Stapelfeld : Sperber 3:0
Klingt besser als es war - Sperber bekam kein Team zusammen und musste absagen. Bleibt uns also nur das letzte Punktspiel am 24.05.2009, um noch einmal den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen und in des Gegners Maschen unterzubringen.
Unglückliches 1:2 gegen Epp. Gr. Borstel
Die Stapelfelder Fußballgötter sind über weite, weite Strecken des Spiels die klar bessere Mannschaft und, tatsächlich, treffen auch mal wieder das Tor - Michi, die Knippsmaschine, Klingelingel-Klinck nach langem Pass von Göran Göraldinho Keetz.
Irgendwie kommt der faire Gegner zum Ausgleich und schließlich auch zum Führungstreffer. Eigentlich kein Problem, denn Stapelfeld bleibt das bessere Team - Ausgleich und erneute Führung sind eigentlich nur eine Frage der Zeit. Doch der verletzungsbedingte Ausfall von Dirk Zauberfuß Hartmann, der insbesondere in Halbzeit 1 als Mann hinter den Spitzen gemeinsam mit Göraldinho in der Zentrale für ein ansehnliches und effizientes Kurzpassspiel über die Flügel und die Spitzen sorgte, hinterließ auch und gerade im Spielaufbau Spuren. Und so drückten die Stapelfelder Ratsherren zwar auf den Ausgleich, die Linie aber ging mehr und mehr verloren und das Runde wollte und wollte erneut einfach nicht ins Eckige.
Egal. Hat Spaß gemacht. Glückwunsch an die entspannten, fairen Herren aus Eppendorf Groß Borstel!
Sorry, Tonndorf! Nicht-Antritt der VSG - das tut uns leid!

Sonntagmorgen, 11:00 Uhr Anpfiff, gutes Wetter, ´roter Rasen´ - so schön hätte es sein können. Aber leider fanden sich zum verabredeten Treffpunkt nur 10 VSG-Fußballgötter ein. Davon zwei körperlich angeschlagen und einer, der nach der ersten Halbzeit hätte gehen müssen. Schade. Schade.
Und so bleibt uns nur, uns bei den Mannen der 1. Senioren des SV Tonndorf-Lohe zu entschuldigen: Sorry, Männer! Hätten wir geahnt, dass die Zusagen einiger Stapelfelder Ratsherren nichts gelten, hätten wir vorher und rechtzeitig Bescheid gegeben. Nehmt es uns bitte nicht allzu übel. Vielen Dank!
Stapelfelder Fußballgötter verlieren weitere 3 Spiele

Das Elend in Kurzform:
K-Freitag: Bittere 1:0 Niederlage bei und gegen Sperber, das stark beginnt und nicht gänzlich unverdient zur Pause führt. Halbzeit 2 gehört dann vollends den Stapelfelder Ratsherren, doch vorm Tor ... Wir machen halt dieses Jahr schlicht die Tore nicht.
Ostermontag: Ariana erwartet uns in der Grunewaldstraße und gewinnt 4:1. Im Grunde nicht dramatisch, war es doch enorm schwer, überhaupt 11 Mannen an Bord zu bekommen. Kelly, Methusalem und Seele des Teams, schnürte also noch einmal die Wettkampfschuhe, und Bommel, das VSG-Hirn, tat es ihm gleich - und das obgleich das jedes Mal ein verdammt dickes Knie und Schmerzen bedeutet. Respekt, Männer! Das Spiel war übrigens gar nicht übel - im Grunde trafen zwei gleichwertige Teams aufeinander, nur dass wir erneut und Chance um Chance ausließen, während Ariana 4 von 6 Möglichkeiten einnetzte. Glückwunsch!
Freitag, 17.04.2009: Alstertal Langenhorn empfängt uns auf herrlichem Rasen und gewinnt mit 1:0. Toller Kopfballtreffer! Hätten beide Mannschaften 50% ihrer Chancen verwandelt, hätte es am Ende vermutlich 6:4 für die Stapelfelder Fußballgötter gestanden, aber das Runde will und will und will einfach nicht ins Eckige. Insgesamt aber waren wir erneut das bessere Team (sogar Jüggel hat anfangs abgespielt), spielten phasenweise schön auf, verloren aber mehr und mehr die Linie (und blieben doch die Spiel bestimmende Mannschaft). Bleibt einzig: Glückwunsch an die fairen Sieger!
Stapelfeld : Farmsen 0:2

Freitag, 03. April 2009
Herrliches Wetter. Fußball. Heimspiel. Herz, was willst du mehr? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: endlich mal wieder ein vollständiges Team und 3 Punkte. Doch (und ewig grüßt das Murmeltier) auch an diesem Spieltag blieb uns beides erneut verwehrt.
Farmsen ist abgesehen von 20 Minuten in Halbzeit 2 alles in allem cleverer, ausgebuffter, strukturierter und vor allem im Torabschluss schlicht effizienter. Die 1:0-Halbzeitführung für den Gast geht, wenngleich knapp, so doch letztlich in Ordnung. Zwar kommen die Stapelfelder Ratsherren durchaus zu zwei-drei Großchancen, aber das Runde will in dieser Saison einfach nur allzu selten ins Eckige.
Halbzeit 2 gehört dann zunächst der VSG-Elf. 20-25 Minuten besitzen wir im Mittelfeld jetzt den größeren Willen, spielen laufbereit miteinander und setzen Farmsen dauerhaft unter Druck. Doch im gegnerischen Strafraum bleiben wir letztlich harmlos. Auch die in dieser Phase ungewöhnlich hohe Anzahl von Freistößen für unsere Elf in direkter Strafraum-Nähe verpufft ohne Zählbares.
Doch wir wollen punkten. Machen jetzt auch hinten mehr und mehr auf - was bleibt uns auch anderes - und, zack, dingdong: Gegentreffer Nr. 2. Farmsen ist aufmerksam und nutzt ein-zwei Unachtsamkeiten clever aus ...
So ist Fußball. Glückwunsch, Farmsen!
Meiendorf : Stapelfeld 4:2 (1:1)

Freitag, 27. März 2009
Sinnbildlich für diese Saison: Die Stapelfelder Fußballgötter können endlich einmal wieder mit einer personell starken Elf auflaufen und sind auch gleich und über das gesamte Spiel hinweg die klar bessere Mannschaft. Doch 3 Punkte oder wenigstens eine Punkteteilung? Fehlanzeige!
Meiendorf hat 5 Chancen und macht 4 Tore. Stapelfeld hat mehr als doppelt so viele gute Gelegenheiten, trifft aber nur 2x. Im Ergebnis geben wir erneut unnötig ein Spiel ab. Aber es war ein Anfang für eine hoffentlich bessere Rückrunde.
Tabellenführer demontiert Stapelfelder Fußballgötter
Oder auch: VSG-Elf schreibt am 21. März 2009 Vereins- & Teamgeschichte und verliert erstmals zweistellig zu null. Bitter, aber immerhin - ein Rekord, hehe.
10:0 (5:0) hieß es am Ende für die fairen und klar besseren Wandsetal-Boy. Respekt & Glückwunsch!
Für uns gilt nüchtern, dass wir heute einfach zu schwach waren, um Paroli bieten zu können. Mehr als drei-vier Zauberfuß-Szenen und eine einzige, vom Sonnenlicht zunichte gemachte Großchance waren heute nicht drin. Und dennoch sind einige erfreuliche Dinge festzuhalten:
Kalle, der Methusalem-Panther (und unsere heiß geliebte Tresenschlampe - sorry, der musste einfach sein), zeigte trotz dessen, dass wir ihn allzu häufig sträflich im Stich ließen, dass er auch nach X Jahren Spielpause noch ein ganz, ganz Großer ist. Vielen Dank dafür! Und ärgere Dich bitte keine einzige Sekunde mehr über den ersten Gegentreffer. Ohne Dich zwischen den Pfosten wäre das Dutzend heute voll gewesen ... Also: Zapfhahn auf! Wir lieben Dich!
Ebenfalls ein großes Dankeschön an Stefan, unseren Frettchen-Fetischisten, fürs Einspringen. Hat Spaß gemacht mit Dir!
Kelly, Kaschi und Bommel, die drei Heiligen Könige der VSG, beehrten uns mit ihrer Gegenwart und stärkten uns in schwerer Fußballstund´ den Rücken. Im Trikot wäret Ihr uns noch lieber gewesen, aber das sollte heute einfach nicht sein.
Und last but not least: trotz klarer Unterlegenheit und partiell grober Schnitzer, Pech usw. blieb die Stimmung untereinander positiv und entspannt. So soll es sein!
Freuen wir uns also auf die anstehenden Spiele. Dann hoffentlich wieder vollzählig!
Und jetzt alle: EINER FÜR ALLE. ALLE FÜR KALLE!
Stapelfelder Fußballgötter finden zu alter Stärke zurück und schlagen Glashütte mit 8:0 Toren
Freitagabend. Flutlicht. Heimspiel gegen den direkten Tabellennachbarn Glashütte. Bei Anpfiff 0:0. Zur Halbzeit 4:0. Bei Abpfiff 8:0 für die Stapelfelder Ratsherren. Ein Wochenendstart nach Maß. Doch der Reihe nach:
Die ersten zehn Minuten stehen sich noch zwei gleichwertige Teams gegenüber. Glashütte lässt den Ball konzentriert in den eigenen Reihen laufen. Stapelfeld probiert es überwiegend mit langen Bällen. Doch dann besinnt sich die VSG und beginnt in aller Ruhe aufzubauen, den Nebenmann zu suchen, den Ball auf die Flügel zu tragen und in Tornähe schnell und schnörkellos den Abschluss zu suchen. Eine konsequente Abwehrarbeit unter der Leitung von Thomas „Hasso – The Kaiser“ Hass sowie eine mit zunehmender Spieldauer größer werdende spielerische und läuferische Überlegenheit sorgen über die gesamten 70 Minuten hinweg für zahlreiche VSG-Gelegenheiten. Und sie werden reichlich und partiell wunderschön genutzt …
Michael Klinck zum 1., zum 2., zum 3. und zum 4.
Den Löwenanteil der Ausbeute kann Michi „Tombola-König und Stapelfelder Tormaschine“ Klinck für sich verbuchen, der nach zum Teil hervorragenden Spielzügen und tödlichen Pässen von Jürgen „Jüggel, der Unnachahmliche“ Martin und Dirk „Zauberfuß“ Hartmann in eiskalter Knippsermanier den Weg für den Stapelfelder Erfolg ebnet und allein in Halbzeit eins 3x die Schatzkiste trifft: 1:0, 2:0, 4:0. Sagenhaft. Respekt!
Der verdiente lupenreine Hattrick bleibt dennoch aus, denn dieser Freitagabend hatte auch Platz für einen Sonntagschuss: unsere 10, Vicente „Speedy Concalez“ Alvarez, dringt in Lahm-Manier von links in den gegnerischen Strafraum ein und wird haarscharf am Abschluss gehindert. Glashütte kann klären und spielt den Ball etwas hektisch ins Zentrum der eigenen Spielhälfte. Dort lauert Göran „Göraldinho“ Keetz, nimmt den springenden Ball im Lauf mit, lässt ihn noch 2x auftropfen, um ihn dann Dropkick aus 23-24 m Entfernung im linken oberen Winkel zu versenken. ZAPPEL! ZAPPEL!
Keine Frage – so ist Fußball – ein wenig Glück gehört auch dazu; bei 2:0 Führung hätte uns Glashütte fast den Anschlusstreffer verpasst. Wer weiß, wie es dann weitergegangen wäre. Aber hätte, wenn und aber … dieses Mal blieb Fortuna, endlich mal, eine Stapelfelder Braut.
Halbzeit 2: Der Reigen geht weiter
Nach klarer, taktisch abgeklärter Halbzeit-Ansprache von unserem verletzt zugucken müssenden Denker und Lenker Carsten „Bommel“ Baumann spielt die VSG-Elf weiterhin schönen Fußball und lässt es klingeln (fragt mich nicht, ob die Reihenfolge so stimmt):
Thomas „Hasso – The Kaiser“ Hass schlenzt den Ball in den gegnerischen 16ner, Michi Klinck zum Vierten!
Dirk „Zauberfuß“ Hartmann, der personifizierte Spielwitz übernimmt den Ball vor des Gegners Strafraum, startet in die Tiefe und nutzt Göran „Göraldinho“ Keetz als Doppelpassbande, schlägt noch einen wahren Tellerhaken, um das Runde dann kompromisslos mit Pieke ins Eckige einzuschieben.
Marc, der leichtfüßigste 40-Tonner der Liga und Halbzeittee-Manager, Pranga treibt den Ball 20-30m in Richtung Tor, lässt 3-4 Glashütter stehen und überlässt das torbereite Leder im gegnerischen 16ner Jürgen „Jüggel, der unnachahmlichen Strafraum-Explorer“ Martin, der noch ein Tänzchen anhängt, um die Kiste anschließend hart, flach, mit links zu versenken. Erneut: ZAPPEL! ZAPPEL! Und: Jüggel, siehst Du – geht auch mit der 8 auf dem Rücken!
Und natürlich, da hinten nichts mehr anbrennt, schaltet sich auch unser Libero Thomas „Hasso – The Kaiser“ Hass mehr und mehr ins Angriffsspiel ein … DING DONG … ZAPPEL! ZAPPEL!
Abpfiff. Feierabend. Bingo! Ein erfreulicher Fußballabend, wäre da nicht die Botschaft, dass Carsten „Bommel“ Baumann, in jeder Hinsicht Vorbild erster Güte und Fußballer mit Leib und Seele, möglicherweise die Stollenschuhe wird an den Nagel hängen müssen … das Knie. Bleibt zu hoffen, dass dies irgendwie zu verhindern sein wird.
In diesem Sinne: VAAAUUU-EEESSS-GEEE!
Stapelfeld erkämpft Remis gegen starke ToLoher-Elf
Oder auch: Wenn das Phantom 2x klingelt ...
Freitagabend. Heimspiel. 19:00 Uhr. Gast: Tonndorf-Lohe, das aufgrund der bisherigen Ergebnisse als vermutlich einzig ernst zu nehmender Konkurrent für Wandsetal anzusehen war (sorry, Farmsen, aber Ihr wart uns dafür nicht wirklich stark genug). Kurzum: Wir wussten, dass es schwer wird – zumal mit Carsten „Bommel“ Baumann, wichtiger Denker & Lenker unseres Spiels, und mit Dirk „Zauberfuß“ Hartmann, dem Mann für die besonderen Augenblicke, erneut zentrale Kräfte verletzt fehlten. Immerhin war unser Turbo-Käpt´n Vicente „Speedy Concalez“ Alvarez endlich einmal wieder am Start. Welcome back!
Und Tonndorf-Lohe legte auch gleich mächtig los. Während die Stapelfelder Ratsherren noch nach einer Zuordnung suchten (hier taten die nötigen Auswechselungen – Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz nach bösen ToLo-Foul und Linksfußmagier Jürgen „Itziwitzi-itziwitzi-HEY“ Pflantz, dem grippegeschwächt die Kraft fehlte, ihr übriges), allzu häufig allzu weit vom Gegner entfernt waren und die Bälle partiell fahrlässig schnell wieder verloren (die Abwehr muss endlich mit aufrücken!), spielte die ToLo-Elf was sie kann: schnelle Bälle auf die starken Spitzen, die brandgefährlich den Abschluss suchten. Und so kam es, wie es kommen musste: Tonndorf-Lohe ging erst 0:1 und dann 0:2 in Führung.
Und doch war nicht alles schlecht. Stapelfeld ließ die Köpfe nicht hängen, kämpfte, versuchte und hielt – wenngleich spielerisch noch wenig überzeugend – mehr und mehr dagegen. Im Ergebnis wurden die Chancen der ToLo-Elf weniger oder aber durch unseren Glanzparaden-Obelix Roland „Antje“ Rohde begeisternd entkräftet. Nicht zuletzt bekam „Dedel“ Detlef „die Bank von Stapelfeld“ Müller den starken 11er des Gegners mehr und mehr in den Griff und schwächte dessen Wirkungsgrad. Und dann – Fußball ist manchmal einfach zu schön – kam statt des wahrscheinlicheren 3:0 für ToLo der Anschlusstreffer für die Fußballgötter der VSG Stapelfeld. Marc, der leichtfüßigste 40-Tonner der Liga und Team-Getränkewart, Pranga sieht Jüggel in aussichtsreicher Position und passt lang nach vorn … Jürgen „Jüggel, der Unnachahmliche“ Martin aber steht im Abseits, hebt die Hände, sagt laut „Ich nicht.“ und geht weiter in Richtung eigenes Gehäuse. Daraufhin stellt Tonndorf-Lohe den Spielbetrieb ein. Ein Fehler, denn das sind die gedeckten Tische für unseren Tarnkappenknippser „Uns Uwe“, das Phantom, Klemm, der sofort antritt, dem Ball folgt, allein auf den ToLo-Keeper zugeht und in guter alter Landesliga-Manier (damals bestimmte noch der Kalte Krieg die politische Großwetterlage) cool einschob. ZAPPEL! ZAPPEL! Nur noch 1:2. Pause.
Und diese entwickeln sich zu fast schon legendären Schulstunden unter der Leitung unseres Chef-Pädagogen Dirk „Zauberfuß“ Hartmann, der auch dieses Mal zur Mannschaft spricht. Doch während er uns gegen Alstertal-Langhorn noch an den Eiern des Selbstvertrauens packte, bestimmte jetzt pure Sachlichkeit die Gangart. Kurze Analyse und dann die von ihm gewünschten taktischen Umstellungen – Jörg der-Täter-ist-immer-der-Gärtner jetzt zweiter Manndecker und Göraldinho rechts ins Mittelfeld, in der Hoffnung, der vermeintlich schwächeren Defensivkonstellation der ToLoher-Elf den einen oder anderen Nadelstich verpassen zu können.
Und so entwickelt sich in Halbzeit 2 ein tolles Fußballspiel – hier die immer stärker werdenden Stapelfelder Fußballgötter, die jetzt näher am Mann stehen, aggressiver arbeiten und – nicht zuletzt gemäß der Hartmannschen Taktik – ein ums andere Mal über die rechte Seite Gefahr erzielen, dort die ToLoher Elf, die den alten zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen will und ihrerseits drückt und stürmt. Doch entweder werden diese Angriffe jetzt von der kompromisslosen Abwehr Arbeit der Stapelfelder Ratsherren entschärft oder Roland, die Mauer, „Antje“ Rohde pariert in Weltklasse-Manier. Schließlich sorgt ToLo wieder einmal für Gefahr in unserem Strafraum, kann aber erneut nicht einnetzen und so landet der Ball wieder in Rolands großen Pranken. Und jetzt geht es richtig schnell: Göran „Göraldinho“ Keetz löst sich sofort aus dem eigenen Fünfer, sprintet rechts raus, ruft: „Antje!“ und Roland Rohde wirft ihm den Ball wunderbar in den Lauf. Göraldinho treibt die Kugel bis zur Mittellinie und spielt dann steil die Linie runter auf den sich auf den Flügel rausziehenden Mittelstürmer Michael „Tormaschine und Tombola-König“ Klinck. Der nimmt den Ball mit, geht die Linie weiter und ganz runter, setzt sich durch und flankt das Runde hart, flach vor das gegnerische Gehäuse. Hier herrscht ToLoher Übermacht und es sieht danach aus, als wäre die Situation schon geklärt. Aber – und das darf man eben nicht machen, wenn Uns Uwe, das Phantom, auf den Appetit gekommen ist – man ist sich nicht einig oder schlicht nicht konsequent genug. Erneut ein gedeckter Tisch und Leibspeise für den Stapelfelder Tarnkappenknippser Uwe Klemm, der die Gelegenheit nutzt, aus dem Nichts erscheint und den Ball cool unten links verwandelt. ZAPPEL! ZAPPEL! 2:2 Ausgleich. Yeah!
In der jetzt noch verbleibenden Zeit ist es ein ansehnliches, ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams noch hätten treffen können. Alles zusammen aber war Tonndorf-Lohe die vermutlich stärkere Mannschaft. Ein Siegtreffer der Stapelfelder Elf, wenngleich möglich, wäre daher doch ein wenig zuviel des Guten gewesen. Aber – der Ausgleich wurde von den Stapelfelder Ratsherren hart erkämpft und wurde somit auch zu recht gefeiert!
Und so feierten wir das Mittwochsgeburtstagskind Jürgen, Linksfußmagier, Pflantz bei einer Kiste Bier mit einem wiederholten „Itzibitzi, itzibitzi – HEY!“ und gingen abgekämpft, aber guter Dinge ins Wochenende.
In diesem Sinne – und jetzt alle: VAAAUUU-EEESSS-GEEE!
Die Auferstehung der Stapelfelder Fußballgötter in Halbzeit 2 des Kellerduells gegen Alstertal-Langhorn
Freitag. 19:00 Uhr. Flutlicht. Heimischer Platz. Kellerduell. Oder auch: zwei Sonntagsschüsse und (k)ein Halleluja.
Doch der Reihe nach: Mit drei Niederlagen im Nacken (davon hatten wir in der gesamten letzten Saison überhaupt nur vier an der Zahl zu ertragen) freuten wir uns auf Alstertal / Langenhorn und die Möglichkeit, endlich wieder einmal zu punkten. Doch der Spielverlauf war ganz und ganz nicht nach dem Geschmack der VSG-Elf und jener Begleiter, die das Anfangselend von außen beobachten mussten. Stapelfeld ist in den ersten zehn-fünfzehn Minuten quasi gar nicht auf dem Platz und fängt sich einen Sonntagsschuss zum verdienten 0:1. Erst in den letzten Minuten der ersten Halbzeit wacht Stapelfeld auf, spielt ab und an einen ruhigen Ball und erkämpft sich erste Gelegenheiten.
Chefpädagoge packt die Stapelfelder Fußballgötter mit flammender Halbzeitansprache an den Eiern und erweckt sie zu alter Stärke
Verletzt und mit schwarz angelaufenem Oberschenkel zum Zugucken verdammt, gibt Dirk „Zauberfuß“ Hartmann, nicht zuletzt auch im realen Leben für ´Schwererziehbare´ zuständig, ein Paradebeispiel für eine flammende Halbzeitansprache und entlässt die gleichsam aufgeweckte wie innerlich endlich aufgestandene Elf mit der klaren Ansage, dass alles andere als ein Sieg heute nicht diskutabel ist, in Halbzeit zwei.
Und die VSG-Elf hat verstanden. Und so folgen 35 Spielminuten, die jedem klarmachen, wer die bessere Mannschaft ist. Stapelfeld kämpft, drückt und erarbeitet sich Chance um Chance. Der Ballbesitz liegt bei 90%. Von Alstertal / Langhorn ist nichts, aber auch wirklich gar nichts mehr zu sehen – außer, Respekt!, die partiell grandiosen Paraden des Keepers und einer Elf-Mann-Verteidigung. Chancen für die VSG – na, so an die 15 Hochkaräter. Der Ball saust hier und da nur Millimeter am rechten oder linken Winkel oder Pfosten oder einem einschussbereiten Stapelfelder Ratsherrn vorbei – will aber partout nicht rein.
Doch anstatt in eine Art heute-will-der-Ball-wieder-einmal-einfach-nicht-rein-Lethargie zu verfallen, wirkt die Halbzeitansprache nach und in überzeugender und erfreulicher jetzt-erst-recht-Manier drücken die Stapelfelder Fußballgötter weiter und weiter, rennen immer und immer wieder von neuem an. Nehmen wir nur mal unsere beiden Sturmspitzen Michi „Torgarant und Tombola-König“ Klinck und Jürgen „Jüggel, der Unnachahmliche“ Martin, zählen deren Schüsse und gehen nur mal von einer 30prozentigen Trefferquote aus – so stünde es bereits zur Mitte der zweiten Halbzeit 6:1 für die VSG. Aber die gegnerische Bude ist wie vernagelt.
Schließlich rückt Thomas „Hasso – The Kaiser“ Hass mit auf (was soll er dahinten auch noch), setzt eine Diagonalflanke aus dem Halbfeld auf den zweiten Pfosten an … und trifft genau in den Winkel am ersten Pfosten. ZAPPEL. ZAPPEL. Endlich – das hoch-, hoch-, hochverdiente 1:1. Glücks- und Sonntagsschuss zwei des Tages. Eine Art Gerechtigkeitsausgleich.
Aber die VSG will mehr und lässt nicht nach. Chance um Chance. Aber das Runde will einfach nicht ins Eckige. Schließlich – zwei Minuten vor dem Ende: Jüggel, der Unnachahmliche setzt sich im links im gegnerischen Strafraum durch und spitzelt den Ball in Richtung langes Eck. Dort lauert seit Sekunden und bewusst auf Abseits achtend Göran „Göraldinho“ Keetz, wartet und stößt mit zwei schnellen Schritten erst nach Jüggels Abspiel vor, Fuß rein, ZAPPEL, ZAPPEL … ABER. Abpfiff, Abseits … Und alles lamentieren hilft nichts. Das Tor wird nicht gegeben, wobei fairer Weise zugegeben werden muss, dass es hauchdünn gewesen ist, denn selbst einige Stapelfelder Beobachter geben anschließend zu Protokoll, dass auch sie gedacht haben: Abseits. Und … Jüggels Schuss wäre möglicherweise auch so noch reingegangen … Wahnsinn!
Schließlich Abpfiff. 1:1. Zu wenig, was das reine Ergebnis betrifft. Aber erfreulich, was Teamgeist und Willen der Stapelfelder Fußballgötter angeht. Nur die Vorstellung - dieser Wille, dieser Teamgeist und dann Bommel, Linksfußmagier Jürgen, Zauberfuß & Co wieder vollends fit, Vicente back und, und, und ... DAS wird eine Freude werden!
Und so singen wir im Chor und voller Vorfreude auf die starken Tonndorfer: VAAAUUU-EEESSS-GEEE!
Stapelfelder Fußballgötter unterliegen beim Tabellenführer mit 3:1
Samstag, 26.10.2008, Farmsen, 15:00 Uhr, ein strahlend sonniger Oktobertag, grüner Rasen am Berner Heerweg, zwei faire Teams, ein Ball, ein Schiri, Anpfiff – Herz, was willst du mehr?!
Gut, die spielfähige Anwesenheit der fehlenden Stammkräfte Käpt´n Vicente „Speedy Concalez“ Alvarez, Detlef „Dedel, die Bank von Stapelfeld“ Müller, Linksfußmagier Jürgen Pflantz, Torschützen-Tombola-König Michael Klinck oder auch Jens, die alte „Atze Schröder-Trulla“, wären natürlich wünschenswert (und im Ergebnis auch wichtig) gewesen. Ansonsten aber – alles bingo!
Und es lässt sich auch gut an. Die ersten zehn-zwölf Spielminuten sind auf beiden Seiten eher zerfahren, man versucht es jeweils mit langen Bällen und kommt hüben wie drüben nicht wirklich gefährlich zum Zuge. Auch die hohen Flankenversuche der farmsener Elf erschrecken niemanden – schon gar nicht unseren Roland „Antje & Glanzparaden-Obelix“ Rhode, der selbige mühelos aus den Wolken pflückt und ins Stapelfelder Aufbauspiel entlässt. Schließlich nehmen die Stapelfelder Fußballgötter insbesondere im Mittelfeld (links Marc, der leichtfüßigste 40-Tonner der Liga, Pranga, zentral Denker und Lenker Carsten „Bommel“ Baumann hinter dem personifizierten Spielwitz Dirk „Zauberfuß“ Hartmann und rechts Göran „Göraldinho“ Keetz) das Zepter in die Hand, überzeugen mehr und mehr mit geschickten Kurz-, Doppelpass- und Flügelspiel und erhöhen gemeinsam mit den beiden Spitzen „Opa“ Holger „Stan Libuda“ Kemming und Jürgen, „Jüggel, der unnachahmliche Strafraum-Explorer“ Martin stetig den Druck auf das Tor des Tabellenführers Farmsen. Nicht zuletzt unterstützt durch starke Zweikampfleistungen in der Defensive – hier sei ausdrücklich Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz genannt – sowie dem lauf- und zweikampfstark mitstürmenden Rechtsverteidiger Jörg, der Pferdeflüsterer, der-Täter-ist-immer-der-Gärtner.
Ecken, aussichtsreiche Freistoßpositionen, gute Flanken und Torschussgelegenheiten aus der zweiten Reihe sind die logische Folge. Farmsen schwimmt. Stapelfeld drückt und wird belohnt: Thomas „Hasso – The Kaiser“ Hass nutzt die Liberoposition und schaltet sich ins Mittelfeldspiel mit ein. Der Ball läuft wie beim Handball. Bommel. Hartmann. Keetz. Gärtner. Hartmann. Bommel. Pranga. Bommel und wieder The Kaiser, der den Ball herrlich über den aus beiden Teams bestehenden Achterriegel an der farmsener Strafraumgrenze schlenzt … Göraldinho löst sich am schnellsten und stürmt in den Rücken der Abwehr dem auf dem leicht nassen Rasen wegditschend aufsetzenden Ball hinterher … Farmsens Torwart verschätzt sich … Göraldinho kann das Leder mit drei-vier schnellen Schritten gerade noch vor der Torauslinie, halb im Fluge, erreichen und um die Ecke spitzeln … langer Pfosten, zong, und ZAPPEL, ZAPPEL. 1:0 für die Fußballgötter der VSG Stapelfeld auf fremden Platz. Yeah und mittlerweile hochverdient!
Halbzeitanalyse:
1. Wir machen leider noch zu wenig aus den Standardsituationen, hätten ein zweites Tor nachlegen können, vielleicht müssen.
2. Ein zuweilen großes Loch zwischen Abwehr und Mittelfeldzentrale – hier wird klar besprochen, dass die Abwehr künftig weiter mit auf- und nachrückt, Spiel und Feld kompakt und eng macht. Denn Carsten und Dirk können schlicht nicht gleichzeitig offensiv Akzente setzen, das linke und rechte Mittelfeld auf die Flügel treiben und defensiv ein circa 40 x 30m großes Arial abdecken. Da muss die Defensive helfen, nachrücken und den Raum füllen.
Ansonsten: Alles gut, Männer. Weiter so!
Doch aus dem Weiter so wird nicht wirklich viel. Zwar kann die Auftaktoffensive der Farmsener Elf erfolgreich abgewehrt werden, dann aber verletzten sich innerhalb kürzester Zeit mit Dirk „Zauberfuß“ Hartmann und Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz wichtige Stützen der Stapelfelder Überlegenheit aus Halbzeit 1.
In der Folge muss in allen Mannschaftsteilen umgestellt werden. Marc rückt weiter nach hinten. Es bleiben nur 50% des Mittelfelds der ersten Halbzeit. Der Spielfluss geht verloren. Zusätzlich wird uns die erneut dünne Personaldecke einmal mehr zum Verhängnis – so ist beispielsweise der eingewechselte Tarnkappenknippser Uwe Klemm ebenfalls nur stark eingeschränkt fit und bewegungsfähig.
Und dann kommt es, wie es kommen ´muss´. Genau in die Phase der Neuordnungsfindung nutzt Farmsen die noch fehlende Zuordnung und kommt fast in Bayern-Manier mit zwei Torgelegenheiten zunächst zum Ausgleich und dann zur Führung. Gibt es doch gar nicht!
Doch trotz der widrigen Umstände – Stapelfeld gibt nicht auf und spielt weiterhin auf Angriff. Bommel, Gärtner, Göraldinho, Jüggel, „Opa“ Holger, Tarnkappenknippser Uwe und schließlich auch Methusalem & Seele des Teams Horst „Kelly“ Kell (allein die drei Letztgenannten stehen zusammen für 162 Lebensjahre …) versuchen die Ungerechtigkeit der Farmsener Führung rückgängig zu machen. Farmsen hingegen beschränkt sich aufs Kontern und bekommt es leider unnötig leicht gemacht … Hatten wir nicht besprochen, die Abwehr rückt auf und nach? Da dürfen wir uns dann wirklich nicht wundern, wenn Farmsen mal mit Überzahl auf die tief stehende Abwehr zuläuft und erneut effizient und nicht ohne Cleverness auch das 3. Ding noch einnetzt.
Festzuhalten bleibt: trotz erneut fehlender Stammkräfte haben wir Farmsen am Rande einer Niederlage gehabt und in allen Mannschaftsteilen eine tolle erste Halbzeit gespielt. Respekt, Männer! Das war klasse! Gegen das zusätzliche Verletzungspech war dann einfach nicht mehr anzukommen. Läuft halt einfach nicht rund diese Saison. Aber das wird schon noch. Holen wir die Staffelmeisterschaft eben erst 2009/2010 … und beschränken uns für die laufenden Saison darauf, das Feld von hinten ein klein wenig aufzurollen. Für mehr ist die Tabellenspitze schon verdammt weit weg.
Viel wichtiger als die (erneut unglücklich verlorenen) Punkte aber ist und bleibt, dass alle körperlich Angeschlagenen hoffentlich bereits wieder auf dem Wege der vollständigen Genesung sind! Und wenn Beruf und Gesundheit es denn mal zulassen, sind wir vielleicht ja auch im Rückspiel mal vollzählig … und dann: Gute Nacht, Farmsen!
In diesem Sinne: VAAAUUU-EEESSS-GEEE!
Bittere 1:2 Niederlage auf heimischem Platz gegen Meiendorf
Was wie ein munteres und in der Perspektive torreiches Spiel begann, endete enttäuschend. Der Verlauf unserer zweiten Heimniederlage und vierten Schlappe in Folge:
Nach nur 12 Minuten bereits zwei Treffer. Während die Stapelfelder Fußballgötter nach hektischen Anfangsminuten allmählich beginnen, Druck aufzubauen und mit unserer Tormaschine Michi „Klingelingeling“ Klinck bereits den ersten Hochkaräter setzt (herrlich gemacht, direkt, mit links, Latte, Pech!), kontert Schwarzgelb ansehnlich und geht mit 1:0 in Führung.
Kein Problem. Das Spiel ist noch jung. Und, wie von den Stapelfeldern Ratsherren angestrebt, kommen wir nur wenige Minuten später tatsächlich mal über die Flügel, Carsten „Bommel“ Baumann, endlich back again, flankt herrlich auf den zweiten Pfosten … und unser Tarnkappenknippser „good old“ Uwe „das Phantom“ Klemm erscheint aus dem Nichts, hält abgeklärt den Schlappen rein („Früher hätte ich den mit Vollspann in die Wolken …“) … ZAPPEL, ZAPPEL. Ausgleich! Alles wieder in der Reihe.
Stapelfeld drückt und erspielt sich weitere aussichtsreiche Gelegenheiten. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, müssen wir allerdings eingestehen – Spielkultur, souveräner Spielaufbau & Co sehen anders aus. Die VSG rumpelt sich mehr durch die Mitte, als das sie spielerische Akzente setzen könnte. Dennoch: Meiendorf gerät unter Druck und kann froh sein, den Ball nicht ein zweites Mal aus dem eigenen Netz holen zu müssen.
Und wieder kontert Schwarzgelb, findet die Lücke, Pass UND: erneute Führung der Gäste, mit der beide Teams in die Pause gehen.
Halbzeit zwei gestaltet sich einseitig. Meiendorf mauert nur noch und versucht verbissen die Konterführung zu halten. Stapelfeld hat jetzt 80% Ballbesitz und läuft ein ums andere Mal an. Zwischenzeitlich läuft gar der Ball geordnet, ruhig, flach in den eigenen Reihen – wenn auch insgesamt zu wenig. Der tödliche Pass in die Tiefe oder das Knacken der Abwehr durch Flügelspiel bleiben aus. Erneut geht´s allzu oft durch die Mitte. Dennoch erspielen sich die nun drückend überlegenden Stapelfelder Fußballgötter erneut aussichtsreiche Gelegenheiten: … Flachschuss aus 16-17m Entfernung von „Opa“ Holger „Stan Libuda“ Kemming (klasse Parade) … Kopfball „Bommel“ … Torschuss-Flanken-Mischung von Michi … hammerharter Freistoß von Jüggel, dem Unnachahmlichen … häufiges Gestocher im schwarzgelben Strafraum … Ecken … riesige Kopfballgelegenheit für Jürgen „Jüggel“ Martin nach verkorkster Torwart-Flankenabwehr (ansonsten fehlerlos, der Mann) ... doch die VSG kann Abwehrriegel und Torwart nicht erfolgreich überwinden. Zusätzlich verlieren einige das Wesentliche aus den Augen und beginnen, sich unnötig mit Reiber- und Meckerreien zu beschäftigen, anstatt hartnäckig und cool weiter zu drücken, um schließlich … Abpfiff. Das bessere, wenngleich erneut nicht überzeugende Team verliert. Meiendorf schlicht clever und effizient. Glückwunsch!
Und so gehen wir denn mit nur 5 Punkten aus fünf Spielen in die Herbstferien und stehen im unteren Mittelfeld einer eng umkämpften Seniorenliga. Vielleicht eine kleine Pause zum richtigen Zeitpunkt. Hätten wir einen Trainer und würde er vors Mikro gezogen – er gäbe vermutlich Sätze wie diese von sich: „Mundabwischen und weiter.“, „Die Punkte geben die Spielverläufe nicht wieder.“, „Die Mannschaft muss jetzt Charakter zeigen.“
In diesem Sinne: VAAAUUU-EEESSS-GEEE!
VSG unterliegt Wandsetal 1:5 (1:1)
Und zwar klar und deutlich. Zu überlegen die Verteilung der Spielanteile, der Torchancen und schließlich auch der zählbaren Treffer zugunsten des Liga-Favoriten. Ein Gegner, bei dem das Fehlen elementarer Stammkräfte (Hasso – The Kaiser, Turbo-Käpt´n Vicente, Carsten „Bommel“ Baumann oder auch Marc, der leichtfüssigste 40-Tonner der Liga, Pranga und „Dedels Neue“) sowie leichte Verletzungen (Dirk „Zauberfuß“ Hartmann) schlichtweg nicht kompensiert werden konnten.
Ob der prozentuale Ballbesitz der Stapelfelder Fußballgötter in den ersten 20 Spielminuten bei 5%, bei 10% oder bei 15% gelegen hat, lässt sich nicht wirklich bestimmen – mehr jedoch dürfte es in jedem Falle nicht gewesen sein. Bei Wandestal liefen Ball und Spieler. Bei der VSG im besten Falle nur letztere.
Doch – und das ist ja ab und an das Schöne am Fußball – Wandsetal nutzt nur eine einzige Torchance in Halbzeit 1, nicht zuletzt, weil die erneut ersatzweise von Roland „Antje“ Rhode geführte Abwehr immer und immer wieder noch eine Gräte dazwischen bekam und Detlef „die Bank von Stapelfeld“ Müller, „Opa“ Holger „Stan Libuda“ Kemming, Thomas "Tattoo Asterix" Schwarz und Jörg der-Täter-ist-immer-der Gärtner ihre starken Gegenspieler immer und immer wieder gerade noch stören konnten. Und so erzielten wird tatsächlich noch den glücklichen Ausgleich. Zwar hatten Göraldinho und unsere Tormaschine „Tombola-König“ Michi Klinck zuvor bereits aus weiter Ferne versucht, einen Glückstreffer zu erzielen (beide Schüsse im Ergebnis harmlos), aber eine, EINE EINZIGE ECHTE TORCHANCE hatten wir dann doch: Jürgen „Jüggel, der Unnachahmliche“ Martin setzt sich rechts durch, geht bis zur Grundlinie, flankt, hoch, weit, Michi „Klingelingeling“ verpasst, doch aus der Tiefe des linken Mittelfelds stürmt mit schnellen Schritten unser Linksfußmagier Jürgen „Klimmzug“ Pflantz am zweiten Pfosten heran, hält die hohe Stirn einfach rein … UND … unglaublich, aber wahr … mehr als schmeichelhaft: ZAPPEL, ZAPPEL! 1:1 zur Halbzeit. Schönes Tor!
Halbzeit 2 im Stenogramm: die Fußballgötter der VSG Stapelfeld können ihren prozentualen Ballbesitzanteil zwar steigern, Spielzüge und Torchancen aber letztlich – Fehlanzeige. Wandsetal hingegen bleibt geschlossen stark und setzt frühzeitig mittels starker Einzelspieler die tödlichen Nadelstiche.
Technisch-taktisch ist uns erneut das häufig allzu große Loch zwischen Abwehr und Sturm zum Verhängnis geworden, da es einfach zu früh riskante Pässe oder Einzelaktionen und somit den frühen Ballverlust provoziert.
Im Ergebnis bleibt uns nur, den Wandsetal-Boys aufrichtig zu gratulieren. UND: uns auf das Rückspiel zu freuen. Dann hoffentlich in voller Mannstärke und rundum fit.
In diesem Sinne: VAAAUUU-EEESSS-GEEE!
Und so heißt es am Ende zwischen Epp. Gr. Borstel und dem Fußballgöttern der VSG Stapelfeld 0:0. Schade. Ärgerlich.
Dabei ließ sich dieser Sonntag der Premieren eigentlich noch ganz gut an …
13 zum Teil gesundheitlich angeschlagene, letztlich aber spielfähige Stapelfelder Ratsherren reisten an (Startaufstellung):
Im Tor: Mirko „die Ersatztorwart-Katze“ Alberts,
Abwehr: Roland „Antje“ und unser eigentlicher Glanzparaden-Obelix Rhode (siehe unten), Manndecker und im-besten-Sinne-Sportkamerad Detlef „Dedel“ Müller, trotz Erkältung erneut eine Bank, „Opa“ Holger „Stan Libuda“ Kemming, der heute den zweiten Manndecker gab (ein echter Allrounder) und wieder einmal einem deutlich jüngeren Gegenspieler eine Geburtsjahr-Wunder-von-Bern-Lehrstunde gab.
Mittelfeld: „Dedels Neue“, immer noch mit leicht gezerrtem Oberschenkel ins Spiel gegangen und dennoch eine erneut starke Braut, die Zentrale Turbo-Käpt´n Vicente „Speedy Concalez“ Alvarez und Göran „Göraldinho“ Keetz sowie am linken Flügel Jürgen „Linksfußmagier“ Pflantz.
Offensive: der Grippe-geschwächte Dirk „Zauberfuß“ Hartmann hinter den Spitzen Michi „Klingelingeling-Tormaschine“ Klinck sowie Uwe „das Phantom“ Klemm.
Zunächst auf der Bank: Traumtor-Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz und endlich wenigstens mal wieder im Trikot unser einzigartiger Horst „Kelly“ Kell, Methusalem und Seele des Teams.
Mental unterstützt von den verletzten Thomas „Hasso – The Kaiser“ Hass, Marc Pranga, dem leichtfüßigsten 40-Tonner der Liga, und Karsten Gnirk, dem personifizierten Langbein-Gazellen-Hackentrick-Überraschungsgott.
Trotz der zusätzlich fehlenden Kräfte Carsten „Bommel“ Baumann, Jürgen „Jüggel, der Unnachahmliche“ Martin und Jörg der-Täter-ist-immer-der Gärtner waren wir also eigentlich guten Mutes, den zweiten Auswärtsdreier einzufahren.
Premiere 1
Und so wurde denn nach einigen Versuchen tatsächlich auch noch eine passende, kurze Hose für Roland „Antje“ Rhode gefunden, der das erneute Stammkräfte-Fehlen dahingehend auffing, dass er Mirko „die Katze“ Alberts ins Tor ließ und einfach mal, wie einst in jungen Jahren, einen extrem abgeklärten Libero oder auch „Mister Stellungsspiel“ gab. Respekt, Antje!
Premiere 2
Erstmals in dieser Saison dabei: Urlauber und Tarnkappenknippser Uwe „das Phantom“ Klemm. Welcome back!
Premiere 3
Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz spielt erstmals und phasenweise im Sturm, später im rechten Mittelfeld und macht schließlich ein wunderschönes Sonntagsschuss-Traumtor in Halbzeit 2 …
Premiere 4
… das weder für uns noch für den Gegner auch nur im Ansatz nachvollziehbar, geschweige verständlich, vom Schiri nicht gegeben wurde. Begründung (lächerlich!): Michi, unsere personifizierte Klingelingeling-Tormaschine, Klinck hätte den Torwart irritiert – wie das bei einer traumhaften Bogenlampe aus gut 20m-Entfernung ins lange obere Eck gehen soll, wenn man (in diesem Falle Michi) etwa 8-9 m vom Tor entfernt ist … Es wird ein Rätsel bleiben.
Premiere 5
Gelb für „Göraldinho“, der sich – insgesamt unzufrieden mit seiner eigenen Leistung und geradezu entsetzt über die Schiri-Verweigerung – ein wenig Luft verschaffen musste: „Komm, Stapelfeld! Schippe drauf. Dann gewinnen wir halt gegen 12 Mann!“
Leider keine Premiere und ebenso wenig erfreulich wie das geklaute Tor: Dirk „Zauberfuß“ Hartmann verletzt sich nach circa 50 Minuten und wird vermutlich einige Wochen ausfallen.
Im Ergebnis kann festgehalten werden: Epp. Gr. Borstel ist ein starkes, diszipliniert spielendes und durchaus laufstarkes Team, das in dieser Saison (sollten sie vorm Tor noch ein wenig cleverer werden) noch seine Punkte holen wird. Insgesamt war die Begegnung ausgeglichen. Zumal wir unsere Chancen erneut nicht wirklich nutzen konnten.
Faktisch aber haben wir nun einmal (ich könnte mich schon wieder aufregen …) das einzige reguläre Tor des Spiels gemacht … zwei Punkte, die uns bitter fehlen und die wir nun also am kommenden Freitag zuhause gegen Wandsetal, den Top-Favoriten der Liga, werden einfahren müssen … ohnehin, wie mir scheint, eine verdammt enge Liga dieses Jahr.
Bleibt zu hoffen, dass sich die Verletzten und Verhinderten wieder zurück und fit melden. Dann – und daran kann kein Zweifel bestehen – können wir jeden schlagen! Zumal, wenn unser Thomas „Tattoo-Asterix“ Schwarz noch einmal einen solchen Zaubertrank-Hammer rausholt!
In diesem Sinne: VAAAUUU-EEESSS-GEEE!
"Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu."
Dieser Klassiker aus dem Munde Jürgen Wegmanns, die älteren werden sich erinnern, beschreibt so ungefähr die Gefühlslage der Stapelfelder Fußballgötter nach dem ersten Heimspiel und Remis der Saison: 1:1 zuhause gegen Ariana. Zweifellos zwei verschenkte Punkte.
Halbzeit 1: Überlegenheitsdemonstration ohne zählbaren Erfolg!
Keine Frage: wir hätten bereits zur Halbzeit vier, fünf Dinger eingenetzt haben müssen. Taktisch diszipliniert und spielerisch klar besser lief der Ball in den Reihen der Stapelfelder Ratsherren. Torchance um Torchance wurde erspielt. Ein Auszug: … Dirk „Zauberfuß“ Hartmann legt von der Grundlinie zurück, Göran „Göraldinho“ Keetz nimmt direkt ab, Ariana-Abwehrspieler bekommt gerade noch seine Fußspitze dazwischen, knapp oben rechts vorbei … Jürgen „Jüggel, der unnachahmliche Strafraum-Explorer“ Martin dringt von links in den gegnerischen Strafraum ein, legt wunderbar ab, erneut „Göraldinho“, dieses Mal mit seinem schwächeren Linken, Torwart hält … Linksfußmagier Jürgen Pflantz flankt, Kopfball, Parade … „Göraldinho“ legt von der Torlinie ab, „Zauberfuß“ direkt – wieder eine Gräte dazwischen … Gewühl im Ariana-Strafraum, Ball springt zu unserem Turbo-Käpt´n Vicente „Speedy Concalez“ Alvarez, der definitiv beste Sechser der Seniorenliga – Brustannahme, einmal aufgeprallt, Schuss, knapp links am Gehäuse vorbei … „Dedls Neue“ allein vorm Tor, Parade … Eckball, Detlef „Dildo“ Müller stürmt heran, verpasst um Haaresbreite … „Jüggel“ zieht einfach mal ab … zwei zusätzliche Freistöße aus aussichtsreicher Position … Halbzeitpfiff. 0:0. Keine einzige gegnerische Torchance. Unglaublich.
Halbzeit 2: Das-wird-sich-rächen-Regel der verpassten Torchancen schlägt wieder einmal zu ...
Ohne zu wechseln, zufrieden mit dem eigenen Spiel, ein wenig entsetzt über die vergebenen Torchancen („Jüggel“: „Eine, Jungs, eine von Euren Chancen, nur eine davon, hätte ich gern!“) gehen die Stapelfelder Fußballgötter guten Mutes in Halbzeit zwei.
Im Tor: Ersatzkeeper Mirko „Ich bin Abwehrspieler“ Alberts mit starker Leistung. „Opa“ Holger „Stan Libuda“ Kemming als Ersatzlibero (souverän!). Jörg, der personifizierte Muskel und Pferdeflüsterer“ Gärtner und Detlef „Porno Dedl, Dildo“ Müller – zwei absolut verlässliche Manndecker mit guten Szenen nach vorne. Marc, der leichtfüßigste 40-Tonner der Liga, Pranga rechts und Linksfußmagier Jürgen, der Klimmzug-König, Pflantz links im Mittelfeld. Zwei disziplinierte und spielerisch Akzente setzende Flügelstützen. Die jederzeit anspielbare, defensiv wie offensiv Maßstäbe setzende Mittelfeld-Zentrale: „Dedls Neue“, auch heute wieder eine starke Braut (aber leider mit angeschlagenem Oberschenkel unterwegs, daher auch Mitte der zweiten Halbzeit zur Sicherheit auf die Bank) und Käptn Vicente „Speedy Concalez“ Alvarez. Hinter den Spitzen Göran „Göraldinho“ Keetz, der wie immer, wenn er auf dieser Position spielt (aber wann darf er das schon) noch treffen sollte. Und vorn Dirk „Zauberfuß, Gitarrenvirtuose, Chefpädagoge und personifizierter Spielwitz“ Hartmann sowie Jürgen „Jüggel, der Unnachahmliche“ Martin, das ich-komm-auch-ohne-Torchance-zum-Abschluss-Phänomen.
Doch die Überlegenheit aus Halbzeit 1 schwächt sich ab. Zum einen arbeiten die Stapelfelder Fußballgötter nicht mehr ganz so diszipliniert, zum anderen lässt Ariana den Ball jetzt durchaus clever in den eigenen Reihen laufen und erarbeitet sich die eine oder andere Konterchance. Etwa zehn Minuten nach Wiederanpfiff spielt Jürgen „Jüggel, der Unnachahmliche“ Martin sein ganz persönliches Spielchen mit vier-fünf Ariana Abwehrrecken, hält den Ball vierzig-fünfzig Sekunden lang am linken Ariana-Strafraumrand, geht schließlich zur Grundlinie und schafft den Pass in den Rücken der Abwehr. Dort lauert „Göraldinho“, Annahme, Abschluss, langes Eck – endlich: ZAPPEL, ZAPPEL! Das lang ersehnte 1:0 für die Stapelfelder Fußballgötter!
Doch leider: die zu erwartende Sicherheit stellt sich nicht ein, im Gegenteil, Ariana kommt: Gewühl im VSG-Strafraum, keiner weiß genau wie, keiner ist Schuld und dennoch: Ausgleich. Eigentlich Abseits und daher irregulär. Doch, das muss man ehrlicher Weise zugegeben, bei einem derartigen Gewühl von einem Schiri ohne unterstützende Linienrichter zu erwarten, dass er das sieht … kein Vorwurf, der Mann war gut. Solche Tore passieren. Und die Stapelfelder Fußballgötter bleiben überzeugt: Wir machen noch einen. Und tatsächlich, wenn auch nicht mehr ganz so diszipliniert, spielerisch überzeugend und überlegen wie noch in Halbzeit eins: die Stapelfelder Ratsherren erhöhen den Druck und sorgen erneut für Gefahr vorm Ariana-Kasten.
Die größte Siegtorchance dann Sekunden vor dem Abpfiff: Jüggel flankt aus dem Halbfeld auf den zweiten Pfosten, dort lauert Dirk „Zauberfuß“ Hartmann, Direktabnahme, toll gemacht, die VSG-Götter wollen schon und längst überfällig die Arme in den Himmel … PFOSTEN … gibt´s doch gar nicht. Watt ein Pech! Abpfiff. Unentschieden. Enttäuschung und die Gewissheit: 4:0 zur Halbzeit wäre minimum …
Nach ein paar Kaltgetränken ging´s dann schon besser – rein gefühlsmäßig. Im Ergebnis bleibt festzuhalten: Trotz fehlender Stammkräfte wie Roland „Antje & Glanzparaden-Obelix“ Rhode, Struktur- und Gefahrbringer Carsten „Bommel“ Baumann, Thomas „Hasso – The Kaiser“ Hass, Hackentrick-Karsten „Kaschi“ Knirks und Tormaschine Michael „Tombola-König“ Klinck zeigt die Elf der Stapelfelder Fußballgötter eine tolle, geschlossene Mannschaftsleistung, die mit einem deutlichen Sieg hätte belohnt werden müssen. Aber heute wollte das Runde einfach nicht ins Eckige … gibt so Tage. Muss man durch. Und dennoch: wenn wir diese Spielweise über die Saison konsequent um- und durchsetzen, wird´s für die anderen verdammt schwer werden, uns abzuschütteln.
Im Zwischenergebnis (Farmsen hat gepatzt, Wandsetal und Tonndorf haben noch ein Spiel weniger) bleiben wir vorerst Tabellenführer!
Beschließen wir diesen Spieltag der verpassten Torchancen also altermilde mit einem guten alten Thorsten Legat-Klassiker: „Es war toll, es war klasse, es war wie ein Albtraum!“
A-U-S-W-Ä-R-T-S-S-I-E-G !!!
Gelungener Saisonauftakt für die Stapelfelder Ratsherren. Mit einem verdienten 4:1 schlagen die Fußballgötter der VSG Stapelfeld die Jungens von Hanseat und übernehmen, in jedem Falle für einige Stunden, die Tabellenführung (denn das einzige sonstige bisherige Staffelspiel endete unentschieden).
Der Spielverlauf in aller Kürze
Stapelfeld übernimmt schnell die Regie, ist drückend überlegen, lässt es nur ein wenig an Cleverness im Abschluss (und auf dem Weg dorthin) fehlen. Schließlich aber der verdiente Lohn: schöne Kombination am linken Flügel, Linksfußmagier Jürgen (ganz, ganz stark heute!) geht bis zur Grundlinie und flankt das Runde knallhart vors Eckige. Und während Göran "Göraldinho" noch hauchdünn verpasst, hält Michi, die Klingelingeling-Tormaschine, Klinck am zweiten Pfosten einfach seinen rechten Abschlussexperten rein ... ZAPPEL, ZAPPEL, 1:0 für die VSG.
Doch anstatt einfach so weiter zu machen wie bisher, werden wir in der Defensive wie im Spielaufbau ein wenig schluderig und machen den Gegner für einige Minuten unnötig stark. Ergebnis: langer Ball, Laufduell zwischen der Hanseat-Spitze und unserem Detlef "Porno-Dedl" Müller, dem letzten Hans-Peter Briegel der Bundesrepublik ... Elfmeter. Roland "Antje", unser Glanzparaden Obelix, noch dran und dennoch: drin. Ausgleich. Halbzeit.
Nur mal am Rande: Detlef, dafür muss man kein Bier ausgeben. Wir lieben Dich auch ohne! Aber lecker war der gute Tropfen natürlich trotzdem. Hab Dank!
Die zweite Halbzeit gehört dann, alles in allem, komplett uns - folgerichtig das 2:1 für uns auf fremdem Platz. Schöne Ecke von Dirk "Zauberfuß" Hartmann, Michi hält erneut seinen rechten Abschlussexperten rein, Latte, Abpraller, Carsten "Bommel" Baumann reagiert am schnellsten ... ZAPPEL, ZAPPEL!
Zwar gelingt in der Folge nicht alles, aber anders als in Halbzeit eins bleiben wir dran, bissig und dominierend - mehr noch: wir machen das wichtige 3:1. Wer? Klaro, Michi, die Tormaschine, mit seinem rechten Abschlussexperten, nach gewonnen Kopfballduell von Göraldinho an der Strafraumgrenze.
Alles gut, könnte man meinen. Und in der Tat, es folgten noch einige ansehnliche Kombinationen - maßgeblich beteiligt zumeist natürlich auch unser Europameister und Turbo-Käpt´n Vicente "Speedy Concalez" Alvarez.
Doch das Sahnehäupchen des Tages, das absolute Hacke-Spitze-Eins-Zwei-Drei-Pieke-war-heut-auch-dabei Fußballverwöhnaroma kam erst noch: JÖRG, JÖRG, JÖRG, der personifizierte Muskel und Pferdeflüsterer, Gärtner tritt auf der rechten Außenbahn an, Hacke auf Zauberfuß Hartmann, der aus dem Fußgelenk in die Tiefe, JÖRG, JÖRG, JÖRG der-Täter-ist-immer-der-Gärtner zieht durch und flankt mit der Piiiieeeke ... was macht der Torwart da ... DRIN (ohne: ZAPPEL, ZAPPEL)! Ergo: vier zu eins für die Fußballgötter der VSG! Verdient. Eine insgesamt souveräne Leistung aller Beteiligten! Klasse, Männer!
Kurz vor Schluss dann leider noch eine schmerzhafte Schrecksekunde: Kopfballduell im eigenen Sechzehner, Thomas "Hasso - the Kaiser" Hass steigt hoch, gewinnt das Kopfballduell, klärt und bekommt dabei leider den Hinterkopf eines Hanseaten (gibt es da nicht auch Leckeres vom Konditor, das man so nennt) - zack, bumm, voll auf die Nase. Blut und beim leichten Draufdrücken ein verdächtiges Knacken ... Aua.
Bleibt zu hoffen, dass des Kaisers Näschen vielleicht doch nicht gebrochen ist und die Schmerzen im Rahmen bleiben. Zum Trost und mit den besten Genesungswünschen rufen wir unserem Hasso, geschlossen ein aufmunterndes SPITZENREITER, SPITZENREITER, HEY, HEY! zu. Möge es helfen!
Und jetzt alle zusammen: VAU-EEESSS-GEEE!
Peinliche Pokalschlappe gegen Sternschanze
Eins zu vier auf fremden Boden - soweit nicht so schlimm. Kann passieren. Aber das WIE? Zumal nach einer 1:0 Führung und gegen einen Gegner, der (ohne den Jungens von Sternschanze zu nahe treten zu wollen) wirklich hätte besiegt werden können (müssen). Na ja, wie oben bildlich angekündigt, schweigen und vergessen ...
Wenn wir in dieser Saison allerdings irgend etwas reißen wollen, dann muss sich wirklich in allen Belangen noch mächtig was tun. Auch im Mit- und Für-Einander auf dem Platz. Aber wie heißt es so schön: neues Spiel, neues Glück. Und vorher einfach noch einmal gut trainieren.
In diesem Sinne: Bis Mittwoch, 19:30 Uhr, Männer!
Sieben unverwüstliche Stapelfelder Ratsherren trotzen Wind, Wetter und Gegnern in Dassendorf
"Antje" und Jörg im Regenzelt
Samstag, 23.08.2008, beim Weckerklingeln: Regen ... Während der Anfahrt: Regen ... 8:30 Uhr vor Ort: Regen ... 9:00 Uhr (hier sollte das Turnier eigentlich beginnen): Regen ... 9:30 Uhr (die Entscheidung steht: es wird gespielt): Regen ... 10:00 Uhr (Anpfiff der ersten Spiele): Regen ... Kein Grund für Stapelfelder Fußballgötter, den mittlerweile klein gefrorenen Schwanz einzuziehen. Sieben Spiele á 15 Minuten (die spinnen, die Römer) mit nur einem Auswechselspieler standen an ... und wir unseren Mann.
Wir? Das sind in diesem Fall die Fußballgötter Roland "Antje & Glanzparaden Obelix" Rhode, Thomas "Hasso - The Kaiser" Hass, Jörg >"Ich-habe-bisher-in-jedem-Spiel-aufs-Tor-geschossen!"-Pferdeflüsterer< Gärtner, Thomas "Tattoo-Asterix" Schwarz, Carsten "der wahre Kapitano, Beinschussmagier, Bommel" Baumann, Göran "LeKick-Göraldinho" Keetz und Michi "Tombola-Strafraumwühler & Tormaschine" Klinck.
Okay, mit zunehmender Turnierdauer wurde es doch deutlich schwerer, den Weg nach hinten anzutreten und "die null muss stehen" zu realisieren. Dennoch: der Ball lief, wir hatten Spaß, erspielten schöne Chancen und ließen es auch mächtig klingeln. Im Ergebnis konnten wir trotz geringer Personaldecke durchaus mithalten, wenngleich der Siegerpokal dann doch in weiter Ferne blieb.
Am Ende wollten sieben müde, aber gut gelaunte Stapelfelder Fußballgötter nur noch eins: eine heiße Dusche! Und die hatten wir uns auch wirklich verdient!
Fröhlich-freundschaftlich-familiärer Trainingskick gegen unsere A-Jugend
Besser als Training: am zurückliegenden Samstag, 16.08.2008, forderte uns die A-Jugend der VSG Stapelfeld. Schönes Wetter, grüner Rasen - Herz, was willst du mehr? Ganz einfach: ein Tor! Dann hätte es nach regulärer Seniorenspielzeit (70 Min.) 3:3 gestanden und wir ´alten Säcke´ wären zufrieden an den Bierstand. So aber stand es 3:2 für die Jungspunde. Also spielten wir noch ein wenig länger, schließlich wollten wir noch den 3. Treffer. Und den machten wir auch (allerdings bekamen wir auch noch zwei, hehe). Kurzum: 5:3 für den Fußballgötter-Nachwuchs & großer Spaß für alle.
Hurra: die neue Staffel (wieder S 03) steht
Und somit wissen wir, mit wem wir es in der neuen Saison zu tun haben werden. Oder sollten wir besser sagen, jetzt wissen die anderen, dass sie es (wieder) mit uns zu tun haben werden?
Wie dem auch sei. Hier unsere sportlichen Gegner in 2008/2009:
- der Titelverteidiger: Wandsetal 1. Sen.
- Farmsen 1. Sen. (in der zurückliegenden Saison - genau wie wir - 54:36 Tore, allerdings im Ergebnis vier Punkte weniger als wir). Gute alte Bekannte!
- auch wieder dabei: Glashütte 4. Sen., Sperber 1. Sen. und die Alstertal / Langenhorn 1. Sen.
- neu im Boot: Tonndorf-Lohe 1. Sen., Epp. Gr. Borstel 2. Sen., Meiendorf 1. Sen., DSC Hanseat 1. Sen. und Ariana SV 1. Sen.
Kurzum: Herzlich willkommen! Wir wünschen uns allen faire, schöne Spiele! Mögen alle gesund bleiben und Spaß haben!
Ein letzter Kurzrückblick auf die Saison 2007 / 2008
Copyright: www.fussball.de
Eigentlich wollten wir ja die Staffelmeisterschaft - im Ergebnis aber müssen wir die Liga-Vorherrschaft der Wandsetal-Boys neidlos anerkennen (Glückwunsch! Respekt!) und dürfen uns über eine insgesamt gelungene Saison und den verdienten Vizemeister-Titel freuen.
Wenn alles gut läuft (weniger Verletzungsgeplagte) und wir vor allem in punkto Trainingsbeteiligung eine deutliche Verbesserung erreichen könnten, dann - da bin ich sicher! - spielen wir auch in 2008 / 2009 wieder eine gewichtige Rolle im oberen Drittel.
Kurzum: Rafft Euch auf, Männer! Lasst uns vor allem Spaß haben und unsere berühmt-berüchtigten Doppelpässe spielen!
Der von Hasso so ersehnte Titel kommt dann ganz von allein ...
VSG Stapelfeld | 1. Senioren | Fußball | Herren
