich gar nicht).

 

Wir haben genügend Potenz für die Bundesliga. (Steffen Baumgart)

 

Was ich sagen will? Es macht riesig Spaß in dieser Truppe zu spielen! Lasst uns das nicht kaputt machen. Denn unabhängig von den Ergebnissen ist das doch das letztlich Wichtige (schnief, jetzt wird es aber doch fast ein bisschen zu sentimental, oder?). Und dass wir in dieser Liga jeden schlagen können, wenn wir als Team agieren, haben wir bereits mehrfach bewiesen.

 

Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Niederlage oder Unentschieden. (Franz Beckenbauer)

 

Lange Rede, kurzer Sinn: die allzu lange Winterpause steht vor der Tür. Lasst uns also das Jahresabschlussspiel bei und gegen Glashütte genießen und gemeinsam erfolgreich bestreiten! Und sollte das aus irgendwelchen Gründen nicht klappen, gilt Rolf Rüssmann: "Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt."

 

In diesem Sinne: VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!! 

 

PS: "Ach, solche Sachen soll man nicht unnötig hochsterilisieren." (Bruno Labbadia)

 

 

Enttäuschende Heim-Niederlage gegen Tonndorf-Lohe

Es gibt Tage, an denen einfach nichts geht. Und Freitag, der 20. November 2009, war so ein Tag, an dem für die Stapelfelder Fußballgötter nichts ging. Umso bitterer, da Tonndorf-Lohe keineswegs der erwartet schwere Gegner war, sondern - ohne dem Gegner zu nahe treten zu wollen - fußballerisch ebenfalls nicht über zwei schlicht, zwei kraus nicht hinaus kam, aber auch nicht hinauskommen musste, um mit eher schwacher, höchstens durchschnittlicher Leistung bei uns mit 2:0 Toren zu gewinnen. Da hilft auch kein Gejammer auf VSG-Seite, dass wir gute Einschussgelegenheiten liegen ließen, die Tore des Gegners aktiv unterstützten, die eine oder andere Stammkraft entweder erst zur 2. Halbzeit kommen konnte oder in selbiger verletzt ausscheiden musste ... und, und, und ... es wurde getan, geackert, jeder gab sein Bestes. Aber es war einfach nicht unser Tag! 

 

Fazit: Glückwunsch, Tonndorf-Lohe! Und: Mundabwischen, Männer! So ein Tag kommt so schnell nicht wieder. Nehmen wir es gelassen und schauen uns hier noch einmal die Pressekonferenz nach dem Spiel mit Coach Carsten "Giovanni Trapattoni" Baumann an:  

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Bleibt die Frage: Wer war der VSG-Strunz des Tages? Die richtige Lösung schreibt Ihr bitte auf eine Postkarte und sendet sie unfrankiert an die FC Bayern München AG, Postfach 90 04 51, D-81504 München. Stichwort: „Der Geist ist stärker als der Körper.“ - Lebensmotto von Louis van Gaal (wer immer das auch sein mag).

 

Und jetzt alle: VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!! 

Wandsetal : Stapelfeld 3:1

VSG unterliegt beim Serien-Staffelmeister Wandsetal

Samstag, 15.11.2009, 15:00 Uhr: Anpfiff, sofortige Spielunterbrechung durch den guten Schiedsrichter, Schweigeminute in Gedenken an Robert Enke und seine Angehörigen, spontaner Applaus auf und neben dem Platz - emotionaler und würdiger Auftakt zu einem sehr fairen und hochwertigen Fußballspiel.

 

Starke Defensive. Wenige Offensiv-Aktionen.

 

Die Geschichte des Spiels: Wandsetal - die in Mittelfeld und Sturm personell wohl am stärksten besetzte Mannschaft unserer Liga, mit Einzelspielern, die in der Lage sind, ein Spiel allein zu entscheiden - ist der erwartet starke Gegner und fordert höchste Aufmerksamkeit der Stapelfelder Defensive. Und die ist hellwach! Klasse, was Thomas "Hasso - the Kaiser" Hass, die Manndecker Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller, Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk sowie Vicente "Speedy Goncalez - der beste 6er der Liga" Alvarez, Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke, Stephan "Rockröhre und Kleintier-Minister" Policke sowie Linkfußmagier Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz insbesondere in Halbzeit 1 leisten. Die gegnerischen Einzelspieler sind weitestgehend kaltgestellt. Und trotz der Tatsache, dass Wandsetal insgesamt mehr vom Spiel hat und den Ball gut laufen lässt, wird es aus dem Spiel heraus nicht wirklich gefährlich für das VSG-Gehäuse.

 

In der Offensive hingegen fehlen die defensiv gebundenen Unterstützungkräfte Alvarez, Czoschke, Müller, Policke und Pflantz, sodass die Stapelfelder Fußballgötter im Spiel nach vorne nahezu durchgängig in Unterzahl aggieren. Im Ergebnis können wir unser berühmt-berüchtigtes Passspiel nicht aufziehen und kommen in Halbzeit 1 nur vereinzelt und nach gelungenen Einzelaktionen von Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke, Göran "Göraldinho" Keetz und Dirk "Zauberfuß" Hartmann in aussichtsreiche Positionen und zum im Ergebnis leider nicht zählbaren Abschluss.

 

Doch dass wir hier keinen Sturmlauf würden entfachen können, war vorher klar. Dennoch: die disziplinierte Spielweise der VSG entschärft die Wandsetal-Offensive ein ums andere Mal. Und dass wir immer für ein Tor gut sind ...

 

Standards bringen uns um den Lohn und ins Hintertreffen

 

Aus dem Spiel heraus können wir die Attacken des Gegners entschärfen. Und so sind es heute ausgerechnet zwei Standards, die uns ins Hintertreffen bringen. Eigentlich eher ungewöhnlich für uns. Doch Minuten vor der Pause sind wir bei einer scharf getretenen Wandsetal-Ecke nicht eng genug am Mann und der Gastgeber köpft unbedrängt zur psychologisch ungünstigen 1:0-Halbzeitführung ein. Ärgerlich!

 

Nur kurz nach der Pause stellen wir uns bei einem Freistoß ebenfalls wenig clever an und Wandsetal kann unspektakulär zur 2:0-Führung einschieben. Zwei in dieser Form unnötige Gegentreffer innerhalb von 10 Spielminuten. Bitter. Bitter.

 

Doch wir geben nicht auf. Warum auch? Wissen wir doch, dass wir ein starkes Team sind und - wenn wir nur wollen - immer was geht! Und so wird gekämpft, geackert und sich verhältnismäßig gut von diesem Doppelschlag erholt.

 

Anschlusstreffer nach tollem Spielzug über 4 Stationen

 

Mehr noch - wir zeigen, was geht, wenn wir Fußball spielen: Wieder erobern wir den Ball. Kaiser Hasso hat ihn an der rechten eigenen Strafraumgrenze, führt ihn einige Meter, sucht nach einer Anspielstation und findet sie nach passgenauem Diagonalpass in den Mittelkreis in Göraldinho. Ballannahme. Tempoaufnahme. 30m-Flachpass in die Tiefe und den gegnerischen Strafraum auf den lautstark den Ball fordernden und vom rechten Spielfeldrand heranstürmenden VSG-Kugelblitz-Ribery. Herrliche One-Touch-Flachpassflanke an den gegnerischen 5m-Raum, wo Dirk "Zauberfuß" Hartmann den Ball mit purer Abgeklärtheit und Virtuosen-Coolness annimmt, vier gegnerische Abwehrrecken und den Wandsetal-Keeper grätschen, fliegen, pantern lässt, um anschließend mit der ganzen Gelassenheit eines Sonderschulpädagogen das Runde ins Eckige einzunetzen. Tooor! Nur noch 2:1.

 

Wir sind wieder da! Geht noch was?

 

Jetzt geht es rauf und runter. Die VSG-Elf mobilisiert die letzten Kräfte. Wandsetal aber lässt sich nicht einschnüren und hält gegen. Das insgesamt hohe Spieltempo lässt auch in der Schlussviertelstunde um nichts nach. Insgesamt schaffen wir es allerdings auch jetzt nicht, stetig und geschlossen auf- und nachzurücken, sodass wir in der Offensive durchgängig in Unterzahl aggieren und uns die Möglichkeit nehmen, über den einfachen Pass zum Nebenmann für Ruhe, dauerhafte Entlastung und stetigen Druck zu sorgen. Keine Frage: dies ist auch der geschlossenen, starken Mannschaftsleistung des Gegners und dem insgesamt hohen Spieltempo zu schulden. Dennoch wir machen es damit den Wandsetal-Boys im Ergebnis zu leicht, den Ball zu erobern und sofort wieder im Angriff zu sein. Beispielhaft dafür ist das 3. Tor des Gastgebers: Erneut erkämpfen wir den Ball und dringen in Unterzahl in die gegnerische Hälfte ein, treten drauf, doch es kommt niemand nach. Im Ergebnis geht der Ball verloren und Wandsetal kann den Ball ohne jegliche Gegenwehr durch das 40m-Loch in der VSG-Staffelung bis zum VSG-Strafraum führen, wo 7 Stapelfelder Fußballgötter vor unserem Glanparaden Obelix Roland "Antje" Rohde wie aufgereiht auf den Angriff des Gegners warten. Dort folgt dann eine ansehnliche Tempo-Kombination Wandsetals und ein durchaus schöner Treffer zum 3:1-Endstand.

 

Doch damit wir uns nicht falsch verstehen: Trotz Niederlage können wir erhobenen Hauptes vom Platz gehen und dürfen uns eine insgesamt starke Leistung gegen einen wirklich guten Gegner attestieren, der aller Voraussicht nach am Ende der Saison erneut die Staffelmeisterschaft für sich in Anspruch wird nehmen können, und dem wir an dieser Stelle zum Sieg gratulieren sowie für das faire Spiel danken!

 

Fazit: Wir sind gewappnet!

 

Und so können wir guter Dinge in das Heimspiel am kommenden Freitag gegen Tonndorf-Lohe gehen. Erneut ein Hammerduell in dieser ausgeglichenen Liga. Wollen wir also hoffen, dass alle gesund, munter und vor Ort sein werden. Denn, Männer, es ist Zeit für den ersten Heimdreier ...

 

In diesem Sinne (und jetzt alle): VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!  

 

 

Verdientes 2:2 beim Tabellenführer

Stapelfelder Fußballgötter stoppen Farmsener Siegesserie

Stefan "Rockröhre und Kleintier-Minister" Policke als optischer Platzhalter für das heiße Spitzenspiel-Tänzchen zwischen zwei fairen Teams.

Sonntag. Erster November zwo-null-neun. Neun Uhr morgens. Drei Grad Celsius. Auswärtspunktspiel gegen den bis dato 6-Siege-aus-6-Spielen-Tabellenführer Farmsen, der mit einem optimistischen "Zieht euch warm an!" auf der breiten Brust den Platz betrat und den Stapelfelder Ratsherren ans Leder wollte. Doch diese waren keineswegs gewillt, sich zur fußballerischen Schlachtbank führen zu lassen, hielten von Beginn an diszipliniert, kämpferisch und spielerisch dagegen, ja, lieferten dem fairen Gastgeber über die komplette Spielzeit ein heißes Tänzchen auf Augenhöhe.

 

Volle Mannstärke (in jeder Hinsicht) und zwei "Aerobic-Tanten"

 

In diesem Spiel Einzelleistungen hervorzuheben macht nur wenig bis gar keinen Sinn - ganz gleich, ob es sich dabei um die tadellose Kaiservertretung auf der Libero-Position durch unseren niedlichen Muttertag-1965-Bilderrätsel-Knaben und Baum Karsten "Kaschi - der längste Brasilianer der Welt" Gnirk, die sagenhafte in-den-Dienst-der-Mannschaft-Leistung unserer Doppelsechs Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez und Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke, die gemeinsam die Farmsener Schaltzentralen neutralisierten und immer wieder Offensiv-Impulse setzten, oder auch die nahtlose Integration der Einwechselspieler (nicht leicht bei der Kälte sofort auf Betriebstemperatur zu sein) Dirk "Zauberfuß" Hartmann, der sich selbst an die Seitenlinie beorderte, Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz und natürlich Jens "der Unbezwingbare" Rohde in das diszipliniert geführte VSG-Spiel sowie natürlich die beiden Treffer unseres Ex-Farmseners Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke oder, oder ... vom Torwart bis zur zweiten Spitze ... oder, oder ... handelt.

 

Denn in diesem Spiel galt auf und neben dem Platz ganz klar die gute alte Berti Vogts-Weisheit: Der Star ist die Mannschaft! Ach, watt war das schön - abgesehen vom verhinderten Käpt´n Thomas "Hasso - the one and only Kaiser" Hass war an diesem kalten Sonntagmorgen alles angetreten, was zum Stapelfelder Götterhimmel zählt: Denker & Lenker "Coach" Karsten "Bommel" Baumann, Methusalem und Seele des Teams Horst "Kelly" Kell, "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klingelingeling-Klinck, Tarnkappen-Bomber Uwe "das Phantom" Klemm, Thomas, die Ballettöse auf Speed, Werbeck und nicht zuletzt die beiden anwesenden "Aerobic-Tanten" (Sehr schön, Bommel!) aus dem VSG-Göttinnen-Paradies. Da kann die VSG-Feder an dieser Stelle nur demütig stammeln: Männer, in diesem Team auflaufen zu dürfen - das gibt einem wirklich einen feucht-fröhlichen "LeKick". Respekt & Dank!

 

Ein würdiges Spitzenspiel unserer Liga

 

Keine Frage: dieses Spiel war Werbung für den Senioren-Fußball! Geführt von zwei starken, fairen, diszipliniert und kultiviert Fußball SPIELENDEN Teams entwickelt sich von Beginn an ein ansehnlicher Kick auf Augenhöhe, in dem der Tabellenführer etwas glücklich mit einer 1:0-Führung in die Pause geht. Doch Chef-Pädagoge Dirk "Zauberfuß" Hartmann ordnet vor dem Spiel nicht nur die richtige Aufstellung und Taktik an, sondern findet auch die richtigen Motivationspausenworte. Coach Bommel legt noch einen drauf und so gehen die Stapelfelder Fußballgötter angefangen bei Roland "Antje", der VSG-Glanzparaden-Obelix", Rohde über Stefan "Rockröhre und Kleintier-Minister" Policke, Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller bis hin zu Jörg "Pferdeflüsterer & Ben Hur der rechten Außenlinie" Gärtner bis in die Haarspitzen konzentriert und leidenschaftlich in die zweite Spielhälfte.

 

Und die bietet den verdienten Ausgleich: Stapelfeld macht Druck geht früh auf die ballführenden Abwehrspieler ... Linksfußmagier Jürgen ich-spiel-solange-es-der-angeschlagene-Muskel-zulässt "Herzchenschwitzer" Pflantz ist hellwach, gewinnt den Ball, nimmt Tempo auf, legt herrlich ab und "Farmsen-Verräter" Jens ich-bin-ein-Stapelfelder-Fußballgott "Kugelblitz-Ribery" Arnecke schenkt seinen Ex-Kollegen das erste von zwei Abschiedsgeschenken an diesem Sonntag ein. Endlich: 1:1.

 

Doch die Freude währt nicht lang - denn was folgt ist ein zumindest zweifelhafter Elfmeter für Farmsen, im Ergebnis: 2:1 und erneute Führung für den Spitzenreiter.

 

Im Anschluss folgen fünf-sechs Minuten, in denen Farmsen die Überhand zu gewinnen scheint. Doch auch diese Schock- und Unverständnisphase übersteht die Stapelfelder Elf, kämpft sich zurück ins Spiel und drückt und drückt auf den Ausgleich. Und dann - tatsächlich: Konter der Ratsherren. Göran "Göraldinho" Keetz treibt den Ball über den halben Platz, spielt rechts auf den das gesamte Spielfeld kreuzenden Michael "Eljero Elia" Gehrmann ... vielversprechender Angriff, doch Farmsen scheint klären zu können ... aber nicht mit Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke, der im Rücken des Konters lauert, den Ball zurückgewinnt und wunderbar in die Spitze spielt, wo sich VSG-Fußballgott Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke gegen zwei Farmsener Abwehrrecken durchsetzt, um anschließend Abschiedsgeschenk Nr. 2 in die Maschen zu schieben. YES! Der verdiente Ausgleich. 2:2.

 

Kurz darauf: Abpfiff. Shake hands. Pils für alle. Bleibt nur, beiden Teams zu einem tollen Fußballspiel zu gratulieren! Und - klar (mehr aber wollen wir an dieser Stelle dazu gar nicht verlieren): dem in der Anlage eigentlich guten Schiedsrichter künftig mehr Zurücknahme und Gelassenheit ans Herz zu legen.

 

Männer, das war in jeder Hinsicht großer Teamsport! Weiter so! Und jetzt alle: VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!! 

 

Stapelfelder Fußballgötter erkämpfen 0:0 gegen Meiendorf

Ferienmittwoch, 21.10.2009, Anpfiff 19:00 Uhr.

 

Machen wir es kurz: die Meiendorfer Elf präsentiert sich als laufstarker und siegeswilliger Gast und kann die Stapelfelder Elf doch nicht in die Knie zwingen. 

 

Nimmt man nur die fehlenden Mittelfeldkräfte, so ist die Leistung der Stapelfelder Ratsherren gar nicht hoch genug einzuschätzen - ohne "Opa" Holger, Linksfußmagier Jürgen, Vicente "Speedy Goncalez", Wühlmaus Czoschke und Göraldinho fightet die VSG-Elf bis zur letzten Minute und wird mit einem Punkt belohnt! Klasse, Männer!

 

Sogar Denker & Lenker "Coach" Carsten "Bommel" Baumann ließ das Knie Knie sein und stellte sich noch in den Dienst des Teams. Im Ergebnis stehen wir damit kurzfristig auf Platz 2 unserer Staffel - auch wenn wir wissen, dass schon die unterschiedliche Anzahl an gespielten Spielen die Tabelle derzeit durchaus verzerrt, bleibt es doch eine schöne Momentaufnahme.

 

Fazit: Dank an die Meiendorfer, dass Ihr der Spielverlegung zugestimmt habt! Und natürlich: Bravo, Männer! Wieder ohne Gegentreffer und seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen!

 

In diesem Sinne (und jetzt alle): VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!

VSG Stapelfeld, 1. Senioren: Auswärts eine Macht!

Bild: VSG Stapelfeld liegt nach fünf Spieltagen an der Spitze der Staffel-Auswärtstabelle. Die aktuelle Auswärtstabelle der Staffel S03;Copyright: www.fussball.de.

VSG gewinnt bei Alstert. / Langh. mit 2:0 Toren

 

Freitag, 02.10.2009, Anpfiff 19:00 Uhr - ein Spiel, zwei vollkommen unterschiedliche Halbzeiten. Beginnen wir dieses Mal mit dem Fazit: Was sich bereits seit Wochen abzeichnet, manifestiert sich am Vorabend zum Jahrestag der Deutschen Einheit: Wir, die Stapelfelder Senioren-Fußballgötter, sind wieder ein Team! Nicht zuletzt aufgrund des positiven Wirkens unserer rundum erfreulichen Neuzugänge!

 

Und so war es kein Zufall, dass wir dieses Auswärtsspiel mit 3 Auswechselspielern plus die verletzten Linksfußmagier Jürgen, "Opa" Holger und, klar, Methusalem Kelly an der Seitenlinie bestritten. Respekt, Männer. Ganz toll!

 

Doch der letztlich verdiente 2:0-Auswärtssieg war kein Spaziergang. Halbzeit 1 läuft mehr oder minder vollends an uns vorbei. Hinten zu tief, Lücken im Mittelfeld, im Spiel nach vorn zu viele sinnlose Ballverluste und ein Gegner, der zwar nie wirklich gefährlich wird, aber den Ball durchaus geschickt in seinen Reihen laufen lässt.

 

Geschlossene Teamleistung in Halbzeit 2 erzwingt Stapelfelder Sieg

 

Doch wir wissen, dass wir es besser können. Stellen noch einmal entsprechend um: Kaschi in die Manndeckung, offensive Doppelsechs mit Jens C. und Vicente, Stefan links ins Mittelfeld, Göraldinho hinter die Spitzen - Parole: kompakt stehen, nachrücken, Druck aufbauen.

 

Und schon die ersten Sekunden nach dem Anpfiff machen deutlich, wohin die Reise in Halbzeit 2 geht: Anstoß Alstert. / Lanh., Kugelblitz-Ribery, Zauberfuß und Göraldino gehen drauf, das gesamte Mittelfeld (Stefan links, Jens C., Vicente, MichaELIA rechts) folgt und, zack, keine 8 Sekunden später: Einwurf für die VSG tief in der Hälfte des Gegners.

 

Alstert. / Langh. kann keinen Spielfluss mehr entwickeln, gerät mehr und mehr unter Druck und auch wenn echte Hochkaräter noch fehlen - es ist spürbar nur noch eine Frage der Zeit, wann wir treffen (falls wir treffen).

 

Standard-Situation bringt verdiente VSG-Führung

 

Was aus dem Spiel heraus noch nicht klappen will, bringt schließlich eine der eher wenigen Standard-Situationen: Freistoß an der rechten Strafraumgrenze für die Stapelfelder Fußballgötter. Getummel im 16ner. Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" zieht zwei Abwehrspieler auf sich, Dirk "Zauberfuß" Hartmann bringt eine butterweiche Banane ins Zentrum und Göran "Göraldinho" Keetz kommt in Dedels Schatten vollkommen frei zum Kopfball - ein Kindergeburtstagsgeschenk, dass er sich nicht nehmen lässt und schulmäßig in die Maschen nickt: 1:0 für die VSG auf fremdem Platz.

 

Nur wenig später die Entscheidung - dieses Mal aus dem Spiel heraus: erneut erkämpft die VSG früh den Ball und lässt selbigen nun auch endlich herrlich laufen. Detlef "die Bank von Stapelfeld" Müller auf Göraldinho, der in die Tiefe auf Jens "Kugelblitz-Ribery" "Arnecke, von dort aus direkt ins Zentrum hinter die Abwehr und wieder Dedel, der den Ball bereits problemlos einschieben könnte, doch - sagen wir: selbstlos - das Runde durchlässt, auf Eljero MichaELIA Gehrmann, der das Leder flach, hart in die lange Ecke platziert. 2:0 für die Stapelfelder Ratsherren!

 

Und so genügt uns letztlich eine engagiert geführte Halbzeit zum insgesamt verdienten Auswärtsdreier. Kompakt. Geschlossen. Lauf- und Zweikampfstark. Kurzum: ein erfreulicher Mannschaftserfolg, bei dem jeder - drinnen wie draußen - seinen Teil zum Erfolg beiträgt. Doch nicht nur des Erfolgs wegen ist die VSG wieder ein richtiges Team, nein, denn - ganz unabhängig von Toren und Punkten - macht es wieder so richtig Spaß. Und zwar auf wie neben dem Platz.

 

In diesem Sinne: Weiter so, Männer! Und jetzt alle: VAAAUUU-EEESSS-GEEE!!!

 

VSG-Helden holen mit Erst- und Zweistimme drei Punkte im Auswärtswahllokal Brödermannsweg

Foto: Das VSG-Schattenkabinett vorm Wahllokal Brödermannsweg 31 nach 2:0-Auswärtssieg beim fairen politischen Gegner Epp. / Gr. Borstel. Das VSG-Schattenkabinett: Yes, we can!

Stapelfelder Fußballgötter gewinnen mit 2:0 bei Epp. / Gr. Borstel

 

Bundestagswahlsonntag, 27.09.2009, Anpfiff: 11:00 Uhr.

 

Keine Frage - kurz vor Anpfiff sahen die Wahlprognosen noch eher düster aus: ohne Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass, Bundespräsident Carsten "Coach Bommel" Baumann, Innen-minister Karsten "Kaschi" Gnirk, Kleintier-Staatssekretär Stefan "ich bin sooo gerne Manndecker" Policke, Linksaußenminister Jürgen "Herzchenschwitzer" Pflantz, Malle-Minister Vicente "Speedy Goncalez" Alvarez, die Familienministerin Jürgen "ich habe meinen zweiten Frühling" Martin, Getränke-Minister und deutsch-polnischer Freund-schaftssprecher Marc "ich habe jetzt genug geschmollt und komme Mittwoch hoffentlich wieder zum Training" Pranga, die personifizierte und langzeitverletzte Riester-Rente "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, den VSG-Tarnkappen-Geheimdienstchef Uwe "das Phantom" Klemm und dem zwar anwesenden, aber leider doch schwer am Knie verletzten Torschuss-General Michael "die Knippsmaschine" Klinck ging´s zum direkten Tabellenachbarn Eppendorf / Groß Borstel.

 

Nach kurzer Beratung aber stand das Schattenkabinett der VSG:

  • Tor (endlich wieder dabei): Roland "Antje", der VSG-Glanparaden-Obelix, Rhode
  • Libero: Mirko "an-mir-kommst-du-nicht-vorbei" Alberts
  • Manndecker 1: Jens "der Unbezwingbare" Rhode
  • Manndecker 2: Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller
  • Auf der 6er-Position: Jens "Mr. Immer & Überall" Czoschke
  • Mittelfeld links: Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz (wie der Tabak)
  • Mittelfeld rechts: Jörg "Pferdeflüsterer" der-Täter-ist-immer-der Gärtner
  • Doppelzentrale: Michael "Beckham" Gehrmann und Göran "Gö Roberto" oder auch "Göraldinho" Keetz
  • Doppelspitze: Dirk "Zauberfuß" Hartmann und Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke.

Verstärkt durch die jeweils zum Einsatz kommenden zunächst-Einwechselspieler Thomas "körperlich kann mir keiner was" Werbeck und das VSG-"Vater unser" Horst "Kelly", Methusalem & Seele des Teams, Kell.

 

Vom Schattenkabinett zum Regierungsteam

 

Und was diese 13 Stapelfelder Fußballgötter, unterstützt durch die Partei-Basis Michi Klinck und Dedels "Frau" an der Seitenlinie, an diesem Wahlsonntag auf den roten Rasen (Grand) brachten, war wirklich jede Erst- und Zweitstimme wert.

 

Zum einen wurde 70 Minuten gerannt, geackert, geschlossen für einander eingestanden. Zum anderen wurde Fußball gespielt - schnell, einfach, miteinander und partiell herrlich anzuschauen. Das machte einfach Spaß, Männer!

 

Und die VSG fährt zurecht und nach hoher VSG-Wahlbeteiligung in der gegnerischen Hälfte mit einer Vielzahl von Gelegenheiten die zwei ausschlaggebenden Direktmandate ein:

  • Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke in die Spitze auf Michael "Beckham" Gehrmann, der die runde und ledrige Wahlurne zwar nicht vollends trifft und doch abgeklärt in die Maschen der heimischen Opposition verwandelt. 0:1.
  • Und wieder läuft der Ball herrlich in den VSG-Reihen, nicht zuletzt weil Jens und Dedel im Wechsel nachrücken und für die Mittelfeldzentrale zusätzliche Anspielstation sind. Schließlich legt erneut Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke auf den aus der Tiefe kommenden Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller ab, der den runden Wahlkugelschreiber annimmt, um anschließend mit aller politischer Leidenschaft aus gut 25m sein Wahlkreuzchen im Gehäuse der Opposition zu machen. Bingo! 0:2. Wir sind auf Kurs.

Nimmt man alles zusammen, also auch die Offensiv-Argumente des Gegners, wäre ein 4:1 zur Halbzeit ebenfalls okay gewesen. 2x Latte für die VSG und ein nicht gegebener Elfmeter (bei der Aktion verletzte sich Beckham an der Wade, sodass er die Position mit Zauberfuß tauschen musste) sowie ein echter Hochkaräter für die ´Jungs´ von Eppendorf / Groß Borstel. Hier sei ausdrücklich angemerkt (weil wir die Elfer-Situation erwähnen), dass der seitens der Heimmannschaft gestellte Schiedsrichter eine insgesamt starke, faire Leistung zeigte, für die wir an dieser Stelle respektvoll danken!

 

In Halbzeit 2 ist das Spiel ausgeglichen und beide Teams erarbeiten sich in etwa gleichwertig Chancen für zählbare Direktmandate. Während wir vorne in letzter Konsequenz zu unkonzentriert sind, haben wir hinten mit unserem Glanzparaden-Obelix den Garanten für diesen in Summe verdienten Auswärtswahlerfolg. Antjes Zusammenfassung seiner tadellosen Leistung: "Eigentlich wollte ich mich ja nicht hinschmeißen, aber ich sollte ja zu null spielen ..."

 

Die letzten 10-15 Minuten wird es dann fast noch romantisch: Horst "Kelly" Kell betritt für Beckham den Platz und zeigt allen anwesenden Jungspunden noch einmal, wie es wirklich geht.

 

Fazit: Starke, geschlossene Teamleistung. Drei in Gänze verdiente Punkte. Partiell toller Fußball. Gute Stimmung. Kurzum - wir hatten mächtig Spaß und stellen, jedenfalls kurzfristig, die nunmehr drittstärkste Kraft im Senioren-Fußball-Parlament der offensichtlich sehr ausgeglichenen Staffel S03.

 

Hoffen wir, dass wir in Bälde wieder alle Mann fit an Bord haben werden. In diesem Sinne - und jetzt alle: VAAAUUU-EEESSS-GEEE! 

 

Gerechte Punkteteilung zwischen zwei gleichwertigen Teams

Foto: VSG Stapelfeld und Ariana SV halten sich die Waage.

Freitag, 19.09.2009, Anpfiff: 19:00 Uhr: Die Stapelfelder Fußballgötter empfangen den aktuellen Tabellenführer Ariana SV.

 

Ansehnlicher Senioren-Kick mit gerechter Punkteteilung

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Stapelfeld gehören die ersten 20 Minuten, Ariana die zweiten 20 Minuten, die letzten 30 Minuten geht es rauf und runter (und es fallen die beiden Tore des Spiels: 0:1, 1:1).

 

Insgesamt kann die VSG-Elf ein leichtes Chancen-Plus für sich verbuchen, und doch ist es ein eher chancenarmes, aber fußballerisch ansehnliches Kräftemessen. Und so dürfen beide Teams mit dem Remis zufrieden sein.

 

Stapelfeld beginnt stark, geht früh drauf, steht als Team kompakt und lässt Ariana nicht ins Spiel kommen. Hochkarätige Torchancen jedoch eher Mangelware - einzig Dirk "Zauberfuß" Hartmann lässt es aus etwa 17-18m per Vollspann fast krachen, doch leider Zentimeter am Ariana-Gehäuse vorbei.

 

Vor der Pause (leider musste VSG-Linksfußmagier Jürgen "the one and only Herzchenschwitzer" Pflantz wegen erneuter Zerrung den Platz verlassen) kann sich der Tabellenführer von der Grunewaldstraße mehr und mehr befreien, lässt Ball und VSG-Spieler mit geschicktem Kurzpasspiel im Mittelfeld ein ums andere Mal laufen, ohne dabei jedoch ernsthaft für Gefahr sorgen zu können.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöht Ariana für vier-fünf Minuten den Druck, doch die Stapelfelder Ratsherren halten erfolgreich gegen und nutzen das Mehr an Platz für einige wunderschön vorgetragene Angriffe und Großchancen - Auszug:

  1. Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke mit einem herrlichen Diagonalpass auf Michael "Beckham" Gehrmann, der den heute leider verletzten Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klinck in der Spitze vertrat, das entscheide Laufduell gewinnt und das Leder halbvolley direkt nimmt ... hauchdünn drüber. Wirklich schade!
  2. Schöner Spielzug, schöne Hereingabe, Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke direkt, unhaltbar ... doch das Runde wird vom eigenen Drall gegen den Pfosten abgelenkt. Wahnsinn!
  3. Tempo-Fussball und Direktspiel der VSG-Fußballgötter. Flachpass-Zauber über mehrere Stationen. Schließlich wieder zu Göran "Göraldinho" Keetz, der das Leder am 16ner vollspann direkt nimmt ... doch leider kann der Ariana-Keeper noch einen Fingernagel an die Kugel bekommen und selbige gegen die Unterkante der Latte lenken ... wieder nichts! 

 

Ariana hält gegen und trifft zum 0:1. Wie lange noch? Ausreichend. Und die Stapelfelder Fußballgötter geben alles, wollen den mehr als verdienten Ausgleich. Jetzt geht es buchstäblich rauf und runter. Stapelfeld erhöht das Risiko und wird belohnt: 

 

Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass schaltet sich mehr und mehr ins Offensivspiel ein, kommt schließlich über die rechte Seite und bringt den Ball knallhart vor´s Ariana-Tor. Dort lauert Dirk "Zauberfuß" Hartmann, nimmt den Ball gelassen an, um ihn anschließend - fast unspektakulär - schlicht und einfach ins linke Eck zu schieben. TOOR! Ausgleich. Und kurz danach: Abpfiff.

 

Der gute Schiri lobt das gehobene Spielniveau beider Teams und Coach Carsten "Bommel" Baumann ist erstmals zufrieden - nicht etwa, weil wir wirklich geglänzt hätten, sondern weil wir immer wieder versuchten, die taktischen Vorgaben umzusetzen und vor allem nach dem Gegentreffer nicht nachließen und zurecht den Ausgleich erkämpften, ja erzwangen.

 

Bleibt zu hoffen, dass Michi und Jürgen schnell wieder fit werden und Vicente "Speedy Goncalez - der beste 6er der Liga" Alvarez auch bei den kommenden Spielen wieder mit von der Partie sein kann. Einfach klasse, was er und Jens "die Wühlmaus" Czoschke heute defensiv leisteten.

 

Und jetzt alle: VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!

 

DSC Hanseat : VSG Stapelfeld 1:3 (1:1)

Erster Dreier im zweiten Punktspiel für die Fußballgötter der VSG Stapelfeld, die bei DSC Hanseat mit 3:1 Toren gewinnen.

Samstag, 12.09.2009: Durchschnittlich deutlich jünger und mit den insgesamt besseren fußballerischen Fähigkeiten ausgestattet machen es sich die Stapelfelder Fußballgötter auch in diesem Spiel letztlich nur selber schwer, das Spiel zu dominieren und frühzeitig zu entscheiden. Immerhin: die physischen Vorteile sind am Ende ausreichend, um den ersten Saison-Dreier mit 3:1 Toren bei den fairen DSC-Hanseaten zu erzwingen.

 

Erneut lässt die VSG-Elf es über die gesamte Spieldauer an spielerischer Konstanz, partiell auch an struktureller Disziplin und, klar, an zählbarer Abschlussstärke fehlen. Ersteres blitzt immer mal wieder kurz auf und sorgt für entsprechende Gefahr, versickert aber allzu häufig in einer gewissen Vielzahl unnötiger Ballverluste. Letzteres rächt sich heute glücklicherweise im Ergebnis nicht. Dennoch: wir hätten bereits zur Pause mit drei-vier Toren führen müssen.

 

Der zählbare Spielverlauf im Kurzüberblick

Stapelfeld ist trotz eigener Fehler von Beginn an das klar bessere Team und erarbeitet sich - wie schon gegen Glashütte - Chance um Chance. Im Abschluss aber fehlt die letzte Konzentration und auch ein Stück weit Fortune. Dann endlich: Dirk "Zauberfuß" Hartmann spielt den Ball diagonal über die gut gestaffelte Abwehrformation der DSC-Hanseaten, Michael "die VSG-Knippsmaschine" Klinck schaltet schnell, erläuft im Rücken der Abwehr den Ball und legt selbigen von der Grundlinie herrlich an die 5m-Raumgrenze ab, wo Jens "der VSG-Kugelblitz-Ribery" Arnecke entschlossen das Leder in die Maschen drischt. Endlich. Yes! 1:0 für die Stapelfelder Ratsherren. Der Knoten ist geplatzt ... doch leider gibt es kurze Zeit nicht etwa die 2:0-Führung, sondern den Ausgleichstreffer für die Heimmannschaft. Ein Tor, das wir an dieser Stelle einfach mal mit den Stichworten "kollektives Schläfchen" und "Anfängerfehler" abhaken. Ist passiert. Kommt so sicherlich nicht wieder vor. Fertig. Aus. Halbzeit. Luftholen. Weiter geht´s: Auch in der zweiten Spielhälfte machen wir es uns eigentlich nur selber schwer; jetzt aber auch ab und an in der Defensive, sodass wir zwischenzeitlich sogar froh sein mussten, nicht in Rückstand zu geraten. Insgesamt und insbesondere mit zunehmender Spieldauer zahlen sich die körperlichen Vorteile dann doch mehr und mehr aus. Und immer dann, wenn der Ball mal über mehr als nur ein-zwei Stationen richtig läuft und Fußball gespielt wird, herrscht auch gleich größte Gefahr im DSC-Strafraum. Die Tore zwei und drei für die Stapelfelder Fußballgötter sind die logische Folge - in beiden Fällen spielen wir mal über fünf-sechs Stationen konsequent den Nebenmann an, nehmen dabei Tempo auf und bringen den Angriff dann auch wirklich zum Abschluss. Czoschke, Dedel, Göraninho, der Pferdeflüsterer ... und wieder zurück. Michael "Beckham" Gehrmann ist bei beiden Toren die finale Schnittstelle in die Spitze und legt jeweils herrlich auf - erst unserem Kugelblitz-Ribery und dann der VSG-Knippsmaschine. 1:2. 1:3. Bingo! Und irgendwann: Abpfiff.

 

Coach Bommel, dem die Ratlosigkeit auch nach Spielende noch in die Stirn geschrieben stand, fasste kopfschüttelnd zusammen: "Normalerweise müssen wir hier mit fünf-sechs Dingern gewinnen."

 

Fazit: Drei mühselig erzwungene Punkte gegen einen fairen Gegner, der in guter "alte-Hasen-"-Manier gegenhält. Insgesamt zwar verdient gewonnen und doch, ja, auch ein kleines, kleines Bisschen Schwein gehabt. Eben ein wichtiger Schweine-Dreier ...

 

Freitag empfangen wir dann den aktuellen Tabellenführer Ariana. Motto: Spaß haben, Fußball spielen, gewinnen!

 

Und jetzt alle: VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!

 

 

Stapelfelder Fußballgötter treffen die (Glas-)Hütte nicht und verlieren zuhause mit 0:1 Toren. Unglaublich!

Freitag, 04. September 2009. Es ist angerichtet. Endlich geht es wieder los. Punktejagd für die VSG-Ratsherren in der Seniorenstaffel S03. Zum Auftakt empfangen wir die 3. Senioren aus Glashütte, die wir in der zurückliegenden Saison mit 8:0 Toren nach Hause schickten ... und auch dieses Mal hätte es ähnlich hoch ausgehen können. Doch hätte, wenn und aber ...

 

Die Kurzform: 18:3 Chancen. 0:1 Tore. Ein Wahnsinn. Bitter! Die längere Version liest sich in etwa wie folgt:

 

Coach Bommel und die Qual der Wahl

 

Die Lust auf die neue Saison ist offensichtlich riesig. Für den am Knie gehandicapten Trainingsweltmeister und Fußballphilosophen "Coach" Carsten "Bommel" Baumann fast ein Problem. Denn trotz der Tatsache, dass "Opa" Holger "Stan Libuda" Kemming, uns Uwe "das Phantom" Klemm, Vicente "Speedy Goncales" Alvarez, Jörg der-Täter-ist-immer-der Gärtner, Roland "Glanzparaden-Obelix" und Bruder Jens "der Unbezwingbare" Rohde, Horst "Kelly - Methusalem und Seele des Teams" Kell und Bommel selbst, die beide freiwillig zurücksteckten ... und ... und ... heute nicht dabei sein konnten, waren insgesamt 14 hochmotivierte, starke Stapelfelder Fußballgötter am Start und unter einen Hut zu bringen.

 

Taktisch klug, in der Ansprache ruhig und klar schickte Coach Bommel die jeweilige Elf vor beiden Halbzeiten gut eingestellt ins, ähm (ist ja nur Fußball, hehe, also:) aufs Feld.

 

Halbzeit 1: Wenn das Runde nicht ins Eckige ...

 

Trotz der Tatsachen, dass anfangs noch ein wenig die Zuordnung fehlt, kleine Stockfehler in allen Mannschaftsteilen ungewohnt häufig auftreten und der Ball nicht wie beabsichtigt in den eigenen Reihen störungsfrei zirkuliert, ist die VSG-Elf das durchgängig bessere Team und erarbeitet sich Chance um Chance. Auszug: Michael, die VSG-Knippsmaschine, Klinck nach langem Pass mit einem Heber aus der Drehung ... Jens, der VSG-Kugelblitz-Ribery, Arnecke zieht links in den gegnerischen Strafraum ein und ab ... Michael "Michi Beckham" Gehrmann kommt über rechts in den 16ner und versucht es flach und platziert aufs lange Eck ... Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller schaltet sich in die Offensive ein, schöner Heber ... Dirk "Zauberfuß" Hartmann aus der zweiten Reihe ... ebenso Göran "Göraninho" Keetz ... und wieder Michael, die VSG-Tormaschine, Klinck ... doch das Runde will einfach nicht ins Eckige. Nicht zuletzt auch deshalb nicht, weil der Glashütte-Keeper sein Gehäuse klasse sauber hält.

 

Hinten gibt es in Halbzeit 1 nicht viel zu berichten. Nachdem Karsten "Kaschi", der Baum, Gnirg auf der klassischen 6er-Position den stärksten Glashüttianer übernimmt und in seinem Einfluss stark einschränkt, lassen Thomas "Hasso - the Kaiser" Hass, Stefan "Rockröhre und Kleintier-Minister" Policke und Detlef "Dedel - die Bank von Stapelfeld" Müller nahezu nichts anbrennen. Ein kleines einziges Mal wird es nach gelungener Einzelaktion des Gegners ein wenig eng. Ende. Aus.

 

Kurzum: die Stapelfelder Fußballgötter sind zwar noch lange nicht bei 100% - weder im Miteinander noch im Abschluss. Und doch geht es gefühlt mit 7:1, faktisch aber leider nur mit 0:0 in die Pause. Ärgerlich. Auf dem Weg in die Kabine ruft jemand von der Vereinshausterrasse: "Hoffentlich rächen sich die vergebenen Chancen nicht ..."

 

Halbzeit 2: Wenn uralte Fußball-Weisheiten stetige Aktualität beweisen

 

Erneut erinnert Coach Carsten "Bommel" Baumann in der Halbzeitpause daran, wie wichtig es für unser Spiel ist, die Flügel zu halten und zu nutzen. Was in Halbzeit 1 mit Michael "Michi Beckham" Gehrmann auf der rechten Seite schon gut klappte (und in Halbzeit 2 von Jens, die Wühlmaus, Czoschke, fortgesetzt werden soll), ist nun auch verstärkt über die linke Seite und Jürgen "Linksfußmagier" Pflantz, der sich in Halbzeit 1 defensiv sehr in den Dienst der Mannschaft stellte, beabsichtigt. Mehr Anspielstationen und gleichzeitig mehr Raum für die zentralen Spielmacher Zauberfuß und Göraninho plus das Eindringen in den Rücker der Abwehr über die Flügel sind die Ziele.

 

Linksfußmagier Jürgen muss leider schon nach wenigen Minuten in Halbzeit 2 verletzt ausscheiden, während rechts die Position nicht konsequent gehalten wird. Im Ergebnis bleiben die Flügel nahezu ungesetzt. Das gewünschte Spiel - erst in die Breite, dann in die Tiefe - kann so nicht aufgezogen werden. Es fehlt an Anspielstationen. Bleibt nur der schwierige Weg durch die massiv zugestellte Mitte.

 

Doch die Stapelfelder Ratsherren bleiben trotzdessen das druckvollere Team und erarbeiten sich erneut aussichtsreiche Gelegenheiten. Nur das Runde will nach wie vor nicht ins Eckige.

 

Und dann kommt, was das Fußballphrasenschwein als "zwingend" bezeichnen würde: aus dem Nichts taucht Glashütte vor unserem Tor auf, zwei-drei Stapelfelder Abwehrhelden haben den Ball eigentlich längst unter Kontrolle, sind sich aber a.) nicht einig und b.) nicht konsequent ... ein leichtes für den Torschützen des Tages, den Ball zu erobern und schlicht flach, links ins Tor einzuschieben ...

 

Sturm auf die vernagelte Glashütte ...

 

Jetzt erst recht, Männer!, lautet die Parole. Und tatsächlich: die Stapelfelder Elf gibt nicht auf, will den Ausgleich, will den Sieg! In guter alter Olli-Kahn-Manier "Weiter. Immer weiter!" wird erneut Chance um Chance erzwungen ("erspielt" wäre heute nicht der richtige Begriff). Erneuter Auszug: Thomas "Asterix" Schwarz (endlich einmal geht es über die Flügel) dringt auf der linken Außenbahn zur Grundlinie durch, flankt herrlich auf den zweiten Pfosten, dort steht frei und einköpfbereit Michael, die VSG-Knippsmaschine, Klinck UND - vorbei ... Göran "Göraninho" Keetz nimmt eine Kopfball-Abwehr der Glashütter Defensive mit der Brust an, lässt den Ball aufdittschen und zieht vollspann aus 25m ab ... DAS IST ER DOCH ... doch irgendwie und mit den letzten ausgefranzten Nähten seiner Handschuhspitzen lenkt der starke Glashütte-Keeper das Ding gerade noch an die Unterkante der Latte ... gibt´s doch gar nicht ... der Ball ist noch heiß: Dirk Zauberfuß Hartmann ist gedankenschnell und einschussbereit zur Stelle ... JETZT ABER ... doch leider: wieder nichts ... Göraninho spielt den Ball diagonal in den Rücken der Abwehr, genau in den Lauf der VSG-Knippsmaschine, Ballannahme, Abschluss ... verstolpert ... doch in seinem Schatten taucht der VSG-Kugelblitz-Ribery auf, scharfer Schuss, flach aufs lange Eck ... DAS IST ES DOCH JETZT ABER WIRKLICH ... Zentimeterchen vorbei ... Libero Thomas "il kapitano" Hass hält es nicht mehr hinten, rein den Strafraum und gegnerischen 5m-Raum, der Ball, und "Hasso" fährt die einschussbereite kaiserliche Fußspitze aus ... wieder und wieder in allerletzter Sekunde kann der Keeper klären ...

 

Abpfiff. Ende. Aus. Glashütte nimmt die Punkte mit nach Haus.

 

Da verstummt auch diese Feder sprachlos. Und so bleibt uns nur, der fairen Glashütte-Elf zu gratulieren, und dieses Spiel einfach abzuhaken und nach vorn zu schauen.

 

In diesem Sinne (und jetzt alle): VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!

 

Unnötiges Pokal-Aus für die Fußballgötter der VSG

Sonntag, 30. August 2009. Das erste Pflichtspiel der laufenden Saison. Pokal. Auswärts bei SC GW / VFL Pinneberg. Anpfiff 10:30 Uhr. Und zunächst sah es wirklich danach aus, als sollte sich die weite Anreise auch im Ergebnis lohnen ...

 

Klare spielerische Dominanz der VSG in Halbzeit 1

 

Nach vier-fünf Abtastminuten beginnt die Stapelfelder Elf ihr Flachpass-Spiel aufzuziehen und ist das insgesamt klar bessere Team. Und das obgleich nicht einmal alle mit an Bord sein konnten.

 

Starker Torwart. Konsequente Abwehrarbeit. Funktionierendes Mittelfeld und eine starke Offensive machen unsere spielerische und durchaus torgefährliche Überlegenheit aus. Während der leicht angeschlagene Marc, der leichtfüssigste 40-Tonner der Liga, Pranga und Jens, die Wühlmaus, Czoschke wichtige Defensiv-Aufgaben im Mittelfeld übernehmen, ist Göran "Göraninho" Keetz erste Anspielstation und Schnittstelle zur Offensive. Dort wirbeln Dirk "Zauberfuß" Hartmann, Neuzugang Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Michael "Tombola-König und VSG-Knippsmaschine" Klinck die gegnerischen Abwehrrecken mächtig durcheinander. Immer wieder geht es schnell, flach, miteinander. Die verdienten Führungstreffer verdeutlichen dies:

 

1:0 für die Fußballgötter der VSG Stapelfeld: Göraninho über die linke Seite im Doppelpass-Spiel mit Kugelblitz-Ribery, der sich an der Grundlinie schließlich wunderbar in einer eins-zu-eins-Situation durchsetzt, auf den zweiten Pfosten flankt, wo die VSG-Knippsmaschine per Kopf das Runde ins Eckige befördert.

 

2:0 für die Stapelfelder Ratsherren: Jens "Kugelblitz-Ribery" Arnecke und Dirk "Zauberfuß" Hartmann tanzen in herrlichem Zusammenspiel die Pinneberger Abwehrformation über die rechte Seite aus, dringen in den gegnerischen Strafraum ein, wo es schließlich Dirk "Zauberfuß" Hartmann überlassen ist, abgeklärt die Bude zu machen.

 

Hinten gibt der Schiri einen Strafstoß für Pinneberg. Undramatische Szene, aber ein Kontakt war letztlich wohl da. Kann man, muss man aber nicht geben. Wie dem auch sei: Anschlusstreffer, Halbzeitstand: 1:2. Absolut gerechtfertigte Führung für die Stapelfelder Fußballgötter und keinerlei Anlass sich Sorgen zu machen. Das Spiel gehört uns!

 

Halbzeit 2: VSG gibt Spiel und Sieg aus der Hand

 

Beide Teams sind sich in der Halbzeitpause offensichtlich einig über die klare Dominanz und spielerische Überlegenheit der Stapelfelder Fußballgötter. Pinneberg reagiert, verstärkt das Mittelfeld und spielt jetzt konsequente Manndeckung. Soweit kein Problem, abgesehen davon, dass Pinneberg nun ein ums andere Mal durchaus böse foult - bei gleichzeitiger Nichtwahrnehmung durch den Schiedsrichter.

 

Im Nachhinein muss man sagen, dass leider auch die VSG umstellt und somit die spielstarke Offensivraute Göraninho, Zauberfuß, Kugeblitz-Ribery und Knippsmaschine auflöst - Jens A. rückt ins linke Mittelfeld, wo er nicht wirklich zum Tragen kommt, Jens C. geht raus, VSG Tarnkappenknippser Uwe "das Phantom" Klemm kommt als zweite Spitze. In letzter Konsequenz verlieren wir dadurch die spielerische Linie und geraten mehr und mehr unter Druck.

 

Anfangs ist der Gegner beim Abschluss noch angenehm ungefährlich. Die VSG hingegen steht mehr und mehr hinten drin, kann nur vereinzelt kontern und für Entlastung sorgen. Die Zuordnung ist verloren. Anspielstationen fehlen. Vom Spiefluss und Spielwitz der ersten Halbzeit ist so gut wie nichts mehr da. Die Lücke zwischen Abwehr und Sturm ist wieder einmal riesig, entsprechend unnötig frühe Ballverluste machen es uns in der Folge selber schwer.

 

Schließlich wird Pinneberg dann auch im Abschluss gefährlicher und erzielt trotz einer wirklich starken Leistung unseres kleiner-Bruder-Ersatzkeepers Jens "der Unbezwingbare" Rohde Ausgleich und Führung. Bitter! Zumal Uwe "das Phantom" Klemm und den-muss-man-machen-Göraninho (nach herrlichem Pass in die Tiefe von Zauberfuß Hartmann) zwei hundertprozentige Einschussgelegenheiten und die Vorentscheidung aus- und liegen lassen.

 

Fazit: Starke 1. Halbzeit und ein dreifaches Halleluja auf Jens & Jens

 

Klar, wir müssen nach wie vor lernen, dass das gesamte Team über die gesamte Spieldauer mehr in Bewegung ist - so muss ab und an die Offensive stärker defensiv helfen, vor allem aber die Abwehr immer und immer wieder mit auf- und nachrücken, damit die Abstände kleiner und die Anspielstationen für den Ballführenden stets vielseitig sind.

 

Unabhängig davon aber gilt - und das ist wirklich positiv: Wir haben mit Jens "der Unbezwingbare" kleiner-Bruder-Rohde einen erstklassigen Ersatzkeeper für jene Fälle, da unser Glanzparaden-Obelix Roland "Antje" Rohde nicht dabei sein kann, und mit Jens, der Kugelblitz-Ribery, Arnecke eine echte, unsere Spielweise elementar verstärkende Offensivkraft gewonnen! Respekt & Glückwunsch uns allen!

 

Wenn jetzt am Freitag (1. Punktspiel der Saison) alle Mann am Start sein sollten, dürften wir insbesondere links und rechts im Mittelfeld noch laufstärker und flexibler sein, sodass sich Glashütte ganz warm anziehen sollte ... und wer weiß, vielleicht trifft Michi Klinck "die Glashütte" ja erneut 4x. Wir werden sehen.

 

In diesem Sinne: VAAAUUU-EEESSS-GEEE !!!

Auf geht´s, Männer!

Die Stapelfelder Stadtmusikanten: Esel Thomas, Hund Holger, Katze Jörg und Hahn Kaschi. So sieht pure Vorfreude auf die neue Saison aus.

Endlich, endlich geht es wieder los. Die Saison 2009 / 2010 steht vor der Tür und bietet uns alle Möglichkeiten, die zurückliegende Saison vergessen zu machen - spielen wir doch in der exakt gleichen Staffel! Das verspricht spannende, faire Spiele. Und etwas mehr als in der zurückliegenden Saison sollte hoffentlich drin sein. In jedem Falle aber lasst uns einfach mächtig Spaß haben!

 

Unter Spielplan & Ergebnisse findet Ihr unsere Spielansetzungen.

 

Los geht´s bereits (oder endlich) am 30. August 2009, um 10:30 Uhr, mit der ersten Pokalrunde bei und gegen SG SC / VFL Pinneberg. Auf dem Papier und vor dem Hintergrund, dass die Pinneberg-Boys in der zurückliegenden Saison mit 15 Punkten den 9. Platz in der Staffel S04 erreichten, eine machbare Aufgabe. In jedem Falle aber eine gute Möglichkeit, endlich wieder einmal zusammen zu kicken und zu schauen, wo wir aktuell so stehen.

 

In der Woche drauf startet dann auch die Punktrunde. Zum Auftakt empfangen wir die Glashütte-Jungs auf heimischem Platz. Freitag, 04.09.2009, Anpfiff 19:00 Uhr.

 

Kurzum: es ist angerichtet. Uns und allen Teams tolle, faire Spiele!

In diesem Sinne: V-S-G !!!

 

Ein letzter Kurzrückblick auf die Saison 2008 / 2009

Copyright: www.fussball.de

Um es kurz zu machen: eine mehr oder minder komplett verkorkste Saison liegt nun also ´endlich´ hinter uns. Unverwüstlich wie wir sind, machen wir natürlich weiter und nehmen einen neuen Anlauf in der Senioren-Saison 2009 / 2010.

 

In diesem Sinne (und jetzt alle): V-S-G !!!

Ein letzter Kurzrückblick auf die Saison 2007 / 2008

Copyright: www.fussball.de

Eigentlich wollten wir ja die Staffelmeisterschaft - im Ergebnis aber müssen wir die Liga-Vorherrschaft der Wandsetal-Boys neidlos anerkennen (Glückwunsch! Respekt!) und dürfen uns über eine insgesamt gelungene Saison und den verdienten Vizemeister-Titel freuen.

 

Wenn alles gut läuft (weniger Verletzungsgeplagte) und wir vor allem in punkto Trainingsbeteiligung eine deutliche Verbesserung erreichen könnten, dann - da bin ich sicher! - spielen wir auch in 2008 / 2009 wieder eine gewichtige Rolle im oberen Drittel.

 

Kurzum: Rafft Euch auf, Männer! Lasst uns vor allem Spaß haben und unsere berühmt-berüchtigten Doppelpässe spielen!

 

Der von Hasso so ersehnte Titel kommt dann ganz von allein ...